Setzkescher

Hier kommen die Votings / Abstimmungen rein!

Setzkescher

Ja
27
52%
Nein
22
42%
Weis nicht
3
6%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 52

ReneK

Beitrag von ReneK »

Setzkescher habe ich nur zu anfangs meiner "Fischerkarriere" verwendet. Nun finde ich es nicht mehr so toll. Ich schliesse mich den Meinungen an; entweder den Fisch töten und ins Tuch legen oder releasen. Das Wohl des Fisches geht vor, Drillstress ist gross gewesen, da muss ich ihn nicht noch auch dem Setzkescher-Stress aussetzen.
gonefishing

Beitrag von gonefishing »

Einen Setzkescher besitze ich nicht, Fische die ich mitnehmen will schlage ich sofort ab, die anderen werden möglichst schonend und schnell zurückgesetzt. Da ich als Uferfischer keine Kühlbox mitschleppen will/kann, lagere ich Fische in einem feuchten Tuch im Schatten. Besteht trotzdem die Gefahr des Verderbens breche ich das Fischen schon mal zugunsten der gefangenen Fische ab.

Für Köderfische habe ich einen Köderfischkessel mit herausnehmbaren Einsatz. Ist mir aber im Sommer auch nicht so sympathisch. Frisch abgeschlagene Köderfische sind meiner Erfahrung nach aber wesentlich fängiger, und man weiss nie genau wieviel man braucht.

Gruss, Mattu
Schweizer Angler

Beitrag von Schweizer Angler »

meine persönliche ansicht;



setzkescher finde ich grundsätzlich tierschutzwidrig, insbesondere solche aus drahtgeflecht. grosse lagel oder andere behältnisse die regelmässig mit frischem wasser und sauerstoff versorgt werden und der fischgrösse angepasst sind mögen i.o gehen. allerdings nur für eine bestimmte zeit, nicht über stunden.



achtung in berner gewässern;





3. Das Auswechseln behändigter Fische ist untersagt.



fische fangen (z.B. egli) in den kescher verfrachtenund dann doch wieder freilasssen, aus welchem grund auch immer, geht also nicht und setzt bei erwischen eine anzeige





gruss



schweizer anger
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Caras
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Beitrag von Caras »

In Rumänien, wo ich am See in einem Tag 20-100 Bauernkarpfen (Karauschen) fangen konnte, war der Setzkescher immer dabei. Auch am Fluss, wo hauptsächlich kleinere Exemplare von Barben und Welsen gefangen wurden, habe ich die Fische gehältert. Man bedenke dabei, dass die Temperaturen am Tag meistens so um die 40 Grad waren und dadurch das Hältern fast obligatorisch war.



Hier in der Schweiz kommt der Setzkescher nur am See mit, in der Hoffnung, ihn einmal mit Eglis oder Weissfischen zu füllen - bis jetzt blieb er jedoch leer :cry:



Den Setzkescher mit zum Forellenangeln an den Fluss zu nehmen wäre mir noch nicht einmal in den Sinn gekommen. Morgen gehen wir an den Aarnensee, dort nehm ich jedoch die Kühlbox mit, da ich mir die armen Fettflösseler in einem Setzkescher nicht vorstellen kann.
Tschou, Simu
----------------
Beim Praktiker funktioniert's, er weiss aber nicht warum.
Der Theoretiker weiss wie's geht, aber es funktioniert nicht.
Bei mir geht's nicht und ich weiss nicht warum!!!
Samson

Beitrag von Samson »

Ich bin der Meinung der Setzkescher, ist für den Fisch Quälerei.

Wer diesen benutzt, sollte wissen das der Fisch wenn er wieder frei gelassen wird, meistens nicht überlebt. Und die meisten Fischer haben einen viel zu kleinen Setzkescher. :!:

In meinem Verein ist es verboten gehälterte Fische wieder in die Freiheit einzusetzen.



Und Köderfische brauche ich nicht zu hältern, wir dürfen so wie so nicht mit lebenden Köder fischen. Also kann ich diese auch weitgerecht töten und einfrieren.





Gruß

Samson
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miKe
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Faroe Islands

Beitrag von miKe »

Samson hat geschrieben:Wer diesen benutzt, sollte wissen das der Fisch wenn er wieder frei gelassen wird, meistens nicht überlebt.


Da ich mich nicht nur beim Angeln sehr intensiv mit der Kreatur Fisch beschäftige, bin ich in diesem Punkt gaaaaaaaaanz anderer Meinung! Gibt es nachgewiesene Studien, die diese These unterstützen??? Ich denke nicht...



Gruss

miKe
Samson

Beitrag von Samson »

miKe hat geschrieben:
Samson hat geschrieben:Wer diesen benutzt, sollte wissen das der Fisch wenn er wieder frei gelassen wird, meistens nicht überlebt.


Da ich mich nicht nur beim Angeln sehr intensiv mit der Kreatur Fisch beschäftige, bin ich in diesem Punkt gaaaaaaaaanz anderer Meinung! Gibt es nachgewiesene Studien, die diese These unterstützen??? Ich denke nicht...



Gruss

miKe


Den Zusammenhang sollte man schon zusammen lassen.



Wer diesen benutzt, sollte wissen das der Fisch wenn er wieder frei gelassen wird, meistens nicht überlebt. Und die meisten Fischer haben einen viel zu kleinen Setzkescher.



Und das ist durch Studien nachgewiesen. Ich beschäftige mich auch nicht nur mit Angeln.:wink:



Gruß

Samson
darkgrey

Beitrag von darkgrey »

Ist der Fisch unverletzt und wird mit nassen Händen schonend zurückgesetzt überlebt er sogar ziemlich sicher.



Auf dem See ist halt das Problem wenn Fisch aus grosser Tiefe raufgedreht werden ist das ein riesen Stress für die Fische, wegen Druckausgleich. Werden die Fisch jetzt noch gehältert und bekommen so nebst dem Stress noch zuwenig Sauerstoff kann es gut sein dass er sich nicht mehr erholt. Jedoch ist es bei jeder Fischart anders.



Ein Beispiel:



Die Forelle braucht zum Leben 6mg Sauerstoff pro Liter Wasser. Der Karpfen 3mg/dm3



Sinkt der Sauerstoffgehalt kurzfristig unter 3mg/dm3 (zB im Bräntli) erstickt die Forelle. Der Karpfen hingegen kann auch für kürzere Zeit mit 0.7mg/dm3 überleben.



Diese beiden Fische stellen die Eckdaten, also die Forelle braucht am meisten, der Karpfen am wenigsten Sauerstoff.
Samson

Beitrag von Samson »

Also hier mal ein Leitzatz zum Hältern von Fischen.

Ich denke das wird noch mal zum nachdenken von benutzen der Setzkescher helfen. Besonder´s vom Boot aus.





Gruß

Samson :wink:





Prof. Schreckenbach hat in seinen zwei in die derzeitige Gerichtspraxis eingegangenen Gutachten folgende für die Angler verbindlichen Leitsätze und Methoden zum zulässigen Hältern von Fischen in Setzkeschern erstellt:

Mindestlänge 3,50 - 4 m



Mindest(ring)durchmesser 50 cm



Nur ungeknöpftes Netz aus Nylon, wobei die Maschengröße nicht vorgegeben ist.



Der Setzkescher darf nur horizontal und parallel zur Uferlinie ausgelegt werden und muss über die gesamte Länge unter Wasser sein.



Die Hälterung ist nur in Stillgewässern zulässig. Der Einsatz vom Boot aus ist verboten.



Rundschupper (Weißfische, Karpfen,

Forellen etc.) und Kammschupper (Barsch, Zander etc.) dürfen nicht gleichzeitig im Setzkescher deponiert werden.



Den Fischen muss ein ausreichender Aktionsraum zur Verfügung stehen. Fischmenge und -größe müssen in Relation zum Kescher stehen.







Sachgerechter Einsatz des Setzkeschers mit 10 Litergefäß für Hälterung von Kleinfischen (Kescher muss voll unter Wasser sein)



Lassen Sie sich deshalb schon beim Kauf eines neuen Setzkeschers in Ihrem Fachhandel beraten. Es werden bereits Setzkescher angeboten, die diesen mit einer Spannfeder automatisch auf die volle Länge entfalten.

Wem dies alles zu kompliziert ist oder wer allem Ärger aus dem Wege gehen will, sollte seine Fische sofort waidgerecht töten und in einer Kühlbox zwischenlagern. Dies ist bei hohen Außentemperaturen allerdings nur begrenzt möglich.



Über das Hältern von Fischen in Gefäßen liegen im Gegensatz hierzu noch keine Urteile vor.

Daher die Empfehlung des AVK: Das Gefäß sollte mindestens 10 Liter fassen und den Fischen einen ausreichenden Bewegungsspielraum (u.a. Frage des Durchmessers) bieten. Es sollten nicht mehr als 10 Kleinfische gehältert werden. Voraussetzung ist eine ausreichende Sauerstoffversorgung mit einer elektrischen Pumpe und ein häufiger Austausch des Wassers.

In einem Setzkescher oder Gefäß dürfen zusammen mit lebenden Fischen keine toten Fische gehältert werden.



Werden Sie diesbezüglich kontrolliert, bewahren Sie Ihre Ruhe und weisen Sie darauf hin, dass Sie die Vorgaben des Schreckenbachgutachtens strikt eingehalten haben. Die Wahrung des Tierschutzes beim Angeln obliegt jedem Angler selbst.
Udo

Beitrag von Udo »

Habe für nein gestimmt. Selbst habe ich keinen setzkescher und ist bei uns auch überall verboten. Denke für Köderfische tut es auch der batteriebedriebe eimer den Reverend vorschlägt.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Eines muss jetzt erwähnt sein, das mit dem Namen Setzkescher hier nicht alle das selbe meinen und unter Umständen zwei oder drei verschiedene Modelle erwähnt wurden.

Das was viele in der Schweiz benützen sind die sogenannten Fischkörbe oder Fischbehälter aus Drahtgefelcht. Sie sind ca. 60-70cm hoch und haben ca. 30-40cm Durchmesser und haben oben und unten einen Deckel und eine Trageschlaufe aus dickem Draht. Deise sind meistens schnell überfüllt und viel zu klein.

Ebenfalls gibt es Bootssetzkescher welche änlich aussehen aber meistens aus Nylon sind und evt. zwei Schwimmkörper daran haben und deshalb nicht unter gehen (eiegentlich die alternative für abgesoffene Fischkörbe).

Was Samson meint sind die langen tunnelförmigen Kescher welche er oben gleich beschrieben hat. Das sind meiner Meinung nach richtige Setzkescher und nur Horizontal vom Ufer zu verwenden, meistens von Stippfischern oder Matchanglern verwendet.

Im Grunde genommen sind die Modelle aus Inox als Fischbehälter oder Fischkorb zu bezeichnen und alles Material aus Nylon als Setzkescher.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
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miKe
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Beitrag von miKe »

wenn hier schon eine Diskussion über die Hälterung der gefangenen Fische gehalten wird, stelle ich gleich einen Vergleich an: Wie schaut es den mit den Fischkästen auf den Booten aus? m. E. besteht hier nur ein geringfügiger Unterschied zu den Setzkeschern, bzw. den "Bootskörben"?



Gruss

miKe
Samson

Beitrag von Samson »

miKe hat geschrieben:wenn hier schon eine Diskussion über die Hälterung der gefangenen Fische gehalten wird, stelle ich gleich einen Vergleich an: Wie schaut es den mit den Fischkästen auf den Booten aus? m. E. besteht hier nur ein geringfügiger Unterschied zu den Setzkeschern, bzw. den "Bootskörben"?



Gruss

miKe




Wenn der Fischkasten auf dem Boot mit Eis gefüllt wurde und der Fisch Waidgerecht getötet wurde. Spricht nichts dagegen. :wink:



So mache ich es.



Alles andere ist für mich nicht tragbar.



Gruß

Samson
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miKe
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Faroe Islands

Beitrag von miKe »

Wenn der Fischkasten auf dem Boot mit Eis gefüllt wurde und der Fisch Waidgerecht getötet wurde. Spricht nichts dagegen


Dann würd ich den Fischkasten aber lieber als Bar und Kühlschrank missbrauchen! :wink:



Gruss

miKe



PS: Hast Du eine Eismaschine auf Deinem Boot? :lol:
Samson

Beitrag von Samson »

miKe hat geschrieben:
Wenn der Fischkasten auf dem Boot mit Eis gefüllt wurde und der Fisch Waidgerecht getötet wurde. Spricht nichts dagegen


Dann würd ich den Fischkasten aber lieber als Bar und Kühlschrank missbrauchen! :wink:



Gruss

miKe



PS: Hast Du eine Eismaschine auf Deinem Boot? :lol:


Nein, habe ich nicht aber ich habe große Eisbrocken die ein ganzen Tag den Fisch frisch halten.

Aber Eismaschine wäre toll, nur beim rudern wird es schwer werden Strom zuerzeugen. :lol:



gruß

Samson
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