Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Hier kommen die Votings / Abstimmungen rein!
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Bist Du für die unten beschriebene Fangzahlbeschränkung der Forellen?

Ja ich bin dafür und könnte gut mit dieser Fangzahlbeschränkung leben
91
57%
Nein, es gibt bessere Methoden, um die Bestände der Forellen zu stützen (bitte unten in der Diskussion Idee einbringen)
27
17%
Ist mir Wurscht, ich fische so viel ich will. Wenn's keine Forellen mehr in meinem Gewässer hat, gehe ich halt woanders fischen
3
2%
Ich bin für eine Beschränkung der Fanganzahl, aber dieser Vorschlag hier ist zu krass. Eine etwas grössere Anzahl wäre OK
38
24%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 159

Rolandus

Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Rolandus »

Vielen Dank für die vielen Inputs und Danke auch noch für die Folgenden.

Natürlich war mein Vorschlag etwas krass. Ich habe diesen bewusst etwas provokant formuliert.
Aber ich stelle fest:

1) Der Tenor ist fast bei allen, dass man wirklich etwas unternehmen muss in Richtung stärkerer Schutz der Bestände.
2) Man kann nicht für alle Gewässer die selben Beschränkungen und Methoden wählen, es müsste in irgend einer Form "feingranularer" sein.
3) Es betrifft letztlich nicht alle Fischer, weil diese selten oder nie auf Salmoniden fischen, sondern andere Zielfische haben

Ich bin mir bewusst, dass dazu schon viele Experten die Hirnwindungen angeregt haben und über Mindestmasse, Fangfenster, Tagesfänge, Moratorien, Patentsysteme etc. nachgedacht haben. Aber, HALLO POLITIK, HALLO FISCHEREIAMT/-INSPEKTORAT, wo ist die Diskussion darüber mit den Betroffenen (ich meine nicht die Forellen) :-)
Wo gibt es Umfragen und Veranstaltungen dazu und wann kommt es endlich soweit, dass etwas passiert, wenn auch wohl und sinnvollerweise nicht grad so krass, wie ich es vorgeschlagen habe. Müssen wir es wirklich so weit kommen lassen, dass wir dann in einzelnen Gewässern gar nicht mehr fischen dürfen und Moratorien haben? Was sagen dann die Einheimischen, die nur ein paar Meter bis zum Wasser haben, welches sie dann nicht mehr befischen dürfen?
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alpenfliege
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von alpenfliege »

Hallo zäme
Rolandus hat geschrieben:...Aber, HALLO POLITIK, HALLO FISCHEREIAMT/-INSPEKTORAT, wo ist die Diskussion darüber mit den Betroffenen (ich meine nicht die Forellen) :-)
Wo gibt es Umfragen und Veranstaltungen dazu und wann kommt es endlich soweit, dass etwas passiert...
Hier ein Beispiel für eine solche Diskussion.
http://www.fvaaretal.ch/fileadmin/user_ ... 15_def.pdf
Meines Erachtens nimmt das FI ihre Rolle sehr wohl wahr und sucht den Dialog mit den organisierten Fischern. Wieviele Vereine jedoch diese Diskussion auch wirklich mit "der Basis" führen, kann ich nicht beurteilen.
Und ein solcher Dialog setzt natürlich voraus, dass die Fischer organisiert sind und sich aktiv in die Diskussion einbringen.

Weitaus schwieriger als der Dialog dürfte das Finden eines tragfähigen Kompromisses sein. Wenn wir nur schon die Bandbreite der Antworten im obigen Beispiel betrachten, beschränkt sich der Konsens auf recht wenige Punkte. Hier kann weder das FI noch sonst jemand helfen. Es ist unsere ureigene Aufgabe als Fischer, zu prüfen was uns wirklich wichtig ist und worauf wir unter Umständen zu verzichten bereit sind.
Für mich persönlich bedeutet dies unter anderem, dass ich auch ein Patent lösen würde, wenn ich nur 1 Fisch pro Jahr entnehmen dürfte.
Aber es bedeutet auch, dass ich mich nach einem Verein umschaue, der diese Diskussion ernst nimmt und die Mitglieder mit einbezieht und über die Ergebnisse informiert.

Ein interessanter - zugegebenermassen etwas blauäugiger - Ansatz wäre es doch, wenn wir die Mechanismen einer Pachtgemeinschaft auf die "Patentgemeinschaft" übertragen könnten.
Was müssten wir Fischer und das FI unternehmen, dass sich die Fischer an den Patentgewässern gleich verantwortungsvoll verhalten würden wie jene an den Pachtgewässern?

@Kurt: Nach meiner Wahrnehmung kriegt ihr das in eurem Verein recht gut hin, weshalb? Ist es wirklich das Reglement? Was ist neben der überschaubaren Grösse und der damit verbundenen sozialen Kontrolle massgebend? Hierzu würde mich deine Meinung sehr interessieren.

Kurzum: Die Diskussion findet statt, bringt euch ein aber seid auch kompromissbereit!

Gruss Werner
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Flümi
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Flümi »

alpenfliege hat geschrieben: Was müssten wir Fischer und das FI unternehmen, dass sich die Fischer an den Patentgewässern gleich verantwortungsvoll verhalten würden wie jene an den Pachtgewässern?
Also dass die Fischer in Pachtgewässern verantwortungsvoller mit dem Bestand umgehen, kann man so nicht generell sagen. Habe von Neuverpachtungen von Forellenbächen gehört, dass das Pachtgewässer vor der Übernahme ziemlich leergefischt gewesen war, was die Forellen über 22cm betraf :roll:
Gruss, Stefan
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Züriseekalmar
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Züriseekalmar »

Ich glaube der Vorschlag von Rolandus ist der falsche Weg. 10 Forellen pro Gewässer und Jahr? Nicht jeder hat die Möglichkeit verschiedene Gewässer anzufahren. Da ich keine Jahreskarte an einem Forellengewässer habe muss ich den Vergleich mit Äschen machen. Wüsste ich z.B. dass ich am Linthkanal nur 10 Äschen fangen dürfte, würde ich mir keine Jahreskarte machen und wenn ich keine Jahreskarte kaufen würde, würde ich gar nicht mehr an den Linthkanal fischen gehen, und dass ist ja glaube ich auch nicht das Ziel von Rolandus oder täusche ich mich da? Ich glaube noch mehr Verbote und Einschränkungen sind die falsche Richtung. Es sollte eher dahin führen, dass sich ein Fischer intrinsisch motiviert für Nachhaltigkeit stark macht und je nach Situation entscheidet, ob es nun sinnvoll ist (unter Anbetracht von Grösse, Verletzungsgrad, Anzahl seiner bereits gefangenen Fische usw.) den Fisch wieder schwimmen zu lassen oder eben nicht. Im Kanton Zürich wurde den Fischern mit der neuen Verordnung von 2015 genau in diesem Punkt mehr Kompetenzen zugeschrieben. Und da wir nicht im Kongo leben sondern in der Schweiz, bin ich der Überzeugung das so etwas in Zukunft möglich ist. Natürlich wird es immer ein paar Deppen geben. Aber ich bin immer wieder erstaunt wie Umweltbewusst gerade Kinder sind. In Punkto Ökologie sind Kinder oft viel sensibler als die älteren Semester, weil sie mit diesem Thema früher in Kontakt gekommen sind (heute werden solche Themen auch in der Schule besprochen).
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Barsch Horst
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Barsch Horst »

@Züriseekalmar: Ich bin durchaus auch deiner Meinung, dass man nicht zwingend bei der Regulation der Fangzahl ansetzen muss. Die nachhaltige Bewirtschaftung einfach auf dem Bewusstsein der Anglergemeinde aufzubauen erachte ich aber als durchaus blauäugig. Zudem sehe ich gerade bei kleinen Patentgewässern im BEO bei diesen Fischern das Problem, die eben keine anderen Gewässer anfahren. So hat mir ein Pensionär mal voller Stolz erzählt, dass er in diesem Jahr bereits um die 160! Forellen aus Kander & Engstligen in der Umgebung Frutigen entnommen hat... Das ganze zudem mit Naturködern & 6er-Haken. Wie viel Nachwuchs wurde wohl von ihm noch zusätzlich verangelt? Möchtest du auf dessen Bewusstsein aufbauen?


Dann waren da noch die folgenden zwei Sätze von dir: "Und da wir nicht im Kongo leben sondern in der Schweiz, bin ich der Überzeugung das so etwas in Zukunft möglich ist. Natürlich wird es immer ein paar Deppen geben."

Was willst du damit sagen? Das eine Nachhaltige Bewirtschaftung für die Leute im Kongo nicht möglich ist, da sie ein mangelndes Umweltbewusstsein an den Tag legen (oder gar Deppen sind)?

Wahrscheinlich überinterpretiere ich etwas, sorry. Aber sei bitte etwas vorsichtiger und suche dir andere Metaphern. Der "primitive Wilde aus wirtschaftlich benachteiligten Gegenden" wird zur Zeit zur genüge instrumentalisiert. Zudem ist das ff öffentlich und es gibt genug Gruppen, welche in den Fischern einen Buhmann suchen. Merci.

Um zurück zum Thema zu kommen: Wie steht ihr allenfalls zu folgenden Massnahmen?

- Naturköderverbot
- evtl. fly only
- Einzelhaken für Kunstköder
- Vorgabe von minimaler Hakengrösse

Sind natürlich wieder Einschränkungen bzw. Verbote. Sorry, mir fehlt es wohl an Fantasie und Vertrauen in das Umweltbewusstsein meiner Mitmenschen. Wenn aber das FI lenkend eingreifen soll, dann werden behördliche Vorgabe wohl logische Konsequenz werden.

Rolf. aka Barsch Horst

P.S: Ich bin Fan der Jagd, da löst man für eine Anzahl Tiere. Will man mehr, muss man nachlösen. Wäre evtl. auch eine diskutable Lösung. Zudem legen Jäger ein grosses Mass an Hegeaufwand an den Tag und sind zudem gut organisiert. Wie wäre es, wenn die Patentausgabe limitiert & nur über den Dachverband der kantonalen Fischereiverbände möglich wäre?
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Alet »

Der generelle Forellenrückgang lässt sich mit Beschränkung nicht beeinflussen, da hier stärkere Faktoren wie Fischkrankheiten PKD (hier gute Übersicht: https://www.so.ch/fileadmin/internet/vw ... oblatt.pdf), Kraftwerksbetrieb etc. die Bestände zusammenbrechen lassen.

Das andere sind die geringen Bestände an eigentlich guten Flüssen. Da sind wir einfach zu zahlreich am Fischen. Da nützt nur eine Beschränkung auf eine maximale Anzahl Forellen pro Gewässer. Und das nicht pro Fischer -sondern pro Gewässer. Nach Erreichen dieser Zahl ist die Fischerei einfach einzustellen. Würde heissen in etwa Tageskartenausgabe bis Erreichen des Maximums. Das wäre eine kurze Saison...
Das wäre die Bestände schonen.

Allerdings bin ich absolut dagegen. Wenn genügend an leeren Gewässern fischen und dort ihre Stunden verbraten, so bleiben gute Gewässer unberührt. Ich kenne Patent-Gewässer, da fischt höchstens jemand einmal pro Jahr. Entsprechend gut ist der Bestand. Diese Perlen sind eben nur zu Fuss zu erreichen.
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Züriseekalmar »

Ja das mit dem Kongo war wohl etwas ungünstig formuliert. Ich wollte damit sagen, dass wir Hobbyfischer der Industriestaaten weder zur Ernährung noch wirtschaftlich von der Forelle abhängig sind, zudem sind wir mit unserem Bildungssystem so priviligiert, dass wir selbst Themen wie Nachhaltigkeit und Oekologie angehen gönnen. Im Kongo sind keine Deppen sondern Menschen die erst mal Essen auf dem Teller und eine halbwegs vernüftige Gesundheitsversorgung haben müssen, da ist Oekologie zweitrangig.

Mit Deppen habe ich eher den von dir beschrieben Rentner gemeint :)
zerolimits

Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von zerolimits »

Ich glaube das größte Problem sind die praktisch inexistenten Kontrollen... Was man da zum Teil für "Fischer" am werkeln sieht - unmöglich. Ich wäre auch gegen eine fixe Fangzahlbeschränkung! Fly only oder Naturköderverbot? Ich finde man sollte selbst seine Technik wählen dürfen. Ich verwende selbst aber nur Naturköder bei put&take Gewässer.

Fangfenster wären sicher eine Alternative..
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passionfisher
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von passionfisher »

Ein wohl ganz entscheidender Aspekt in der ganzen Diskussion ist:
Welche Interessen und Ziele verfolgt der Kanton (zumindest in BE)?!
Denn letztendlich definiert und erlässt dieser die jeweiligen Vorschriften - der Bund lässt ja noch relativ viel "Gestaltungsfreiraum"...
Fängt an bei der sinnfreien Regelung, dass für Tages- und Wochenpatente kein SANA benötigt wird, für Monats- und Jahrespatente hingegen schon :shock:
Soll natürlich nicht pauschal heissen, dass Fischer mit Tages- oder Wochenpatent nicht auch verantwortungsbewusst und waidgerecht fischen. Aber jemand, der hierfür eine profunde Schulung und Prüfung abgelegt hat, weiss wohl eher wie es richtig geht als ein Alle-Schaltjahr-Sonntagsfischer. Und den Fischen ist sicher egal wer sie quält...
Dann die ganze Besatzstrategie. Bergseen, an sich ja recht sensible Ökosysteme, mit Puff-Refo-Krüppeln und Massfischen vollschütten, anstatt mit Sömmerlingen heimischer oder geeigneter Arten, um einen natürlichen Bestand zu erreichen. Dafür aber die Bafo-Aufzuchtanlagen im Emmental aufgeben bzw den lokalen FVs zuschieben, die eh schon genug freiwillige Leistung für Gewässer und Bestände aufwenden.
Dazu die fast schon absurden bzw. gar nicht vorhandenen Fanglimiten (wer braucht z.B. Wirklich 6 Forellen am Tag, und das jeden Tag? Oder eimerweise Felchen oder Egli? 5 Hechte...?).
Zumindest ich persönlich gehe zwar zugegebenermassen mit der Absicht zum Fischen, möglichst ein paar Fische fürs Essen zu fangen (bitte jetzt nicht die X-te Catch&Release-Diskussion lostreten :oops: ), für Familie und auch mal Freunde und Bekannte. Aber das ist weit entfernt von dem was zulässig wäre...
Das ganze Thema Kleinkraftwerke und deren ökologischen Sinn und Wert will ich gar nicht aufrollen :censored:
Da wird wohl primär dem schnöden Gott Mammon gehuldigt, Interessen von Fischern und vor allem der Fische und Gewässer kommen da erst ganz weit hinten :evil:
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Flümi
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Flümi »

passionfisher hat geschrieben: Fängt an bei der sinnfreien Regelung, dass für Tages- und Wochenpatente kein SANA benötigt wird, für Monats- und Jahrespatente hingegen schon :shock:
Wenn 5 Freunde aus dem Ausland zu besuch kommen, willst du ihnen dann sagen, dass sie hier nur der Freiangelei nachgehen dürfen?
passionfisher hat geschrieben: Dann die ganze Besatzstrategie. Bergseen, an sich ja recht sensible Ökosysteme, mit Puff-Refo-Krüppeln und Massfischen vollschütten, anstatt mit Sömmerlingen heimischer oder geeigneter Arten, um einen natürlichen Bestand zu erreichen.
Ich gehe seit rund 20 Jahren jährlich paarmal an unsere Berner Oberländer Bergseen und sehe schon seit vielen Jahren keine grossen Anteile an "Krüppeln" mehr. Vor etwa 10-15 Jahren hat sich das gebessert. Früher hatte es viele Forellen mit runden Schwänzen, Knubbeln statt Brustflossen und Buckeln, aber seit gefühlt 10 Jahren gibt es das nicht mehr. Wenn du 50stk fängst, sehen vielleicht noch 1-2 speziell aus, wo es im letzten Jahrtausend vielleicht jeder Zweite war.

Ein natürlicher Bestand in Bergseen wäre mir persönlich auch lieber, aber erst dann, wenn man die Bevölkerungsdichte der Schweiz oder die Anzahl an Fischereiberechtigten auf 5-10% des heutigen Niveaus reduziert hat :wink:
Gruss, Stefan
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zerolimits

Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von zerolimits »

Flümi hat geschrieben:
passionfisher hat geschrieben: Fängt an bei der sinnfreien Regelung, dass für Tages- und Wochenpatente kein SANA benötigt wird, für Monats- und Jahrespatente hingegen schon :shock:
Wenn 5 Freunde aus dem Ausland zu besuch kommen, willst du ihnen dann sagen, dass sie hier nur der Freiangelei nachgehen dürfen?
Das wäre relativ einfach via "Touristenkarten" oder sowas zu lösen, die halt nur für Personen mit Wohnsitz im Ausland gelten. Aber eigentlich wäre ja ein SANA Kurs auch für den Bezug von Tages- und Wochenkarten nicht zu viel verlangt. Ein Tag Ausbildung mit vergleichsweise einfacher Prüfung sollte einem das Hobby schon wert sein!
ForellenSimon

Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von ForellenSimon »

Meine Meinung, ganz kurz:

- Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal das Maul halten.
- Wenn man keine Ahnung von Umfragen hat, einfach mal keine Umfragen machen.
- Der Einfluss der Fischerei auf Forellen wird vielenorts überschätzt, sprich restriktivere Entnahmemassnahmen bringen nichts.
- Verangelung wird unterschätzt.
- Gewässer- und Ökosysteme sind genauso unterschiedlich wie die Forellenbestände, die darin leben. Obwohl Befürworter von Derregulierung, kann man dadurch kaum Pauschalbestimmungen machen.
- Strengere Gesetze ohne Kontrollen nützen nur bedingt.

- Zum Thema HALLO POLITIK, HALLO FI: Einmal mehr - Im Verein aktiv werden, Finger aus dem Allerwertesten, BKFV kontaktieren etc. Ich weiss, es fordert mehr Schweiss als hier drin grosse Töne zu posaunen. Der Effekt ist aber ungemein grösser.
Rolandus

Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Rolandus »

Züriseekalmar hat geschrieben:Wüsste ich z.B. dass ich am Linthkanal nur 10 Äschen fangen dürfte, würde ich mir keine Jahreskarte machen und wenn ich keine Jahreskarte kaufen würde, würde ich gar nicht mehr an den Linthkanal fischen gehen, und dass ist ja glaube ich auch nicht das Ziel von Rolandus oder täusche ich mich da?
Zugegeben, wir haben mit dem Berner Patent enorm viele Gewässer zu befischen und da wo's Aeschen hat sind auch etliche andere Zielfische möglich.
Aber bei der Aesche hat man eine Beschränkung ja auch geschafft und die Patente werden weiter verkauft, trotz Beschränkung auf 2 pro Tag und max. 20 pro Jahr. Warum geht das nicht auch für Forellen?
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alpenfliege
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von alpenfliege »

ForellenSimon hat geschrieben: Der Einfluss der Fischerei auf Forellen wird vielenorts überschätzt, sprich restriktivere Entnahmemassnahmen bringen nichts.
Hallo ForellenSimon

Restriktivere, auf das jeweilige Gewässer abgestimmte Entnahmemassnahmen wie z.B. Maximalzahl, Fangfenster usw. können zumindest bewirken, dass nur der "Ertrag" des Gewässers abgeschöpft wird. Oder wie kommst du auf obige Aussage?
Ich bin aber mit dir einverstanden, dass es ergänzende Massnahmen wie Kontrollen, Vereinsarbeit usw. braucht.

Gruss Werner
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Flümi
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Re: Fangzahlbeschränkung für Forellen: Voting

Beitrag von Flümi »

Rolandus hat geschrieben: Aber bei der Aesche hat man eine Beschränkung ja auch geschafft und die Patente werden weiter verkauft, trotz Beschränkung auf 2 pro Tag und max. 20 pro Jahr. Warum geht das nicht auch für Forellen?
Aber scheinbar waren nicht alle mit der Jahreslimite zufrieden. Habe gehört, dass kurz nach Einführung dieser Massnahme Leute an Bergseen ihr volles Blatt für Äschen mit anderen Fischern getauscht haben sollen, damit sie wieder ein leeres Blatt in der Statistik haben, um nochmal 20 Äschen fangen zu können :lol:
Gruss, Stefan
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