Die Lützel entspringt auf CH/F Boden bei der Ortschaft Lucelle aus einem Teich und fliesst entlang Grenze CH/F bei Kleinlützel SO ganz in die Schweiz ein, wo demnach bis zur Kantonsgrenze SO / BL unterhalb von Röschenz mit dem Kantonalpatent SO geangelt werden darf.
Die Lützel, welche noch vor kurzer Zeit dem Fischerverein Thierstein verpachtet war, ging ab 2009 ins neue Kantonalpatent SO über.
Fischen ist hier wie bei allen Fliessgewässern im Norden vom Kt. Solothurn nur Montags, Mittwochs und Samstags erlaubt (Edit vom 19.3.2010: Diese Bestimmung wurde aufgehoben).
Die Lützel dürfte bei Interessierten schweizweit bekannt sein, da hier vermutlich die potentiell grösste verbliebene Dohlenkrebspopulation zuhause ist. Diese Krebse wie viele andere in der Schweiz auch, sind durch die verbreitete Krebspest stark bedroht, daher eine Anmerkung, dass auch durch Fischertackle die Krebspest verbreitet werden kann (Dank an Asti für die Infos). Siehe auch http://www.so.ch/fileadmin/internet/vwd ... n-2008.pdf
Dass Gewässer scheint nach meiner Meinung nach, generell sehr gut in Takt zu sein und es macht sehr viel Freude an einem solchen Gewässer fischen zu dürfen, obwohl ich beim ersten mal als Schneider nachhause ging.
Der Bestand an Farios scheint aber auch hier bis auf wenige Ausnahmen eher knapp massig zu sein.
Unterer Teil Kantonsgrenze BL/SO bis höhe Pfeiffenfabrik Eingangs Kelinlützel
Link zu Google Maps
Das Tackle kann unter umständen aus einer Zapfenrute (max. 3.60m) oder auch einer Spinnrute bestehen, da es immer wieder Stellen gibt, wo beides zur Anwendung kommen kann.
Die Lüssel ist im unteren Abschnitt flussaufwärts bis eingangs Kleinlützel eher naturbelassen, wild und kurvig, was je nach dem zum fischen den einen oder anderen Uferwechsel nötig macht. Nur selten ist sie dort verbaut oder begradigt (z.B. Bereich Pfeiffenfabrik).
Anbei ein paar Bilder von der Kantonsgrenze BL/SO flussaufwärts von meiner Handycam:







Ein kaum sichtbares gefundenes Relikt aus alten Zeiten
Edit vom 19.03.2010: Ab 2010 ist im Bereich des Areals der Schloss- und Beschlägefabrik MSL die Ausübung der Fischerei wieder verboten, daher dürfte dieses alte Schild wieder an bedeutung gewinnen, ich hoffe nur es wurde neu beschildert.

Sobald ich den Teil im Dorf Kleinlützel ebenfalls begangen habe, werde ich den Bericht erweitern.
