hoi zäme
am freitag waren ich und mein nachbar wieder mal am walensee.
das ziel war bisschen strecke, und mal nicht die übliche häfen tour zu machen.
so zogen wir los, und fischten gemütlich die ufer ab! die egli waren bissig, auch wen diesmal die grossen ausblieben.
lustig wars auch so.
irgendwann völlig im ghetto angekommen, sah ich was grösseres bisschen tiefer schwimmen.. erste verdacht, hecht! bisschen genauer geschaut!! nein, dann muss fast einen forelle sein...

ich war zwar erstaunt, ne forelle so hoch zu sehen, aber ok.. ich konnte es nicht sein lassen, und musste sie anwerfen! auch wen ich zugeben muss, die stelle war absolut total ungeeignet um den fisch aus dem wasser zu heben. ich glaubte aber auch nicht sie beisst! gesagt getan flog der köder schon.... zwei drei mal zupfen! ups, die dreht ja echt ab, und will sich den köder schnappen.. ich muss ja ehrlich gestehen, in dem Moment stockte mir kurz der atem... und schwups die rute war krumm, kurzer drill und da kommt doch ein döbel an die Oberfläche... aua, scheisse ein döbel! ich weiss ja, dass es döbel im walensee hat, aber damit hab ich echt nicht gerechnet, so gar nicht... na gut, und jetzt? mal schnur locker lassen, vielleicht kann er sich lösen.. aber nein, keine Chance! hmmm, also dirigierten wir ihn von den felsen oben durch zig bäume zu zweit an ne stelle wo wir ihn landen konnten.. also wir dann endlich mal da angekommen waren, sah ich dann auch das er den köder voll in den kiemen drin hatte und relativ stark blutete. naja, so musste ich ihn fast abschlagen... mir tat er aber echt leid, ich hätte ihn nur zu gern wieder gehen lassen.. aber so kanns halt gehen!
wir zogen dann langsam wieder Richtung Auto zurück,da es schon abend war.. so beim laufen kam dann auf einmal das Thema Trüschen auf, und mein nachbar meinte auch er wäre noch nie auf Trüschen gewesen.. kurz bisschen darüber gequatscht, und schon war entschieden.. gehen wir doch mal kurz schnell noch auf Trüschen.. also nach hause gedüst, Sachen gepackt, und wieder zurück an walensee...

10 Uhr abends angekommen, flogen dann auch zugleich die würmer durch die luft. und siehe da, kurz danach zupfte es auch schon an den Trüschen ruten, und die ersten Seeleoparden waren im trockenen. nebenbei war auch noch ein hecht da, den wir aber leider nicht erwischten... man kann ja nicht alles haben..

aber wie es halt so ist beim Trüschen fischen, verging die zeit nach paar servelats und 2 egli am feuer gebraten relativ schnell um.. und schon war es 4 Uhr morgens! wir packten zusammen, und machten uns diesmal definitiv auf den Heimweg.. zuhause angekommen, besuchten wir noch kurz den dorfbäcker und holten uns je 4 "gipfeli" und ne comella frisch aus der Backstube(Hintertür sei dank!!).. die gab es dann bei noch bisschen gequatsche auf der eingangs Treppe mit Nachbars katze(die total geil auf unserer rucksäcke war, warum wohl:) ).
