Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Raubfisch-, Spinn- und Schleppfischen rein.
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Uwe
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Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Uwe »

Ich durfte mir diese Woche mal anschauen, wie das Schleppen mit einem Unterwassershund funktioniert (Merci Pfuri :wink: ). Und ich muss sagen, das sieht nicht schlecht aus. Vor allen Dingen hat mir das Material gefallen, das wirklich bis ins Letzte ausgetüftelt und perfekt verarbeitet ist.
Die Vorteile des Unterwasserschleppens sehe ich ganz klar darin, dass ich jede beliebige Tiefe gezielt fischen kann und dass ich meine Köder um einiges schneller draussen habe. Zudem muss ich immer wie ein Luchs auf andere Boote aufpassen, dass sie mir nicht in Schnüre fahren.
Der Nachteil für mich persönlich ist, dass wenn ein Fisch anbeisst das ganze System erst reinziehen und dann wieder rauslassen muss und den Fisch mit der Hand einziehe.
Ich selber schleppe momentan mit Sideplanern und habe auch ein dementsprechendes Equipment. Daher fällte es mir eigentlich etwas schwer, auf das Schleppen mit Unterwasserhunden umzustellen

Deshalb würde mich interessieren, wer von Euch mit Unterwassershunden schleikt und was für Erfahrungen Ihr dabei gemacht habt :?:

Vorab schon mal Merci für Eure Info und Tips :v:
Gruss Uwe
Eine Seeforelle zu fangen ist wie ein wunderschöner Sonnenuntergang. Man kann es nicht beschreiben, man muss es erlebt haben.
Rooney

Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Rooney »

Hallo Uwe

Als kleiner Vorschlag: Kauf Dir nur eine Rolle und fahr am Anfang mit 4 Ruten wie bis jetzt und dann eine Rolle mit 2 Köder...

So bekommst Du langsam ein Gefühl für das System und wenn es Dir gefällt kaufst ganz einfach ein zweites.

Viel Spass... Petri.
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U96
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von U96 »

viewtopic.php?f=16&t=12228#p171703

Es funktioniert!

Gruss U96
Zugerrötel

Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Zugerrötel »

Salü Uwe

Ich fische nur mit Unterwasserhunden (oder der Tiefseeschleike), deshalb kann ich andere Schlepparten (Sideplaner, Oberwasser) schlecht beurteilen. Ich kann dir aber sicher sagen, dass du mit Unterwasserhunden zig Vorteile hast. Wenn dich Pfuri ins ABC des Unterwasserschleiken eingeführt hat, hast du "den" Mann des Faches erwischt!
Das Ausweichen von Booten - wie du bereits scharf anylisiert hast - ist ein Vorteil, der sich gerade an schönen Wochenenden auf gewissen Seen sehr auszahlt. Mit etwas Übung kannst du sogar ein Berufsfischernetz überfahren, indem du die Schleike hoch nimmst und die Boye direkt neben deinem Boot durchgleiten lässt. Passiert mir übrigens mehr als mir lieb ist :D. Den grössten Vorteil sehe ich im schnellen Varieren der Tiefe. Wenn du die Fische gefunden hast, musst du nicht mühsam alles neu bebleien, sondern kanst in sekundenschnelle die richtige Tiefe einstellen. Die Unterwasserhunde kannst du auch locker bis in 20 Meter Tiefe oder mehr runter lassen und hast dann quasi eine flächendeckende Tiefseeschleike (es gibt Bodenseeangler, die so auf Saiblinge schleiken). Bei sehr klarem Wasser habe ich ab und zu meine Zweifel, ob die Hauptschnur zum Hund gerade für Seeforellen abschreckend wirken kann. Ich habe aber auch mit Unterwasserhunden zig Seefos gefangen. Insbesondere im Frühling, wenn viel Gehölz und Algen an der Oberfläche rumschwimmen und sich das Wasser etwas eintrübt, sehe ich klare Vorteile im Gegensatz zum Obwasserhund. Aber wie gesagt, dass ganze ist eine Wissenschaft für sich. Schnurdicke, Zügellänge, Abstände der Zügel, Unterwasserhund-Arten, etc...da ist tüfteln angesagt. Die meisten Fischer lieben genau dieses Tüfteln, ich gehöre dazu 8). Und noch was: das kräftige Klingeln der Glocke bei einem schönen Biss lässt den Adrealinspiegel immer wieder aufs Neue hochschnellen, i'm lovin it :mrgreen:

Also, keine falschen Hemmungen!
Gruess Zugerrötel
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helix
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von helix »

Die Vorteile der Unterwasserhunde sind, wie von Zugerrötel schön erklärt, gut nachvollziehbar. Was mich aber bisher davon abgehalten hat, ist der Eindruck, dass diese Methode unnötig grob ist. Gerade die neuen Stuckihunde sind ja massiv in der Grösse und es wurde mir von Schleppfischern auch bereits bestätigt, dass man oftmals die Bisse nicht sieht bzw. hört und somit einen kleineren Fisch (untermassige Sefo oder Saibling) möglicherweise stundenlang mittschleppt.
Zugerrötel hat geschrieben:das kräftige Klingeln der Glocke bei einem schönen Biss lässt den Adrealinspiegel immer wieder aufs Neue hochschnellen, i'm lovin it :mrgreen:
Schon nur das zu lesen und in dieser doofen Novemberzeit daran zu denken, löst bei mir einen Minischub an Adrenalin aus :P -

PS: Netze zu überfahren ist gefährlich, bei Schwebnetzen würde ich das sicherlich immer unterlassen und bei Bodennetzen auch nur dann, wenn man genau Bescheid über Tiefe der Netze bzw. des Sees kennt.
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Gruess helix
Zugerrötel

Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Zugerrötel »

@ helix

Schwebnetze sind ja nicht schwer zu erkennen. Dann ists allerdings zu spät für riskante Manöver :cry: Und den üblichen Netzen auszuweichen gehört bestimmt auch nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Je nach Wetter kanns halt sein, dass der Kontrast zwischen dem Wasser und den weissen Kanister der Netzte ziemlich schlecht sichtbar ist, und man urpötzlich vor fast vollendetet Tatsachen gestellt wird.
Das Nichtbemerken von Bissen kann natürlich schon der Fall sein, wenn der Zug zum Hund zu stark ist, da geb ich dir recht. Ich fahre allerdings auch keine Stucki-Hunde :?
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Uwe
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Uwe »

Guten Morgen allerseits,

merci für Eurer Feedback :!:
Die Seehunde von Pfuri sehen zwar recht gross und globig aus, sind aber so was von ausgebleit und tariert, so dass ich eigentlich fast davon überzeugt bin, dass man fast jeden Biss sieht, ääääh hört :v:

@zugerrötel
Anhand deines Avantars habe ich mir schon gedacht, dass Du Pfuri's System benutzt :wink: Tüfteln beim Fischen ist bei mir auch eine Leidenschaft, die manchmal Leiden schafft :smartass: Was machst Du bei einem Biss mit den anderen Zügel? Hängst Du sie auch an die "Wäscheleine", oder wie handhabst Du das :?:

Aber genug gefragt, jetzt geht's raus um den Hechten nachzustellen 8)
Gruss Uwe
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Bodenseeaal

Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Bodenseeaal »

Wäscheleine höre ich zum ersten Mal, aber ich weiß natürlich was gemeint ist. Wir hängen die Zügel an Wirbeln am Bootsdach ein. Seit wir bei der Tiefseerolle die Zügellängen gestuft haben und nicht mehr die gleichen Längen bei den Zügeln für Saibling fahren (früher alles ca. 9m, jetzt 9,12,15,20) geraten die Zügel nicht mehr ineinander. Auf 1,5m Bootsbreite kann man damit 3-4 Zügel gut und schnell versorgen auf der "Wäscheleine" ohne Kuddelmuddel (klingeling rauf runter, klingeling rauf runter :D )

Ist die Bisserkennung wirklich fast genau so gut wie bei der Tiefserolle? Die Schnur wird ja um 90° umgelenkt. Ich hatte deshalb ohne eigene Erfahrung mit dem Tiefseehund immer die Befürchtung kleinere Fische werden dann nicht bemerkt.
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Willi
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Willi »

Hi Uwe.
Auch ich konnte letztes Jahr mit Pfuri auf den Zugersee und er hat mich überzeugt mit seinem Wissen und der Unterwasserschlepptechnik. Wir waren 2 Stunden auf dem See und nach einer Stunde klingelte es tatsächlich und schon war ein Hecht von 73 cm im Fischkasten. Das hat mich natürlich beindruckt und ich kaufte 2 Unterwasserseehunde. Dann habe ich 2 Tiefseeschlepprollen mit Friktionsbremse für diese Fischerei umgebaut. Mein Ziel waren aber nicht primär die Hechte, sondern die grossen Zander im Murtensee.Leider war der Erfolg mit dieser Methode bescheiden, auf Zander und ebenfalls auf Hechte. Soviel kann dir sagen was ich über die Unterwasserseehunde erfahren habe.

Frage in die Runde.
Genügt ein 3 Kg. Blei ?
Wie lange Zügel soll ich bei der Fischerei für Zander verwenden?
Wie lange für Hecht ?
Wie lange für Seeforellen?
Gruss und petri
Willi

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U96
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von U96 »

@ UWE
Uwe hat geschrieben:Was machst Du bei einem Biss mit den anderen Zügel? Hängst Du sie auch an die "Wäscheleine", oder wie handhabst Du das
Ich habe eine alte 2.70m Teleskoprute mit 6 Drahtringen, diese kann ich links und rechts mittels einem Rutenhalter stecken. Habe ich nun einen Biss auf der rechten Rolle/Seite, stecke ich sie links und kann so Zügel für Zügel umplatzieren und ausfahren. Klappt bestens ohne verhedern, geht schnell und du hast den ganzen Raum hinter dem Motor frei falls der Hecht Kapriolen macht.

@ Willi
Willi hat geschrieben:Genügt ein 3 Kg. Blei ?
Wie lange Zügel soll ich bei der Fischerei für Zander verwenden?
Wie lange für Hecht ?
Wie lange für Seeforellen?
Ja bis rund sechs, sieben Meter problemlos, danach würde ich auf 4 Kg wechseln damit die Maschinerie nicht zu weit nach hinten driftet.
Zander 7m
Hecht 7m
Forellen 12m (7m Monofil, 5m Fluorocarbonvorfach)
Willi hat geschrieben:Leider war der Erfolg mit dieser Methode bescheiden
Meistens machen die die kein Erfolg mit dem Unterwasserhund (UWH) haben irgendwo einen kleinen Fehler.
Ich habe schon Zander mit dem UWH im Lago Maggiore gefangen. Welche Köder/Systeme verwendest du? Wie ist deine Schleppgeschwindigkeit? Etc. Etc.


Gruss U96
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Willi
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Willi »

@ U96 ich danke dir für deine Antworten auf meine Fragen. Die Zügellängen verwende ich genau so wie du beschrieben hast, fahre mit 3.2 - 4 Kmh, mit 3 Kg. Blei. Als Köder verwende ich das Wikam mit Rotaugen und als Wobbler den LC Pointer 128.
Ganz Erfolglos war ich aber nicht, habe einfach mehr erwartet. Vielleicht erhalte ich noch weitere Tipps zu dieser Methode....diese können dem Uwe ja auch hilfreich sein :)
Gruss und petri
Willi

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U96
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von U96 »

@Willi
Willi hat geschrieben:fahre mit 3.2 - 4 Kmh
Das ist eine sehr weite Spanne. Die Schleppgeschwindigkeit muss auf die jeweiligen Köder abgestimmt sein und kann über fangen oder eben nicht fangen entscheiden.
Willi hat geschrieben:mit 3 Kg
Dies ist nicht matchentscheidend, erst wenn du in die Tiefe gehst, 10m und mehr würde ich auf 4 Kg wechseln. (Ich hab beide Gewichte im Boot, weil je weniger Blei desto schöner die Fischerei)
Willi hat geschrieben:Als Köder verwende ich das Wikam mit Rotaugen und als Wobbler den LC Pointer 128
Ich hoffe du hast nicht nur diese 2 Köder auf Zander ausprobiert, denn das reicht bei weitem nicht. Du musst tüfteln was "deine Murtenseezander" mögen.
Grundsätzlich ziehe ich Natur vor. Es gibt Tage da wird Gummi oder Plastik bevorzugt, doch meine Erfahrungen zeigen, dass übers Jahr gesehen der Naturköder besser fängt.
(Auch hier gibt es Ausnahmen, die Wobblerspezialisten mögen mir hier verzeihen) und können mir sicher bestätigen, dass ein Wobbler dem mit der Rute Leben "eingehaucht " wird,
sicherlich besser fängt, weder einer der nur monoton nachgeschleikt wird.

Zum System: Einem Kollegen der letztes Jahr an den Sihlsee zum Schleiken ging, habe ich ein Pfuri System mitgegeben. (Er war noch nie am Sihlsee und ist (noch) kein geübter Angler).
Er fing einen 80er Zander. Mann kann jetzt sagen das ist Anfängerglück oder Zufall oder sonst irgendwas.
Ich tippe auf das System. Das Pfuri System mit seiner relativ kleinen, aber schweren Schaufel gibt dem Köderfisch eine schwächere Schwimmführung als andere Systeme.
Das heisst, der Fisch bewegt sich, aber nicht so lebhaft. Und genau das mag der Zander.
Mit dem Wikam klappt das auch, aber mit seinen eher ausladenden Bewegungen ist wahrscheinlich eine Schleppgeschwindigkeit von 3 Kmh oder sogar langsamer erfolgversprechender.
Denn der (grosse) Zander mag es nicht seiner Beute nachzuhetzten. (Auch hier gibt es (gewässerspezifische) Ausnahmen).
Zum Köderfisch: Der Zander mag Rotaugen, bekanntlich mag er aber eher schlanke Fische, hier wären mal Läugel, Hasli oder Alet auszuprobieren.

Du siehst es gibt einiges zu beachten und nicht zuletzt musst du natürlich deinen See "kennen". Die Topographie. Hier hilft ein GPS um auch mal scharf am Boden entlang zu fahren,
dort sind ja bekanntlich die Zander zu suchen.

Hoffe einwenig geholfen zu haben und Geduld bringt Rosen.

Gruss vom Zürichsee, U96
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Uwe
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Uwe »

@all merci für Eurer feedback :!:

@bodenseeaal
Hab ich Dich richtig verstanden. Deine unterschiedliche Zügellänge wendest Du beim Fischen mit der Tiefseerolle an, sprich wenn du quasi vertikal runtergehst? Oder auch beim Fischen mit dem Tiefssehund? Wenn ja, wo hast Du dann den längeren Zügel? Aussen, oder innen?

@Willi
wie U96 schon geschrieben hat würde ich ab 10m auf ein grösseres Blei umsteigen. ich fische auch ab und zu mit einem Downrigger und bis 7-8 m mit einem 2 Kg Blei, tiefer dann mit 4 Kilo.

LG
Uwe
Gruss Uwe
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Bodenseeaal

Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von Bodenseeaal »

Wie ich schon geschrieben hatte fehlt uns die Erfahrung mit dem Unterwasserhund. Wir fischen wie beschrieben so mit der Tiefseerolle. Oben den langen Zügel mit 0,40 falls sich mal wieder eine große Forelle erbarmen sollte und unten 9m mit 0,30 auf Saibling meistens (am liebsten Fighter http://www.glardon-stucki.com/produkte/ ... ghter.html kennt jemand eine Bezugsquelle für die Schnur in Deutschland??)

Das mit der mangelnden Erfahrung soll sich jetzt aber ändern. Wir haben in Güttingen einen Pfuri Hund ergattert. Ich hoffe der Thread lebt eine Weile. Wie tief kann ich bspw. bei 2 km/h mit 3,5 Kg Blei maximal fischen? Komme ich da auch bis auf 25m runter oder ist bei 10m eigentlich Schluss wegen dem Winkel. Wie kann ich die Tiefe hier gut abschätzen. Das Brett zieht doch auch nach Einhängen des Bleis weiterhin etwas nach außen oder? Die Schnur wird nicht parallel zum Boot laufen denk ich mir als Laie. :?:
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U96
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Re: Erfahrungen beim Schleppen mit Unterwasserhund??

Beitrag von U96 »

@Bodenseeaal

Ich nehme mal an du willst mit dem Unterwasserhund (UWH) flächendeckend auf Saiblinge angeln. Stimmts?
Als ich im Oktober ein Wochenende am Bodensee auf Saiblinge war, habe ich mit dem UWH in 35m Tiefe gefischt.
Hierzu braucht man aber eine dünnere Schnur (Tiefengarn und Hundsschnur) weder beim Hechtangeln.
Ich benutze eine 0,40er geflochten mit (angegebenen) 60 Kg Tragkraft als Tiefengarn und Hundschnur, also dieselbe nach unten bis zum Blei wie auch die Hundschnur selbst zum Hund.
Als Blei verwende ich bis 25m 3,3 Kg und wenns tiefer gehen muss 4 Kg um den Winkel nach hinten so gering wie möglich zu halten. Die Kombination mit der "dünnen" Schnur und den
angegebenen Gewichten ist nach meinen Erfahrungen optimal.
Bodenseeaal hat geschrieben:Wie kann ich die Tiefe hier gut abschätzen
Du stellst das Echolot "scharf" ein. Dieses solllte dir das Blei anzeigen.
Ich habe mit der Tiefsee und der 0.40er Schnur mit 4 Kg Blei und rund 3 kmh mal die Tiefe ausgemessen und hatte auf 40m 2m Verlust, war also mit dem Blei auf 38m. Das ist wie gesagt mit
der Tiefsee und dürfte mit dem UWH leicht mehr sein.
Bodenseeaal hat geschrieben:Das Brett zieht doch auch nach Einhängen des Bleis weiterhin etwas nach außen oder? Die Schnur wird nicht parallel zum Boot laufen denk ich mir als Laie
Ja das Brett zieht nach aussen (muss es ja auch) aber das Blei mag das kompensieren und die Schnur läuft parallel zum Boot.

Wenn du die Saiblinge mit der Tiefsee mal gefunden hast ist es von Vorteil nachher mit dem UWH in die Fangtiefe zu stechen, da du mehrere Köder flächedeckend (auf gleicher Tiefe) anbieten kannst
und somit im Normalfall mehr auch Fangchanchen hast.

PS: Wir fingen an diesem besagten Wochenende am Sa 8 Saiblinge und am Sonntag keinen einzigen.

Gruss U96
Zuletzt geändert von U96 am Mo 14. Nov 2011, 20:27, insgesamt 2-mal geändert.
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