Echt fetter Barsch! Petri!
Fangberichte Zürichsee Egli 2013
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aspidelaps
Re: Fangberichte Zürichsee Egli 2013
schönes egli, petri dazu!
scheint als ob die laichzeit langsam gegen das ende zu geht, oder es sind einfach die ersten frühlaicher....
scheint als ob die laichzeit langsam gegen das ende zu geht, oder es sind einfach die ersten frühlaicher....
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xPikex
Re: Fangberichte Zürichsee Egli 2013
Krass!
angelst du vom boot aus? und hat dein wobbler ne grosse tauchschaufel?
angelst du vom boot aus? und hat dein wobbler ne grosse tauchschaufel?
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hanibal88
Re: Fangberichte Zürichsee Egli 2013
Heute war ich wieder am See. Ich warf aus und bekam sofort einen Nachläufer(ca. 25). Er biss vor meinen Füssen auf meinen Wobbler doch ich konnte ihn irgendwie nicht haken.
Wäre mein erster gelandete Egli der Saison gewesen, den man essen könnte.
Ich sah extrem viele massige Egli unter dem Steg, doch nach dem ersten Wurf konnte ich keinen einzigen Egli mehr jagen sehen. Ich habe alle Techniken probiert, doch es geschah nichts.
Ist es bei euch im Moment auch so?
Ich sah extrem viele massige Egli unter dem Steg, doch nach dem ersten Wurf konnte ich keinen einzigen Egli mehr jagen sehen. Ich habe alle Techniken probiert, doch es geschah nichts.
Ist es bei euch im Moment auch so?
- Alet
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Re: Fangberichte Zürichsee Egli 2013
Das ist nicht nur im Moment so. Die Eglis am Zürisee sind Fischergeprüft. Vor allem bei klarem Wasser ist der Fang schwierig und beschränkt sich vor allem auf den Sonnenaufgang (bei Sonnenuntergang sind oft zu viele Leute am See unterwegs).
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vock
Re: Fangberichte Zürichsee Egli 2013
das kann ich aber nur bedingt bestätigen. Es stimmt, dass es wegen der hohen Aktivität im und am Wasser am Abend meistens nur in den frühen Morgenstunden zu ausgelassenen Jagdszenen unter den Barschen kommt. Teils auch noch beim Eindunkeln.
Was ich aber nicht bestätigen kann, ist dass sie sich aus diesem Grund nicht fangen lassen. Den Egli sind die Menschlichen Aktivitäten seit Jung auf bekannt und stören sich nur Oberflächlich daran. Klar, sie werden zwar misstrauischer und lassen sich deswegen nicht mit den offensichtlichen Ködern wie Wobbler oder Spinner fangen. Wer aber schon einmal mit der Taucherbrille mitten in der Badeanstalt getaucht ist, den Boden aufgewirbelt und gesehen hat, dass die Egli auch inmitten zahlreicher Menschen immernoch neugierig werden und Futter zu sich nehmen, der weiss dass sie sich fangen lassen.
Die Techniken sind für passive Fische halt einfach anders als für aktiv raubende.
Zum fang braucht es nur 2 Dinge:
-interesse der Fische wecken und steigern
-zum Biss verleiten
Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Probiert doch einmal die Vock-Technik aus, die funktioniert für mich bis jetzt am besten auf träge Barsche.
viewtopic.php?f=125&t=16365
Ein anderer Ansatz meinerseits ist, dass sich IMMER Fische finden lassen, die aktiv sind. Halt mal mehr mal weniger. An einem Warmen Sonnentag mit vielen Menschen am und im Wasser beschränke ich mich auf die Boienfelder. Hier finden sich unter den meisten Booten einige beissfreudige Barsche. Meistens sogar unter den Booten, die den besten Schutz bieten, also entweder sehr nahe an unbegehbarem Ufer sind oder eine Lichtung im Kraut darstellen.
Auch überhängende Büsche, dunkle Holzstege und unterspühlte Ufer sind immer für einen Barsch gut. In diesem Fall heisst es halt aktiv fischen, Stelle um Stelle anwerfen und wenn nach 3 Würfen nichts ist, weitergehen.
Eine ander Technik ist, das ultralangsame führen von Carolinarigs mit gedecktfarbigen würmern. Versucht ein Blutegel oder ähnliches zu imitieren der laaaaaangsam über den Boden kriecht. Die Barsche werden neugierig, richten den Kopf zum Boden und folgen ihm, nicht selten beisst einer zu, selbst dann wenn sie alle anderen aktiveren Köder verschmähen. Aber Achtung verwendet nur Offsethaken wegen der Hängergefahr. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Technik, da sie sich von anderen komplett unterscheidet und es anfangs viele Fehlbisse und Aussteiger im Drill gibt. Abhilfe schafft dies: beim Biss die Schnur kurz durchhängen lassen und dann mit voller Wucht anschlagen. Hier gilt es den geläufigen Anschlagreflex umzukehren, das braucht Übung.
Mit diesen Vorgehen habe ich letzten Hochsommer jeden Tag mindestens 10 massige Barsche und mindestens doppelt soviele kleinere gefangen. Es sind eigentlich niemals RIESEN, denn die stehen im Tieferen Wasser, aber es sind Barsche und sie machen auch dann Spass, wenn die meisten anderen Fischer an den normalen Hotspots meinen sie beissen nicht. Verwendet ultraleichtes Gerät(1-10g Rute, 0.18FC vorfach) und seid aktiv und in Bewegung. Versucht die Barsche zu verstehen und wechselt den Spot sobald 3-4 Würfe keine Bisse mehr folgen. Dies geschieht meistens nach ein oder zwei gefangenen Fischen. Eine Stunde später könnt ihr den selben Spot nochmals anwerfen und einen oder zwei weitere Fische fangen. Jeder Spot ein Egli gibt am Abend einen guten Eimer voll Fisch.
Viel Spass
Was ich aber nicht bestätigen kann, ist dass sie sich aus diesem Grund nicht fangen lassen. Den Egli sind die Menschlichen Aktivitäten seit Jung auf bekannt und stören sich nur Oberflächlich daran. Klar, sie werden zwar misstrauischer und lassen sich deswegen nicht mit den offensichtlichen Ködern wie Wobbler oder Spinner fangen. Wer aber schon einmal mit der Taucherbrille mitten in der Badeanstalt getaucht ist, den Boden aufgewirbelt und gesehen hat, dass die Egli auch inmitten zahlreicher Menschen immernoch neugierig werden und Futter zu sich nehmen, der weiss dass sie sich fangen lassen.
Die Techniken sind für passive Fische halt einfach anders als für aktiv raubende.
Zum fang braucht es nur 2 Dinge:
-interesse der Fische wecken und steigern
-zum Biss verleiten
Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Probiert doch einmal die Vock-Technik aus, die funktioniert für mich bis jetzt am besten auf träge Barsche.
viewtopic.php?f=125&t=16365
Ein anderer Ansatz meinerseits ist, dass sich IMMER Fische finden lassen, die aktiv sind. Halt mal mehr mal weniger. An einem Warmen Sonnentag mit vielen Menschen am und im Wasser beschränke ich mich auf die Boienfelder. Hier finden sich unter den meisten Booten einige beissfreudige Barsche. Meistens sogar unter den Booten, die den besten Schutz bieten, also entweder sehr nahe an unbegehbarem Ufer sind oder eine Lichtung im Kraut darstellen.
Auch überhängende Büsche, dunkle Holzstege und unterspühlte Ufer sind immer für einen Barsch gut. In diesem Fall heisst es halt aktiv fischen, Stelle um Stelle anwerfen und wenn nach 3 Würfen nichts ist, weitergehen.
Eine ander Technik ist, das ultralangsame führen von Carolinarigs mit gedecktfarbigen würmern. Versucht ein Blutegel oder ähnliches zu imitieren der laaaaaangsam über den Boden kriecht. Die Barsche werden neugierig, richten den Kopf zum Boden und folgen ihm, nicht selten beisst einer zu, selbst dann wenn sie alle anderen aktiveren Köder verschmähen. Aber Achtung verwendet nur Offsethaken wegen der Hängergefahr. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Technik, da sie sich von anderen komplett unterscheidet und es anfangs viele Fehlbisse und Aussteiger im Drill gibt. Abhilfe schafft dies: beim Biss die Schnur kurz durchhängen lassen und dann mit voller Wucht anschlagen. Hier gilt es den geläufigen Anschlagreflex umzukehren, das braucht Übung.
Mit diesen Vorgehen habe ich letzten Hochsommer jeden Tag mindestens 10 massige Barsche und mindestens doppelt soviele kleinere gefangen. Es sind eigentlich niemals RIESEN, denn die stehen im Tieferen Wasser, aber es sind Barsche und sie machen auch dann Spass, wenn die meisten anderen Fischer an den normalen Hotspots meinen sie beissen nicht. Verwendet ultraleichtes Gerät(1-10g Rute, 0.18FC vorfach) und seid aktiv und in Bewegung. Versucht die Barsche zu verstehen und wechselt den Spot sobald 3-4 Würfe keine Bisse mehr folgen. Dies geschieht meistens nach ein oder zwei gefangenen Fischen. Eine Stunde später könnt ihr den selben Spot nochmals anwerfen und einen oder zwei weitere Fische fangen. Jeder Spot ein Egli gibt am Abend einen guten Eimer voll Fisch.
Viel Spass
