An den Editor: Bitte mache eine Korrekturen in Zukunft erkennbar und benachrichtige den Beitragsschreiber entsprechend. Danke.
Grüessli, Markus
Achtung beim Abschlagen der Fische aus dem Bielermeer
Experten rätseln über Sprengstoff im Bielersee
Der Bielersee weist laut neusten Messungen eine mehrfach höhere Konzentration an Sprengstoff auf als der Thunersee. Die Gründe dafür sind unklar. Das Trinkwasser kann aber bedenkenlos konsumiert werden.
Im Bielersee gibt es bis zu zehnmal soviel Sprengstoff, wie im Thuner- oder im Brienzersee. Markus Zeh vom Gewässer- und Bodenschutzlabor des Kantons Bern bestätigte Berichte im «Bieler Tagblatt» und im «Journal du Jura» vom Freitag. Die Mengen bewegten sich im Nanobereich (milliardster Teil eines Gramms pro Liter).
Die hohe Konzentration an Sprengstoffen im Bielersee sei erstaunlich, weil die Schweizer Armee im Gegensatz zu den Berner Oberländer Seen nie Munition im Bielersee versenkt hat. Anzeige
Doch die Frage, wo genau die Sprengstoffe herkommen, gibt den Fachleuten Rätsel auf. Sie vermuten die Quelle irgendwo zwischen Thun und Hagneck. Die Ursache könnte bei Munitionsdeponien oder militärischen Übungsplätzen liegen. Wie genau nach der Quelle gesucht werden soll, ist noch offen.
Für Menschen bestehe unmittelbar keine Gefahr, betonte Zeh. Das Trinkwasser sei nicht belastet, weil bei der Aufbereitung des Bielerseewassers fast alle Sprengstoffe verschwänden. Schwieriger zu prognostizieren seien die Auswirkungen auf Flora und Fauna im See. Bisher seien aber keine Veränderungen festgestellt worden.
Quellennachweis / Baz
Schösch klöpfts emol....
Grüessli, Markus



