Sehr trübe Aare

Fragen und Antworten zum Thema: Der Fisch in seiner natürlichen Umgebung Verhalten, Habitat, Nahrung und Besatzmassnahmen/Bewirtschaftung.
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goggy

Beitrag von goggy »

die sicht ist nicht so sehr entscheidend, da die forelle oder fische allg. mit der seitelinie aufspühren können.

ob du erfolgreich wirst, hängt von deinem köder ab, meiner erfahrung nach bringen naturköder mehr als kunstköder.
fly

Beitrag von fly »

Ich empfehle dir auf den see zu gehen, ist bei dem wasser motivierender
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

die Thur ist im Moment auch recht hoch(sicher 1m höher als sonst!) und trüb :? wenn du den Köder kontrollieren kannst, und ihn da hin bringst wo die Fische stehen, hast du eigentlich gute chancen.
astacus

Beitrag von astacus »

auf jeden fall sind bei starker trübung und hohem wasserstand naturköder angebracht. mit kunstködern wie wobbler oder mepps geht dann praktisch nichts. im gegensatz dazu ist der wurm auch jetzt ein absoluter top-köder. zumindest an der emme lassen sich auch bei hochwasser mit wurm forellen fangen. am besten ist es meiner erfahrung nach dann, wenn nach einem hochwasser der wasserstand leicht zurückgeht.
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miKe
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Faroe Islands

Beitrag von miKe »

astacus hat geschrieben:wenn nach einem hochwasser der wasserstand leicht zurückgeht
und das Wasser aufklart :wink:
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Sicher ist Wurm erfrolgsversprechender, aber auch mit Wobbler geht was.
Bei Hochwasser sammeln sich die Fische im ruhigeren Wasser, und stehen gerne am Grund hinter Steinen.
Mit Wobbler fische ich dann anders als bei Normalwasser, statt schräg flussauf fische ich flussab und ziehe den Wobbler dem Ufer entlang gegen die Strömung.
Ich wähle eher tieflaufende Wobbler und führe sie sehr langsam. Teilweise lasse ich sie einfach stehen und rucke nur leicht mit der Spitze.
astacus

Beitrag von astacus »

miKe hat geschrieben:
astacus hat geschrieben:wenn nach einem hochwasser der wasserstand leicht zurückgeht
und das Wasser aufklart :wink:
so habe ich das nicht ganz gemeint. meine erfahrungen beim hochwasserfischen mache ich in erster linie an der emme, da die aare bei uns kaum je richtiges hochwasser führt und sehr trüb ist. der juragewässerkorrektion sei dank...

nun ist es bei der emme so, dass bei einem richtigen hochwasser nicht an fischen zu denken ist, dafür führt sie zuviel schwemmholz mit sich und die strömung ist zu stark. sobald jedoch weniger wasser die emme runter kommt, es jedoch immer noch stark getrübt ist (sichtweite ein paar cm...), ist für mich mit wurm die beste forellenzeit! mit kunstködern fange dann hingegen kaum etwas, aber vielleicht führe ich sie auch falsch :oops: (nachdem, was mattu geschrieben hat)
petrijünger79

Beitrag von petrijünger79 »

Je nach Aareabschnitt kann man mit dem wobbler bei höherem trübem wasser auch gegen die strömung "schleppen". Ich gehe häufig stromaufwärts dem und ziehe den wobbler neben mir her, ganz nah am ufer. Hat schon einige Bisse gebracht.
Wie Mättu schon gesagt hat, eher tieflaufende.
habakuk

Beitrag von habakuk »

gonefishing hat geschrieben:Sicher ist Wurm erfrolgsversprechender, aber auch mit Wobbler geht was.
Bei Hochwasser sammeln sich die Fische im ruhigeren Wasser, und stehen gerne am Grund hinter Steinen.
Mit Wobbler fische ich dann anders als bei Normalwasser, statt schräg flussauf fische ich flussab und ziehe den Wobbler dem Ufer entlang gegen die Strömung.
Ich wähle eher tieflaufende Wobbler und führe sie sehr langsam. Teilweise lasse ich sie einfach stehen und rucke nur leicht mit der Spitze.
...da kann ich mich vollumfänglich anschliessen. man muss nur darauf
reagieren. wenn wirklich viel wasser kommt, sind auch die grossen forellen gezwungen ans ufer zu stehen.
mit mattus methode gabs heute beim mittagsfischen (1/2std.) einen biss,
auf den jackson artist, und das ist in der aare eigentlich ganz in ordnung...
(aber alles hat seine grenzen, manchmal kommt in der aare anstatt
wasser sowas wie schlamm - dann bringts wirklich nicht mehr viel ;))
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grosserböserfish
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Iceland

Beitrag von grosserböserfish »

habe beim spinnfischen vor ein paar wochen eine interessante erfahrung gemacht. das wasser im rhein war braun wie schlamm, getestete sicht etwa 1cm......demotiviert hab ich langsam aber stark ploppend ein paar popper durchprobiert ohne biss. dasselbe mit wobbler, langsam geführt, stehen gelassen.. alles probiert. nix. doch das passiert oft genug ja auch mit normalem oder klarem wasser :oops: :oops:

fast schon frustriert hab ich den wobbler durchs wasser gerissen, mit vollstem speed einer 3000er zauber und krieg beim 2ten wurf vor den füssen einen riesenschwall!! nexter wurf mit highspeed durchs wasser hammerbiss, der nach ein paar sekunden aushängt....

wenn mir einer zugeschaut hätte, hätte er wohl den kopf geschüttelt. (ist mir auch sonst schon ein paar mal passiert, beim highspeeden:). doch trotz absoluter brühe nur damit ein biss. schwer nachvollziehbar für uns bei der sosse einen köder zu orten,doch die wahrnehmung der fische ist für eine ganz andere als der menschen. ausserdem: rapfen ticken anders :wink: :wink:

gruss

grosserböser
Snuff

Beitrag von Snuff »

Also ich habe nicht gute Erfahrungen gemacht, dieses Wochenende. War in Thun an der Aare, das Wasser stand hoch, die Strömung war stark, es hatte auch extrem viel Treibholz. Habe es mit Zapfen probiert( Wurm und Brot ausporbiert) Auch Löffel und Wobbler brachten nicht die erhofften Fische...Es scheint schon so, als würden sich die Fische bei Hochwasser anders verhalten :wink:

lg
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