Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässern?

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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Raubfisch234

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Raubfisch234 »

Garrick hat geschrieben:Der Bündner Alpenrhein 5 Jahre ohne Sunk und Schwall würde zum Paradies für Fische!

Weder die Regenbogen noch die Fischer habe da ein Einfluss über den Bestand an einheimischen und bedrohten Fischarten.
Die sich langsam verabschiedenden und bedrohten Kleinfische auf die Forellen auch nicht. Es hat einfach fast keine Nahrung im Rhein

Nach meiner Schätzung stabilisiert sich der Bestand an Strömern in den letzten Jahren. Auf sehr tiefen Niveau.
Hier ein Link dazu. Studiere mal den Schwarm. Gab es schon viele Jahre nicht mehr.
Ich behaupte dass beim Besatz mit Nasen sich dort auch diese zurzeit halten könnten. Aber sicher nur sehr beschränkt auf diesen Rheinabschnitt begrenzt.
http://www.fv-chur.ch/index.php?page=174

Gruss Garrick
Hallo Garrick

Das Stauwehr schadet den Beständen sicher, das wird sich aber in den nächsten Jahren nicht ändern. Bin auch der Meinung, dass das der Schwall-Sunk massiv den Fischen schadet.

Nasen einzusetzten macht wirklich keinen Sinn, da die heimische Art in Graubünden ausgestorben sein muss.

Über die Groppen weiss ich nicht viel, aber vor drei Jahren hatte ich meine letzte gefangen (zuvor war es immer mal wieder eine). Da ich auch von anderen Fischern nicht mehr höre, dass sie Groppen fangen, nehme ich an, sie werden innert den nächsten Jahren aussterben.

Strömer habe ich schon an verschiedenen Stellen am Alpenrhein gefangen. Einerseits bei Zizers, andererseits mehrere (offenbar ein Scharm) unter der (ex-)untersten Schwelle der Landquart (Einfluss zum Rhein).
Vor zwei Jahren habe ich ausserdem einen Schwarm von ziemlich genau 70 Fischen im Flachwasser bei der grossen Insel mit den Bäumen bei Landquart gesehen. Sie leben also nicht nur bei Friewies, aber vielleicht ist das ihr letzter Laichplatz.

Auf jeden Fall sind wir uns in zwei Punkten nicht einig.

Erstens bin ich ganz klar der Meinung, dass Fischer auch einen Einfluss auf die bedrohten Fischarten haben. Wenn man die letzten Groppen und Strömer, wenn auch unfreiwillig, fängt, ist die Chance gross, dass sie dadurch sterben, auch wenn man sie zurücksetzt.

Zweitens bin ich klar der Meinung, dass wenn es mehr kleine Fische am Rhein gäbe, sich die Forellen von denen auch ernähren würden. Von älteren Fischern habe ich schon öfters gehört, dass wenn sie früher grosse Forellen fingen, diese oft Groppen oder Strömer gefressen hatten. Dass kleine Fische den grossen Räubern als Nahrung dienen ist für mich logisch.

Was ich nicht beurteilen kann, ist ob man Strömer und Groppen überhaupt züchten könnte und ob diese sich dadurch am Rhein halten könnten. Für mich ist auf jeden Fall klar, dass man vor einer ähnlichen Situation wie 1983 bei den Rheinlanken steht. Dass die Kormorane seit diesem Jahr erstmals auch noch am Rhein sind, lässt nichts Gutes für Strömer und Co vermuten.

http://www.bafu.admin.ch/publikationen/ ... ml?lang=de
http://www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/67755/
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Garrick
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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Garrick »

Salü Raubfisch

Groppen sind im Bündner Teil immer noch gut vertreten, aber sicher auch bedroht.
Strömer wurden vor einigen Jahren nur in kleinen Beständen nachgewiesen. Das Vorkommen bei Untervaz-Friewis ist eine Ausnahmeerscheinung
und sicher weit herum eine der letzten Möglichkeiten für die Fortpflanzung. Nur leider macht der dort früher unbekannte Gänsesäger seine Arbeit sehr gut.
Und sein grauer Kollege hat mittlerweile mit all seinen Artgenossen diese Futterquelle entdeckt.

Hey Raubfisch!
Da wo wir uns nicht einig sind kann ich dir nicht folgen.
Ich fische seit 35 Jahren am Alpenrhein und habe ausser früher an einer Stelle mit der Trockenfliege nie ein Strömer erwischt!
Und alte Fischer wissen nicht mal was ein Strömer ist! Geschweige denn erkennen einen solchen als Futter von Forellen. Du schreibst wirres Zeug!

Falls du verlässliche Informationen haben möchtest wende dich bitte ans AJF http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwa ... gramm.aspx

Gruss Garrick
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Flümi
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Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässern

Beitrag von Flümi »

astacus hat geschrieben:- die regenbogenforelle pflanzt sich nicht in der emme fort. die regenbogenforelle benötigt winterwarme gewässer zur fortpflanzung und kann sich deshalb in weit über 90% der schweizer gewässer nicht fortpflanzen und ohne stützbesatz halten. das trifft auch auf die emme zu. in der emme lassen sich keinerlei juvenile regenbogenforellen nachweisen, nur einzelne adulte. belegt wird dies u.a. durch diverse abfischungen, u.a. an einer an der kantonsgrenze BE-SO, an der ich selbt dabei war. dies ist der abschnitt, wo die mit abstand meisten regenbögeler der emme gefangen werden. aber wir konnten keinen einzigen juvenilen regenbögeler nachweisen, aber hunderte juvenile bachforellen. die paar regenbögeler stammen (neben dem vermuteten illegalen besatz) aus zuwanderern aus kleineren winterwarmen bächen, die teilweise mit der emme in verbindung stehen und wo eine naturverlaichung nachgewiesen ist.

- es gibt bei uns im mittelland im wesentlichen nur eine krankheit, die für den forellenbestand von grosser bedeutung ist - die pkd. die regenbogenforelle ist für diese gleichermassen anfällig wie die bachforelle.

- eine bessere anpassung gegenüber fressfeinden halte ich für spekulation. da die regenbogenforelle tendenziell bis in höhere alterstufen ein schwarmverhalten aufweis als die bachforelle, dürfte sie sogar eher anfälliger sein. denn auf schwarmfischen findet durch prädatoren eher eine spezialisierung statt als auf einzelgänger.


fazit:

mit dem besatz von bachforellen besteht die möglichkeit, dass wir die bestände einer einheimischen art stützen, die an die gewässer angepasst ist und sich in diesen auch fortpflanzen kann. der besatz von regenbogenforellen wäre dagegen ein fass ohne boden, da sich die fischart gar nicht ohne halten kann. so ein besatz mag etwas für fischpuffs sein, aber nicht für offene fliessgewässer. würde die regenbogenforelle die eigenschaften aufweisen, die wir fischer in sie hineininterpretieren, hätte sie sich in der schweiz schon längst flächendeckend durchgesetzt nd wohl die bachforelle verdrängt. das ist aber nicht geschehen, obwohl vor jahrzehnten in allen möglichen gewässersystemen regenbögeler eingesetzt wurden - wo sie aber rasch wieder verschwunden sind, ganz im gegensatz zur viel besser angepassten bachforelle.

und auch wenn der besatz von regenbögelern erfolgreicher wäre, als er ist, wäre damit noch immer keine forellenfischerei möglich. denn die regenbogenforelle ist keine forelle, sondern ein pazifischer lachs.
was meinst du dazu, astacus?

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/ ... d=20133622
Der Bundesrat wird beauftragt, die Regenbogenforelle {...} in allen dafür geeigneten Gewässern einzubürgern.
Gruss, Stefan
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Simu
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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Simu »

Säli zäme
Ich hoffe mal ich stosse mit meiner meinung nicht alzuvielen von euch vor den kopf... Wir haben in der schweiz ein luxusproblem. Die fischbestände sind nicht mehr so wie vor 20 jahren das ist uns allen klar. Das der bevölkerungszuwachs mit seinen mitbringsel im abwasser z.b. Rückstände antibabypille usw. einfluss auf die natürliche verleichung unserer fische einfluss haben ist unbestritten! Mein vorschlag wäre das man in allen kantonen alle 2 jahre in 1/4-1/3 der gewässer garnicht angeln darf. Wenn man den besatz aufrecht erhält und den fischen eine schonfrist von 2 jahren gibt werden sich die bestände sicherlich nicht auf den stand wie vor 20 jahren erholen aber bestimmt besser stabilisieren. Bsp. Aesche kt. bern. Wir haben in der schweiz so viele flüsse und seen das man meiner meinung nach das auch gut verantworten kann und auch genügend ausweichmöglichkeiten hat! Der bund sollte sich auch darum kümmern müssen das die natürlichen feinde wie kormis und andere vögel nicht unkontrolliert vermehren können. Ich angle meistens an bergbächen und steige da ins flussbett ein wo andere aufhören, weil das gelände mühsam und anstrengend wird, ich erkämpfe mir so in ca. 10h angelzeit schon meine 2-3 bafos aber bin auch nicht traurig wenn ich als schneider nach hause gehe! Angler die angeln gehen um fische zu fangen sollen in die puffs gehen hat ja mittlerweile genügend davon! Noch zum thema finde es nicht in ordnung eine fremde art einzusetzen da diese unsere heimischen arten gefärden und eventuell auch verdrängen könnten das ergebniss wäre eine speziess weniger in der schweiz. Ich für meinen teil fange lieber weniger fische und nehme es in kauf halt mal 2 jahre nicht an meinem lieblingsgewässer angeln zu dürfen als dass ich nur noch refos fange weil sie ja angeblich robuster sind.... Frage: wie siehts mit den rebifos in 20 jahren aus wenn der druck weiter wächst??

Lg simu
Rassler

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Rassler »

Ich sehe das eigentlich gleich wie Simu. Ich hätte in meiner Region genug Ausweichmöglichkeiten den Vorschlag der zweijährigen Schonfrist. Vor allem in Gewässern mit einem natürlichen Fortbestand sehe ich es als Nützlich. Dort braucht es auch sicher keine Regenbogenforelle! Sicher würde nach der "Ruhephase" der Befischungsdruck mehr als üblich steigen.

In Gewässer die sowieso auf Besatz angewiesen sind weil ganze Lebensabschnitt-Habitate fehlen oder andere Risiken wie Hochwasser beehrbergen wird die Schonfrist wohl nicht viel bringen. (Ausser dass die Fische eine Grösse erreichen können bevor sie verangelt werden :oops: ). Dort würden wohl besser die Ursachen (z.B. Schwall / Sunk) bekämpft werden.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich gestern aus einem Bergbach eine Regenbogenforelle gefangen habe. (Die kantonale Statistik hat die letzten Jahre immer eine 1 ausgewiesen. Dieses Jahre werde wohl ich die 1 für den pazifischen Lachs aus dem kleinen schweizer Bergbächlein liefern. :D )

Schön dass sich Herr Reimann für die Fischer einsetzt. Aber ihm könnte man wohl schon jetzt die alte Medienmitteilung des Bafu zustellen.
Wäre das nicht das Fachgebiet von Nationalratskollegin Claudia Friedl? Sie hat ja mal eine interessante Dissertation geschrieben.
alpfish

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von alpfish »

Aus meiner Sicht sind statt periodische Fischfangverbote (mit anschliessendem Plündern...?) der falsche Weg. Viel besser sind ausgewählte Schongebiete!

Die von Rassler zitierte Diss zeigt das für alpine Fliessgewässer deutlich auf. Es wird auch aufgeführt keinen Besatz zu machen, damit sich eine Lokalform etabliert bzw. wieder etablieren kann. Mindestens würde das heissen, dass lokale Laichfische verwendet werden. Intressant auch, dass die Bachforellenbrut erst im August das Kiesbett verlässt! Im Schongebiet ist ein Wattverbot einfacher umzusetzen.
Raubfisch234

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Raubfisch234 »

alpfish hat geschrieben:Aus meiner Sicht sind statt periodische Fischfangverbote (mit anschliessendem Plündern...?) der falsche Weg. Viel besser sind ausgewählte Schongebiete!
Kann mich völlig nur anschliessen und das Fangmass darf nicht zu tief liegen.
gonefishing

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von gonefishing »

Der Bundesrat wird beauftragt, die Regenbogenforelle {...} in allen dafür geeigneten Gewässern einzubürgern.
Finde ich okee, bei uns gibt's halt nur fast keine geeigneten Gewässer :lol:
(wobei für mich sich eine Fischart in einem 'geeigneten Gewässer' fortpflanzen und eine selbsterhaltende Population ausbilden muss)

Betreffend der Bachforelle würde bei den Bächen bei uns im Oberland meiner Meinung nach ein Naturköderverbot ausreichen. Mit Spinn- und Fliegenrute kann man einen Bergbach niemals so gründlich ausfischen wie mit der Tipprute und Wurm. In den meisten Bächen würden sich die Bestände sehr schnell erholen, aber 'Tradition' hat scheinbar Vorrang vor guten Fischbeständen...
Rassler

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Rassler »

@alpfish
Unsere kantonalen Ausführungsbestimmungen sehen bereits diverse Schonstrecken (Flussabschnitte) vor.
Ich habe da noch eine ältere Publikation Erfolgskontrolle zum Fischbesatz gefunden, welche noch weitere Daten zur Fortpflanzung hergibt.

Das heisst für mich, dass jedes Gewässer die eigenen Regeln hat. Oder funktioniert die Naturverlaichung, nützt ein Besatz nichts. Funktioniert die Naturverlaichung nicht, ist der Besatz egal und sowieso nur für die Fischer. :roll:

@raubfisch
Fangmass höher zu setzen find ich auch nicht richtig. Da naturgemäss die Forelle in einem kleinen Bergbächlein nicht so gross werden können wie in einem Talfluss.
Wallis unterscheidet z.B. in Talbäche, Bergbäche und Bergseen und setzt unterschiedliche Befischungsperioden fest.
So wie die Kantone schon unterschiedliche Schutzmassnahmen gebrauchen, hätte wohl jeder von uns einen eigenen Vorschlag.

@gonefishing
Du sagst es. Ist man kein Fliegenfischer wird in unserem Kanton sogar das Tippfischen mit Wurm quasi vorgeschrieben. Keine Spinner/Wobbler/Gummifische, usw. erlaubt. Aus Tradition.
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Simu
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Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Simu »

Säli zäme
Klar müste man dass schonmass und die fangzahlbeschränkung anpassen. Für unseren bäche wäre ein fangmass Von 28cm anstatt 24cm völlig vertretbar und genügend auch sollte es spetzivisch für jeden angler eine jahres beschränkung geben +-10 stück pro angler und bach! So könnte man einer plünderung auch gut entgegenwirken. Ausserdehm finde ich die strafen für fischfrefel viel zu nidrig und sollten höher sein! Eine neue art einzuführen ist wirklich keine lösung!

Lg simu
Raubfisch234

Re: Fortpflanzung Regenbogenforellen in kalten Fliessgewässe

Beitrag von Raubfisch234 »

Simu 10 Fische pro Fischer und Gewässer ist bei uns in Graubünden z.B. absolut unmöglich durchzusetzen und wäre gar nicht notwendig. Man muss immer auf den Kanton und das Gewässer angepasste Regeln finden. Zum Glück gibt es bei uns immernoch Bachabschnitte, wo ich am Morgen nur aufs Wasser zu sehen brauche und wenn es dann grün oder blau ist und es nicht gerade regnet, dann kann ich mit 95% Sicherheit sagen, dass ich ein paar Stunden später mit 6 Forellen nach Hause fahren werde. Das kann man zum Teil wochenweise so wiederholen und auch am 15 September, dem letzten Tag der Fischereisaison, merkt man noch keine Rückgänge in den Fangzahlen. Ohne dass es in den letzten Jahren 13 Jahren einen Rückgang der Bestände gab.

Ich finde es gut, dass in allen Kantonen eigene Regeln bestehen. So sind die Regeln immer gut angepasst. Bei uns in Graubünden finde ich alles in Allem die Regeln sehr gut angepasst, es gibt diverse Sonderregelungen für einzelne Seen. Nur Frage ich mich zum Teil, ob nicht doch etwas mehr Kontrollen durchgeführt werden könnten... Man wird nicht mal jeden 100sten Tag am Gewässer kontrolliert und es gibt viele Stellen wo noch nie ein Kontrolleur war.
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