Ich war mit einem Kollegen am 22 Juni oben.
Wir hatten wirklich sehr Glück, dass wir so gut fingen. Mein Kollege holte sich 5 Regenbögler (Buldo) ich 2 Bachforellen (aktiv Sbiro), 1 Regenbögler (aktiv Sbiro) und einen wunderschönen Bachsaibling (Fliege). Das mit dem Glück meine ich deshalb, weil die anderen Fischer am See keinen einzigen Fisch gefangen haben!
Wie schon gesagt lohnen sich vorallem die Morgen und Abendstunden. Durch den Tag kann es sein, dass die Aktivität am See gleich Null ist. Der Seefeldsee ist sehr launisch, bin auch schon Schneider nach Hause gegangen. Nichtsdestotrotz für mich eine Perle von einem Bergsee.
Am Morgen und Abend würde ich die Schilfkanten mit aktivem Sbirofischen bearbeiten. Langsam Einziehen und immer wieder kleine Zwischenstopps machen. Ich habe meine Fische mit Wurm gefangen, Bienenmaden in L-Montage tuts aber sicher auch. Wenn du eine Fliegenrute hast, nimm sie mit. Gegen Abend kommen die Fische hoch und steigen schön, wenn Insekten vorhanden sind und der WInd nicht zu derbe weht. Alternativ kann man mit einem durchsichtigen, schwimmenden Sbiro und einer Fliege den Fischen nachstellen.
Mit Spinnköder hatte ich den ganzen Tag nur Nachläufer.....ABER jeder Tag da oben ist anders! Wichtig ist, sich nicht auf etwas einzuschiessen, sondern Methoden und Plätze zu wechseln bis es läuft
