Hallo Leute
Ja, es geht hier weiter. Durch den Winter habe ich mich weiter in die Thematik eingelesen. Ich bin überzeugt, dass die Fischerei mit Kunstköder die schonenste Methode ist (wenn man denn beim Fischen überhaupt von "schonend" reden kann…).
So bin auch ich, wie fast alle Berner Bachfischer am 16. März das erste mal losgezogen. Ich versuchte es mit Kunstwurm, Kunstmade und Nymphe. Leider begann ich die Saison so wie ich die letzte abgeschlossen hatte, mit einem Schneider. Aber schön war es trotzdem, wieder am Bach zu stehen, das Rauschen in den Ohren und die Natur zu geniessen.
Gestern war dann ein weiterer Versuch angesagt.
Anfangs versuchte ich es mit Wobbler, ein Versuch den ich nach dem zweiten Verlust innert kürzester Zeit aufgab.
Dann montierte ich eine graue Nymphe und liess sie an die Spot's schwemmen.
Nach etwa einer halben Stunde spürte ich einen Biss, den ich aber nicht verwerten konnte, war aber wohl auch eine zu kleine wie ich vermute.
Ich wechselte die Nymphe aus, da sich die aktuelle langsam aufzulösen schien, der Faden löste sich allmählich.
Neu verwendete ich eine braune Goldkopf.
Schon nach kurzer Zeit hatte ich wieder einen Biss. Leider verlor ich auch diesen Fisch, den ich aber immerhin zu Gesicht bekam. Vermutlich knapp massig.
Weiter ging es Bachaufwärts. Den nächsten Biss konnte ich endlich verwerten. Eine 23er, die wieder schwimmt, sie hat mir versprochen, nächstes Jahr wieder zu kommen
Wenig später hatte ich erneut eine am Haken, auch diese (ca. 15cm) wurde schonend zurück gesetzt mit dem Versprechen, die Mutter zu schicken.
Leider wurde es dann allmählich dunkel und die Sicht schlecht.
Mit einem sehr guten Gefühl, offenbar doch nicht alles falsch zu machen ging ich zufrieden heim. Ich bin zuversichtlich, dass es bald mal richtig klappt!
Demnächst mehr dazu!
Freundliche Grüsse
Peter