Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage Bern
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houeli
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
Hallo zäme,
War vor 15 Minuten schnell beim Weiher (wohne dort), ist wirklich unglaublich wie viele kleine Spiegler sich darin tummeln, auf jeden Fall zu viele.
Die Aussage mit dem "Synchronschwimmen" ist wirklich wahr, wenn du am Ufer entlang läufst folgen dir hunderte kleine Kärpflein ohne irgendwie
Futter hinein zu werfen. Das das Ganze das biologische Gleichgewicht beeinträgtigt steht ausser Frage. Die Fische sind sehr hungrig da sie logischerweise nicht
genug natürliche Nahrung vorfinden. Ich habe aber auch beobachtet, dass Anwohner die Fische mit Brot füttern. Die Berichte in der Presse haben sicher dazu beigetragen.
Interessant hingegen ist, dass auch unter den Jungkärpflein mindestens zwei Generationen vertreten sein müssen.
Nun ja, schauen wir mal wie sich das Ganze entwickelt. Die zwei grösseren sind gemeinsam rumgeschwommen, gibt es wirklich nur zwei oder sind es mittlerweile mehrere?
War vor 15 Minuten schnell beim Weiher (wohne dort), ist wirklich unglaublich wie viele kleine Spiegler sich darin tummeln, auf jeden Fall zu viele.
Die Aussage mit dem "Synchronschwimmen" ist wirklich wahr, wenn du am Ufer entlang läufst folgen dir hunderte kleine Kärpflein ohne irgendwie
Futter hinein zu werfen. Das das Ganze das biologische Gleichgewicht beeinträgtigt steht ausser Frage. Die Fische sind sehr hungrig da sie logischerweise nicht
genug natürliche Nahrung vorfinden. Ich habe aber auch beobachtet, dass Anwohner die Fische mit Brot füttern. Die Berichte in der Presse haben sicher dazu beigetragen.
Interessant hingegen ist, dass auch unter den Jungkärpflein mindestens zwei Generationen vertreten sein müssen.
Nun ja, schauen wir mal wie sich das Ganze entwickelt. Die zwei grösseren sind gemeinsam rumgeschwommen, gibt es wirklich nur zwei oder sind es mittlerweile mehrere?
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fishing architect
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
hallo zämä!
aber fischen darf man dort nicht, oder?
aber fischen darf man dort nicht, oder?
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Schweizer Angler
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
nein. es wurde schon illegal gefischt und die schwarzfischer angezeigt. der see wird von einem fischereiaufseher überwacht & betreut, er wohnt daneben (mit blick auf den see
,und das buschtelefon an die kapo funktioniert prächtig.) unterdessen wird versucht ein ausgewogener bestand aufzubauen, und wenn dereinst die fischerei erlaubt werden sollte (was gar nicht sicher ist), dann nur für gemeinde-einwohner/innen und mit offiziellem ch-sana (heisst berner überganglösung mit grüner karte ungültig).
gruss
sa
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sa
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Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
wenn noch mehr gefüttert wird, siehts dann so aus? --->
Gruss, Stefan
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Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
wie siehts eigentlich mit der Karpfenplage aus? hat jemand was unternommen?
Gruss, Stefan
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Würmlibader
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
danke für den eingestellten bericht.
ich finds cool, dass man eine solche aktion gestartet hat und so die heutigen stadtkids wenigstens ein bisschen natur schnuppern können. auch find ichs gut, dass die nicht verwerteten karpfen woanders eingesetzt wurden und man den eifer der kinder nicht 'ausnutzte', um rohstoffe zu massakrieren damit irgend ein gewerbliches fischessen billig davon kam. lehrt die vielleicht zufünktigen jungfischer auch, dass man nicht immer alles abschlagen muss
ich finds cool, dass man eine solche aktion gestartet hat und so die heutigen stadtkids wenigstens ein bisschen natur schnuppern können. auch find ichs gut, dass die nicht verwerteten karpfen woanders eingesetzt wurden und man den eifer der kinder nicht 'ausnutzte', um rohstoffe zu massakrieren damit irgend ein gewerbliches fischessen billig davon kam. lehrt die vielleicht zufünktigen jungfischer auch, dass man nicht immer alles abschlagen muss
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Rolandus
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
Aus dem Artikel:
- pädagogischer und ökologischer Nutzen?
- Natürliche Gewässer?
ist doch quatsch
Ein paar Hechte oder Egli rein und schon bald ist der absolut unnatürliche und wirklich nicht schöne Teich in dem nicht schönen Park im Gleichgewicht.
Der Reiher, welcher sich immer auf dem Inseli befindet, hat dort jedenfalls sein Paradies gefunden.
- Ziel nicht das Dezimieren?Ziel des Plauschfischens sei es aber nicht, die vielen Fische im Teich zu dezimieren, sagte Haudenschild. Vielmehr sollte der Anlass einen pädagogischen und ökologischen Nutzen haben. «Wenn die Kinder sehen, wie schön natürliche Gewässer sein können, werden sie auch wollen, dass sie so bleiben.»
- pädagogischer und ökologischer Nutzen?
- Natürliche Gewässer?
ist doch quatsch
Ein paar Hechte oder Egli rein und schon bald ist der absolut unnatürliche und wirklich nicht schöne Teich in dem nicht schönen Park im Gleichgewicht.
Der Reiher, welcher sich immer auf dem Inseli befindet, hat dort jedenfalls sein Paradies gefunden.
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
so wie es da steht sind ja schon länger hechte und egli drin, ich denke ein natürliches gleichgewicht wird es aber deswegen auch nicht geben, einfach zu viele einflüsse von aussen.
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astacus
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
naja, in einem gewässer, welches als reines amphibien- und wirbellosenbiotop angelegt wurde, ist der besatz von hecht und egli zur bekämpfung von cypriniden eine verschlimmbesserung. raubfische können zwar den cyprinidenbestand merklich senken, werden aber ihrerseits selbst zu räubern an den zielarten. es gibt zahlreiche klein(st)gewässer, wo gezeigt werden kann, dass mit dem besatz von raubfischen der druck auf die nicht-fischigen tiere eindeutig zu und nicht abnimmt.
es nähme mich wunder, wer denen den besatz mit hecht und egli empfohlen hat. würde mich nicht überraschen, wenn es die fischer selbst waren, um dann auch noch in den genuss des fangs dieser arten zu kommen...
die aktion mit dem fischertag ist aber definitiv gut. sollte man eigentlich viel häufiger machen, vergleichbare gewässer gibts genug.
es nähme mich wunder, wer denen den besatz mit hecht und egli empfohlen hat. würde mich nicht überraschen, wenn es die fischer selbst waren, um dann auch noch in den genuss des fangs dieser arten zu kommen...
die aktion mit dem fischertag ist aber definitiv gut. sollte man eigentlich viel häufiger machen, vergleichbare gewässer gibts genug.
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Schweizer Angler
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
du täuschst dich asti, der raubischbesatz wurde in absprache mit dem fischereinspektorat und fischereibiologen beschlossen um wenigstens den nachwuchs (die karpfen vermehren sich) kurz zu halten.
eine andere lösung wäre die totale vernichtung des lebens im weiher gewesen (sprich wie beim schübelweiher mal geplant "vergiften"), was aber aufgrund der öffentlichen meinung (der weiher wird stark von spaziergängern und im sommer von wasservögeln auf vier und zwei beinen frequentiert und liegt mitten im wohngebiet) nicht in frage kommt.
eine leerung (ablassen) des weihers wurde auch verworfen, ist aber noch nicht ganz vom tisch und aufgeschoben.
der weiher wurde übrigens weder als fisch noch amphibienteich geplant/entworfen, sondern war ein "wurf" eines architekten der "nur" ein "schaubassin" in einem wohngebiet wollte. dass früher oder später leben in den teich kommen würde nahm man zwar an, aber nicht dass in einer illegalen nacht & nebelaktion einer seinen karpenteich in diesen teich entleerte.
die ausnahmsweise erlaubte fischerei im teich für jungfischer war zugleich eine geplante dezimierung von kaprpfen, aber auch mit dem wissen dass es nur kurzfristig etwas nutzt. mittel und langfristig wird der bestand sich selber regulieren, auch rechnet man dass in einem harten winter oder sehr langem heissen sommer evtl. ein fischsterben einsetzen könnte, was aber nicht aktiv bekämpft würde. die natur wirds richten, wie sie es dann will. sehr gerne gesehen sind die fischreiher, die sich am fischbestand gut tun, leider hat es unter den seebesuchern immer wieder einige idioten die mit steinen auf die reiher werfen....
ziel ist es ein mehr oder weniger natürlicher fischbestand zu haben, dass es allerdings jahre dauern wird ist ebenso klar, und es wird logo immer dazwichen gefunkt, die anwohner leeren ihre aquarien (die hechte haben aber enorm freude an den goldfischen), das brot für die enten mögen auch die karpfen und werden nur fett dabei. die grossen die man laut bericht entnommen hat, wurdenin den egelsee vesetzt. dort will (und hat man bereits)einen karpfenbestand und eine eventuelle blutaufrischung für den dortigen genpool vorhandener karpfen ist erwünscht. und sio wird der weiher in köniz die grossen elterntiere aus der ersten generation los, denn die zweite generation laicht demnächst auch schon.
eine öffentliche fischerei, also wie du meinst dass fischer sich dann freuen können durch den illegelane besatz ein eneus angelgewässer geschaffen zu haben, ist nicht gegeben, erlaubt wird nur die fischerei für ausbildungszwecke (nicht für einzelfischer) und immer nur auf gesuch (einige wurden schon abgelehnt), welches sehr ausführlich geprüft wird, man will keine c&r-horden oder "schnurreste und wurmbüchsen-liegenlasser" am teich (die entnahme der egli und hechte ist bis auf weiteres sowieso auch untersagt, für karpfen herrscht innerhalb eines fangfensters auch ein entnahmezwang). "dummerweise" laufen die gesuche über mich
gruss
sa
eine andere lösung wäre die totale vernichtung des lebens im weiher gewesen (sprich wie beim schübelweiher mal geplant "vergiften"), was aber aufgrund der öffentlichen meinung (der weiher wird stark von spaziergängern und im sommer von wasservögeln auf vier und zwei beinen frequentiert und liegt mitten im wohngebiet) nicht in frage kommt.
eine leerung (ablassen) des weihers wurde auch verworfen, ist aber noch nicht ganz vom tisch und aufgeschoben.
der weiher wurde übrigens weder als fisch noch amphibienteich geplant/entworfen, sondern war ein "wurf" eines architekten der "nur" ein "schaubassin" in einem wohngebiet wollte. dass früher oder später leben in den teich kommen würde nahm man zwar an, aber nicht dass in einer illegalen nacht & nebelaktion einer seinen karpenteich in diesen teich entleerte.
die ausnahmsweise erlaubte fischerei im teich für jungfischer war zugleich eine geplante dezimierung von kaprpfen, aber auch mit dem wissen dass es nur kurzfristig etwas nutzt. mittel und langfristig wird der bestand sich selber regulieren, auch rechnet man dass in einem harten winter oder sehr langem heissen sommer evtl. ein fischsterben einsetzen könnte, was aber nicht aktiv bekämpft würde. die natur wirds richten, wie sie es dann will. sehr gerne gesehen sind die fischreiher, die sich am fischbestand gut tun, leider hat es unter den seebesuchern immer wieder einige idioten die mit steinen auf die reiher werfen....
ziel ist es ein mehr oder weniger natürlicher fischbestand zu haben, dass es allerdings jahre dauern wird ist ebenso klar, und es wird logo immer dazwichen gefunkt, die anwohner leeren ihre aquarien (die hechte haben aber enorm freude an den goldfischen), das brot für die enten mögen auch die karpfen und werden nur fett dabei. die grossen die man laut bericht entnommen hat, wurdenin den egelsee vesetzt. dort will (und hat man bereits)einen karpfenbestand und eine eventuelle blutaufrischung für den dortigen genpool vorhandener karpfen ist erwünscht. und sio wird der weiher in köniz die grossen elterntiere aus der ersten generation los, denn die zweite generation laicht demnächst auch schon.
eine öffentliche fischerei, also wie du meinst dass fischer sich dann freuen können durch den illegelane besatz ein eneus angelgewässer geschaffen zu haben, ist nicht gegeben, erlaubt wird nur die fischerei für ausbildungszwecke (nicht für einzelfischer) und immer nur auf gesuch (einige wurden schon abgelehnt), welches sehr ausführlich geprüft wird, man will keine c&r-horden oder "schnurreste und wurmbüchsen-liegenlasser" am teich (die entnahme der egli und hechte ist bis auf weiteres sowieso auch untersagt, für karpfen herrscht innerhalb eines fangfensters auch ein entnahmezwang). "dummerweise" laufen die gesuche über mich
gruss
sa
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astacus
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
ok, wenn man einen natürlichen fischbestand will (sofern das in einem urbanen kunstbecken überhaupt der fall sein kann), dann ist ein besatz von egli und hechten natürlich sinnvoll. aber wenn es um einen amphibienbestand geht, ist und bleibt deren besatz kontraproduktiv. in meinem kanton - und nicht nur dort - wurden entsprechende versuche auch schon unternommen, nur um diese dann wieder abzubrechen und die raubfische mühsam abzufangen. aus gründen des amphibienschutzes wird möglicherweise demnächst gerade wieder in einem weiher der raubfischbestand dezimiert werden müssen.
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Rolandus
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Schweizer Angler
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
hoi rolandus
wurde auch geprüft, aber aufgrund der gewissen tiefe auf der einen seite des teiches müsste man eben im minim teilweise ablassen. dann ist noch die frage wohin mit den fischen, sie würden in die kadaversammelstelle kommen, ein verkauf wurde verworfen, die haftung für adie weitergabe von allfällige krankheiten ungeklärt, respektive haftung voll auf seite des abnehmers, und solche wollen meist 100% gesunde fische (sofern seriöse abnehmer), die gemeinde hat vorderhand sicher nicht gross (oder noch nicht) lust laborproben zu bezahlen. im moment lässt mans einfach wie es ist.
gruss
sa
wurde auch geprüft, aber aufgrund der gewissen tiefe auf der einen seite des teiches müsste man eben im minim teilweise ablassen. dann ist noch die frage wohin mit den fischen, sie würden in die kadaversammelstelle kommen, ein verkauf wurde verworfen, die haftung für adie weitergabe von allfällige krankheiten ungeklärt, respektive haftung voll auf seite des abnehmers, und solche wollen meist 100% gesunde fische (sofern seriöse abnehmer), die gemeinde hat vorderhand sicher nicht gross (oder noch nicht) lust laborproben zu bezahlen. im moment lässt mans einfach wie es ist.
gruss
sa
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Rolandus
Re: Wohin illegaler Fischbesatz führen kann - Karpfenplage B
Ja verstehe ich.
Die Gemeinde könnte ja dem Rudolf Bachofner vom Moossee anrufen, der würde die Karpfen sicher nehmen; gratis versteht sich.....
Und ein Netz hat er auch und versteht sich damit, in die Tiefe zu fischen. Der Moossee ist ja auch 20m tief.
Man könnte die Fische ja dem "Problembären" in Graubünden verfüttern
Die Gemeinde könnte ja dem Rudolf Bachofner vom Moossee anrufen, der würde die Karpfen sicher nehmen; gratis versteht sich.....
Und ein Netz hat er auch und versteht sich damit, in die Tiefe zu fischen. Der Moossee ist ja auch 20m tief.
Man könnte die Fische ja dem "Problembären" in Graubünden verfüttern