So steht es um unsere Gewässer
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Peakfish
So steht es um unsere Gewässer
Sehenswerte Sendung von SRF Netznatur
https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/v ... 109a6ab05e
Eigentlich ist die Diskussion über Fangzahlbeschränkungen und Fangmethoden- Einschränkungen nun eigentlich überflüssig?
Lieber Gruss
Peakfish
https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/v ... 109a6ab05e
Eigentlich ist die Diskussion über Fangzahlbeschränkungen und Fangmethoden- Einschränkungen nun eigentlich überflüssig?
Lieber Gruss
Peakfish
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Nein ist sie nicht.
Man weis das Forellen die die Nierenkrankheit überlebt haben resistent werden gegen einen neubefall...
Die Jungtiere dieser überlebenden wären mehr als nur Goldwert!!
Das heisst, es ist jetzt mehr den jeh die Frage ob man die Forellen nicht doch evt. mal ein paar Jahre oder Jahrzenhnte machen lassen sollte, also komplettes Fangverbot...
So würde man sehen ob sich was ändert und ich meine jetzt definitiv Schweizweit!!
Man hat aber auch gehört das es evt. Gar nichts bringt...
So lange die Industrie und Landwirtschaft nicht einlenkt wird es nur Symptombekämpfzung bleiben bis der Fisch ganz weg ist...
Mit dem Gesetz das Bäche\Flüsse bei Bauten revitalisiert\naturiert werden müssen finde ich schon mal sehr Wegweisend!!
Ich hoffe sehr auf das Pestizidverbot!!
Das zumindest die Insekten mal wieder richtig durchstarten können.
Ohne die sind die Fische eh bald Geschichte...
Und wer fängt nicht auch gerne mal eine stattliche Bafo oder Sefo???
Mein glauben daran, das mein\e Kinder mal eine fangen schwindet auf jedenfall Jährlich..
Und ich bin direkt bei der Vermehrung und Aussaht von Forellen beteiligt..
Und was man da in den letzten Jahren so sah und mitbekahm war schlimm... Sehr schlimm!!
Besserung ist auch keine in Sicht so lange es so weiter geht.
Wir haben für unser Revier für dieses und kommende Jahre eine Ehrebeitrag der jeder Fischer Persönlich um setzten muss!! Ein Jahr vertrauen wir ,dass man nicht mehr als 3Bachforellen im Jahr entnimmt.
Ende Jahr sehen wir ja wer sich nicht daran hält und die werden ohne mit der Wimper zu zucken für unsere Laufzeit der Pacht gesperrt. Und das können wir auch mit dem Kanton so abmachen das es für unseren Abschnitt keine Tageskarten mehr gibt für diese Leute.
Ich finde, wenn andere Pachtgesellschaften auch so agieren würden wären wir einen weiteren Teil der Lösung ,als Fischer.
Mfg
Man weis das Forellen die die Nierenkrankheit überlebt haben resistent werden gegen einen neubefall...
Die Jungtiere dieser überlebenden wären mehr als nur Goldwert!!
Das heisst, es ist jetzt mehr den jeh die Frage ob man die Forellen nicht doch evt. mal ein paar Jahre oder Jahrzenhnte machen lassen sollte, also komplettes Fangverbot...
So würde man sehen ob sich was ändert und ich meine jetzt definitiv Schweizweit!!
Man hat aber auch gehört das es evt. Gar nichts bringt...
So lange die Industrie und Landwirtschaft nicht einlenkt wird es nur Symptombekämpfzung bleiben bis der Fisch ganz weg ist...
Mit dem Gesetz das Bäche\Flüsse bei Bauten revitalisiert\naturiert werden müssen finde ich schon mal sehr Wegweisend!!
Ich hoffe sehr auf das Pestizidverbot!!
Das zumindest die Insekten mal wieder richtig durchstarten können.
Ohne die sind die Fische eh bald Geschichte...
Und wer fängt nicht auch gerne mal eine stattliche Bafo oder Sefo???
Mein glauben daran, das mein\e Kinder mal eine fangen schwindet auf jedenfall Jährlich..
Und ich bin direkt bei der Vermehrung und Aussaht von Forellen beteiligt..
Und was man da in den letzten Jahren so sah und mitbekahm war schlimm... Sehr schlimm!!
Besserung ist auch keine in Sicht so lange es so weiter geht.
Wir haben für unser Revier für dieses und kommende Jahre eine Ehrebeitrag der jeder Fischer Persönlich um setzten muss!! Ein Jahr vertrauen wir ,dass man nicht mehr als 3Bachforellen im Jahr entnimmt.
Ende Jahr sehen wir ja wer sich nicht daran hält und die werden ohne mit der Wimper zu zucken für unsere Laufzeit der Pacht gesperrt. Und das können wir auch mit dem Kanton so abmachen das es für unseren Abschnitt keine Tageskarten mehr gibt für diese Leute.
Ich finde, wenn andere Pachtgesellschaften auch so agieren würden wären wir einen weiteren Teil der Lösung ,als Fischer.
Mfg
War es schlecht, dann erst Recht!!
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Peakfish
Re: So steht es um unsere Gewässer
Ich meinte mit Überflüssig natürlich dass die Fangzahlen und vor allem auch die Fangtechniken zu Gunsten der Fische geändert wird
Sprich strenge maximale Jahres -Entnahmezahlen und vor allem auch schonende Fangmethoden, dass heisst keine Naturköder und Kunstköder mit Einzelhacken oder nur einem Haken oder am besten halt Fliegenfischen.
Gruss
Peakfish
Sprich strenge maximale Jahres -Entnahmezahlen und vor allem auch schonende Fangmethoden, dass heisst keine Naturköder und Kunstköder mit Einzelhacken oder nur einem Haken oder am besten halt Fliegenfischen.
Gruss
Peakfish
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Raubfisch234
Re: So steht es um unsere Gewässer
genau "schonend" für das Gewässer, weil ja ein Kunstköder mit viel Lack und andern chemischen Zusätzen und Federn die aus China hergekarrt werden viel besser abgebaut wird im Gewässer und der Umwelt hilft als ein schlimmer Wurm aus dem Kompost vor dem Haus.Peakfish hat geschrieben: Fr 8. Dez 2017, 20:19 und vor allem auch schonende Fangmethoden, dass heisst keine Naturköder und Kunstköder mit Einzelhacken oder nur einem Haken oder am besten halt Fliegenfischen.
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
So lange sie gefangen werden dürfen werden wir sie wohl auch dezimieren...
Und das tut keinem Bestand gut..
Mfg
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War es schlecht, dann erst Recht!!
- Andreas
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Re: So steht es um unsere Gewässer
@Bad Ass Fisherman
Wenn du ein schweizweites Fangverbot für bestimmte Arten einführst wird sich das in weniger Patentgeldern rückmelden. Und den Bestrebungen zur Gewässerverbesserungen fehlen Gelder.
Das Gewässer wird dadurch kaum einen wesentlich besseren Bestand haben.
Ich bin noch nichtmal sicher ob der Befischungsdruck wirklich grösser ist als früher, kt Bern hat immerhin einen Jahrespadentrückgang von ca. einem drittel in den letzten 25 Jahren.
Ist dasselbe mit dem Vogelbestand der würde auch nicht merklich besser wenn alle Katzen Vegetarier würden.
Gemeinsam haben aber beide Bestände, dass ihre Nahrung und Lebensräume extrem gelitten haben.
Wenn du ein schweizweites Fangverbot für bestimmte Arten einführst wird sich das in weniger Patentgeldern rückmelden. Und den Bestrebungen zur Gewässerverbesserungen fehlen Gelder.
Das Gewässer wird dadurch kaum einen wesentlich besseren Bestand haben.
Ich bin noch nichtmal sicher ob der Befischungsdruck wirklich grösser ist als früher, kt Bern hat immerhin einen Jahrespadentrückgang von ca. einem drittel in den letzten 25 Jahren.
Ist dasselbe mit dem Vogelbestand der würde auch nicht merklich besser wenn alle Katzen Vegetarier würden.
Gemeinsam haben aber beide Bestände, dass ihre Nahrung und Lebensräume extrem gelitten haben.
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Es gibt schon Fangverbote für gewisse Arten...
Nase, Bitterling, Marmorata....ect.. Und wegen dennen kauft wohl keiner ein Patent.... Ausser evt bei der Marmorata mit ausnahme...
Ist nur eine Frage der Zeit bis das ausgedehnt wird.
Und die Doku zeigt es ganz klar das Handlungsbedarf da ist!!
Neben bei war mal Geld da um alles umzubauen...
Warum bittet man nicht einfach die zerstöhrer die am Anfang gewütet hatten zur Kasse?? Das wären den Städte,Dörfer und die Kantone....
Da gibt es auch Sägereien,Mühlenbetreiber, Bauern...ect. Die Jahrelang gewinn machten.... Die sollen mit bezahlen!!
So meine sicht auf das Ganze!!
Oder willst du alles bezahlen was Generationen vor uns zursau machten??? Ich nicht ehrlich gesagt..
Mfg
Nase, Bitterling, Marmorata....ect.. Und wegen dennen kauft wohl keiner ein Patent.... Ausser evt bei der Marmorata mit ausnahme...
Ist nur eine Frage der Zeit bis das ausgedehnt wird.
Und die Doku zeigt es ganz klar das Handlungsbedarf da ist!!
Neben bei war mal Geld da um alles umzubauen...
Warum bittet man nicht einfach die zerstöhrer die am Anfang gewütet hatten zur Kasse?? Das wären den Städte,Dörfer und die Kantone....
Da gibt es auch Sägereien,Mühlenbetreiber, Bauern...ect. Die Jahrelang gewinn machten.... Die sollen mit bezahlen!!
So meine sicht auf das Ganze!!
Oder willst du alles bezahlen was Generationen vor uns zursau machten??? Ich nicht ehrlich gesagt..
Mfg
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- Andreas
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Ja das gibt es und wird wohl früher oder später auch ausgedehnt.Bad Ass Fisherman hat geschrieben: Mo 11. Dez 2017, 12:21 Es gibt schon Fangverbote für gewisse Arten...
Nase, Bitterling, Marmorata....ect.. Und wegen dennen kauft wohl keiner ein Patent.... Ausser evt bei der Marmorata mit ausnahme...
Ist nur eine Frage der Zeit bis das ausgedehnt wird.
Und die Doku zeigt es ganz klar das Handlungsbedarf da ist!!
Neben bei war mal Geld da um alles umzubauen...
Warum bittet man nicht einfach die zerstöhrer die am Anfang gewütet hatten zur Kasse?? Das wären den Städte,Dörfer und die Kantone....
Da gibt es auch Sägereien,Mühlenbetreiber, Bauern...ect. Die Jahrelang gewinn machten.... Die sollen mit bezahlen!!
So meine sicht auf das Ganze!!
Oder willst du alles bezahlen was Generationen vor uns zursau machten??? Ich nicht ehrlich gesagt..
Mfg
Was nicht heisst, dass das nun die erhoffte Erholung bringt.
Die Doku zeigt, dass Handlungsbedarf da ist ja. Sie zeigt auch wo.
Irgendwie muss man das jetzt drehen, ja da bezahle ich meinen Beitrag gerne dazu. Deine Idee hat auch was. Zuerst müsste man jetzt nur noch akzeptieren, dass das Problem eben doch nicht wirklich an der Überfischung liegt. Und dort wehement die Wirtschaftlichen Standpunkte hinten anstellen.
Was wäre wenn es die letzten 100Jahre ein Fischereiverbot gegeben hätte? Somit auch keine Fischereivereine....u.s.w?
Was denkt ihr?
http://www.ufz.de/index.php?de=35329
Noch eine ganz interessante Untersuchung zu den Pestiziden!
Der aufmerksame Beobacher wird sich nicht wundern wenn dabei rauskommt, dass besonders Eintages-, Stein-, Köcherfliegen und Libellenarten sehr empfindlich auf Pestizide reagieren.
Der Grossteil des Salmonidenspeiseplans.
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Ich denke wenn der\die Fischer\vereine nicht gegeben hätte wäre man nie darauf gekommen das das Gewässer in so einem schlechten Zustand ist.
Da es ja Niemanden interessieren würde..
Uns Fischer ist mehr zu verdanken als das man uns Schuld zuweisen könnte..
Und das auch weil viele Vereine Gewässerunterhalt betreiben.. Wie wir auch...
Und wenn wir das nicht machen würden...
Uiiii.... Da würden viele Gewässer heute nicht mal mehr befischbar sein, wegen unzähligen Velos, ect...
Mfg
Da es ja Niemanden interessieren würde..
Uns Fischer ist mehr zu verdanken als das man uns Schuld zuweisen könnte..
Und das auch weil viele Vereine Gewässerunterhalt betreiben.. Wie wir auch...
Und wenn wir das nicht machen würden...
Uiiii.... Da würden viele Gewässer heute nicht mal mehr befischbar sein, wegen unzähligen Velos, ect...
Mfg
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Raubfisch234
Re: So steht es um unsere Gewässer
Andreas du erkennst genau das Problem. Danke für den Link. Es steht fest, dass man gerade erst beginnt zu erkennen, was für schlechte Auswirkungen die heutige Art der Landwirtschaft auf die Umwelt hat. Das ist so wie beim Klimawandel. Irgendwann ist es allen intelligenten Menschen klar und die Uneinsichtigen werden hoffentlich bald in der Minderheit sein.
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Re: So steht es um unsere Gewässer
https://www.bauernzeitung.ch/news-archi ... -ignoranz/
Zwei Auszüge daraus:
So würde die Schuld an Insektensterben, Biodiversitätsschwund und der Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser der Landwirtschaft zugeschoben, obwohl die Gründe vielfältig oder sogar noch unbekannt seien. Unwissend unterschreibe der Konsument Initiativen wie die «für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung», ohne zu wissen, welche negativen Auswirkungen diese Debatte auf die Produktion seiner geliebten lokalen Lebensmittel habe. Für den Pflanzenschutzmittel-Anbieter Stähler Suisse AG ist das «Angstmacherei».
Ohne PSM wäre die sichere Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Nahrungsmitteln nicht mehr möglich, darin sind sich die Agrarunternehmen einig. Auch der Chemie-Konzern Bayer sieht die nachhaltige Landwirtschaft bedroht. Auf Anfrage kommentiert Bayer: Studien aus Deutschland und den USA haben ergeben, dass von einem Ertragsrückgang von 20 bis 40 Prozent auszugehen ist, würden PSM nicht mehr eingesetzt.
Kann mir doch niemand ernsthaft erklären, dass Pflanzenschutzmittel irgendwas in der Natur oder auf unseren Produkten zu suchen haben?
Wie kann man als Mitarbeiter einer solchen Firma nur eine solch verzogene Wahrnehmung haben? "Mein Produkt ist auch scheisse aber ein bisschen weniger als das vom Konkurrent"? Oder wie rechtfertigt man das?
Zieht euch mal diese Präsentation von Affirm, einem Pflanzenschutzmittel von Syngenta rein:
http://www.papst.ch/files/Affirm.pdf
Grandios! Schaut wie genial wir sind! Die meisten Bienen sterben sogleich nach Kontakt mit dem PSM, aber bereits nach einem Tag sterben nur noch 10%! Ist auch nur leicht reizend auf der Haut und in den Augen und trägt das Symbol 'Harmful' und 'Dangerous for the environment' - aber Hey, dass ist gar nicht so schlimm wies immer heisst. Schliesslich sind wir ja sogar von IP Suisse zugelassen.
Typen die solche Produkte zulassen würde ich mir echt gerne mal in einer ruhigen Minute zur Brust nehmen und fragen ob sie das Gewissen auch nie nur ein bisschen plagt. Könnte kotzen.
Zwei Auszüge daraus:
So würde die Schuld an Insektensterben, Biodiversitätsschwund und der Verunreinigung von Grund- und Trinkwasser der Landwirtschaft zugeschoben, obwohl die Gründe vielfältig oder sogar noch unbekannt seien. Unwissend unterschreibe der Konsument Initiativen wie die «für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung», ohne zu wissen, welche negativen Auswirkungen diese Debatte auf die Produktion seiner geliebten lokalen Lebensmittel habe. Für den Pflanzenschutzmittel-Anbieter Stähler Suisse AG ist das «Angstmacherei».
Ohne PSM wäre die sichere Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit Nahrungsmitteln nicht mehr möglich, darin sind sich die Agrarunternehmen einig. Auch der Chemie-Konzern Bayer sieht die nachhaltige Landwirtschaft bedroht. Auf Anfrage kommentiert Bayer: Studien aus Deutschland und den USA haben ergeben, dass von einem Ertragsrückgang von 20 bis 40 Prozent auszugehen ist, würden PSM nicht mehr eingesetzt.
Kann mir doch niemand ernsthaft erklären, dass Pflanzenschutzmittel irgendwas in der Natur oder auf unseren Produkten zu suchen haben?
Wie kann man als Mitarbeiter einer solchen Firma nur eine solch verzogene Wahrnehmung haben? "Mein Produkt ist auch scheisse aber ein bisschen weniger als das vom Konkurrent"? Oder wie rechtfertigt man das?
Zieht euch mal diese Präsentation von Affirm, einem Pflanzenschutzmittel von Syngenta rein:
http://www.papst.ch/files/Affirm.pdf
Grandios! Schaut wie genial wir sind! Die meisten Bienen sterben sogleich nach Kontakt mit dem PSM, aber bereits nach einem Tag sterben nur noch 10%! Ist auch nur leicht reizend auf der Haut und in den Augen und trägt das Symbol 'Harmful' und 'Dangerous for the environment' - aber Hey, dass ist gar nicht so schlimm wies immer heisst. Schliesslich sind wir ja sogar von IP Suisse zugelassen.
Typen die solche Produkte zulassen würde ich mir echt gerne mal in einer ruhigen Minute zur Brust nehmen und fragen ob sie das Gewissen auch nie nur ein bisschen plagt. Könnte kotzen.
There's a fine line between fishing and just standing on the shore like an idiot.
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Also dann weg von Monokulturen und Genschrott...
Die meisten Pflanzen die diese Pflanzenschutzmittel brauchen entsprechen eh nur noch einem Bruchteil der Natur... Und wurde auf max Ertrag getrimmt...gezüchtet....
Können den diese Chemiemultis den belegen woher die Zustände kommen die wir heute haben, wohl kaum...
Aber es sind eh immer die Anderen Schuld...
Awel,empa und co. Belege heute schon das ein grosser Teil ganz klar aus der Landwirtschaft kommt.
Die Industrie hat in den letzten Jahren sehr viel für eine bessere Wasserqualität gemacht und sind immer noch dran...
Ich sage mal, ohne Einsicht keine Weitsicht...
Die meisten Pflanzen die diese Pflanzenschutzmittel brauchen entsprechen eh nur noch einem Bruchteil der Natur... Und wurde auf max Ertrag getrimmt...gezüchtet....
Können den diese Chemiemultis den belegen woher die Zustände kommen die wir heute haben, wohl kaum...
Aber es sind eh immer die Anderen Schuld...
Awel,empa und co. Belege heute schon das ein grosser Teil ganz klar aus der Landwirtschaft kommt.
Die Industrie hat in den letzten Jahren sehr viel für eine bessere Wasserqualität gemacht und sind immer noch dran...
Ich sage mal, ohne Einsicht keine Weitsicht...
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Zumal die Bauern ja meist nicht mal wissen für was sie wieviel von was und überhaupt spritzen. Einfach immer schön nach den Vorgaben des Landwirtschaftsamt.
Ein Schelm wer Filz sieht.
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Also gut steht es um unsere Gewässer sicher nicht aber ob es wirklich so dramatisch ist?
Wenn ich gewisse Websites von angefressenen Fischer sehe und lese, erstaunt es mich immer wieder, wieviel die an Edelfischen fangen
Entweder sind die täglich am fischen oder können es besser als die meisten hier im Forum.
Ich für mich habe folgende Konsequenzen gezogen: Aeschenfischen ist gestrichen. Auf Bafos nur noch mit Kuko. Ich habe mich seit längerer Zeit auf's Uferfischen auf Felchen konzentriert und ab und an habe ich sogar eine Seefo im Drill.
LG
Tom
Wenn ich gewisse Websites von angefressenen Fischer sehe und lese, erstaunt es mich immer wieder, wieviel die an Edelfischen fangen
Entweder sind die täglich am fischen oder können es besser als die meisten hier im Forum.
Ich für mich habe folgende Konsequenzen gezogen: Aeschenfischen ist gestrichen. Auf Bafos nur noch mit Kuko. Ich habe mich seit längerer Zeit auf's Uferfischen auf Felchen konzentriert und ab und an habe ich sogar eine Seefo im Drill.
LG
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Bad Ass Fisherman
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Re: So steht es um unsere Gewässer
Hei Tom
Leider ist es aber genau so...
Und ich bin auch einer der wenigen der bei uns im Revier jeds mal wenn ich gehe mind.2-6Bafos fange...
Ich lasse sie eh wieder gehen da sie mehr der Beifang beim Eglizupfen sind..
Wir haben in unserem Revier nicht sehr viele Forellen, es hat aber...
Trotz dem fange ich immer wieder und sehr oft sind es auch die selben Tiere die ich schon paar mal drausen hatte..
Und nei, ich bin nicht täglich am Wasser... Man lernt mit der Zeit einfach wie es geht und auf was man achten sollte.
Ich lasse sie wieder schwimmen weil ich nicht glaube das es sehr viele hat... Es wurde lang nichts mehr ausgesetzt, diese Jahr machten wir mal wider besatz.
Es hatte in den Jahren zuvor ohne besatz aber nie weniger drin als mit besatz...
Dieses Jahr konnte ich gegen Oktober aber div kleine Bafos fangen die so 10-15cm hatten, die stammen direkt aus unserem Besatz. Da sind wir uns auch sicher.
Aber ob sie in dem Revier bleiben oder anfangen zu Wandern werden wir noch heraus finden, für das werden wir ein paar Markieren im Frühjahr um zusehen was abgeht.
Leider ist es aber genau so...
Und ich bin auch einer der wenigen der bei uns im Revier jeds mal wenn ich gehe mind.2-6Bafos fange...
Ich lasse sie eh wieder gehen da sie mehr der Beifang beim Eglizupfen sind..
Wir haben in unserem Revier nicht sehr viele Forellen, es hat aber...
Trotz dem fange ich immer wieder und sehr oft sind es auch die selben Tiere die ich schon paar mal drausen hatte..
Und nei, ich bin nicht täglich am Wasser... Man lernt mit der Zeit einfach wie es geht und auf was man achten sollte.
Ich lasse sie wieder schwimmen weil ich nicht glaube das es sehr viele hat... Es wurde lang nichts mehr ausgesetzt, diese Jahr machten wir mal wider besatz.
Es hatte in den Jahren zuvor ohne besatz aber nie weniger drin als mit besatz...
Dieses Jahr konnte ich gegen Oktober aber div kleine Bafos fangen die so 10-15cm hatten, die stammen direkt aus unserem Besatz. Da sind wir uns auch sicher.
Aber ob sie in dem Revier bleiben oder anfangen zu Wandern werden wir noch heraus finden, für das werden wir ein paar Markieren im Frühjahr um zusehen was abgeht.
War es schlecht, dann erst Recht!!