Auch ich war bis um 8,00 in Stäfa, währe sicherlich ein schöner Tag gewesen , wenn nicht ein KUSCHELFISCHER gekommen währe.
Ich war einer der ersten an der Buchdrucki Stäfa heute morgen, als sich noch zwei Kollegen dazugesellten, was in jedoch respektvollem Abstand geschah. Danach kahm ein Fischer mit dem blauen Boot und weissem Bart,

der sich weder für einen Abstand noch für die ausliegenden Felchenzapfen interessierte. Einfach wieder einmal : ich komme. Felchenzapfen vom Kollegen überfahren und danach mit weniger als 10 Meter bei mir geankert.

Seinen Felchenzapfen demonstrativ vor mein Boot gesetzt.
Man bedenke bitte auch den Ankerwinkel mit dem Seil,sa wir ja nicht unmittelbar unter dem Schiff ankern. Bei Windrichtungswechsel steht man über dem Ankerseil des Bootsnachbarn.
OK,

ich versetzte um 50 Meter weiter nach innen. Nichts desto Trotz wurde ich fast von dem Blei des Zapfens getroffen als es neben meinem Boot einschlug. Zapfen 2 Meter neben meinem Boot. Ich packte meine Sachen und verliess den Ort, mit wieviel Dummheit oder Ignoranz muss mann eigentlich noch rechnen auf dem See? Ist denn nicht genug Platz für alle da? oder muss Mann wirklich "Kuscheln" auf dem See?
Früher hielt man Abstand und war höflich zueinander, aber so etwas gab es nicht, auch wenn man schon ein gewisses Alter hat, so sollte man sich doch auch noch an Zeiten erinnern als es so etwas wie anstand gab.
Gerne warte ich auf den Moment, an dem sich eine Hegene in meinem Anker verhängt, sicherlich bin auch ich danach so hilfreich, das ich den Anker NICHT hebe und einfach losfahre.
Und auch ich muss wieder lernen, das man ja mit drei Ruten Fischen kann, also ab morgen 2 Ruten als "Abstandshalter" mit Felchenzapfen mit aufs Schiff, ohne Hegene nur mit einem schweren Blei, vielleicht hilft es?
Deshalb: Respekt und Abstand vor den anderen Fischern und allen geht es besser.
Oder eben keine Berichte mehr schreiben und keine Tipps geben, so findet sich auch immer wieder ein ruhiges Plätzchen.