Einer weniger auf meiner Liste, Kapitel 5
Dieses Jahr hab ich mir vorgenommen, mehr auszuprobieren und neue Gewässer für mich zu entdecken. Am 15.7. ging ich mit Kollegen nach Frankreich und befischte einen See mit Bass. Es war halt schon eine gewisse Umstellung in der Fischerei, in Löchern von Gras und Seerosen zu fischen. Ich konnte mit einem Gummiwurm einen winzigen Bass und einen mittelkleinen fangen. Mit einem grösseren Keitech Fat Swing Impact konnte ich dann kurz einen grösseren Bass drillen. Aber da ich es mir nicht gewohnt bin, mit Weedles-Montagen zu fischen, hab ich Trottel nicht richtig angeschlagen und mein einziger Bass, der das Mass von 30cm gehabt hätte, konnte sich wieder vom Haken lösen nach kurzem Drill von vielleicht 5s
Ich konnte also zumindest teilweise das traumatische Erlebnis vom
Fahrradumfall vor den USA-Ferien verarbeiten. Wenn ich in Zukunft einen ordentlichen Bass fange, melde ich mich hier wieder, dann aber mit Foto
Ausserdem waren die Bachsaiblinge für mich als Unterländer auch schon immer ein erwünschter Fang gewesen. Erst einen einzigen konnte ich fangen, aber nur in Österreich. In der Schweiz noch nie. Also ging ich weit rauf in das oberste Oberland und versuchte mein Glück im Räterichsbodensee, wo jedes Jahr um ein dutzend dieser Spezies gefangen werden. Also auch ein wenig eine Glückssache
Hier soll es also etwas drin haben ... in der kleinen Ecke, die nicht so trüb ist wie der immertrübe, fischleere See.
Und mit ein bisschen Glück konnte ich nach vorsichtigem Anpirschen einen fangen
