Seine Rute ist ca. 3 Meter lang und hat eine extrem empfindliche Spitze, auf der Rolle hat er eine 0.25er Mono. Vor dem dreifach Wirbel hat er ein rotes 14er Schleppblei und danach an einem 1,2 Meter Vorfach einen 2er Haken mit dem Twister.
Er wirft also aus und lässt das Blei absingen dabei verfolgt er wie die Schnur auf der Wasser Oberfläche abläuft. Wenn die Schnur plötzlich stopt und wir wissen dass das Wasser eigentlich tiefer ist schlagen wir an. Ein Egli hat den Köder ganz verschluckt und das Blei sinkt deshalb nicht weiter . Wir verfolgen die Schnur nur etwa zu einem drittel der Tiefe danach klappen wir den Bügel um und spannen die Schnur jetzt beobachten wir die Rutenspitze bei einem Biss schlagen wir sofort an. Die Bisse sind sehr fein deshalb ist Konzentration angesagt. Wenn das Blei den Boden erreicht ziehen wir den Twister ein und wiederholen das ganze.
Ich habe mit dieser Technik inzwischen ein Paar schöne Eglis fangen können.
Wenn das Wasser tiefer als 10 Meter ist dann nehmen wir ein 21 Gramm Blei.
Anstelle des Twisters kann man auch einen Wurm oder einen Käfer anhaken. Man kann sogar einen kleinen Spinner mit Maden bestückt benutzen jedoch muss man dann das Blei Gewicht auf 28 Gramm erhöhen.
Dies ist meine erster Raubfisch den ich am Kurstag gefangen habe. Ein schöner 36er Egli. Ich bin fasziniert von diesen Fischen und freue mich schon auf den Frühling.


