Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beschreibungen von Seen und Teichen.
Benutzeravatar
til
Beiträge: 856
Registriert: Fr 24. Nov 2006, 16:45
Meine Gewässer: Reuss Bremgarten inkl. Nebengewässer, Zürichsee
Wohnort: Oberwil-Lieli, AG
Has thanked: 56 times
Been thanked: 247 times
Kontaktdaten:
Philippines

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von til »

Ist es nicht so, dass Stichlinge eher das Flachwasser bevölkern und die Felchen in der Tiefe leben?
Ich hab grad eine wenig Mühe mir vorzustellen, dass sich die beiden Arten überhaupt in die Quere kommen.
rasch

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von rasch »

Ausschnitt aus dem St. Galler Tagblatt:

Mit der neuen Plage im Bodensee befasst sich die Fischereiforschungsstelle in Langenargen. Ihr Leiter Alexander Brinker bestätigt, dass derzeit «Abermillionen Stichlinge den Bodensee bevölkern». Mehr als 80 Prozent des derzeitigen Fischbestandes im Freiwasser seien Stichlinge. «Die Situation ist dramatisch.»

Wohl gemerkt im Freiwasser !!
astacus

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von astacus »

Also quasi Hochsee-Stichlinge. Wenn nun noch etwas mehr Futter im Bodensee wäre und sie besser abwachsen würden, hätte man beinahe einen Binnen-Thunfisch. Der Stichling erinnert mich nämlich mit seiner schuppenlosen Haut, seinem Körperbau und seiner gedrungenen Form immer ungemein an diese Fischart. Das würde zwar den Felchen immer noch nichts bringen, aber aus fischereilicher Sicht wäre das nicht zu verachten :lol:
rasch

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von rasch »

tja ... ich werde eine Bild posten wenn ich den ersten 3 Pfund Stichling gedrillt habe.
Mit den Stacheln benötigt man jedoch einen Waffenschein für so ein Tierchen ...
Benutzeravatar
Weiher
Beiträge: 140
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 14:55
Meine Gewässer: Frankreich, Spanien Asien.
Has thanked: 13 times
Been thanked: 7 times
Philippines

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Weiher »

Also wie ich das so heraussehe, handelt es sich im Bodensee um den Dreispitz-Stichling. So wird er doch bestimmt von den Deutschen, Österreichern und den Schweizern genannt. Und sicher schwimmt der in allen 3 Landesgewässern.
Nun gäbe es sicher zwei Möglichkeiten um den Stichling in den Griff zu bekommen. Wir setzen alle vermehrt den einheimischen Hecht aus, der den Stichling auf seiner Speisekarte hat. (Wäre doch sicher auch schön, " Bodensee, das Hechtgewässer Zentral-Europas"). Oder, wir bitten die Amerikaner um Hilfe, um den unerwarteten Eindringling zu dezimieren und importieren den Aligatorhecht aus Florida. Das wiederum würde natürlich auch die Nacktbader vertreiben und anstelle des Nacktbadens würden diese Leute vermehrt in den schmucken Gartenrestaurant der wunderbaren Bodenseegegend verweilen, was wiederum die Gastronomie sehr begrüssen würde.
Also, warten wirs ab, was die EU beschliessen wird und ob die Schweiz den vorliegenden Vertrag betreffend Fischereivereinbarungen überhaupt rattfizieren wird.

Wünsche allen ein schönes Weekend

Weiher lässt grüssen...
Benutzeravatar
Rainbowwarrier
Beiträge: 402
Registriert: Di 17. Apr 2012, 20:23
Meine Gewässer: Bodensee, Alpenrhein, Lünersee
Wohnort: Rheintal
Has thanked: 11 times
Been thanked: 39 times
Austria

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Rainbowwarrier »

Stichwort Hecht: Bin mir ziemlich sicher, daß die derzeitige Stichling-Population sicher auch auf die übermäßige Fischerei auf den Hecht zurück zu führen ist!
Da die Kommerz-Fischer ja auch in der Raubfisch-Schonzeit was verdienen müssen, hat man vor etlichen Jahren wegen dem bösen bösen Hechtbandwurm, welchen ich noch nie persönlich gesehen habe, die Schonzeit für den Hecht im Bodensee aufgehoben!!!!
Die Netze fangen aber statt Hechten massenhaft junge und auch untermaßige Zander ab, das interessiert den Fischereibeauftragten des Landes Herrn Schotzko aber gar nicht, da der Zander ja auch auf der "Abschußliste" der Idioten steht, die die Bodensee-Fauna wieder in den Zustand von vor 200 Jahren zurückversetzen möchten!
Was für eine scheinheilige Günstlingswirtschaft am Bodensee.....

Nun fischen ja die meisten Angler mangels Alternativen zumeist auf Hecht oder Zander, deren Bestände werden auch immer geringer, was auch solche Entwicklungen wie mit dem Stichling begünstigt!

Am Bodensee herrscht, auch durch die Multinationale Gesetzgebung, eine regelrechte Misswirtschaft mit der Fischerei, aber das Thema wird sich ja wohl bald von selbst erledigt haben.....
Zuletzt geändert von Rainbowwarrier am So 13. Dez 2015, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
"Jeder Tag ist Angeltag, aber nicht jeder Angeltag ist Fangtag" in Memoriam Auwa Thiemann
Schlammbarbe

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Schlammbarbe »

Rainbowwarrier hat geschrieben:Stichwort Hecht: Bin mir ziemlich sicher, daß die derzeitige Stichling-Population sicher auch auf die übermäßige Fischerei auf den Hecht zurück zu führen!
Auch wenn ich sicher schon 20 Jahre nicht mehr auf dem Bodensee angelte und deren Bestimmungen nicht mehr kundig bin, kann ich nur unterschreiben Rainbowwarrier. Raubfische wie Hecht, Forelle, Zander, Welse haben sich sehr schnell
auf den Stachligen eingestellt. Der natürliche Feind darf nicht fehlen. Und dies Zeigt uns die Praxis und nicht irgendwelche Angstprognosen und Annahmen, die mit den Kommerziellen "Aquabauern" verstrickt sind.
Letzteres hat ja auf allen Meeren zur beinahe Totalen Abfischung geführt. Wenn die Berufsfischerei wirklich immer wieder kleinere Maschen verwenden darf angeln sie sich kurzum ihre Löcher selber ins Portemonnaie.

Es würde mich verwundern wenn die Zuständigkeiten am Bodensee klüger währen als der Rest der Welt.

Villich scho agluegt: Dere Stichling v. ÖKV
Benutzeravatar
Rainbowwarrier
Beiträge: 402
Registriert: Di 17. Apr 2012, 20:23
Meine Gewässer: Bodensee, Alpenrhein, Lünersee
Wohnort: Rheintal
Has thanked: 11 times
Been thanked: 39 times
Austria

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Rainbowwarrier »

Schlammbarbe hat geschrieben:
Rainbowwarrier hat geschrieben:Stichwort Hecht: Bin mir ziemlich sicher, daß die derzeitige Stichling-Population sicher auch auf die übermäßige Fischerei auf den Hecht zurück zu führen!
Auch wenn ich sicher schon 20 Jahre nicht mehr auf dem Bodensee angelte und deren Bestimmungen nicht mehr kundig bin, kann ich nur unterschreiben Rainbowwarrier. Raubfische wie Hecht, Forelle, Zander, Welse haben sich sehr schnell
auf den Stachligen eingestellt. Der natürliche Feind darf nicht fehlen. Und dies Zeigt uns die Praxis und nicht irgendwelche Angstprognosen und Annahmen, die mit den Kommerziellen "Aquabauern" verstrickt sind.
Letzteres hat ja auf allen Meeren zur beinahe Totalen Abfischung geführt. Wenn die Berufsfischerei wirklich immer wieder kleinere Maschen verwenden darf angeln sie sich kurzum ihre Löcher selber ins Portemonnaie.

Es würde mich verwundern wenn die Zuständigkeiten am Bodensee klüger währen als der Rest der Welt.

Villich scho agluegt: Dere Stichling v. ÖKV

:v: :v: :v:
"Jeder Tag ist Angeltag, aber nicht jeder Angeltag ist Fangtag" in Memoriam Auwa Thiemann
Benutzeravatar
fischerlouis
Beiträge: 62
Registriert: Mo 6. Aug 2012, 22:15
Meine Gewässer: Bodensee
Has thanked: 2 times
Been thanked: 18 times
Germany

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von fischerlouis »

Zitat:"Raubfische wie Hecht, Forelle, Zander, Welse haben sich sehr schnell
auf den Stachligen eingestellt. Der natürliche Feind darf nicht fehlen. Und dies Zeigt uns die Praxis und nicht irgendwelche Angstprognosen und Annahmen, die mit den Kommerziellen "Aquabauern
" verstrickt sind."
Wie ich schon schrieb, ich habe dieses Jahr etliche Seeforellen und einige Seesaiblinge im Bodensee/Obersee gefangen und die Mageninhalte untersucht (ist fast schon ein Hobby von mir...). Bei den Sf selten ein kleiner Egli, bei den Saibs durchgehend etwas Planktonbrei, manchmal einige dunkle Insektenlarven. Die Saibs waren ab einer Länge von 32 cm sehr schmal gewachsen, einige hatten auch eine schlechte Fleischqualität und waren nicht rot/orange eingefärbt. In den Jahren zuvor waren die Saibs kugelrund und spuckten beim Anlanden immer kleine Egli aus. Sämtliche Hechte waren ohne Stichlingsinhalt!
Selbst Haubentaucherküken lassen die von den Eltern angebotenen Stichlinge wieder los und betteln solange, bis sie einen kleinen Egli angeboten bekommen. Interessant ist, ob wenigstens die Welse oder Zander die neue Nahrungsquelle nutzen?
Schlammbarbe

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Schlammbarbe »

Hallo fischerlouis,
Dein Zitat wurde mir im Persönlichen Bereich nicht angezeigt, deshalb habe ich es erst jetzt gelesen. :D

Deine beiden Texte verstehe ich kurzgesagt so;

Der Stichling eignet sich nicht als Futterfisch. Weder für Fisch, Vogel noch Menschen. Also braucht es ihn nicht und somit
schadet er nur..,.?
Benutzeravatar
fischerlouis
Beiträge: 62
Registriert: Mo 6. Aug 2012, 22:15
Meine Gewässer: Bodensee
Has thanked: 2 times
Been thanked: 18 times
Germany

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von fischerlouis »

Deine beiden Texte verstehe ich kurzgesagt so;

Der Stichling eignet sich nicht als Futterfisch. Weder für Fisch, Vogel noch Menschen. Also braucht es ihn nicht und somit
schadet er nur..,.?[/quote]


Hallo Schlammbarbe,
meine beiden Texte sehe ich als eine Aneinanderreihung von persönlichen Beobachtungen und Gesprächen mit Fischereibiologen. Ein ganz kleiner Teil ist ironisch gemeint. Eine Wertung des Stichlings im Bodensee habe ich aus meiner Sicht nicht vorgenommen (Das masse ich mir auch nicht an), was der Leser daraus interpretiert ist nun wirklich seine Sache. Den 2. Text habe ich dazu benutzt, um zu widerlegen, dass es nun massenhaft "Futterfisch" im See hat und div. Predatoren nur "aufräumen" müssen.
Sicherlich wird es Foristen geben, die sagen: Das ist nun mal "natürlich" in einem See der aus ihrer Sicht fehlbewirtschaftet wird.
Andere sind enttäuscht, dass sich der scheinbare Fischreichtum dem Ende zuneigt.
Wenn wir zurückschauen, hat der See die Kaulbarschschwemme in den 80er Jahren auch überstanden, obwohl damals auch Horrormeldungen kursierten, dass der Eglibestand zusammenbrechen würde.
Sicher wird der See sich weiterhin verändern, bleibt abzuwarten ob sich seine Nutzer anpassen können oder nicht.
Benutzeravatar
SbiroBass
Beiträge: 451
Registriert: Sa 10. Dez 2011, 11:55
Meine Gewässer: Bielersee, Aare uvm.
Wohnort: Grenchen
Has thanked: 17 times
Been thanked: 14 times
Kontaktdaten:
Switzerland

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von SbiroBass »

Bild
:wink:
Benutzeravatar
fischerlouis
Beiträge: 62
Registriert: Mo 6. Aug 2012, 22:15
Meine Gewässer: Bodensee
Has thanked: 2 times
Been thanked: 18 times
Germany

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von fischerlouis »

Da jetzt gerade die Felchen ablaichen/abgelaicht haben:
Gibt es Erkenntnisse, dass Stichlinge Laichräuber sind?
Schlammbarbe

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von Schlammbarbe »

Hallo fischerlouis,
ein bisschen anders tönt das jetzt schon, darum fragte ich lieber noch einmal nach bevor ich zwischen den Zeilen lese.

Auch ich bin weder Fischbiologe noch Naturwissenschaftler, weder Pro noch Kontra- Stichling und nur ein einfacher Handwerker und Angler. ....Gehöre auch keiner Sekte an. :D
Wo ich aber dagegen bin sind "Hetzjagden und Schwarzmalereien" gegen einen Fisch der in
der ganzen nördlichen Hemisphäre noch nie wirklich Einfluss auf Fischbestände hatte. Wie uns Fischereibiologen, andere Studierte und auch die Geschichte überliefern.
fischerlouis hat geschrieben: Als Futterfische eignen sich Stichlinge also nicht. Ich habe dieses Jahr keinen einzigen Saibling oder Hecht gefangen, welcher Stichlinge im Magen hatte.
Ich beäuge bei jedem entnommenen, Räuber oder Friedfisch den Magen. So sollte es auch weitergegeben werden.
Das kein Stichling im Magen war verblüfft nicht. Die Population wurde ja erst im Dezember gesichtet und beschrieben, so wie ich den Berichten entziehen kann war im Sommer die "Bodenseewelt noch ohne Stachel". ( s. T. Wanderverhalten)

Das sich somit der Stichling nicht als Futterfisch eignet ist ein Trugschluss Deinerseits und nicht die Fehlinterpretation
des Lesers. Auf Schweizerdeutsch " SEICH".

In Schottland und England gibt es schon sehr lange ein paar wenige kleinere Binnengewässer mit fast ausschliesslich Hecht- Stichlingsbestand. Der Hecht mit seinem knochigen Maul hat überhaupt keine Mühe mit dem Wicht. Der Zander tut es ihm ähnlich gleich, wenn vielleicht etwas vorsichtiger.. Schon der kleinere Wels haut sich den Winzling einfach rein und weg ist er.

An der Wunderschönen Fischa in Österreich (Tipp für Fliegenangler) nehmen die BF , oder halt Ökotyp Forelle im Bach,
die Stichlinge heute ohne Probleme auf.
fischerlouis hat geschrieben: Wie ich schon schrieb, ich habe dieses Jahr etliche Seeforellen und einige
Nee, von Seefo hast Du nichts geschrieben. Saiblinge, kleinere Forellen und der gierige Barsch werden etwas mehr anpassungszeit benötigen, aber die Natur zeigt das sie sich anpasst.
Deine Beobachtung mit den Haubentauchern finde ich interessant. Doch widerlegt das auch gar nichts. Vielmehr zeigt
mir das sich die Vögel sofort darauf einstellen. Die kleinen werden von jung an angewöhnt sich mit einer Nahrung zurechtzufinden die in Zukunft öfters auf dem Speisezettel stehen wird. Oder glaubst Du die "Rabenmutter", die Dumme, wollte ihre Nachkömmlinge Umbringen?
Wie schon immer wird sich die Natur viel schneller anpassen als der Mensch. Sie ist unser bester Lehrer, da sie das so gut kann macht sie es auch seit 4 Milliarden Jahren.
Und wenn man nächstes Jahr ein paar Felchen weniger fängt ist es einfach nur unsachlich auf den Stichling zu zeigen,
ohne das man mehr über ihn weiss.
PS; Das man als "Unstudierter" aus der Bewirtschaftungspolitik nicht schlau wird, ist sicher nicht nur hier im FF so.
ChristianK.

Re: Millionen Stichlinge im Bodensee: Felchen gefährdet

Beitrag von ChristianK. »

Jetzt mal unter uns, vielleicht ist es einfach nur eine Stichling Saison, ein gutes Stichling Jahr, mehr nicht?!
Da haben die Umstände eben letztes Jahr perfekt gepasst und dieser Jahrgang kam gut auf.
Genauso wie es bei anderen Fischarten eben auch bessere und schlechtere Jahrgänge gibt.

Im Luzerner Becken des Vierwaldstätter Sees gilt der Stichling als "nicht mehr Nachweisbar". Ich habe dieses Jahr ein leider totes Adultes Männchen aus dem Hafen gefischt.

Einmal sind es die Garnelen die angeblich alles weg fressen, dann sind die Garnelen wieder top weil es so tolle Egli im Bodensee gibt.
Jetzt soll ein Kleinfisch, den es schon immer hier gab, Schuld an der miesere sein.
Achja, Phosphat kippt auch keiner in den See...böse böse...
Auf keinen Fall ist aber die Berufsfischerei Schuld an schrumpfenden Fangzahlen.

Das ganze könnte man auch Natur nennen, die funktioniert halt nicht nach Budget, nicht nach Statistik und hält sich auch nicht an die wirtschaftlichen Interessen des Menschen!
Vielleicht sollten wir uns einfach noch einmal vor Augen halten das wir die Natur nach unseren Vorstellungen verändern, umbauen und verschlimmbessern und massiv eingreifen. Nicht nur mit Bauwerken, sondern aktueller denn je mit Hormonen, Medikamenten und Chemie!
Das was auf uns, bzw die Wasserbewohner, zu kommt, ist nicht vergleichbar mit der Überdüngung früherer Zeiten, nun greifen wir in die Genetik der Tiere ein, verändern das Geschlechterverhältniss der Fische, werfen das natürliche Gleichgewicht komplett über den Haufen.
Der Mensch vernichtet nicht nur die Natur, sondern auch sich selbst und den ganzen Planeten mit dazu.

Schuld daran ist aber nicht der Mensch, sondern ein kleines Fischlein...
Antworten

Zurück zu „Seen / Teiche“