Fröschli hat geschrieben:danke chef....jetz fragt sich wer hier stupid ist....aber es passt hierher....es bestärkt sich in meiner Absicht das dies mein letzter Eintrag in diesem Forum ist....und ich mich abmelde....ich bin stolz schweizer zu sein....aber das Bünzli zeug wo jeder jeden immer nur angreift kotzt mich an....und nein ich wandere wegen dem nicht aus...ich behalte den glauben das es vieleicht einmal besser wird...
um nur noch kurz auf deinen post zu antworten....ja ...es hat unzählige thraeds hier....aber das ist ein Forum und da geht es darum erfahrungen auszutauschen....wenn es dir zu mühsam ist immer wieder das gleiche zu sagen oder erklähren....(dann schaff dir um Himmelswillen keine Kinder an....)...tust du mir leid....denn kein Internetarchiv kann eine Konversation ersetzten....und ja ich geh auch wieder mal fischen.....^
in diesem Sinne "Tschau@all"
du gehst viel zu theoretisch an die Sache ran, hab ich manchmal das Gefühl. Fischen ist keine exakte Wissenschaft, wie du es gerne hättest. man kann nicht einfach 2+2 zusammenzählen und es gibt 4. was bringt es dir, wenn du vor jedem Angelausflug recherchieren willst, welche Tiefe, welche Fischart, welcher Köder und welche Beisszeiten aktuell sind, wenn dir die Praxis fehlt? wenn du nicht weisst, wie mit einem Fisch umzugehen ist? Bremseinstellungen? ausgewogene Combo aus Rute/Rolle/Schnur/Wurfgewicht? Köderführung? wenn du schon wissen willst,
ob grosse Fische gut schmecken ... warum versuchst du nicht, einen zu fangen, ihn in 4 Teile zu teilen und mit 4 verschiedenen Rezepten und 4 verschiedenen Zubereitungsarten (Friteuse, Ofen, Pfanne, Grill) herauszufinden, ob grosse Fische nun schmecken oder nicht? und falls ja oder nein, bei welchen Zubereitungsarten werden sie gut und bei welchen nicht?
das Problem ist halt auch -und das siehst du vermutlich noch nicht-, dass hier Leute ihre Freizeit in ein Forum investieren und dass der Gedanke einer Community, dass man sich gegenseitig hilft, durchaus da ist. wenn du gewisse Grundkenntnisse erarbeitet und bissl Übung im Umgang mit Tackle hast, sowie im Forum präzise Fragen stellst, können dir sicher paar kompetente Leute genaue Antworten und gute Begründungen liefern. Beispiel: du willst im Sommer im Fluss X Fischart Y fangen, du hast Rute/Rolle/Schnur so und so und brauchst nen Ködertipp für Twitchen mit Wobblern ... oder den passenden Bleikopf zu Twister/Gummifisch XYZ ... oder planst (Trocken-) Fliegenfischerferien im Land ABC und hast von den dortigen Fliegenmustern und Zielfischen kA ... dann kann dir gut jemand helfen. dass einem alle anderen helfen, ist kein Recht, sondern ein Privileg.
nur weil du in der Schweiz Steuern bezahlst, gehören dir die Fische noch lange nicht und du hast auch nicht automatisch das Recht darauf, diese in den Fischkorb "geschenkt" zu bekommen. du hast dir mit dem Patent nur das Privileg erworben, dein(e) Gewässer nach bestimmten Regeln in einem gewissen Mass nutzen zu dürfen.
wenn du aber allzu allgemein gehaltene Fragen stellst ohne klare Ziele und von sämtlichen Leuten quasi ein komplettes, auf dich zugeschnittenes Lehrbuch erwartest, dann bist du besser beraten mit einem Buch für bestimmte Gewässer ... oder einem Buch für (nen) bestimmte(n) Zielfisch(e), oder noch besser, suchst irgendwo nach einer kostenpflichtigen Hotline, wo jemand dahinter steckt, der Ahnung von allem hat und mit der Zeit, die er dir widmet, Geld verdient. man könnte meinen, dass du von jedem erwartest, dass er dir (dem noch unbekannten Neuling) völlig entblössen und sein Innerstes nach aussen kehren soll. man kann in einem Forum doch nicht allgemein gehaltene fragen stellen, wie "wie man auf Forellen fischt" und erwarten, dass 20 Leute je 10 Stunden ihrer Freizeiit in Antworten investieren, um all ihr Wissen, all ihre Erfahrungen, alle Tipps und Hotspots zu jeder Technik in jedem Gewässer aufzählen, sowie alle Statistiken auswerten und sonstwie im WWW dazurecherchieren?
wenn du schon stolzer Schweizer und Besitzer eines Patentes bist und die Sache von Freunden praxisnah gezeigt und beigebracht haben willst, ohne die schwer herauszulesende Ironie, Sarkasmus, unterschwelligen Botschaften, mit fehlendem Augenzwinkern usw, dann wäre der perfekte Anfang für dich wohl der Beitritt in einen aktiven Fischerverein in deiner Umgebung, wo du dich engagieren, vor Ort Kontakte knüpfen und Auge in Auge bei Angelausflügen und Anlässen in kameradschaftlicher Umgebung vom Wissen und den Kniffen von anderen profitieren kannst. mal davon abgesehen, dass man in einem Verein bei Konversationen eher merkt, dass man nicht toternst von anderen an den Karren gefahren wird, wie man das in einem Forum vermuten könnte, wo man die Verhaltensweisen, die Macken bei der Ausdrucksweise usw von anderen zuerst kennenlernen muss, um ihre Argumentationen verstehen zu können. wenn man in einer Bude mit Arbeiten anfängt, kann man auch nicht von jedem erwarten, dass er alles stehen und fallenlässt und einem hilft, wenn man Hilfe braucht. man lernt sich zuerst kennen, man schaut, wer was kann und wer wo verantwortlich ist, wer einem bei was helfen kann, wie auch, wo man selber seinen Teil beitragen kann.
in diesem Sinne ... auf freundliche und funktionierende Koexistenz im Forum oder halt alles Gute für deine Zukunft, wenn du einfach aufgeben und "weggehen" willst. merk dir aber eines: in jedem grösseren Forum gibts Leute mit Macken und viel sinnlose Posts fernab vom Thema. das perfekte Forum, wo Friede, Freude und Eierkuchen herrscht, alle User alles wissen und jeder jedem bedingungslos, zuvorkommend und umfangreich hilft ... das gibts nur in unseren Träumen. es gibt in jedem Forum irgendwelche Neider, irgendwelche Nutzniesser, irgendwelche pöbelnden Trolls und auch Spezialisten auf irgendwelchen Gebieten. der grösste Fehler, den man machen kann, ist, dass man sämtliche User in einen Topf wirft und von Extrembeispielen auf alle anderen schliesst. nur weil manche Früchte am Baum noch nicht reif oder manche schon überreif und von Viechern angefressen sind, heisst das noch lange nicht, dass der ganze Baum nix taugt. man muss eben auch Eigeninitiative zeigen, den Baum pflegen und die süssen, reifen und für sich am besten passenden Früchte für sich selber suchen und herauspflücken.