Anzahl Forellen pro Saison

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helix
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Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von helix »

davidoff hat geschrieben:Hört doch endlich auf mit dieser ellenlangen diskusion, bringt ja eh nichts, ändern kann mann auch nichts.
Ja was du nicht sagst! 8)

Wenn du meinst, man könne nichts ändern, liegst du mit deiner pessimistischen Haltung falsch! Damit aber allfällige Änderungen vorgeschlagen werden könnten, braucht es eben "ellenlange" Diskussionen, durch die man erst seine Meinung und Haltung bilden und begründen kann. Ein Diskussionsforum ist u.a auch dafür da.

Auf alle Fälle Petri heute Abend und ich freue mich auf deinen Bericht, vielleicht bringt der ja mehr... :wman:

Gruss helix
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Gruess helix
davidoff
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Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von davidoff »

da brauchts eine amtstelle/regierung/bund usw. um was zu ändern, durch diskisionen im forum kannst du nichts ändern.
wieviele vorschriften brauchts eigentlich noch, bis wir mit einem bundesordner ans wasser gehen müssen um all die vorschriften/beschlüsse/reglemente bei sich zu haben?

das beispiel rhone zeigt es deutlich so lange alle daran geld verdienen(angelgeschäfte, züchter, pachtverkäufer, patentverkäufer usw.)ist nichts zu machen.
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Dural
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Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Dural »

ich würde es viel eher begrüssen das wir Schweiz weit alle die gleichen Gesetze/Beschränkungen hätten... viele Gewässer haben sowieso Kontakt zu mehreren Kantonen, da muss ja nicht jeder Kanton was eigenes zusammen basteln :roll:

die Kantone sollten von mir ausgesehen nur bei lokalen akuten Probleme Beschränkungen setzen dürfen.
Rolandus

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Rolandus »

Dural hat geschrieben:ich würde es viel eher begrüssen das wir Schweiz weit alle die gleichen Gesetze/Beschränkungen hätten....
D A N K E lieber Dural !!!
Das ewige föderalistische Getue ist völlig ineffizient.
Am Besten gleich die Möglichkeit (für einen Aufpreis), nebst dem kantonalen Patent ein gesamtschweizerisches Patent lösen zu können.

Und: Ich bin auch der Meinung, dass man durchaus mit Diskutieren etwas ändern kann. Auch wenn man's nicht immer auf Anhieb glaubt: Ämter und die oft genannte "class politique" entscheiden und handeln nicht abgelöst. Jeder von denen ist in die Gesellschaft eingebettet und will gefallen, geliebt werden, wiedergewält werden etc. Die Frage ist nur, ob etwas zum Thema wird und als mehrheitsfähig betrachtet werden kann. Und das hat durchaus mit öffentlichen Diskussionen (und auch privaten) zu tun, wie auch mit Ereignissen -> siehe beispielsweise der schnelle Wandel in Ansichten bezüglich der Atomdiskussion.
Also weiterdiskutieren, wenn möglich sachlich und mit Argumenten, Informationen und im Detail. :smartass:
Danke
Birsfischer

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Birsfischer »

Rolandus hat geschrieben:
Dural hat geschrieben:ich würde es viel eher begrüssen das wir Schweiz weit alle die gleichen Gesetze/Beschränkungen hätten....
D A N K E lieber Dural !!!
Das ewige föderalistische Getue ist völlig ineffizient.
Am Besten gleich die Möglichkeit (für einen Aufpreis), nebst dem kantonalen Patent ein gesamtschweizerisches Patent lösen zu können.
Geschätzter Rolandus, mit Verlaub, das ist keine gute Idee! Da Du keine Smilies verwendet hast, muss ich annehmen dass die Aussage Deienrseits ernst gemeint war.....

Es gibt Pachtgewässer und Patentgewässer, wir als Pächter einer Strecke von 22km Birs regeln die Fangzahlbeschränkung (4 Edelfsiche pro Tag) und wollen uns offen lassen, dies den Gegebenheiten anzupassen. So sind seit Längerem auch sog. "Fangfenster" ein Thema. Dies hätte den Vorteil, dass die guten Verlaicher (BaFo zwischen 28 und 35cm) soweit geschont werden könnten und mindestens 2 mal kräftig ablaichen können. Aeschen haben bei uns im Oberlauf (Strecke Liesberg) einen fantastiaschen Bestand, was jeweils an den Laichffischfängen zu Tage kommt. Da stimmt eben auch die Alterspyramide. Nur wird kaum auf die Aesche gefischt, resp. nur von den Fliegenfischern, die bekanntlich jeweils sehr ungeschickt darin sind, einen gehakten Fisch auch zu behändigen..... Da wegen den vielen Staustufen kaum eine genetische Verbreitung möglich ist, somit die Populationen isoliert sind,haben wir als Pächter die Möglichkeit in einzelnen Strecken die Fangzahlbeschränkung in Bezug auf Aeschen zu lockern oder bei Strecken mit einem kleinen Aeschenbestand diesen eben auch zu verschärfen.

Wie du siehst haben wir als Pächter sehr wohl die Möglichkeiten zu regulieren. Hätten wir eine Gesamtschweizerische Lösung wäre dies absolut nicht möglich!

Was das "Schweizerpatent" angeht, das würde dannzumal bedeuten, dass wir keine Pacht- sondern nur noch Patentgewässer hätten. Dies wiederum hätte die Situation, dass der Staat macht was er will mit den Gewässern und wir als "Nutzer" uns seinem Joch zu unterwerfen hätten. Fischervereine würden aussterben, wer will denn noch für ein Gewässer arbeiten, sich einsetzen, dies bewirtschaften, wenn er für das Patent ein Paar lausige Franken hinlegen muss und sich dann an jedem beliebigen Gewässer "bedienen" kann?

Ich Fische im Gundsatz in der Schweiz nur dort, wo ich die örtlichen Vereine, die ein Gewässer nachhaltig bewirtschaften, mit den Patentkosten auch unterstützen kann. Und ich habe absolut kein Problem, mich den örtlichen Gepflogenheiten wie Fangzahlbeschränkung, Fanggrössen, Watverbote etc. anzupassen. Ich gehe immer davon aus, dass sich die jeweiligen Verantwortlichen dieses Vereins ihre Überlegungen schon gemacht haben, wenn solche "Einschränkungen" beschlossen wurden.

Der Kanton Solothurn im übrigen hat genau das bewiesen, wie schlecht ein Wechsel der Pacht- auf Patentfischerei für die fischereilichen Interessen sind. ICh glaube im Gegensatz zu der früheren Meinungen würden heute die Fischervereine dies nicht mehr unterstützen...
Wenn nun noch das Verbandsbeschwerderecht kastriert wird, haben wir Fischer keine Möglichkeit mehr, uns gegen Kleinwasserkrafte etc. zu wehren...

Im diesen Sinne, Rolandus, hoffe ich, dass Du Deine Meinung noch revidierst!

Cheers
Eglifinder

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Eglifinder »

@Birsfischer

Deine Argumentation ist für mich nachvollziehbar und absolut richtig.
Vielleicht liegt der Ursprung der allgemeinen Verärgerung auch woanders. Ich z.B. kann im Kt. Luzern mein Hobby nur sehr beschränkt ausführen, weil alles ausser den grossen Seen verpachtet ist und die Pächter meistenteils keine Karten ausgeben. Heisst für mich, es gibt für mich sozusagen keinen einzigen Bach, in welchem ich fischen dürfte, obwohl ich das gerne täte - mit entsprechendem Patent/Karte selbstverständlich für die Aufwände. Ich wäre gerne bereit, mich an der grossen Arbeit der Pächter zu beteiligen, doch man hört immer nur: "keine Chance", "lange Warteliste" etc. Man fühlt sich irgendwie unerwünscht und alles kommt recht egoistisch rüber
( Meeeeein Schaaaatz..... :twisted: )
Vielleicht liegt der Frust bei den Leuten ja da, und nicht mal unbedingt in den Vorschriften?

Nur meine Meinung und Gedanken dazu.
Schweizer Angler

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Schweizer Angler »

der katnon be hat wohl ein relativ gut durchmischtes system-weder voll pacht noch voll patent. und die vereine werden vom staat unterstützt, z.b. mit besatz-beiträgen.

und die verfeine sterben bisher nicht aus, sondern haben den allgemeinen mitgliederschwund zu tragen wie jeder verein, was aber an soziologischen und gesellschaftlichen einflüssen liegt (fast jeder verein hat egal was er vertritt, egal ob blasmusik oder fischen, mittel und langfristig mitgliederschwund).

gruss

sa
Rolandus

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Rolandus »

@birsfischer
Deine Argumente leuchten ein. Als Fischer im Kanton Bern bin ich eventuell ein wenig verwöhnt. Wir haben sehr viele staatliche Gewässer aller Kategorien. Aber es nervt, wenn ich beispielsweise mal im Neuenburger- oder Murtensee fischen will, der Kanton Fribourg aber keine Tages- oder Wochenpatente ausgibt.
Dann gibts auch die recht unsinnigen Grenzgewässerbestimmungen.
Vielleicht wäre es ein Anfang, wenn alle staatlichen Gewässer die selben Bestimmungen hätten und mit Aufpreis ein schweiz. Patent möglich wäre.
So könnte z.B. der nicht so verwöhnte Luzernerfischer auch mal nen Ausflug ins Emmental machen oder an der Aare unten fischen.
Die Pachtgewässer könnten trotzdem weiter bestehen und die Pächter mit speziellen Rechten ausgestattet werden.
Rolandus
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Dural
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Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Dural »

pächter machen das in der regel ja auch nur für sich selber / ihre mitglieder und birngt externen personen nicht gerade viel, es geht ja sogar so weit das sie nicht mal jedem ein patent verkaufen oder einfach nur abkassieren und fast nichts machen... :roll: wo da für die breite masse was gutes dran sein soll sehe ich nicht, bewirtschaften kann auch der staat und das erst noch mit deutlich besseren Mittel :)

jaja klar gibt ausnahmen ;)


die frage wäre wohl eher wo und wie der staat die mittel die zu verfügung stehen auch sinnvoll einsetzen würde... und das dürfe bei den beamten sicher nicht gut kommen :lol:
Birsfischer

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Birsfischer »

Ich denke das Problem, dass Pächter keine Tageskarten verkaufen liegt einfach darin, dass sie davon ausgehen, dass, wer Fischen will, sich für das Gewässer auch engagieren soll. Das beudet halt, Vereinsbeiträge, Fronarbeiten, etc. Wer das macht, darf Fischen, wers nicht will, kann auf den Wägitalersee....


cheers
Wasabi

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Wasabi »

@birsfischer
Ja ja...nur die Schweizer meinen das eine Gesamtlösung nicht möglich ist.... :roll:
In anderen Ländern funktioniert das seltsamerweise.... 8)

sorry für Offtopic... :)
FliegenJoe

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von FliegenJoe »

Birsfischer hat geschrieben:Ich denke das Problem, dass Pächter keine Tageskarten verkaufen liegt einfach darin, dass sie davon ausgehen, dass, wer Fischen will, sich für das Gewässer auch engagieren soll. Das beudet halt, Vereinsbeiträge, Fronarbeiten, etc. Wer das macht, darf Fischen, wers nicht will, kann auf den Wägitalersee....


cheers

Eine Tageskarte gibt es ja nicht umsonst. Im Verhältnis gesehen sind die Kurzzeitbewilligungen allgemein schon weit überbezahlt, so dass sich damit einiges bewerkstelligen lassen würde.... :wink:

Kantonale oder gar gesamtschweizerische Patente schliessen Vereine und Interessengemeinschaften zur Bewirtschaftung ja überhaupt nicht aus. Die Frage ist nur wie das ganze dann geregelt wird, bzw. was den Interessengemeinschaften für Möglichkeiten gegeben werden sich an der Bewirtschaftung und Hege zu beteiligen. Denn darum sollte es ja gehen und nicht um irgendwelche Bereicherung der Interessengruppen, bzw. verschiedener Vertreter dieser.... :?
Schweizer Angler

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Schweizer Angler »

apropos haben wir im kanton be das gastpatent, das es einem gastfischer aus einem anderen kanton ermöglicht in begleitung eines berner fischers in allen patentgeässern berns zu fischen. ihr ausserkantonalen müsst halt lieb zu uns sein :lol:

vielleicht sollten die anderen kantone auch sowas anbieten, dann würde vielleicht auch breiter von mehreren überall gefischt ohne dass es ein ch-universalpatent braucht. es gibt auch keinen ch-jagdschein, und wie bereits von rolandus angetönt wird es in unserem förderalistischen staatenbund (die ch ist nichts anderes) wo faktisch eben jeder kanton ein eigener staat ist noch lange nichts dergleichen geben.

gruss

sa
davidoff
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Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von davidoff »

und wer das so patent hat, kann das be patent zum einheimischen preis lösen, und umgekehrt ebenfalls.
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Birsfischer

Re: Anzahl Forellen pro Saison

Beitrag von Birsfischer »

davidoff hat geschrieben:und wer das so patent hat, kann das be patent zum einheimischen preis lösen, und umgekehrt ebenfalls.
wobei die Einzigen die wirklich (fischereilich) davon profitieren diejenigen sind, die ein SO-Patent gelöst haben und damit das günstige Berner-Patent kriegen....

cheers
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