Letztes Jahr fischte ich im Februar und März 30 Std. am Thunersee und hatte weder Biss noch Nachläufer. Trotzdem werde ich am 1 Feb. wieder an der Eröffnung dabei sein und mein Glück versuchen.Ich gebe Gonefishing absolut Recht.Letztes Jahr konnte ich ab der zweiten Februarwoche die Fischer an einer Hand abzählen.Auch was die Ausrüstung angeht bin ich in der selben Meinung wie Gonefishing.Zum Anfangen muss es nicht immer gleich das teuerste Material sein.Was vielmehr zählt ist die Freude der grosse Willen und die Ausdauer das Andere ergibt sich von selbst. Vom Februar bis anfangs April sind die Fangchangen sehr klein aber nicht ausgeschlossen. Ab ende April wenn die Maifliegen steigen wird es dann dafür um einiges Spannender.
Ich wünsche euch allen viel Glück für die Uferfischerei auf SeFo. Ich hab's noch nie versucht (warte lieber auf die Eröffnung der BaFo), aber es ist wie so oft beim Angeln - zur richtigen Zeit am richtigen Ort und es klappt . Ich hab schon schöne Fänge vom Ufer gesehen und auch davon gehört. Mit viel Ausdauer und Überzeugung ist da sicher was zu holen und wenns keine Seeforelle ist, dann beisst evtl. ein Hecht... Viel Spass
tom, lippenpomade in die ringe streichen (in jeder migros, coop oder dennerfiliale verfügbar und praktisch in der grösse zum mitnehmen), oder melkfett aus der landi belp (weniger praktisch zum mitnehmen da grosse dose) - du wirfst bei minusgraden sicher bis 10 minuten länger als mit unbehandelten ringen.
dann gibts noch eine bauernregel; kleine ringe an der rute geben grosse eisklumpen darin
Nun mal eine Frage:
Alle reden von Wobblern oder Blinkern. Die Schlepper kaufen sich imer Spangen.
Weshalb nicht auch mal vom Ufer aus mit den typischen Spangen versuchen?
Was ist mit Tageszeiten? Verhält sich das auch bei SeFo's wie bei andern Räubern, dass sie eher in der Dämmerung am Ufer zu finden sind?
Gehe jetzt erst mal Skifahren und dann nach drei Wochen (wenn der Hype laut Mattu vorbei ist) zieht es mich dann auch mal ans Thunerseeufer
Rolandus
Versuch mal eine Schleppspange als Uferfischer auszuwerfen, da wirst Du vermutlich aufgrund des nicht vorhandenen Eigengewichts der Spange maximal 10 Meter rauskommen
Werde mich wohl kommenden Samstag in Faulensee austoben beim Werfen! Da der Oeschinensee wohl zu sein wird. Daher versuch ich das unmögliche zu schaffen. Immerhin ist es nicht so kalt.
Ich wünsche allen einen schönen und erfolgreichen Sefo Start
Ist überhaupt nicht unmöglich eine Seefo zu erwischen, es werden jedes Jahr an der Eröffnung von Uferfischer Seefos gefangen. Hatte selber schon zweimal das Glück, nur das es bei mir für diese zwei Seefos ca. 5000 Tausend Würfe brauchte
ich bin vom voretzten jahr bei 973 würfen stehen geblieben. allerdings werd ich meine seefo noch wachsen lassen und die entscheidenden 27 würfe erst im 2014 machen
tom66 hat geschrieben:Versuch mal eine Schleppspange als Uferfischer auszuwerfen, da wirst Du vermutlich aufgrund des nicht vorhandenen Eigengewichts der Spange maximal 10 Meter rauskommen
Das find ich jetzt ein wenig unkreativ. Man könnte ja beispielsweise so eine Art Carolina Rig basteln, also in einem bestimmten Abstand davor ein zünftiges Gewicht auf der Schnur, oder so. Irgendwas muss es doch dran haben, dass alle Schlepper mit den Spangen fischen. Beissen da die SeFo's wirklich besser, oder geht's nur drum, dass sich beim Schleppen die Spangen besser bewegen als z.B. schwere Löffel?
der Vorteil vom Perlmutt liegt ja darin, dass es ein Naturprodukt ist und jeder Köder ein anderes Spiel hat, sowie dass dadurch das Laufverhalten je nach Form und Feintuning (Gewicht und Wasserwiderstand der Haken/Springringe) unberechenbar wird. eine gute Spange läuft nicht nur gleichmässig wie ein Serienprodukt aus dünnem oder dickem Blech, sondern hat im Laufverhalten das gewisse Etwas, das den Beissreflex im entscheidenden Moment auslösen könnte. ausserdem hat der Perlmuttglanz etwas Fischähnliches an sich, mal von der Tatsache abgesehen, dass dieser Glanz der ist, der im Wasser am tiefsten unten für Fische noch wahrnehmbar ist (hab ich mal gelesen).
ausserdem gibts ja von manchen Blinkern (z.B. Mozzi) extra eine dünne Version nur zum schleppen.
Gruss, Stefan
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante
Habe auch schon mit Perlmuttspangen experimentiert und es wieder sein lassen.
Wie von Flümi schon geschrieben spielen die Spangen ihre Stärken aus wenn sie mit (der richtigen) gleichmässigen Geschwindigkeit eingezogen / geschleppt werden, und das im Vergleich zu anderen Ködern die mit gleichmässiger Geschwindigkeit geschleppt werden.
Nun ist es aber schon einmal ein grundsätzlicher Unterschied und Vorteil beim Spinnfischen dass die Köder nicht mit gleichmässiger Geschwindigkeit eingezogen werden. Dem Köder kann mit der Rute und durch Geschwindigkeitswechsel und Spinnstops Leben eigehaucht werden.
Bei den Diskussionen der Schleppfischer hört man oft heraus dass für viele Spangen nur ein exakte Geschwindigkeit optimal ist. Dürfte mit der Spinnrute sehr schwierig sein genau diese Geschwindigkeit einzuhalten.
Spinnfischen und Schleppfischen sind also von den Anforderungen an die Köder grundsätzlich verschieden. Genauso gut könnte man den Umkehrschluss machen: Spinnfischer fangen mit dem LC Wander gut, also nehme ich ihn zum Schleppen...
Perlmuttspangen haben ein sehr bescheidenes Flugverhalten. Habe es mal mit Sbirolino versucht aber die Spange trudelt immer dermassen hinterher dass bei jedem zweiten Wurf der Haken in der Hauptschnur hängt.
Löffel sollte man beim Seeforellenfischen meines Erachtens nicht unterschätzen und immer ein paar in der Box haben. Die Anforderungen beim Spinnfischen sind aber andere, für mich:
- Wurfweite
- flatterndes Absinken bei Spinnstops
- bei geringen Wassertemperaturen gleichmässiger Lauf
- bei höheren Temperaturen starke Aktion
Sehr interessant dazu sind die DVDs 'Geheimnisse der Meerforelle' 1+3, weiss nicht in welchem der beiden Teile, aber in einem wird sehr ausführlich auf das Laufverhalten von Löffeln, Variationsmöglichkeiten und 'Pimp'-Möglichkeiten eingegangen.
Perlmuttoberflächen findest du auch bei einigen Wurflöffeln, z.B. Indilure...