gonefishing hat geschrieben:T-rig hat geschrieben:Auch fischer die mit köfi fischen und die berufsfischer fangen kaum was. Kein wunder.
Klingt nach ähnlichen Zuständen wie am Murtensee. Dort ist aus einem Top-Zandergewässer ein durchschnittliches bis schlechtes geworden. Dies könnte durch die rücksichtslose Befischung durch Angelfischer verursacht worden sein.
2005 wurden noch 3345kg Zander durch Angelfischer gefangen, 2006 waren es nur noch 1953kg, 2007 ist es bestimmt noch weniger.
Betrachtet man aber die gegenläufige Entwicklung bei den Eglis (2005:1990kg, 2006:9869kg!!!) könnte es sich auch um eine natürliche Schwankung handeln.
Am Bielersee war die Entwicklung sehr ähnlich (Halbierung der Zanderfänge, Verdoppelung der Eglifänge) bei allerdings wesentlich geringeren Ertrag pro ha. Allerdings sind die Zahlen im Kt. Bern mit Vorsicht zu geniessen, da dort ein theoretisches Gewicht eingesetzt wird, das eher tief angesetzt ist.
Gruss, Mattu
Hallo Mattu
Bei den Berufsfischern ist der Zusammenbruch nicht so radikal, die fangen immer noch was die Maschen hergeben. Obwohl ich dir Recht gebe dass es einige Fischer hatte welche es in diesem speziell guten Jahr extrem übertrieben haben. Der Aufsehr hat mir von Booten erzählt, welche damals 100 kg, ja wirklich hundert Kilo Zander an Bord hatten,
Es gibt so ein Spiel, das heisst "Schiffli versenken". Das hätte man mit diesen Hobbyfischern und ihren Booten machen sollen.
Meiner Meinung nach gibt es aber noch mehr Gründe, so zB. kein Schonmass, keine Schonzeit, wenigstens haben wir nun ein Tageslimit, das leider selten bis nie kontrolliert wird.
Gruss Loup