Nach den letzten zwei Wochen voller Papierkrieg und den unumgänglichen Amtsgängen in Frankreich die durch den Tod meines Vaters verursacht wurden, genoss ich es ausserordentlich einige Stunden in Ruhe an der Gürbe zu verbringen. Nichts löst emotionalen Stress mehr als der Aufenthalt in der Natur.. sagte ich mir und machte mich mit einer Royal Wulf bewaffnet ans Gewässer

Wie immer hatte es einige Jungforellen, die recht scharf auf alles sprangen was nach Nahrung aussah.

In den etwas besonnten Strecken waren die kleinen Torpedos mit der Pol-Brille sehr gut zu beobachten wie sie quer durch den Bach flitzten.

Nach einigen untermässigen (keiner grösser als 20), gerade als ich mich auf den Rückweg machen wollte, konnte dann eine schöne 29er Bacho der Royal Wulf nicht wiederstehen. Ich hatte zuvor auch schon etwas grösseres am Hacken, was aber beim Drill dann doch gewann und das Weite suchte. Ziehlstrebig versuchte mein Fang unter die Holzverbauten am Ufer zu fliehen, was ich aber zu verhindern wusste.
Nach kurzem aber intensievem Drill konnte ich sie dann endlich landen.

So hatte dieser Nachmittag dann nebst seiner beruhigenden und wohltuhenden Wirkung auch noch den netten Nebeneffekt das Paps wieder einmal einen Fisch nachhause brachte.. ich weis.. 29 cm sind nicht gerade riesig.. aber.. es haben immerhin 5 Mäuler einen schönen Bissen vom Fang abbekommen.
... ich freue mich schon aufs nächste Mal.

