Liebe Kollegen
Möchte in diese angeregten Diskussion zwei Dinge einstreuen.
Es wurde von der PKD als mit ein Grund für den BF Rückgang berichtet. Es gibt aber noch eine andere, noch sehr junge und scheinbar wenig bekannte Krankheit, die nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern auch bei uns die BF Bestände bedroht. Hier der Artikel dazu:
http://www.lfvbayern.de/aktuelles-press ... usgeloest/
Weiters hörten wir von den zwar immer geringer werdenden Beständen an Salmoniden in unseren Gewässern, aber anderseits den massiven Anstieg von nicht sehr "küchenfreundlichen" Fischarten, von Barbe, Nase, bis hin zum Wels.
Jetzt gibt es aber eine Fischart, die gerade diese Arten (ausser Wels), als Nahrungsbasis braucht. Ein ganz toller Fisch, gut schmeckend, zum Teils sehr gross - ich spreche vom Huchen. In der CH gilt er als ausgestorben, ich frage mich, ob er aber nicht in gewissen Flüssen eine Chance hätte.
Immer wieder sterben Tierarten aus, stehen auf der roten Liste, weil fast ausgestorben, warum nicht mal einen Versuch der Wiederansiedlung, wenn das Umfeld es zulässt? Man versucht den Lachs in gewissen Flüssen wieder anzusiedeln, auch der Stör (Sterlet) wird im Donauraum versucht einzusetzten, dort wo er früher auch mal heimisch war.
Meiner Meinung nach kann man doch solche Versuche, auf begrenze Territorien beschränkt, machen. Die Angler stört es sicher nicht, wenn der Huchen aufkommen würde und Döbel & Co. etwas dezimieren würde. Dass sich so ein Fisch wie die Signalkrebse vermehren, die damit die heimischen Bestände an Edelkrebesen auslöschen und noch Krankheiten mitbringen, kann ich mir bei dieser Art nicht vorstellen.
Das war's auch schon Gruss vom Werner