Manche haben es schon gelesen oder gehört. Ich war relativ spontan in Island gewesen. Der Bericht besteht aus 3 Teilen, die ich in verschiedene Threads getan habe. Hier ist Teil 1 davon.
Teil 1: Spontaner Trip nach Island
Teil 2: Fischerläden in Island
Teil 3: Essen in Island
Als ich gefragt wurde, 10 Tage vor der Abreise, hatte ich die Hitze bei der Arbeit satt (keine Klimaanlage) und dachte mir:


Wie HIER nachzulesen ist, gehört das Tackle ja desinfiziert, wenn man nach Island geht. Hab ich brav gemacht. Veterinäramt in Bern angerufen, der Rest ergab sich von selbst:




Hier bissl Sightseeing:


Gulfoss Wasserfall:


Heliflug zu einem Vulkan. Mit einem Hochhausfensterputzerlift in die Magmakammer hineingegangen. Polarfuchs und "Bergsee" gesehen. Der Fuchs bekommt zu essen, ist relativ zahm.





Fotos von unterwegs zur Gletscherlagune, sowie vor Ort.


Am zweitletzten Tag kam dann das schlechte Wetter. Hier waren wir trotz Regen und starkem Wind schnell am schwarzen Strand aus Lavasand gewesen im Süden. Hier ein Beweisfoto, hehe:
Da wir nicht Autofahren konnten, beschränkten sich die Ausflüge für Sightseeing, sowie 2x Fischen, auf Tagesausflüge von Reykjavik aus. Wir gingen einmal an einen Fluss mit Guide, wo der Guide uns hinfuhr, sowie auf einen Ausflug an einen See, für den wir sowohl für die Hinfahrt, als auch die Rückfahrt ein Taxi verpflichtet haben. Hier am Fluss:
Mit Fliege und Nymphe war es sehr schwierig. Die beiden konnten 2 Arktische Saiblinge herandrillen, verloren sie aber bei der Landung. Ich hatte mehr Glück. Mit Wobbler und Blinker war nichts zu holen. Mit Spinner konnte ich immerhin meinen neuen Kescher einweihen und 2stk fangen.

Hier am See. Wie man sieht, haben wir auf der linken Seite weiter hinten einen Spot gefunden, wo vermutlich am Tag zuvor schon jemand erfolgreich war:



Die 2 kleineren Köpfe dürften von 50ern gewesen sein. Der grössere Kopf von einer 60er oder so. Ob das Ding daneben ein Magen mit Mais drin war, wollten wir gar nicht so genau wissen. Ich habe das Zeug nicht mal mit einem Stock angefasst
Als weit draussen eine ca. 50er Brown Trout etwa 70cm aus dem Wasser sprang, waren meine Sinne geschärft. Ich montierte einen Indilure Wurfblinker und versuchte, so weit rauszukommen, wie die Forelle weit weg gewesen sein könnte. Keine 20 Würfe habe ich gemacht und hatte schon Kontakt. Kontakt mit dem Boden. Hatte die Rute nach oben gehalten, sagte dem Kollegen, dass ich nen Hänger hab und zupfte nur ein wenig. Es gab einen lauten Knall, die Reiserute bestand nicht mehr aus 5, sondern aus 6 Teilen und die vordere Hälfte rutschte grad an der Schnur entlang nach vorne in den See.

Da ich die zweite Rute, die ich wegen dem hohen Wurfgewicht für nicht geeignet hielt, um in einem See Forellen zu fangen, im Hotel liess, stand ich nun vor meinem Scherbenhaufen des Tages. Rute halbiert, Reserve im Hotel und konnte die restliche Zeit nur noch hoffen, dass die Forellen auf die Fliegen oder Nymphen des Kollegen gehen. Obwohl paarmal grosse Forellen in 20-25m Distanz vom Ufer gesprungen sind, kam er leider mit der Fliegenrute und seinen Wurfkünsten nicht ganz hin. Schade.
Hier noch Bilder vom Heli aus. Die ersten 2 Pics sind vom gleichen See, wo wir gefischt haben.


Meer:

Anderer See:

Diese Wolke konnte ich auf dem Flug nachhause über Würzburg, Deutschland, fotografieren:
Teil 2: Fischerläden in Island
Teil 3: Essen in Island

