Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Hier ist der Platz, um Eure Fänge zu präsentieren.
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DonMiguel
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Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von DonMiguel » Mi 24. Jul 2019, 22:16

Hallo zämä

Gerne würde ich einen kleinen Bericht mit euch teilen.
Zusammen mit meiner Freundin fahre ich fast jedes Jahr eine Woche nach Locarno, um einige Konzerte am Moon and Stars Festival zu erleben und in den Seitentälern zu wandern. Bisher hatte ich keine Lust, mein Angelzeugs mitzuschleppen, aber da wir nächstes Jahr drei Monate auf Südamerika gehen, nahm ich das als Anlass, mein "Travel Gear" zu testen :)

Patent
Das Patent kann für 2 (60.-) oder 7 Tage (120.-) gelöst werden. Ich habe beides je einmal gekauft :) Kaufen kann man die Lizenzen direkt am Bahnhof in der Touristeninformation (in anderen Beiträgen heisst es, dass sie hier manchmal ausverkauft sind) und beim kleinen Fischerladen (Ambrosini).

Reglement
In der Touristeninformation konnte ich ein deutschsprachiges Reglement beziehen.

Lago Maggiore
Hier habe ich es zwei Mal am Abend versucht. Beide Male mit geringem Erfolg. Dabei habe ich die Promenade und den Yachthafen mit Gamben, Spinnern und kleinen Gummifischen nach Egli abgesucht. Gefunden habe ich nur einige kleine. Investiert habe ich dann nicht mehr viel, weil ich die Bäche entdeckt habe :)

Maggia
Ich wollte mal an die Maggia und habe mir einen Tag vom Wandern, Baden und Sünnele freigenommen und bin von Locarno auf das erste Postauto ins Tal. Wohin genau gebe ich gerne via PN weiter ;)
Auf jeden Fall konnte ich nach 7 Uhr das erste Mal auswerfen. Da ich auch in diesem Forum einige Threads zur Maggia und den Tessiner Bergbächen gelesen hatte, war ich nicht sehr hoffnungsvoll. Die Fischerei wurde als schwierig beschrieben, die Fische als sehr scheu. Trotzdem konnte ich zu meiner Überraschung innerhalb der ersten 2h etwa 20 kleine und 2 massige Bachforellen (27+31cm) überlisten, welche ich stolz in meiner Kühlbox auf Eis mittrug. Köder der Wahl war ein kleiner, rot betupfter Mepps-Spinner (Grösse 1) mit einem abgeknippsten Drillingshaken zur schonenderen Fischerei. Die Grösse 1 habe ich gewählt, um auch die flacheren Strecken befischen zu können. Das hat sich aus gelohnt: Diverse grosse Fische hielten sich in 30-50cm Wassertiefe auf und jagten dem Köder hinterher. Man muss sie nur hinter ihren Steinen hervorlocken, was mit dem langsam führbaren 1er gut möglich ist. Die beste Bisszeit war zwischen 8 und 11 Uhr. Anschliessend wechselte ich den Bach, da ich unbedingt noch ein kleineres Gewässer befischen wollte.
Bild
Der Kleine wollte gar nicht mehr weg, nachdem ich ihn losgelöst hatte :)
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Bild
Die oben abgebildete Forelle hat sich zwischen den Steinen versteckt.
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Bavona
Das absolute Highlight des Trips war eindeutig die Bavona. Obwohl ich in 3h "nur" etwa 10 kleine und 2 24er Forellen gefangen habe, war ich von der Fischerei absolut begeistert. Anbei: Die 24er schwimmen wieder, ich gebe den Fischen meistens so 1-2cm "Grenzfall-Rabatt" zur Sicherheit. :P
Ansonsten:
Das Wasser: Ein Traum.
Die Fische: Extrem stark, aggressiv und kampffreudig.
Nach einigen Kletterpartien nahm ich dann das letzte Postauto aus dem Bavonatal raus und versuchte mich an einer anderen Strecke im unteren Lauf der Maggia.

Bild
Unglaubliche Farben...

Bild
Ich könnte noch 10 weitere solche Fotos hochladen, eines schöner als das andere...

Maggia (again)
Im unteren Teil waren die Fische scheuer und seltener als oben. Meine zusammengebastelte Erklärung ist, dass sie halt wegen den vielen Badegästen vorsichtiger sind. Trotzdem konnte ich einige fangen, habe den lokalen FKK-Strand gefunden und konnte sehen, wie eine etwa 50cm-Bachforelle unter einem Stein (1m vor mir) hervorkam und beinahe zuschnappte. Beinahe...
Beigeistert und angespornt angelte ich bis um 21 Uhr und ging nach Hause. Und ja, richtig gelesen: Im Juli darf man nur bis um neun angeln. Für mich als Berner ungewohnt und ich war froh, dass ich das Reglement gelesen hatte.

Maggia (again Nr. 2)
Ich ging an einem anderen Tag etwas später (so um 8.15) nochmals an den ersten Abschnitt der Maggia und konnte, obwohl mir jemand vorausangelte, einige Fische fangen. Darunter auch eine schöne ü30-Forelle. Eine gute Ausbeute aus 2.5h angeln :)
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Verzasca
Obwohl mein 7-Tage-Patent am Samstag abgelaufen ist, wollte ich am Sonntag angeln. Wir hatten eine Wanderung ins Verzascatal geplant und ich hatte als Wanderroute-Verantwortlicher zufällig einen Bach-nahen Weg ausgesucht ;) Manchmal denke ich schon, dass ein Fischer als Freund nicht unbedingt das Einfachste für die Partnerin ist :D Auf jeden Fall ging ich am Sonntag noch kurz zur Touristeninformation und habe mir ein 2-Tage-Patent gegönnt :)
Obwohl ich neben dem Wandern und Baden nur etwa 2-3h Fischen konnte, war es das absolut wert. Ich konnte einige kleine und einen ü30er fangen.
Nach allem was ich gehört habe, nerven sich viele Tessiner Fischer über die Badegäste. Ich kann aber sagen, dass man auch 10m neben plantschenden Kindern anständige Fische fangen kann. Man muss halt nur etwas ausweichen :) Auch die Tageszeit (Nachmittag) war nicht ideal und trotzdem liessen sich die Fische überlisten. Das hat mir viel Mut für zukünftige Ausflüge gegeben.

Bild
Auch hier: Wundervolles, klares Wasser...

Offene Fragen:
  • In den Bächen scheint es Marmorata zu geben. Kann mir jemand für das nächste Mal sagen, in welchen Bächen/Abschnitten die Population stark ist? Ich selbst habe keine gesehen. So eine Marmorata wäre schon ein Traum von mir...
  • Auch der Bachsaibling soll ich in den Bächen aufhalten. Einen konnte ich bis vor meine Füsse ziehen, dann ist er abgeschwommen. Meine Frage: Ist es einfach so, dass es viel weniger Saiblinge als Bachforellen hat oder müsste ich speziell angeln, um meine Chancen zu erhöhen? Evtl. ein anderer Bach?
  • Ich habe jetzt schon an vielen Bächen (die oben genannten, Schüss, Schwarzwasser, Aare) versucht, Forellen mit Wobblern zu überlisten. Gelungen ist mir das noch nie (!), obwohl ich mit Spinnern sehr gut fange. Grund dafür könnte sein, dass ich halt einfach auch zu wenig mit Wobblern angle, weil ich das Vertrauen in diesen Köder verloren habe... Hat mir jemand einen Tipp zu der unterschiedlichen Köderführung?
  • Ich habe vor, dieses oder nächstes Jahr im Sommer eine Wanderung inkl. Zelt-Übernachtung an einen der kleinen Bergseen zu machen. Wer darauf auch Lust hat, kann sich gerne melden!
So, das war's. Ich hoffe, dass ihr Freude an den Bildern + dem Text hattet und Grüsse euch
Michel

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 25. Jul 2019, 08:37

Erst mal.
Super Bericht :loveit: :loveit:
Vielen Dank!!

Ich war vor 3 Jahren im Maggiatal für 10 Tage.
Die ersten Tage schaute ich nur wo die Forellen sind.
Heute zurück gedacht wäre ich besser fischen gegangen zu der Zeit.... Denn als ich fischen wollte am 3. Tag hatte es über Nacht derart geregnet das die Maggia 2m mehr Wasser führte als normal... Die Fischerei war definitiv nicht mehr möglich... Also musste ich die restliche Zeit mit meiner besseren Hälfte wandern gehen..
War aber auch schön :lol:

Zu deiner Marmoratafrage..
Die sollte es eigentlich überall im Tessin geben wo die Bäche und Flüsse zusammen kommen oder sogar bis in die Seeen. So sagte man mir das als ich div Fischer darauf an sprach. Aber, sie sei sehr selten... Viele der Einheimischenfischer dort haben selbst nie eine gesehen in ihrem Leben.

Saibling habe ich selbst keine gesehen, habe mich aber nach denen auch nicht erkundigt.

Die Maggia ist ein Traumgewässer und wenn ich gefischt hätte dort wären sicher meine Babywobbler zum Zug gekommen. Die laufen so 20-50cm Tief.. Die perfekte Waffe für so ein Gebiet. Aber ja Spinner fängt ja immer :D

Mfg
:lol: Laut einer Studie sind Menschen mit weniger Freunden glücklicher und zufriedener..

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Loup » Do 25. Jul 2019, 09:51

Besten Dank für den Beitrag und die tollen Bilder vom Tessin. Ist scchon bald ein halbes Jahrhundert her, seit ich da gefischt habe. Der Tessin bietet viele Fliessgewässer, aber auch tolle Bergseen.
Gruss vom Murtensee
Loup

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Lutra » Do 25. Jul 2019, 11:03

Die Marmorata ist im Tessin so gut wie ausgestorben und nur noch in ganz isolierten Gewässersystemen in reiner Form vertreten. Es gibt aber Anstrengungen den Bestand wieder hoch zu päpplen.
Einen Sechser im Lotto wirst Du eher schafen als in einem gewönlichen, Tessiner Gewässer eine Marmorata zu erwischen. Die sind dann auch meist Hybriden. Wenn Du so eine willst, musst Du schon über die Grenze gehen.
Die Italiener waren da viel fleissiger und haben den Bestand erhalten können.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Alles ist ewig, nur die Formen ändern sich

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 25. Jul 2019, 11:36

Anscheinend nicht nur die Italiener...
In Kroatien sollen sie au super Bestände haben von diesen Traumfischen wie auch in Bosnien, Serbiens.
Mfg
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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Beat » Do 25. Jul 2019, 12:10

Dank für deine Zeilen und die Bilder.

Ich fische selber sehr viel im Tessin, als kleiner Tipp kann ich dir empfehlen Gewässerabschnitte zu befischen welche nicht direkt neben einer Strasse verlaufen. Du wirst einen riesen Unterschied bemerken. Selber befische ich die Flüsse nur noch selten, meist Mitte März ein Wochenende. Die letzten Jahre habe ich mich vermehrt auf die Seen konzentriert, da dies ein extremes Potential haben. Es benötigt jedoch ein bisschen Zeit bis man sich, aufgrund der Grösse, zurecht findet.
Zuletzt geändert von Beat am Do 25. Jul 2019, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Beat » Do 25. Jul 2019, 12:12

Bad Ass Fisherman hat geschrieben:
Do 25. Jul 2019, 11:36
Anscheinend nicht nur die Italiener...
In Kroatien sollen sie au super Bestände haben von diesen Traumfischen wie auch in Bosnien, Serbiens.
Mfg
Hoffentlich, das ist auch ihre Heimat.... :wink:

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Swordfish » Do 25. Jul 2019, 13:08

Danke für den schönen Bericht Don Miguel! Super geschrieben und tolle Fotos dazu.
Beat hat geschrieben:
Do 25. Jul 2019, 12:10
als kleiner Tipp kann ich dir empfehlen Gewässerabschnitte zu befischen welche nicht direkt neben einer Strasse verlaufen. Du wirst einen riesen Unterschied bemerken.
Eigentlich in fast jedem (kleineren) Fliessgewässer so. Ich kenne zwei Bäche im Tessin die der örtliche Fischerverein alle paar Wochen mit "Portionsforellen" besetzen, die dann wiederum in wenigen Tagen restlos leergefischt werden. Auch deshalb gehe ich eigentlich nur sehr selten am Bach fischen.
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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von MK81 » Do 25. Jul 2019, 13:14

Hallo Michel

Vielen Dank für den super tollen Bericht. Es war eine Freude Ihn zu lesen.
So ein kleiner Bergsee ist sicher auch sehr interessant.

Gruss Michi

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von tom66 » Do 25. Jul 2019, 14:41

Don Miguel,

Wieder einmal ein Bericht den man gerne liest.

Ich danke Dir dafür.

LG

Tom

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Beat » Do 25. Jul 2019, 14:44

Swordfish hat geschrieben:
Do 25. Jul 2019, 13:08
Eigentlich in fast jedem (kleineren) Fliessgewässer so. Ich kenne zwei Bäche im Tessin die der örtliche Fischerverein alle paar Wochen mit "Portionsforellen" besetzen, die dann wiederum in wenigen Tagen restlos leergefischt werden. Auch deshalb gehe ich eigentlich nur sehr selten am Bach fischen.
Kann ich mir sehr gut vorstellen. Selbst im Lago Lugano fliegen massenweise Refos rein. Gemäss meinen Erfahrungen gibt es nur ganz wenige Bäche mit gutem, gesunden Bestand wo es auch möglich ist eine über 40cm zu fangen.

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von Bad Ass Fisherman » Do 25. Jul 2019, 15:19

Beat hat geschrieben:
Do 25. Jul 2019, 12:12


Hoffentlich, das ist auch ihre Heimat.... :wink:
Angeblich sind sie auch dort Heimisch. Und da die Gewässer dort weit gehend unverbaut sind haben sie auch nie die Probleme gehabt wie wir sie kennen.

Auf jeden Fall hat der Grossvater des Kollegen schon in der Kindheit Marmoratas gefangen was zu der Zeit noch normal war.
Mfg
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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von PikePesche » Fr 26. Jul 2019, 10:54

Tolle Bilder und Super Bericht! Solche Fische machen Freude.

Die Situation mit den Bachsaiblingen ist ähnlich wie mit den Marmorata.
Ich kenne zwei Bachabschnitte welche einen kleinen, isolierten Bestand an Bachsaiblingen beherbergen und ich würde dir einen Saibling von herzen gönnen.
Bitte bedenke aber das ein einzelner Fischer so einen Bestand auslöschen kann.

Viel Spass weiterhin im Süden, das Tessin hat unglaublich viel für uns Fischer zu bieten.


Gruss Pesche

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von DonMiguel » Fr 26. Jul 2019, 12:28

Hoi Pesche
Ganz klar: Bachsaiblinge würden bei mir nie auf dem Teller landen (ausser aus Zucht, falls es das gibt).
Essen kann ich Fische, die ich regelmässig fange und einen anständigen Bestand haben. Das mit dem Bestand ist auch bei den Bachforellen nicht überall rosig...
Liebe Gruess

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Re: Maggia, Bavona, Verzasca, Lago Maggiore

Beitrag von PikePesche » Fr 26. Jul 2019, 13:26

Das Problem an sich ist nicht das Essen. Das Problem sind die Angler die mit Wobbler, 2 Drillingen und Wiederhaken 20cm Saiblinge fangen, sie für ein Foto 30 Sec. in die Hand nehmen und dann releasen. Diese Fische Sterben dann leider..

Aber nicht das, sondern dein Cooler Bericht soll hier doch Thema sein. :)

Petri und Gruss

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