Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

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aspidelaps

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von aspidelaps »

also erst mal petri zu den ersten bissen, auch wen du sie nicht rausgebracht hast.
es scheint du bist auf dem richtigen weg! :)
wie loup sagt, das ist normal! alle fische kriegst du nie raus, da gewinnt immer wieder mal einer.
gibt auch tage da gewinnen halt alle... :lol:

wichtig ist aber das du sofort anschlägst wen einer beisst, sonst spucken sie die Nymphe wieder aus.
aber so es wie es sich anhört, waren die schon dran, hast halt einfach Pech gehabt.

bleib dran, ich denke du wirst uns bald ein fisch präsentieren können.
Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Hallo Leute

Danke üfr den Zuspruch!
@ Loup: Wirbel und Karabiner haben aber den Vorteil, dass ich die sehr leichte Nymphe dank dem zusätzlichen "Gewicht" doch wenigstens ein paar Meter weit werfen kann. Wenn ich dann kurz bevor die Montage ins Wasser fällt die Schnur bremse, dann erreiche ich eine optimale Weite beim Wurf. So lassen sich trotz der kurzen Rute doch Würfe von 6 bis 7m realisieren.

Tja, die Geschichte mit dem sofortigen Anschlag ist so eine Sache.
Gestern war ich wiederum am Bach. Mit der braunen Nymphe vom letzten Mal ging gar nichts. So erinnerte ich mich an einen Beitrag, wo geschireben wurde, dass jemand die Farbe der Nymphe der Farbe des Untergrundes anpasst. Also habe ich eine olivfarbene Nymphe mit etwas rot gewählt.
Hier hatte ich immerhin wieder etwas drei (Fehl-)Bisse. Ich habe mich gestern vor allem auf die "Führung" der Nymphe konzentriert, sie möglichst natürlich an die potentiellen Spot's zu dirigieren. Und eben auch Würfe auf die andere Seite, bzw. gezielt oberhalb der Stellen wo ich Fische vermutete um sie dann dem Fisch quasi vor's Maul zu schwemmen. Das klappte schlussendlich recht gut, aber eben beisswillig waren sie nicht gerade und auch gestern ging ich weider als Schneider nach Hause.

Interessant, wie sich die Reaktion meiner Tochter verändert hat in letzter Zeit: Früher fragte sie, ob ich etwas gefangen hätte udn auf meine Verneinung fand sie "schade". Heute heisst es "Han i scho dänkt"... :cry:

Tja, aller Anfang ist eben schwer.

Freundliche Grüsse
Peter
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Spiti
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Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Spiti »

Noch eine Woche ,und dann gehts für 2 Wochen an die Wallisser Bergbäche :) :) :) habe mir extra Czech Nymphen gekauft und neue Wobbler die sehen so verführerisch aus , da muss was gehen 8) :indian:
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Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Und mit diesem Beitrag werde ich dieses Thema wohl für dieses Jahr beenden, ich hoffe doch sehr, dass eine Fortsetzung im nächsten Jahr folgt.

Nach einer Woche Ferien in Österreich mit Familie und ohne Angelrute wollte ich heute noch die Saison zu einem erfreulichen Ende bringen.
Mein angepeilter Bach-Abschnitt kam aber nicht in Frage, da es viel zu nass war und dadurch zu gefährlich.
Ein Freund lud mich spontan ein in seinem Pachtbach zu fischen, was ich mit Freuden annahm.

Er zeigte mir, wie er mit Nymphen fischt und ich stellt zu meiner Freude fest, dass ich zumindest da nicht mehr viel falsch mache.

Insgesamt hatten wir beide eine zu kleine am Haken, die sich in meinem Fall selber löste. Einen weiteren Biss konnte ich leider einmal mehr nicht verwerten.
So blieb mir nichts anderes übrig, als mich zum Abschluss noch mit den wohl süssesten Heidelbeeren voll zu stopfen und die Saison mit einem weiteren Schneider zu beenden.
Nun habe ich ein halbes Jahr Zeit mir Gedanken zu machen, was ich nächstes Jahr besser machen werde :wink:

Freundliche Grüsse
Peter
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Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Spiti »

Mir ging es im Lötschental nicht anders, 4 Tage gefischt, 3Tage geschneidert, erst am vierten Tag erst 3 untermassige, dann 2 30er später 2 Aussteiger (eine davon ein kaliber ca 40cm) am Schluss noch eine schöne 38er. Jetzt ist auch schluss bis zum Frühling, dann wird erst ein Fliegenfischerkurs besucht, im Juni gehts wieder für 10 Tage ins Tirol zwischendurch mal ins Wallis und im Herbst 10 Tage ins Wallis.
Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Hallo Leute

Ja, es geht hier weiter. Durch den Winter habe ich mich weiter in die Thematik eingelesen. Ich bin überzeugt, dass die Fischerei mit Kunstköder die schonenste Methode ist (wenn man denn beim Fischen überhaupt von "schonend" reden kann…).
So bin auch ich, wie fast alle Berner Bachfischer am 16. März das erste mal losgezogen. Ich versuchte es mit Kunstwurm, Kunstmade und Nymphe. Leider begann ich die Saison so wie ich die letzte abgeschlossen hatte, mit einem Schneider. Aber schön war es trotzdem, wieder am Bach zu stehen, das Rauschen in den Ohren und die Natur zu geniessen.

Gestern war dann ein weiterer Versuch angesagt.
Anfangs versuchte ich es mit Wobbler, ein Versuch den ich nach dem zweiten Verlust innert kürzester Zeit aufgab.
Dann montierte ich eine graue Nymphe und liess sie an die Spot's schwemmen.
Nach etwa einer halben Stunde spürte ich einen Biss, den ich aber nicht verwerten konnte, war aber wohl auch eine zu kleine wie ich vermute.
Ich wechselte die Nymphe aus, da sich die aktuelle langsam aufzulösen schien, der Faden löste sich allmählich.
Neu verwendete ich eine braune Goldkopf.
Schon nach kurzer Zeit hatte ich wieder einen Biss. Leider verlor ich auch diesen Fisch, den ich aber immerhin zu Gesicht bekam. Vermutlich knapp massig.
Weiter ging es Bachaufwärts. Den nächsten Biss konnte ich endlich verwerten. Eine 23er, die wieder schwimmt, sie hat mir versprochen, nächstes Jahr wieder zu kommen :D

Wenig später hatte ich erneut eine am Haken, auch diese (ca. 15cm) wurde schonend zurück gesetzt mit dem Versprechen, die Mutter zu schicken.
Leider wurde es dann allmählich dunkel und die Sicht schlecht.
Mit einem sehr guten Gefühl, offenbar doch nicht alles falsch zu machen ging ich zufrieden heim. Ich bin zuversichtlich, dass es bald mal richtig klappt!

Demnächst mehr dazu!
Freundliche Grüsse
Peter
Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Hallo Leute

Hier spricht der wahrscheinlich erfolgloseste Bachfischer unter dem Mond... :oops:

In der Zwischenzeit war ich drei mal am Bach, verschiedene Stellen, aber meist mit Nymphen. Ich versuchte verschieden Muster aus, nachdem ich die "Erfolgsnymphe" vom letzten Mal verlor. Zuvor hatte ich einen intensiven Biss, den ich leider nicht verwerten konnte.

Nach vielen weiteren erfolglosen Versuchen wechselte ich in der Not und auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis doch mal wieder auf Wurm. Zumal einige in meinem Umfeld sehr schöne Exemplare auf Wurm gefangen hatten.
Aber anscheinend sind mir die Fische nicht einmal auf Wurm wohlgesonnen. Ich hate zwar einige Bisse, wobei mir die Fische systematisch die Würmer vom Angel frassen, ohne aber hängen zu bleiben.

Heute wechselte ich mal den Bach und ging das erste mal diese Saison an meinen Lieblingsbach.
Erst mit Wurm mit etwas schlechtem Gewissen aber dem Hunger nach Erfolg. Nachdem mir auch hier ein Fisch den Wurm fast restlos vom Haken gefressen hatte, wechselte ich wieder auf Nymphe. Schliesslich will man ja mit gutem Gewissen NICHTS fangen :lol: :lol: :lol:

Fortsetzung folgt, wenn auch momentan mittlerweile der Frust etwas tief sitzt. Naja, erhlsam ist es aleweil und auch wunderschön am Bach, aber man möchte doch gerne mal wieder was am Haken haben, was man dann auch stolz verspeisen kann... :(

Freundliche Grüsse
Peter
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zuma
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Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von zuma »

Salü Peter,

Falls gewünscht, können wir demnächst (erst im Mai!) mal gemeinsam losziehen.

Beste Grüsse
Kurt
Gruss Kurt

(Bambus-&Trockenfliegenpurist)
Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Hallo Kurt

Das wäre toll, denn langsam fehlt mir, trotz der wunderschönen Erlebnisse am Bach, ein wenig ein Erfolgserlebnis!
Ich erlaube mir, mich im Mai zu mleden :wink:

Freundliche Grüsse
Peter
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Loup
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Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Loup »

Wow, ein solches Angebot von so einem erfahrenen Bergbachspezialisten würde ich mir in keinem Fall entgehen lassen. Wünsche viel Spass.
Gruss vom Murtensee
Loup
Peter

Re: Bergbachfischen mit Kunstköder - Ein Versuch

Beitrag von Peter »

Endlich mal wieder was von mir…

Vor einer Woche durfte ich Kurt's Einladung folgen und, was soll ich sagen? Es war ein voller Erfolg!
Da ich mit meinem Materilal erfolgreicher werden wollte knüpfte mir Kurt eine Trockenfliege an meine Tenkara-Rute und lehrte mich nach allen Regeln der Kunst vom Anpirschen über Strategien wie man einen Pool erfolgreich befischt bis zum richtigen Präsentieren des Köders und, ja, Ihr ahnt es richtig, dem richtigen und erfolgreichen Landen eines gehakten Fisches.
Es war ein herrlicher Tag, ich habe noch selten an einem Tag so viel gelernt und zum Z'Nacht konnten meine Familie endlich mal wieder fangfrischen Fisch essen :D
Ganz herzlichen Dank, Kurt!!!

Weiter ging es dann auf eigene Faust, ausprobieren, ob ich das gelernte auch ohne Hilfe anwenden kann brachten auch erfolge, allerdings noch nicht die gewünschte Grösse, aber daran arbeite ich noch.
Der langen Rede kurzer Sinn: Die Fischerei mit der Tenkara-Rute wird wohl in nächster Zeit meine favorisierte Technik sein, es macht einfach unheimlich Spass und ist für mich eine der entspannendsten arten zu fischen. Und das steht zumindest für mich im Zentrum.

Morgen werde ich dann mit einem Spezialisten auf dem Gebiet Tenkara unterwegs sein. Ich bin sehr gespannt, was er mir beibringt!

Soviel aber für diesmal, ich werde in losen Folgen weiter berichten.

Freundliche Grüsse
Peter
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