Schon eine Woch vorher wurde Sven besucht, um einen gemeinsamen Termin zu vereinbaren. So verabredete man sich für den späten Nachmittag, da ich am frühen Morgen mein Glück erstmal an einem anderen Fluss mit der Fliegenrute versuchen wollte.
Der Tag begann schon mit der ersten Panne, denn mein, auf 5°°Uhr gestellte Wecker versagte seinen Dienst und meine Äuglein erblickten erst gegen 6:30 Uhr das Tageslicht. Also nix wie rein in die Klamotten, ab ins Auto und nach ca. 4 km war der Ort der Begierde erreicht.

Die Stellen sahen sehr verheissungsvoll aus, doch leider war es mir als Fliegenfischergreenhorn nicht vergönnt, einen Fisch an die Angel zu bekommen.

Nach drei Stunden habe ich dann aufgegeben, in der Hoffnung, dass ja am Abend noch was gehen könnte. Da klingelte auch schon das Handy und Sven berichtete von zwei untermaßigen Bachforellen, welche er am frühen Morgen an den Haken bakam. Naja, sieht ja gar nicht so schlecht aus, dachte ich. Gegen Mittag der nächste Anruf und diesmal hatte Sven richtig zugeschlagen. Mit seiner (Bald-)ehefrau stand er nun schon das zweite mal im Fluss und beide haben ein fettes Petri verdient, denn neben einem Bahsaibling, wurden auch zwei Bachforellen gelandet.

Der Neid stieg nun in mir hoch, hatte ich doch bis dahin noch nicht mal Fischkontakt gehabt. Also rein ins Auto und gegen 17°°Uhr mich mit Sven getroffen und eine Stelle angefahren, wo uns schnell das Gesicht einschlafen sollte, denn 6 Flugangler bekämpften bereits diesen Abschnitt.
Wir natürlich Manns genug, um trotzdem unser Glück zu versuchen, allerdings gaben wir nach einer halben Stunde entnerft auf, weil weitere Angler in Anmarsch waren. Nun beschlossen wir, den noch mal zu wechseln und wir stiegen ca. 5 km weiter oben noch mal in den Fluss ein.

An diesem Abend sollten wir allerdings kein Glück mehr haben und so musste ich meiner Frau mal wieder klar machen, wie schwer es doch ist, einen Fisch an die Angel zu bekommen.
Vom Ehrgeiz angestachelt, zog es mich am nächsten Tag wieder an diesen Fluss, diesmal suchte ich mir jedoch einen anderen Abschnitt aus.
So leicht lsssen wir uns doch nicht unterkriegen.
Nach der Arbei, ab ins Auto und los ging`s.
Die Fliegenrute ausgepackt und weiter an meinen Wurfkünsten gebastelt. Ausser zwei Zupfer war wieder nicht weltbewegendes passiert, so dass ich ich zur Einsicht kam, noch malt die Spinnrute rauszuhohlen. Gesagt,getan, eine Zigarettenlänge und paar Würfe später rappelte es richtig in der Rutenspitze. Ein herrlicher Drill, mit Sprüngen und Fluchten verhalf mir dann zu meiner ersten, langersehnten Bachforellen, von immerhin 40 cm. Es war endlich vollbracht!!!!!!

