ich bin etwas "schockiert" vom arnensee.
ich war diesen sommer drei mal oben.
das erste mal (überhaupt) hab ich vom ufer gefischt. bei einem schönen bacheinlauf hab ich mich eingerichtet, mit zwei ruten bewaffnet. den wobbler für den bacheinlauf, den sbirolino mit made zum setzen/suchen. ich hatte den ganzen tag nicht einen einzigen biss!
später hab ich meinem fischerfreund oli erzählt, dass ich noch nie einen namaycush gefangen hätte. er sagt mir komm nächstes wochenende mit, du wirst 6 namaycush mit nach hause nehmen. ich war skeptisch - hab ich doch das letzte mal gar nix gefangen...
gegangen bin ich natürlich trotzdem. boot gemietet - schnurstracks zu olis plätzchen gerudert, wobbler montiert - eine knappe stunde später hätten wir beide mit 6 saiblingen wieder zu tal fahren können. wir haben noch 2 runden um den see geschleipft (uff) und jeden anderen bacheinlauf beworfen und hatten nicht einen biss. zum schluss fuhren wir wieder zur stelle und haben unsere 2 fehlenden noch "eingepack". es grenzte an blauseezustände - jeder wurf ein fisch. naja, ich bin dennoch stolz aber erstaunt nach hause gefahren.
2-3 wochen später. gleiches boot gleiche köder gleicher platz - aber anstatt oli meine freundin
sie wirft 2-3 mal und hat promt einen schönen rägebögeler. ich bin verwundert, hab ich doch einen saibling erwartet! ich habe meine 6 fische wieder problemlos gefangen - zu denken gibt mir halt die tatsache, dass alles regenbögeler waren!
sowie die saiblinge als auch die regenbögeler waren alle fast gleich gross, gierig wie eglis im herbst - und wohl höchstens eine woche in dem see (so meine vermutung)
mir macht das so eher weniger freude
