Bald ausgefischt am Engstlensee?

Allgemeine Fragen und Antworten zum Fischen können hier eingestellt werden!
Antworten
Izaak Walton

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Izaak Walton »

merci Flümi, den hatte ich noch nicht gesehen :up:
.. habe mir den film angeschaut
traurige sache wenn das schicksal der erhaltung oder zerstörung der letzten ruhigen flecken von ein paar wenigen und von der kurzsichtigen profitgier abhängt ...

ich bin dafür dass wir dagegen sind
Schweizer Angler

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Schweizer Angler »

wenn das südufer gesperrt würde (es ist ja scheins sogar ein rundwanderweg um den see geplant) könnte man trotzdem noch fischen, am gegenüberliegenden ufer. die fischer werden sich dann zwar weniger verteilen können, der grossteil fischt aber unter dem jahr schon heute am nordufer, denn der oft älteren "wasserkugelartillerie" ist das begehen des südufers sowieso zu hinderlich (höger/steine etc.). und wer seine ruhe beim angeln will, sollte sowieso nicht an einem weekend von mitte juni-september an den engstlen, unter der woche ists angenehmer.

im winter gälte dasselbe, kann man halt nicht via südufer auf den see. man könnte ja auch einen korridor festlegen, woher auf und vom see gegangen werden muss. wer diesen korridor ausser in einer nachgewiesenen notsituation (eisbruch) verlässt, kann gebüsst werden (das begehen des sees ist apropos eh auf eigene gefahr). solche lösungen sind in nationalparks und naturparks weltweit die regel.
zudem könnte man auch einen teil des sees für die eisfischerei ganz sperren, den gesperrten sektor zu "markieren" wird schwieriger/aufwändiger), und benötigte fischerkontrollen die nicht nur auf dem papier stattfänden.

wenn ichs richtig mitbekommen habe will man allgemein die zugänglichkeit zur alp auch im winter verbessern, bis jetzt heisst ja raufwandern, vom titlis runterskifahren, oder vom motorschlitten als hotelgast profitieren. wenn die strasse natürlich auch im winter potentiell länger und weiter hoch befahrbar wäre, dann würde der fischer- und touri-druck automatisch auch um winter zunehmen. man müsste wohl auchhier im winter ganze gebiete am see für jegliches begehen ausscheiden.

fazit man müsste das eisfischen ja nicht ganz verbieten, aber vielleicht halt einschränken, könnte man auch mit einem nötigen zusatzpatent oder spezialtageskarte zum dreifachen preis (und halbieren des fanglimits) oder äh. kompromisse wären sicher möglich, und führen weniger zu einem verbot als nur schwarz oder weiss.

gruss

sa
Sommer

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Sommer »

Traurig traurig. Das ist leider nichts ungewöhnliches, dass ein rücksichtsloser Mob es für die allgemeinheit ruiniert.
Dabei ist es nicht so schwierig, ordnung zu halten. Einfach eine Plastiktüte zum Mülleimer erklären.
Bevor ich auf den Dampf gewechselt bin hab ich die Kippen in ein Einmachglas getan, jetzt erübrigt sich das.
Und wenn man alles wieder mitnimmt, was man hergebracht hat, plus natürlich die Fische, sehe ich kein Problem. Es müssen halt nur alle das so machen, sonst hat es keinen Sinn.
Leet_Fish

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Leet_Fish »

Jaja, die verfluchten Naturschützer (sorry für den Ausdruck), immer wieder den völlig falschen Ansätze...

Wir sind ca. 15 mal im Jahr an diesem wunderschönen Bergsee und ja, es gibt Fischer das sind schweinehunde, die lassen jetzt alles liegen, ein wunder dass diese i...ioten Ihren Hausmüllsack nicht noch nach oben bringen. ABER die lieben Wanderer und Bergsteiger und das ganze Kraksel-Volk ist kein Strich besser... die lassen ebenfalls alles liegen... beobachten wir jedesmal wieder, denn wir sammeln diesen Abfall wieder ein und nehmen in mit runter, denn uns ist dier wunderschöne See und diese wunderbare Alp etwas Wert.

Zudem habe ich täglich (an unseren Bahnhöfen) mit dem sogenannten Littering zu tun und das einzige was hilft sind Kontrollen und sehr saftige Bussen (pro vergehen CHF 500.-) aber es wirkt.... vielleicht wäre dies auch da oben anwendbar.... ?

Und unsere lieben Bergbauern welche die Viehwirtschaft um den Engstlensee betreiben... das ist ein Thema für sich, aber dies ist in diesem Ausmass für die Vegetation da oben auch kaum förderlich, wenn nicht eher schlecht aufgrund der Überdüngung....

Und was ich auch noch dazu sagen möchte, die lieben Schweinhunde, die alles liegen lassen, gehören meiner Ansicht nach klar zu Minderheit... Also, wieso immer Alle bestrafen und nicht mal saftige Bussen den Hirnlosen verteilen??? Ich bin überzeugt mit regelmässigen, harten aber fairen Kontrollen würde man diese "Sauerei" in den Griff bekommen.

Aber trotzdem wünsche ich allen einen super Start am Engstlensee, wenn Ihr geht und ein wunderschönes Pfingstwochenende mit viel "Fischen" und tollen Fängen :wink:

Gruss
Leet
astacus

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von astacus »

Leet_Fish hat geschrieben:Jaja, die verfluchten Naturschützer (sorry für den Ausdruck), immer wieder den völlig falschen Ansätze...
ja ja, zum glück ist ja der fischereiverband selbst nicht auch so ein naturschutzverband, der nebenbei sogar noch einspracheberechtigt nach NHG ist... :roll:
Benutzeravatar
helix
Beiträge: 1236
Registriert: Di 28. Sep 2010, 18:15
Meine Gewässer: Berner Oberland
Been thanked: 1 time
Switzerland

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von helix »

Ich finde es eigentlich notwendig und gut, dass es Naturschutzorganisationen in der Schweiz gibt, allerdings gehen mir Forderungen wie z.B. von Pro Natura auch deutlich zu weit. Um nur einige zu nennen: Keine künstliche Bergseen für Beschneiungsanlagen, jegliches Betreten bzw. Fällen von Bergarven, Betretungsverbote für riesige Hochmoorlandschaften (aber die Kühe dürfen massenhaft darin rumstapfen), jegliche Ablehnung von geplanten Wasserkraftwerken etc. Das sind schon fast extremistische Forderungen, die jegliche Rücksichtnahme auf andere Interessengruppen ignorieren. Eigentlich sollte der Naturschutz eine breite Bevölkerung hinter sich haben, aber mit so drastischen Forderungen "verspielen" sie es mit vielen.

PS und OT: Immerhin stehen sie dem Phosphatprojekt am Brienzersee (da steht übrigens im heute erschienenen PH wieder der grösste Mist und Unwahrheiten drin schon in den ersten Sätzen...) auch skeptisch gegenüber :v:
Bild
Gruess helix
astacus

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von astacus »

so, als langjähriges pro natura vorstandsmitglied und auch angestellter mitarbeiter muss ich doch auch meinen senf dazu geben :D
helix hat geschrieben:Keine künstliche Bergseen für Beschneiungsanlagen,
das problem sind weniger die künstlichen bergseen, sondern vielmehr das fehlende wasser in den bächen durch die beschneiung. das ist ein ernsthaftes problem für viele gewässerökosysteme. darüber hinaus ist die generelle kritik an der beschneiung durchaus berechtigt, da sie extrem energieintensiv ist, ohne aber oft einen entscheidenden mehrwert zu bringen. kleine, tief gelegene skigebiete werden auch mit beschneiungsanlagen mehrheitlich eingehen, deswegen halte ich es für angebracht, sich dagegen einzusetzen.

helix hat geschrieben:jegliches Betreten bzw. Fällen von Bergarven,
ist das so? ich kenne viele gebiete, in denen bergarven forstwirtschaftlich genutzt werden, ohne dass es dagegen von pro natura seite her einwände gibt. wahrscheinlich sprichst du auf die stutation grimsel an. dort würden aber die arven wegkommen und nicht nur forstlich genutzt werden.

helix hat geschrieben:Betretungsverbote für riesige Hochmoorlandschaften (aber die Kühe dürfen massenhaft darin rumstapfen),
die kernforderung ist, dass (hoch-)moorlandschaften ungeschmälert erhalten bleiben. teilweise ist dafür die landwirtschaft nötig, um die flächen vor dem verwalden zu bewahren. wo die landwirtschaft schaden anrichtet, ist sich pro natura aber meist nicht zu schade, sich auch gegen die landwirte zu stellen. da wurde schon mancher strauss ausgefochten. betretungsverbote für zweibeiner machen teilweise durchaus sinn, teilweise sind sie aber auch nicht nötig. dass dort pro natura entsprechende verbote trotzdem fordert, ist mir als solches nicht bekannt.

helix hat geschrieben:jegliche Ablehnung von geplanten Wasserkraftwerken etc.
stimmt so schlicht nicht. es gibt eine ganze reihe von (klein-)wasserkraftwerken - auch in jüngster vergangenheit - die nicht bekämpft wurden. bekämpft werden sie eigentlich nur dort, wo sie in bisher wenig beeinträchtigen gewässerabschnitten liegen, was ich absolut richtig finde. die zitrone wasserkraft ist sprichwörtlich grossmehrheitlich ausgepresst, mit vielen aktuellen projekten wird da im prinzip nur noch etwas auf der schale rumgekaut. dass man die restnatur an den fliessgewässern konsequent bekämpft, ist alles andere als eine extremposition. extrem ist nur, wer ernsthaft verlangt, dass auch noch die letzte fliessstrecke eingestaut oder in stollen verlegt wird.

Das sind schon fast extremistische Forderungen, die jegliche Rücksichtnahme auf andere Interessengruppen ignorieren. Eigentlich sollte der Naturschutz eine breite Bevölkerung hinter sich haben, aber mit so drastischen Forderungen "verspielen" sie es mit vielen.
[/quote]
Schweizer Angler

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Schweizer Angler »

da steht übrigens im heute erschienenen PH wieder der grösste Mist und Unwahrheiten drin schon in den ersten Sätzen...)
und das meiner ansicht nach seit jahren, darum hab ich den "grössten mist" (persönliche ansicht) auch nicht mehr abonniert. für den abopreis gibts bessere alternativen, vom magazin bis zu einigen wobblern etc.

gruss

sa
Benutzeravatar
helix
Beiträge: 1236
Registriert: Di 28. Sep 2010, 18:15
Meine Gewässer: Berner Oberland
Been thanked: 1 time
Switzerland

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von helix »

@asti
Wie bereits geschrieben, finde ich Pro Natura und ähnliche Organisationen grundsätzlich eine gute und sinnvolle Sache. Ich bin mit dir einverstanden, dass es wichtig ist, auf gerade auch die hier angesprochenen Probleme aufmerksam zu machen, um empfindliche Ökosysteme vor kapitalistisch denkenden, gierigen Menschen nachhaltig zu schützen. Die von mir angesprochenen Forderungen beziehen sich alle auf Prokjekte, die im BeO vonstatten gingen und wo meistens die selben Personen von PN federführend waren.

Betreffend Bergarven meine ich zum einen die aktuelle Grimsel Problematik und zum andern auch ein heftiger Streit, wo gegen einen geplanten Skilift in einem grossen und für die Region wichtigen Skigebiet Einsprache erhoben wurde, weil einige uralte Bergarven dafür hätten gefällt werden müssen. Im selben Skigebiet in der Jungfrauregion wurde ebenfalls heftigst gegen geplante künstliche Speicherseen vorgegangen. Da finde ich einfach die Interessen des Tourismus, welcher enorm wichtig ist für die Gegend, gewichtiger, zumal man ja bei der Planung die Natur nicht "übergehen" wollte und versuchte, möglichst umweltverträglich zu bauen.

Betr. Hochmoorlandschaften habe ich mit eigenen Augen beobachtet, wie Kuhherden ganze Orchideenlandschaften mit unendlich vielen darin lebenden Kleinsttieren vertrampelt und verschissen wurden. Es ist undenkbar, dass die ohnehin selten dort aufkreuzenden Menschen (Wanderer, Naturfreunde, Pilzler etc.) auch nur annähernd so grosse Schäden verursachen. In den letzten Jahren sind in unserer Region von Seiten Naturschutz viele solche Hochmoore für jegliches Betreten gesperrt worden, während die Bauern ihr Vieh nach wie vor darin wüten lassen und die empfindlichen Zonen gar nicht eingezäunt werden. Da haben PN etc. das Machtspiel gegen die Bauern und Landwirtschaft verloren und auch viele Leute verärgert, die in solchen Gebieten schonend mit der Natur umgegangen sind. Das Menschenaufkommen verstärkt sich durch solche Massnahmen einfach in den noch zugänglichen Gebieten, ganz ähnlich, wie das mAn auch bei der Enstlenseeproblematik vonstatten ginge.

Da ich selbst schon mit den federführenden Leuten darüber gesprochen habe, weiss ich auch, dass Forderungen absichtlich sehr strikt und hoch angesetzt werden, mit dem Ziel, dann wenigstens einen Teilkonsens zu erreichen. Ob dies zwingend nur so gehen kann, weiss ich nicht, allerdings möchte ich ja solche Organisationen auch beim Wort und ernst nehmen können, was halt bei teilweiser jeglicher Ablehnung von neuen Projekten, die unweigerlich auch in Naturräumen stattfinden, eher schwierig wird.

@sa
Habe das PH seit eh und je abonniert und zum Glück liest man ab und zu auch noch gute Berichte und erfährt sz.T. schöne Fangmeldungen. Allerdings auch potthässliche, wie etwa die Lungerersee-Rebofo in der Juniausgabe... na ja und eine wirkliche Alternative zum PH habe ich bis heute noch nicht gesehen.
Bild
Gruess helix
aspidelaps

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von aspidelaps »

ich glaube es ja kaum, der helix und ich sind mal plus/minus gleicher meinung.
guter beitrag, vorallem über das ewigs extreme strikt hochangesetzte vorgehen! ;)
astacus

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von astacus »

ok, zu all diesen fällen kann ich mich eigentlich nicht wirklich äussern, da ich sie allesamt nicht selber kenne. grundsätzlich ist das vorgehen von pro natura aber sehr pragmatisch, für nicht wenige eigentlich viel zu pragmatisch. und es müssen ohnehin laufend alle möglichen und unmöglichen eingriffe in die natur akzeptiert werden, da auch verbände weitgehend machtlos sind. überspitzt gesagt würde ich mir eigentlich sogar wünschen, dass die naturschutzverbände die verhinderer sein könnten, als die sie von gewissen kreisen stets dargestellt werden. faktisch werden aber viele bauprojekte wiederstandslos akzeptiert und bei einer ganzen reihe weiterer projekte werden im rahmen der ordentlichen mitwirkungsverfahren entscheidende verbesserungen zugunsten der natur erreicht. bei weniger als 10% aller dossiers wird überhaupt mit einsprachen gearbeitet und selbst dort kommt es dann oft noch zu einer einigung, so dass die einsprachen zurückgezogen werden. generell ist man eigentlich darauf bedacht, einsprachen nur dort einzureichen, wo die sache rechtlich ziemlich klar ist - wenn jursitischer wiederstand kommt, hat dieser also hände und füsse und ist damit begründbar.

schlussendlich ist und bleibt pro natura ein naturschutzverband. und wenn ein solcher verband in einem konfliktfall zwischen neubau skilift und bergarven nicht auf seite der bergarven ist, könnte sie den laden eigentlich auch gleich dicht machen. selbiges gilt für beschneiungsanlagen etc. - tourismusregion hin oder her. aber eben, auch gerade beim thema beschneiungsanlagen: sämtliche anlagen in den skiorten, die ich kenne, konnten ohne wiederstand von pro natura gebaut werden. deshalb gehe ich davon aus, dass es durchaus begründbar ist, wenn im einzelfall anlagen bekämpft werden.
Benutzeravatar
Flümi
Beiträge: 2618
Registriert: Mo 4. Jun 2007, 19:42
Meine Gewässer: Aare,Zihl,Schüss,Birs+Bieler,Öschi,Engstlen,Arnen
Wohnort: Biel
Has thanked: 29 times
Been thanked: 101 times
Switzerland

Re: Bald ausgefischt am Engstlensee?

Beitrag von Flümi »

aspidelaps hat geschrieben:ach asti........
das du auch immer persöndlich werden musst, wen man mal recht hat...

wildschutz ist mir absolut ein bergriff!
aber fakt ist, die hühner sind nicht auf dem see, also stören die fischer "sie" auch nicht auf dem see....
dem huhn ist auch egal ob sie uns sehen, solang sie im versteck in ruhe gelassen werden....
das huhn wird auch seine eier legen, wen es in ruhe gelassen wird!
und mir ist noch kein fischer bekannt der aus langweile im schnee hühner(oder welches alpentier auch immer) sucht....

das ganze wird jetz einfach auf kosten der fischer ausgetragen,und wir lassen es uns wieder mal gefallen.....
kein eisfischen, immer mehr wasserkraftwerke usw....
die liste könnte man ewigs führen...

und nein, ein eisfischer ist kein boarder,wanderer usw usw...
sonder ein eisfischer steht vor seinem loch, auf einem see! er zerstört auch keine flora und fauna(abgesehen von eingesetzten fischen)!
er steht ja nur auf dem eis!

klar, wen man das eisfischen noch mit schlitteln usw usw usw verbindet, dann sieht das ganze wieder anderst aus!
aber der reine eisfischer kommt, steht vor seinem loch,fängt sein fisch und verschwindet wieder... ;)
Alex, deine Argumentation ... eh, die "Fakten", wie du sie nennst, machen doch sehr den Eindruck, als würdest du von deinem Verhalten auf das aller anderen schliessen. dass nicht jeder so ist wie du, müsstest du doch am besten selber wissen ;)

ich habe in diesem Forum schon genug davon gelesen, dass:
-Eisfischer nicht einfach am Loch stehen, sondern auch sitzen ... oder zu Kollegen rübergehen, um zu schwatzen
-Eisfischer nicht nur ein Loch machen, sondern auch mal 5 oder 10, verteilt auf den ganzen See. man will ja schliesslich nicht ohne Biss und Fang nachhause.

und ausserdem ... was denkst du, wo all die Eisfischer, die 3, 5 oder 7 Stunden auf dem See fischen, pissen gehen? 3m neben ihrem Loch? oder gehen sie doch in alle Himmelsrichtungen und suchen sich ihren Findling, ihr Bäumchen oder ihren Busch in der Umgebung? nicht jeder wird für ein kleines/grosses "Geschäft" zum Hotel oder Restaurant zurückgehen und das wäre im Fall des Engstlensees ein Marsch von mehr als nur 5min. du kannst ja auf Google Maps schauen, wie weit weg das Hotel ist ... oder das WC-Häuschen vorne am See, wenn man im hintersten Teil des Sees fischen würde.
Gruss, Stefan
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante Bild

Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
Antworten

Zurück zu „Allgemeines zum Thema Fischen“