Vorgestern war ich auch gschwind im Nidaukanal. In einer Stunde konnte ich gerade mal 2 Rotaugen überlisten. Unterhalb der Schleuse gabs dann noch eine kleine Aesche.. war eher ein schlechter Angeltag
Die Weissfische sind da,das weiss ich. Der Zeitpunkt und der Köder muss stimmen. Versuch fein zu angeln. Biete max. 2 Maden am kleinen Haken auf Grund solange das Wasser so klar ist. Nach intensiven Regen und trüben Wasser kannst du einen Tauwurm anbieten. Der wird dann ohne zu zögern genommen
Übrigens: Anfüttern wäre sicher eine super Sache.. Ist aber im Kanton BE verboten
@Mario: Danke für die Tipps. Werde ich beim nächsten Kanal-Besuch dann gleich umsetzen. Nur habe ich ein wenig Bedenken wegen der Hakengrösse...wenn ich mit nem 12er oder 14er Haken fische, habe ich doch dann ständig die Kleinen dran.
@fariofreak: Anfüttern wär natürlich ne gute Sache...aber wie Mario schon erwähnt hat, im Kt. Bern nicht erlaubt
Ich habe gute Erfahrungen (Fänge) mit Brot gemacht. Hierzu verwendete ich einen Haken der Grösse 2. Am besten braucht man nur die Rindenteile des Brotes, um den Köder möglichst lange am Haken zu haben.
jedoch habe ich es an der Oberfläche serviert. Die Alet konnten selten wiederstehen
@ Pesche
Wenn ich im Herbst/Winter auf Rotaugen fische serviere ich kleine Köder am 12,sogar 14er Haken. Machen sich kleine Fische an den Köder wechsle ich den Platz, bzw. werfe ich etwas weiter richtung Flussmitte.
Kürzlich traf ich zwei erfahrene Fischer, welche erfolglos an bekannten Weissfischstellen bei der Aare versuchten Köderfische zu fangen.
Während ich es auf Äschen versuchte, entdeckte ich an verschiedenen Stellen wo, sich feines, angeschwemmtes Geäst gestaut hatte, Weisfische dicht gedrängt unter diesen kleinen Asthaufen dicht am Ufer. Rotfedern, Rotaugen, Erlitzen und eine Aarenschleie konnte ich im Verband mit jungen Barschen dicht gedrängt Seite an Seite beobachten.
mit einem 16-er Hacken am 12-er Vorfach und einem kleinem Klümpchen vom Znünibrot, welches ich dicht an den gemischten Schwarm zu bewegte, konnte ich im nu eine schöne Rotfeder und einige Erlitzen, an die frische Luft befördern.
Ich nehme an, dass die Fische durch den Wetterumbruch ihre Tagesplätze und Futterplätze verlassen hatten und in geeigneten Unterschlüpfen Schutz suchten. Manchmal muss man vieleicht die eigene Routine und die bekannten Plätze vergessen und neues suchen. Denn wenn die Fische nicht dort sind wo man sie erwartet, bedeutet das noch lange nicht das es keine mehr hat.
Viel Spass & Erfolg beim Suchen und Fangen.
Tschou, Simu
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Beim Praktiker funktioniert's, er weiss aber nicht warum.
Der Theoretiker weiss wie's geht, aber es funktioniert nicht.
Bei mir geht's nicht und ich weiss nicht warum!!!