Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

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helix
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Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von helix »

Liebe Fischerkolleg/innen

Nächsten Montag, am 16. Mai, ist das dreijährige Äschenmoratorium in weiten Teilen des Kantons Bern zu Ende. Nach langer Abstinenz bezüglich der Fischerei auf die Fahnenträgerinnen darf man nun wieder auf diese fischen, wobei bekanntlich strengere Schonmassnahmen gelten. Das Schonmass beträgt 36cm, die tägliche Maximalentnahme 2 Stk. und das erlaubte Jahreslimit liegt bei 20 Stk. Dass den Äschen auch von Seiten FI grosse Aufmerksamkeit gewidmet wird, merkt man auch an der grünen Spezialstatistik extra für die Thymallusse.

Nun irgendwie weiss ich nicht, wie ich mich fühlen soll :wink: . Die grosse Vorfreude und das angespannte Bangen wie bei anderen Eröffnungen will bei mir gar nicht richtig aufkommen. Auf einen Schlag werden am Montag wohl hunderte von Fischern ihre zwei Äschen fangen gehen. Dieses Limit zu erreichen, dürfte wohl bei den aktuellen Beständen und den sehr tiefen Wasserständen und dem ziemlich klaren Wasser überhaupt kein Problem darstellen, vielleicht muss man sogar schauen, dass man nicht "zu schnell" schon wieder mit dem Fischen aufhören muss an jenem Tag.

Werden sich alle an die neuen Gesetze halten? Werden massenhaft Massäschen gezielt releast, bis man endlich eine ü50er Äsche hat? Zeigt man nun der Äsche nach dem Moratorium mehr Respekt und behandelt sie fairer? Soll man überhaupt an der Eröffnung fischen gehen oder ist die Äschenfischerei nicht eher eine Herbst-/Winterfischerei? Fragen über Fragen...

Wie seht ihr das? Geht ihr am Montag äscheln oder findet ihr das nicht angebracht? Freut ihr euch auf die Eröffnung und habt ihr eventuell sogar neue Äschenstrategien entwickelt während den letzten drei Jahren? Werdet ihr euer Verhalten gegenüber den Fahnenträgerinnen anpassen und inwiefern?

Bin gespannt auf eure Rückmeldungen!

Gruss helix
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Gruess helix
fly

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von fly »

Ich werd am Montag sicher nicht gehn, da ich nicht kann, jedoch erwarte ich auch ein Massacker....
Ich hoffe das genügend Aufseher da sein werden, um das von dir erwähnte bis zum 50er releasen zu unterbinden...
Rolandus

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von Rolandus »

Ich gehe an den Wohlensee, wo ich an diesem Abend auch mal ein Boot anschauen kann, das ich mitbenützen darf :-)
Ich würde lieber mal einen grossen Hecht wie "Felchenfischer" oder dann eine schöne Egli-Strecke (z.B. Bielersee) drillen.
Irgendwie macht es einem nicht an, bei so wenig Wasser im Fluss zu fischen.....
Und dieses Jahr, dann vor allem im Herbst werde ich auf die Barben los gehen. Die sollen sowieso spannender und stärker im Drill sein und es ist auch nicht so einfach, diese zu fangen, also auch da zu drillen.
Rolandus
MS Tripper

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von MS Tripper »

Ich werde am Abend sicher mal einen Augenschein vom Treiben in der Restwasserstrecke nehmen. Ob mit oder ohne Rute weiss ich noch nicht - das hängt v.a. vom Wasserstand und dem Vorkommen von Fluginsekten zusammen! Eine wirkliche Freude wird bei mir wohl erst aufkommen, wenn ich weiss dass die neuen Regelungen auch kontrolliert und durchgesetzt werden.
Zuletzt geändert von MS Tripper am Do 12. Mai 2011, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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miKe
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von miKe »

helix hat geschrieben: Dieses Limit zu erreichen, dürfte wohl bei den aktuellen Beständen und den sehr tiefen Wasserständen und dem ziemlich klaren Wasser überhaupt kein Problem darstellen
Die derzeitige Wetterlage und die damit zusammenhängenen Niederschläge dürften das Wasser leicht anschwellen lassen und eine Trübung mit sich bringen. So wird das Fischen auf die wunderschönen Äschen bestimmt nicht "einfacher". Auch Wettereinbrüche scheinen sie nicht sonderlich zu mögen.

Für mich ist die Aesche ein Herbst- und Winterfisch und ich freue mich schon wieder auf die nebligen und kalten Morgen ab Oktober bis Dezember.

Die Aeschen dürften bei den momentan herrschenden Wassertemperaturen eh nicht von grosser kulinarischer Bedeutung sein und haben vielleicht auch gar nicht sooooo viel zu befürchten?

Gruss
Mike
MS Tripper

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von MS Tripper »

miKe hat geschrieben:...und haben vielleicht auch gar nicht sooooo viel zu befürchten? Gruss Mike
Träumer :mrgreen:
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fisherking
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von fisherking »

Äschenfischen gehört für mich in den Herbst.
Ich befischte sie bis anhin erst nach Beginn der Forellenschonzeit.
Der Gedanke einmal eine ü50er zu fangen ist nun halt schon sehr
verlockend :? ABER ich denke nicht das ich weich werde...

Momentan ist eh schon viel los am Wasser...und die Eglis
sollten auch bald "Fangreif" sein :chef:

Mal schauen ob ich den Kapitalen Äschen widerstehen kann & will...
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davidoff
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von davidoff »

Die Aeschenzeit beginnt bei mir ab November bis 31.12. Als Beifang beim Forellenfischen kann es aber doch auch einmal eine Aesche geben.
Denke die schmecken bei diesen Wassertemperaturen auch nicht besonders gut.
Im Herbst/Winter bei Schneebedecktem Boden mit einem Kaffi Gügs unterwegs, was gibt es schöneres.
Da muss nicht mal ein Fangerfolg das Ziel sein.

Lasst die Aeschen doch in Ruhe bis in den Herbst.
EHC OLTEN
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Loup
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von Loup »

Habe mir vor 3 Jahren eine Wendelaufrolle gekauft für die Aeschenfischerei mit Zapfen und Nymphe. Nun muss ich doch gestehen, dass es mich "chribelet", dies Technik zu probieren. Muss sagen, dass die Aeschenfischerei für mich eigentlich auch eher eine Winterfischerei ist und ich mir nicht vorstellen kann, an der Aare zu stehen, auf Aeschen zu fischen und die Bäume sind grün und alles ist voller Blumen. Jahrzehntelang war die Aeschenfischerei immer der Ausklang eines Fischerjahres und ich freute mich immer, wenn ich über Weihnachten eine frisch gefangene Fahnenträgerin zubereiten konnte.
Schade, haben die Aeschen nicht bis Ende August oder sogar September Schonzeit.
Gruss vom Murtensee
Loup
Arts

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von Arts »

Hallo,

Ich werde nicht gehen, muss arbeiten..... aber ich werde sicher auch meine Versuche starten, zumal ich noch nie eine Äsche gefangen habe....
Ich selbst habe auch gemischte Gefühle.... Man bedenke, da drausen gibt es viele Fischer, nicht alle sind so interessiert und machen sich solche gedanken wie wir sie uns hier im Forum machen

Gruss
Tom
Schweizer Angler

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von Schweizer Angler »

ich werde wohl nicht gehenund sonntag ist der grosse schiff angesagt - vielleicht kommt die aare dann hoch und braun, dann haben die äschen verlängerte schonzeit, jedenfalls von thun bis weiter unten.
auch für mich ist der herbst die eigentliche angelzeit, und falls die aare in den kommenden wochen wieder einen normalen wasserstand erreichen sollte, dann ist eh nicht äschensaison - die tausenden von böötli ,brätlern und hundis stören dann in der besagten strecke genug.

fischen geh ich in dieser zeit trotzdem, aber i.d.r auf barben, forellen und vorallem alet. äschen waren in solchen zeiten eh beifang, vielleicht entnehme ich mal eine, vielleicht auch nicht. im herbst möchte ich aber schon eine fangen & entnehmen. allerdings habe ich befürchtungen es ist dann nicht viel wie früher, nur dass diesmal nicht ab 31.999098 die fänge aufhören, sondern ab 35,99909. zumindest wer vorher voll zulangte wird es immer noch tun, denn die vollpackung ist deren fischer ziel (egal in einer wie hohen zahl sich die vp jeweils auszeichnet, hautpsache vp).
selbst plädiere ich immer noch für fangfenster, z.b. 1jahr 36-40, dann eines 41-45, dann wieder von vorn, wäre auch leicht zu organisieren, mann kanns im reglement mit jahr und fangfenster für mindestens 10 jahre vorgeben (der vormalige fi-inspektor "beklagte" sich soviel ich weiss ja, mal dass er immer wieder änderungen drucken lassen müsste, dafür mochte er einlageblätter, so dass man bald einen ordner mitschleppen muss :lol: ).

betreffend kontrollen hat zumindest ein kollege von mir keine aufforderung bekommen besonders zu kontrollieren, finde ich (und er) schade, er wird es aber tun - und besonders nicht nur am 16, sondern erst recht auch danach.

gruss

sa
habakuk

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von habakuk »

ich freue mich! denke aber nicht, dass ich gleich am montag ans wasser gehen werde, höchstens um all die "eindringlinge" in meiner, seit 3 jahren, sagenhaft ruhigen strecke zu begaffen. mit der ruhe ist es jetzt wohl vorbei. ich wurde in der zwischenzeit ganz vom tirolerhölzl geheilt und werde nur noch mit der trockenfliege auf äschen fischen. einfach weils so schön ist...

ich hoffe sehr, das einigen unbelehrbaren ab den guten beständen ein licht aufgeht!
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tom66
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von tom66 »

Da ich morgen eh in die Karibik fliege, auch zum fischen, werde ich wie die meisten hier erst im Herbst auf die "Grauen" fischen, dennoch an alle Petri Heil!

Gruess

Tom66
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zuma
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Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von zuma »

Danke Pesche für das iniziieren dieses Treads!
Aescheinzeit ist Winterzeit - ganz einfach!
Aeschen fäng man mit der Fliege und kontrolliert wird - auch von meiner Wenigkeit.... :cop:
Gruss Kurt

(Bambus-&Trockenfliegenpurist)
Schweizer Angler

Re: Moratoriumsende am Montag im Kt. Bern

Beitrag von Schweizer Angler »

ich glaube auch naturköderangler können fair fischen - wenn sie die hakengrösse berücksichtigen und die fische nicht erst tief schlucken lassen (was die hakengrösse nicht unwesentlich positiv beeinflusst).

zugegeben (uund erfreulicherweise) lassen sich äschen problemlos mit kunstködern fangen, nicht nur an der flifirute - nymphen am zapfen, vielleicht noch an der laufrolle gefischt ("nottingham style") sind durchaus oft auch faires fischen mit ebensolchen ködern. zudem muss man sich nicht um wurmzuchten und mehlwürmer kümmern. letztendlich spielt die dauer des drills von äschen, dann besonders noch bei wassertemperaturen ab 18 grad eine tragende rolle. da kann auch der flifi mit zu feinem geschirr und zu langen drills (und aus dem wasser heben um zu fötelen) ebenso negativ auf ein äschenleben einwirken, sofern er sie releasen will/muss. an der areuse, der orbe und am doubs ist die äsche zudem kein winterfisch.

gruss

sa
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