Nächsten Montag, am 16. Mai, ist das dreijährige Äschenmoratorium in weiten Teilen des Kantons Bern zu Ende. Nach langer Abstinenz bezüglich der Fischerei auf die Fahnenträgerinnen darf man nun wieder auf diese fischen, wobei bekanntlich strengere Schonmassnahmen gelten. Das Schonmass beträgt 36cm, die tägliche Maximalentnahme 2 Stk. und das erlaubte Jahreslimit liegt bei 20 Stk. Dass den Äschen auch von Seiten FI grosse Aufmerksamkeit gewidmet wird, merkt man auch an der grünen Spezialstatistik extra für die Thymallusse.
Nun irgendwie weiss ich nicht, wie ich mich fühlen soll
Werden sich alle an die neuen Gesetze halten? Werden massenhaft Massäschen gezielt releast, bis man endlich eine ü50er Äsche hat? Zeigt man nun der Äsche nach dem Moratorium mehr Respekt und behandelt sie fairer? Soll man überhaupt an der Eröffnung fischen gehen oder ist die Äschenfischerei nicht eher eine Herbst-/Winterfischerei? Fragen über Fragen...
Wie seht ihr das? Geht ihr am Montag äscheln oder findet ihr das nicht angebracht? Freut ihr euch auf die Eröffnung und habt ihr eventuell sogar neue Äschenstrategien entwickelt während den letzten drei Jahren? Werdet ihr euer Verhalten gegenüber den Fahnenträgerinnen anpassen und inwiefern?
Bin gespannt auf eure Rückmeldungen!
Gruss helix



