Letztes jahr konnte ich ebenfalls meinen ersten Alet fangen. Hatte diesen dann nicht Filetiert, sondern den ganzen Fisch in dünne Kotletts geschnitten und sie über Nacht in eine Brühe aus Essig, Honig und diversen Gewürzen gelegt. am nächsten Tag noch Paniert und in viel öl angebraten.
Solange du dir die Stücke nicht wie ein Neandertaler reinschaufelst sondern ein bisschen vorsichtig und gemütlich isst, sind die Geräte ertragbar. Das Fleisch an sich ist ausserdem wirklich lecker!
Ihr könnt euch schon mal auf das Essen von Ruchfischen (Alet und Barbe) einstellen, in zehn Jahren wirds, wenns im gleichen Tempo weitergeht mit der Wasserqualität und Erwärmung eh keine Salmoniden mehr geben im Mittelland. Die Farios kann man dann in den hochgelegenen Bergbächen suchen, wenn überhaupt. Ich mag mich nicht daran erinnern, dass ich jemals Anfangs April noch immer keine massige Fario gefangen habe.
Hallo
Ich mache aus Barben und Alet auch immer Fischburger,sehr fein.
Barbe ist noch etwas Besser,oder gemischt mit Alet.
So schmecken auch Rauchfische hervorragend,sogar mein Sohn isst die der sonst nicht viel von Fisch hält.
grayling
@Grayling hört sich intressant an Bitte Bitte Rezept und noch ne Frage:verwendest du die Ruchfische das ganze Jahr oder eher im Winter bzw Kaltem Wasser wegen des Geschmacks.
lg fibu
Ich bereite Alet immer folgendermassen zu:
Filets alle 3mm quer bis auf die Haut einschneiden, aber nicht durchschneiden. Dann sind die Gräten so zerkleinert, dass du diese nicht mehr spürst. Das ganze funktioniert sogar bei gehäuteten Filets, dann ist einfach etwas Fingerspitzengefühl gefragt, weil man spüren muss, wie tief man schneiden darf, damit die Gräten zerschnitten sind, das Filet aber noch zusammenhält . Dann kannst du die Filets ganz normal zubereiten. Auch Knusperli geht so ohne Probleme, und vor allem ohne Gräten
Natürlich kann man das auch mit dem ganzen Fisch machen. Dann musst du den ganzen Fisch am Rücken und am Schwanz bis zum Rückgrad einschneiden. Den Bauchraum musst du nicht einschneiden, dort kann man das Fleisch wie bei einer Forelle lösen, da bleiben keine Gräten mehr im Fleisch.
Oder du machst, wie bereits vorgeschlagen wurde, Frikadellen. Ich persönlich drehe das Fleisch nicht durch den Fleischwolf, sondern zerschneide es in kleine Würfel. Ich finde die Konsistenz einfach besser so.
Rezepte für Frikadellen gibts viele im Internet. Viel falsch machen kann man da nicht.
fibu hat geschrieben:@Grayling hört sich intressant an Bitte Bitte Rezept und noch ne Frage:verwendest du die Ruchfische das ganze Jahr oder eher im Winter bzw Kaltem Wasser wegen des Geschmacks.
lg fibu
800 g Alet oder Barbe durch den Fleischwolf drehen. 1 feingehackte Zwiebel, 1 Ei, Salz, Pfeffer, 1 gehäufter Essl. Paniermehl, 2 Essl. Öl, alles gut vermengen und zu Frikadellen (Hamburgern) formen.
Guten Appetit! Fische nicht gezielt auf Ruchfische ,aber ausserhalb der Aschensaison am Hochrhein gibts nicht viel anderes im Rest des Jahres.Forellen praktisch nicht vorhanden und wenig Hechte.Wir vom fischerverein Stein am Rhein bieten an unserem fischerfest jedes Jahr Fischburger an aus Barben und Alet ,kommen immer gut an neben den üblichen Knusperli.
Da ich vor zwei Monaten mal im Glattrevier 203 (Dübendorf bis Kunsteisbahn) unterwegs war und zwei schöne Alet gefangen habe, durfte ich mich auch einmal wieder kulinarisch am "Fisch des Jahres 2021" versuchen.
Ich habe eine Variation des allseits bekannten Fischburgers versucht, die ich euch allen nur empfehlen kann: Thailändische FIschcakes.
Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte, ich habe etwas zusammenkombiniert.
Das Essen bzw. die Vorspeise hat allen super geschmeckt, wobei man sagen muss, dass man je nach gewählter Gewürzmenge nicht mehr viel vom Eigengeschmack des Fisches merkt, als Bullette/Küchlein hat das Aletfleisch aber eine gute Konsistenz.
Das Rezept eignet sich somit auch gut für Fischmuffel und für alle grätigen Fische, die auch mal unerwünschten Beigeschmack aufweisen können (Schwalen, Brachsmen, Barben etc.).
siehe z. Bsp. hier:
(eigene Bilder vom Endprodukt habe ich leider keine, war zu schnell verputzt).
Rezept:
400-500 Gramm Aletfilet ohne Haut (noch vorhandene grössere Gräten mit Pinzette entfernen)
2 Esslöffel rote Thaicurrypaste
ca. 4 Keffirlimettenblätter in schmalen Streifen (Blattrippen entfernen)
1 Ei
mehrere Esslöffel Maizena (bis die Masse etwas fester wird)
Thai Fischsauce oder Sojasauce (nach Belieben, dient als Salzersatz)
etwas Limettensaft
etwas kleingehackter Korriander (nach Belieben)
ev. Zitronengras (nur das Innere nehmen und kleinhacken, nicht die harten, äusseren Schichten, Achtung: sehr intensiver Geschmack)
grüne Bohnen kleingehackt
Zubereitung:
Bis auf den Alet sind eigentlich alle Zutaten in Migros/Coop erhältlich, sonst: Ausflug in den lokalen "Asiashop".
Alet und alle andere Zutaten bis auf die Bohnen mehrfach durch einen Fleischwolf lassen. Gehackte Bohnen zur Masse hinzufügen. Kleine "Burger" formen. In genügend Öl in der Pfanne/im Topf frittieren/ausbacken. Das Öl ist genügend heiss, wenn sich auf einem Holzküchenlöffel kleinere Bläschen bilden
Dazu passen Chilisauce oder Sirachamayo (gibts im Coop) und ein kühles Bier
Zuletzt geändert von Magellan am Mi 9. Jun 2021, 00:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ich werde das wohl mal wieder probieren mit deinem Rezept!!
Bis her konnte ich nichts finden was den Glatt-Alet Geruch überdenken konnte
Alleine darum hatte ich bis heute allen abgeraten sowas wie Alet aus der Glatt zu essen.
Mfg BAF
Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener...
Danke für das Rezept, werde ich mal ausprobieren.
Werde dazu aber nicht einen absoluten Stinkfisch ausprobieren. Ich kann Fisch der mörelet einfach nicht ausstehen. Da nützt auch die rote Currypaste bei mir nichts.
Loup hat geschrieben: Mi 2. Jun 2021, 19:16
Danke für das Rezept, werde ich mal ausprobieren.
Werde dazu aber nicht einen absoluten Stinkfisch ausprobieren. Ich kann Fisch der mörelet einfach nicht ausstehen. Da nützt auch die rote Currypaste bei mir nichts.
Ich glaube wir haben die selben Probleme was den Geschmack angeht
Evt bringt sein Rezept ja mal etwas neuen Schwung in unsere Küche.
Mfg BAF
Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener...
Mit Currypaste und Zitonengras drin, wurde von den Gästen sogar bemängelt, man schmecke den Fisch nicht heraus.Es hätte gemäss ihnen auch Tofu sein können (also vom Geschmack her).
@Bad Ass: Dann würde ich sicherheitshalber auch das Zitronengrass reintun. Ob das auch mit einem Sommer-Alet aus der Glatt funktioniert, kann ich aber nicht garantieren