Fliegenruten/ -Rollen Empfehlung

Die Geräteecke für den Fliegenfischer.
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fugs

Fliegenruten/ -Rollen Empfehlung

Beitrag von fugs »

Hallo Leute



Für anfang April, hat mir meine Freundin einen Fliegenfischerkurs bei Funfish geschenkt und bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich Gefallen an dieser Art der Fischerei haben werde. :wink:

Da vorbereitung alles ist und ich noch einen Gutschein für den Hebeisen im Wert von 350.-Sfr. habe bin ich mich schon jetzt am auseinandersetzen, in welche ausrüstung ich das Geld stecken soll.

Was haltet ihr von folgenden Ruten/ Rolle, oder was würdet ihr mir empfehlen zum Forellenfischen in der Schweiz?

Ruten:



- Shimano Biocraft A Fly STC 9'0 Kl. 5-6 (5-tlg.) 219.-

- Shimano Biocraft XT A Fly 8'6ft. Kl. 5 (3-tlg.) 259.-

- Ron Thompson Monterra III 3tlg. Fly 9ft. Kl.5/6 219.-

- Redington Crosswater TCW 905-4, 9ft, Kl. 5, 4-pce 198.-



Rollen:

- Vosseler RC2 Kl. 5/6, Silber E-Spule 69.-

- Vosseler RC3 Large Arbor Kl. 5/6, Silber E-Spule 98.-

- *Clearwater Classic III Reel Black 59.-

- Okuma SLV Klasse 5/6





Kennt ihr sonst noch alternativen?
Mac

Beitrag von Mac »

Interessier mich auch brennend!



Für anfang April, hat mir meine Freundin einen Fliegenfischerkurs bei Bernhard geschenkt...



Liebe Mädels, gell :D
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Noggi
Beiträge: 268
Registriert: Mi 25. Okt 2006, 11:30

Beitrag von Noggi »

Bei den Rollen würde ich dir die Vosseler empfehlen, ich habe auch die RC2, habe sie noch nicht gefischt, aber bin äusserlich zufrieden damit und die Verarbeitung ist top!

Dazu kommt noch das gute Preis-Leistungsverhältnis!
oliman76

Beitrag von oliman76 »

Hallo fugs...



Fliegenfischen auf Forellen in der Schweiz ist ein sehr grosser Begriff...



Ich selber habe für Forellen im Urnerland 3 verschiedene Ruten...



Es kommt darauf an, wo du fischen willst...



Bergsee? Gebirgsbach/Dorfbach? Fluss? See?



Würde dir eine Rute mit mendestens Schnurklasse 6 empfehlen....



Vielleicht machst du zuerst den Kurs und testest dort verschiedene Ruten mit unterschiedlicher Schnurklasse, dann hast du bereits Erfahrungen gemacht und hast eigene Anhaltspunkte...



Gruss und viel Spass beim Fliegenfischen...



Oliman
harro

Hallo fugs

Beitrag von harro »

kann dir nur empfehlen keinen Schnellschuss zu Machen.Ich habe mir am Anfang auch Mist aufschwatzen lassen und gekauft.Habe Heute verschiedene Ruten aber am Wohlsten ist mir mit der RST von CTR.Schau mal unter der Website mit dem Namen.Der Griff ist das "Non plus Ultra".

Rollen hab ich alle XLA von Vision.Preis-Leistung etwas vom Besten und sieht dazu noch gut und elegant aus.SAGE wird meines Erachtens hoch gejubelt,hällt aber bei genauerer Prüfung nur in Sachen Preis die Führungsposition.Flugschnurr gibts für mich nur Lee Wulf TT in der entsprechenden Schnurrklasse in dezentem grün.

Mach den Kurs,geh dann auf den Sportplatz und werfe und werfe,bis dir die Arme "abfaulen".Dann mach noch einen Kurs bei Hans Spinnler mit Bernhard in Wichtrach.Es gibt auch für mich keine schönere Art keine Fische zu Fangen!?Aber wenn du fängst bleibt dir jeder Einzelne im Gedächnis haften.

Gruss Thomas
bernerfliegenfischer

Beitrag von bernerfliegenfischer »

hallo fugs und mac,

kann mich harros meinung nicht ganz anschliessen was die rutenmarken betrifft. habe bis zu ihrem erliegen eine rst gefischt und jetzt auf sage umgestiegen. sage steht meiner meinung nach rst in nichts nach( rst ist ja wohl nicht grad ne billiglinie!!).

die schnurklasse ist für mich mit unsern bäche im berner oberland mit ner 5er genügend. die lässt sich am gut werfen und am kleinen bach noch gut fischen. 6er und 7ner würd ich hier für den streamer gebrauchen.

allerdings hat harro recht mit dem werfen bis der arm abfällt. hier macht wirklich nur die übung den meister.



grüsschen dänu



ps: prima mädels
Zuletzt geändert von bernerfliegenfischer am Sa 16. Feb 2008, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
oliman76

Beitrag von oliman76 »

@berner Fliegenfischer



Ne 5er würde in unseren Bächen auch reichen...

..Aber der Kampf mit dem ältesten Urner(Föhn) kann man mit einer 5er nicht gewinnen :) :)



gruss
fugs

Beitrag von fugs »

Danke für die Postings!



Na ja die Rute sollte allround Qualtäten haben. Will dann vor allem in Glarner Gewässer Fischen (Seen und Flüsse).

Die RST ist mir definitiv zu teuer! Sind die von mir ausgesuchten Ruten von zu minderwertiger Qualität um vernünftig fliegenfischen zu können? :(

Meine Schmerzensgrenze liegt so bei 450- 500.-

All die Ruten gibts auch in Kl. 6, wobei man mir gesagt hat das mann mit ner 6er nur bedingt zum Beispiel auf Äschen fischen kann, was ja auch ein schöner fisch wäre...
harro

Ciao fugs

Beitrag von harro »

Nein,die Ruten welche du aufzählst sind evtl.sogar sehr gut.Ich will dir nur sagen das du keine Fliegenrute nach den Katalogbildern kaufen kannst.Wenn du einmal 10-15mwerfen kannst und eine Fliege am richtigen Ort presentieren kannst wirst du die Ruten werfen wollen bevor du kaufst.

Darum mache den Grundkurs,übe mit einer ausgeliehenen Rute eines Kumpels und wenn das einigermassen geht schaue dich um und probiere.Meine erste 6er Rute war eine 2teilige Modernflyes in 8.6fuss.Ich fische Heute noch gern damit,kostete aber damals auch schon 450.-(ohne Rolle).

Noch ein Typ:Kaufe 4teilige oder 6teilige Ruten,wenn du herumreist ist das sehr angenehm.Meine 3teiler habe ich alle wieder verkauft.
Högli

Beitrag von Högli »

Hallo Zoran,



Mach's wie ich, gehe erstmal zu dem Fliegenfischerkurs. Da lernst Du auf was du achten musst. Nicht jede "gute" Rute, selbst wenn sie von "Experten" empfohlen wurde, wirst Du als gut empfinden.

In den meisten Kursen hat man die Gelegenheit verschiedene Ruten auszuprobieren. Du wirst staunen welche Unterschiede einem der persönliche Stil beschert.



Bei der Rolle kann ich Dir die Vosseler RC empfehlen (fische selber damit), die RC hatte ich nur in der Hand.



Grüessli, und gut Fisch



Markus
Jean-Paul

Neue Rute und Rolle

Beitrag von Jean-Paul »

Liebe Fliegenfischerkollegen,



Kauft auf keinen Fall vor dem Kurs schon ein Gerät. Probiert während des Kurses zunächst mal diverse Ruten aus ehe Ihr Euch entscheidet!



Eine gute Rute muss nicht teuer sein und schlussendlich muss die Rute Euch gefallen. Bzgl. Rolle ist lediglich wichtig, dass sie gut zur Rute passt - nicht zu schwer, nicht zu leicht, sondern ausgewogen: Schwerpunkt des ganzen Systems (Rute, Rolle und Schnur) sollte ungefähr am oberen Ende des Griffs sein. Rollenmarke ist m.E. für normale Verhältnisse hier in der CH unwesentlich. Schaut einfach nur, dass genug Backing drauf ist damit der Radius nicht zu kurz ist (-> Krangeln).



Nächstes Wochenende ist hier in Bern die Messe "Fischen, Jagen, Schiessen", dort gibt es sicher auch Möglichkeiten, diverse Ruten zu werfen und testen.



Ob Schnurklasse 5 oder 6, mit beiden ist vieles möglich. Je feiner die Fischerei dann eher 5.



Viel viel Spass und schöne Grüsse,





Jan-Paul
Loomis

Beitrag von Loomis »

Servus fugs!



Für einen Einsteiger in Sachen FF ist die Redington sicher nicht schlecht, zumal der renomierte Rutenhersteller "Sage" beim Design der Redington die Finger im Spiel hatte.

Wenn Du auch im See fischen willst, würde ich zur 6er (Wurfweite!!) tendieren. Länge in diesem Fall 9 Fuss. Damit kannst Du auch ohne Probleme Äschen fangen....



Was die Rolle angebelangt ist die Vosseler (Large Arbor) in Sachen Preis/Leistung top. Ansonsten finde ich die Battenkill LA von Orvis super!



Ich denke jedoch, Du solltest zuerst den Kurs abwarten und Dich dann beim Hebeisen beraten lassen. Dort kannst Du die Rute mit Rolle gleich mal Probewerfen..



Wünsche Dir viel Geduld und Ausdauer beim Werfen! :D ...und immer schön üben üben üben üben!



Gruss

Andy
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

pflichte den beiden vorpostern vollkommen zu, probieren ist immer besser als sich nur auf "forumsempfehlungen" zu verlassen. diese geben nur persönliche geschmäcker wieder, jeder wirft aber anders, hat einen eigenen körperbau und eine eigene motorik, und entwickelt dies über seine fischerjahre weiter.



die heutige tendenz in der rutenindustrie zu harten (wenig biegsamen) ruten läuft zudem jedem anfänger entgegen (immer dünnere und leichtere rutenkörper, ich meine wandungen, erfordern andere kohlefasertypen die immer steiffer werden um nicht zu brechen), denn man(n) muss viel mehr kraft aufwenden um eine solche rute in bewegung zu bringen. eine rute soll selbst arbeiten und nur der verlängerte arm des werfers sein. wenn ich manchmal sehe wie gehetzt und mit wieviel kraft anfänger wie "profis" versuchen eine schnur schnur 10 meter auszuspielen, wird mir "schlecht".

weichere oder gar parabolische ruten sind viel einfacher zu werfen, aber leider bietet der markt nur wenige davon an, also muss man testen und probieren.

Und schau genau auf den fachhandel, ob der Berater auch selber Fliegenfischer ist. Es wird schnell verkauft aber nur um des verkaufens willen.





gruss



schweizer angler
Robert

Beitrag von Robert »

Nur ja nichts überstürzen

Für den einen ein Spitzengerät,für den andern unbefriedigend. So ist das bei vielen Dingen im Leben.

Das teuerste muss nicht immer das beste sein!

Mach erstmal den Kurs,dann merkst Du von selbst,was für Dich das beste

sein wird.

Nicht zuletzt bestimmt dann meist noch das persönliche Budget darüber, was man sich anschafft.

Meine persönliche Meinung

Kauf nicht ein Billigprodukt,denn es soll ja ne Weile halten!

Die vorgängig von andern Kollegen genannten Marken sind sicher alle gut.

Meine bevorzugten sind Sage,Redington und Orvis.Von diesen Herstellern findest Du sicher ein Modell,welches Deinen Wünschen entspricht.



Habe mir letztes Jahr eine Orvis Zero Gravity kekauft,für mich ein Spitzengerät.Zwar nicht ganz billig,aber sie hält was versprochen wird.

30 Jahre Garantie, schönes Outfit,gibts in versch.Klassen...

Aber eben lass Dich nicht beirren!

MfG Robert
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zuma
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Beitrag von zuma »

Hallo Fliegenfischerkollegen

Da ist eigentlich schon alles Wesentliche und Richtige gesagt worden. Fliegenfischen unterscheidet sich zu anderen Angelmethoden vorallem in der Wurftechnik. Deshalb kommt dem Gerät in diesem Sektor eine gewisse Bedeutung zu. Beim Spinnangeln kann ich einen Köder mit einer einzigen Bewegung auf grosse Weiten bringen und wieder einkurbeln. Auch hier werfe ich den ganzen Tag. Beim Ansitzangeln werfe ich höchstens alle paar Minuten aus. Beim Fliegenfischen hingegen bewege ich den ganzen Tag die Rute hin und her, was sich in der Muskulatur (gerade am Anfang) bemerkbar macht. Um Ermüdungserscheinungen am besten vorbeugen zu können, ist der Tip von Jean Paul genau richtig. Das Gesamtsystem sollte ausgewogen sein. Nur wenn die Rute richtig ausbalanciert ist, lässt sich damit über längere Zeit unverkrampft fischen. Es nützt also nichts, eine Rutenempfehlung Richtung superleichter Kohlefasergerte abzugeben und gleichzeitig eine 150 Gramm schwere Rolle zu montieren. In diesen Zusammenhang spielt die Länge der Rute hinein, indem eine lange Rute eher zu Kopflastigkeit neigt, als eine Kurze. Eine Lange Rute benötigt also ein eher höheres Rollengewicht.

Die Empfehlung, zuerst einen Kurs zu machen und dann die Rute auszuwählen, halte ich für richtig. Man darf aber nicht vergessen, dass man sich im Verlauf eines Fliegenfischerlebens auch wurftechnisch verändert. Oftmals spielen beim erstmaligen Rutenkauf auch die "Berater" eine nicht zu unterschätzende Rolle (Kollegen, Verkäufer, Werbung etc). Man lässt sich am Anfang auch zu viel von der Wurfweite beeindrucken und kauft gerne auch den ultimativen "Weitwurf-Horizonterreiche-Stock" und fischt selbst vielleicht im Bergbach. Was ich damit sagen will ist, dass der Einsatzzweck entscheidend ist, für Rutenlänge und Schnurklasse.

Fische ich vorwiegend am Bergsee, kann es sein, dass ich mit einer längeren Rute der Klasse 6 besser zurecht komme. Fische ich auf Aeschen im Mittelland/Voralpen, reicht jedoch die Klasse 4 bestens aus. Fische ich gar im Bergbach, würde ich persönlich auf sehr kurze Ruten zurückgreifen (160 - 210 cm) und in der Schnurklasse auch nochmals runter auf 3 gehen.

Dann kommt die bevorzugte Köderwahl hinzu. Schwere Streamer sind etwas anderes als zarte Trockenfliegen. Gewässertiefe, Strömungsdruck und Gewässerbreite, sind weitere Kriterien.

Daraus ergibt sich, dass es die "Eierlegende Wollmilchsau" als Rute für die Fliegenfischerei nicht gibt und man sich mit der Zeit, wohl auch durch die Veränderung des persönlichen Wurfstils, mehrere Ruten kauf.

Ich beglückwünsche Dich zum Entscheid, einen Fliegenfischerkurs zu absolvieren, Du wirst es im Glarnerland bestimmt nicht bereuen!

Der Hinweis mit der Fischen Jagen Schiessen vom 21. bis 24. Februar ist übrigens ebenfalls gut - nicht nur weil ich selbst auch dort bin :lol:
Gruss Kurt

(Bambus-&Trockenfliegenpurist)
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