Hoi zäme
Es ist ja allgemein bekannt, dass uns die Klimaerwärmung nicht nur heisse Tage und ein verlängertes Badejahr (siehe 2011) bescheren wird, sondern auch mehr Murgänge, Hochwasser, Abstürzende Gletscherteile etc.
Ich gehe auch davon aus, dass starke Hochwasser eher die Regel werden als die Ausnahme. Nicht von der Hand zu weisen sind z.B. auch die Forderungen von Prof. Christian Pfister, der im Zusammenhang mit dem AKW Mühleberg und der Gefahr einer Überflutung des Wohlensees vor noch stärkeren Hochwassern warnte, als dies in den letzten vielleicht 100 Jahren messbar war! Er hat schliesslich mit seinen Studis über 500 Jahre Daten gesammelt zu Wetterphänomenen. Es braucht nur ganz wenig mehr, ein zusätzlicher Tag, Gebiete Stockhorn/Gürbe, Aaretal ab Thun etc. auch mit extremen Wasser und wir hätten die Bescherung....
Ein Hochwasser ist grundsätzlich für erwachsene Fische nicht so ein grosses Problem, wenn sie ausweichen können. Aber da haben wir das Problem - grosse Strecken der von uns verbauten Bäche und Flüsse bieten keine Möglichkeit in Überschwemmten Gebieten und flächeren Zonen Schutz zu suchen. Da müssen wir ansetzen und den Gewässern mehr Platz machen, wenn's sein muss langfristig mit der Verlegung von Strassen, Enteignung von Landbesitzern etc. Schliesslich konnte man in den 60er und 70er auch Leute enteignen für den Bau der Autobahnen (z.B. meinen Grossvater). Weshalb sollte das nicht auch für die Natur möglich sein?
Fischereiverbot, sei es für mehrere Jahre, nach nachweislich den Bestand schädigenden Ereignissen finde ich OK. Man kann auch auf andere Zielfische gehen als auf Edelfische. Zum Fang und Drill sind andere oft vorkommende Fischarten auch sehr spannend (Barben !) und in der Küche können auch Weissfische schmackhafte Gerichte abgeben - gäll Tom
Rolandus