Bachforelle im Kt. Bern
-
Arts
Bachforelle im Kt. Bern
Hallo Zusammen,
Ich hab mir mal etwas die Statistike angeschaut. Es ist ja nichts neues das die Bachforelle gefährdet ist. In allen berner Gewässeren sind die Zahlen in den letzten 10 Jahren extrem zurückgegangen.
Im Hinblick, dass die Bachforelle der meistvorkommende Fisch in unseren Fliessgewässern sein soll get es ihr wohl verdamt schlecht.
Festgestellt habe ich, dass an fast allen Streckenabschnitte der Kantonsgewässer mit vorwiegendem Edelfischbestand, die Fänge sich jeweils bei um die 400- 600 selten mal bis zu 1000 Fänge befinden.
Am schlimmsten hats die Sense getroffen in den letzten 10 Jahren, von ca 650 Fänge auf im Jahr 2009/2010 nur 250 Fänge!
Das macht mir sorgen..... Und wieder frage ich mich, wie man bei solchen Fangzahlen, seit Jahren bei Fangzahlbeschränkungen von 6 Forellen pro Tag bleibt!
Wie ich schon immer gesagt habe heisst das für einen gefährdeten Fisch, fangt soviel ihr könnt! Und das bestätigt doch auch die Statistik, bei den Anzahl Patenten, wird bei diesen Zahlen wohl niemand im Kt. Bern je die Vollpackung gefangen haben (ausgenommen Bergseen)
Ich bin der Meinung das wir für unsere Bafo wirklich einen Handlungsbedarf haben....
Ein mehrjähriges Moratorium und Äschenähnliche Fangzahlbeschränkungen würde ich begrüssen, und empfinde ich als notwendig
Was mein ihr zu diesem Thema?
Gruss
Tom
Ich hab mir mal etwas die Statistike angeschaut. Es ist ja nichts neues das die Bachforelle gefährdet ist. In allen berner Gewässeren sind die Zahlen in den letzten 10 Jahren extrem zurückgegangen.
Im Hinblick, dass die Bachforelle der meistvorkommende Fisch in unseren Fliessgewässern sein soll get es ihr wohl verdamt schlecht.
Festgestellt habe ich, dass an fast allen Streckenabschnitte der Kantonsgewässer mit vorwiegendem Edelfischbestand, die Fänge sich jeweils bei um die 400- 600 selten mal bis zu 1000 Fänge befinden.
Am schlimmsten hats die Sense getroffen in den letzten 10 Jahren, von ca 650 Fänge auf im Jahr 2009/2010 nur 250 Fänge!
Das macht mir sorgen..... Und wieder frage ich mich, wie man bei solchen Fangzahlen, seit Jahren bei Fangzahlbeschränkungen von 6 Forellen pro Tag bleibt!
Wie ich schon immer gesagt habe heisst das für einen gefährdeten Fisch, fangt soviel ihr könnt! Und das bestätigt doch auch die Statistik, bei den Anzahl Patenten, wird bei diesen Zahlen wohl niemand im Kt. Bern je die Vollpackung gefangen haben (ausgenommen Bergseen)
Ich bin der Meinung das wir für unsere Bafo wirklich einen Handlungsbedarf haben....
Ein mehrjähriges Moratorium und Äschenähnliche Fangzahlbeschränkungen würde ich begrüssen, und empfinde ich als notwendig
Was mein ihr zu diesem Thema?
Gruss
Tom
-
MS Tripper
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Meines Erachtens vernünftig wäre eine generelle Fangzahlbeschränkung wie bei den Äschen , also 2 Forellen pro Tag, sowie eine jährliches Entnahmemaximum von 20 Forellen. Weiter müsste in den grösseren Gewässern (z.B. Aare) das Mindestmass auf 35cm erhöht werden.
Ausserdem sollten, wenns nach mir ginge, bis zum Ende der Äschenschonzeit sämtliche Köder, welche auch regelmässig die Fahnenträgerinnen an den Haken locken (sämtliche Zäpflimethoden, aber auch Fliegen und Nymphen) in Gewässern wo beide Fischarten gemeinsam vorkommen, untersagt sein.
Ausserdem sollten, wenns nach mir ginge, bis zum Ende der Äschenschonzeit sämtliche Köder, welche auch regelmässig die Fahnenträgerinnen an den Haken locken (sämtliche Zäpflimethoden, aber auch Fliegen und Nymphen) in Gewässern wo beide Fischarten gemeinsam vorkommen, untersagt sein.
-
Würmlibader
Re: Bachforelle im Kt. Bern
da bin ich deiner meinung, tripper.
was von mir aus auch noch sinn machen würde, ist dass kleinere flüsse (ilfis, gürbe, emme, saane...) welche doch unter ziemlich grossem befischungsdruck leiden, abwechlungsweise für 2 jahre unter ein moratorium fallen!
meiner ansicht nach würden sich die bestände so auch ziemlich erholen.
da so auch kaum mehr jemand in den läufen rumwatscheln würde, könnten sich auch die klein- und kleinstlebewesen erholen, somit wäre auch wieder mehr nahrung vorhanden, was dann auch über weitere jahre den bestand an forellen und äschen höher halten würde.
alternativ könnte man natürlich die bäche mit x-millionen elritzen besetzen, dann wäre auch wieder nahrung für die trouts da allerdings immer noch nicht sehr viel nahrung für die nahrung der forellen...

was von mir aus auch noch sinn machen würde, ist dass kleinere flüsse (ilfis, gürbe, emme, saane...) welche doch unter ziemlich grossem befischungsdruck leiden, abwechlungsweise für 2 jahre unter ein moratorium fallen!
meiner ansicht nach würden sich die bestände so auch ziemlich erholen.
da so auch kaum mehr jemand in den läufen rumwatscheln würde, könnten sich auch die klein- und kleinstlebewesen erholen, somit wäre auch wieder mehr nahrung vorhanden, was dann auch über weitere jahre den bestand an forellen und äschen höher halten würde.
alternativ könnte man natürlich die bäche mit x-millionen elritzen besetzen, dann wäre auch wieder nahrung für die trouts da allerdings immer noch nicht sehr viel nahrung für die nahrung der forellen...
-
Arts
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Hallo,
Finde ich gut diese Idee... Meine Meinung..
Überlegt mal, ist doch wirklich Schwachsinn das im Kt. Bern unabhängig des Gewässers immer die Selben Fangzahlbeschränkungen gelten...
Bei den Mindestmassen geht man auf die Gewässer ein, aber bei der Entnahmemenge, macht man keinen Unterschied... da bringt das Montags, Mittwoch, Samstag Modell auch nicht viel.....
Tom
Finde ich gut diese Idee... Meine Meinung..
Überlegt mal, ist doch wirklich Schwachsinn das im Kt. Bern unabhängig des Gewässers immer die Selben Fangzahlbeschränkungen gelten...
Bei den Mindestmassen geht man auf die Gewässer ein, aber bei der Entnahmemenge, macht man keinen Unterschied... da bringt das Montags, Mittwoch, Samstag Modell auch nicht viel.....
Tom
- Loup
- Beiträge: 1633
- Registriert: Fr 12. Okt 2007, 21:40
- Wohnort: Seeland
- Has thanked: 25 times
- Been thanked: 97 times
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Ich bin gegen ein Moratorium, da hätten alle noch mehr Zeit um irgendwelche..... Sachen im FF zu schreiben.
Gruss vom Murtensee
Loup
Loup
-
Arts
Re: Bachforelle im Kt. Bern
LOL,
OK, dann Fangen wir lieber Fische ohne Rücksicht auf wirkliche Nachhaltigkeit und "verschwenden" nicht unsere Zeit in einem Forum?
Überrascht mich nun etwas diese Aussage.....
Tom
OK, dann Fangen wir lieber Fische ohne Rücksicht auf wirkliche Nachhaltigkeit und "verschwenden" nicht unsere Zeit in einem Forum?
Überrascht mich nun etwas diese Aussage.....
Tom
Zuletzt geändert von Arts am So 20. Mär 2011, 23:07, insgesamt 2-mal geändert.
- Flümi
- Beiträge: 2618
- Registriert: Mo 4. Jun 2007, 19:42
- Meine Gewässer: Aare,Zihl,Schüss,Birs+Bieler,Öschi,Engstlen,Arnen
- Wohnort: Biel
- Has thanked: 29 times
- Been thanked: 101 times

Re: Bachforelle im Kt. Bern
hab mal die Schüss verglichen
im 2002 sind um 6400 Bachforellen gefangen worden, im 2009 nur noch um 2000. Jeweils alle 3 Streckenabschnitte zusammengezählt.
bei den Aufsehern am 16.3. sah es ja meistens so aus: paar wenige Leute hatten 1stk vorzuweisen, dafür aber grössere als normal. sonst gabs nix.
die erlaubte Fangzahl von 6 finde ich auch daneben. wenn mal das Wetter, die Trübung usw stimmt und alle Forellen aus ganzen Gebieten in den gleichen Löchern und/oder am Rand sind, sollte man nicht einfach mit der grossen Kelle den Bestand dezimieren dürfen, wie wenn man an einem Stausee fischt, der abgelassen wird, sich die Wasserfläche um 90% verkleinert und die Fische quasi gestapelt vorkommen.
im 2002 sind um 6400 Bachforellen gefangen worden, im 2009 nur noch um 2000. Jeweils alle 3 Streckenabschnitte zusammengezählt.
bei den Aufsehern am 16.3. sah es ja meistens so aus: paar wenige Leute hatten 1stk vorzuweisen, dafür aber grössere als normal. sonst gabs nix.
die erlaubte Fangzahl von 6 finde ich auch daneben. wenn mal das Wetter, die Trübung usw stimmt und alle Forellen aus ganzen Gebieten in den gleichen Löchern und/oder am Rand sind, sollte man nicht einfach mit der grossen Kelle den Bestand dezimieren dürfen, wie wenn man an einem Stausee fischt, der abgelassen wird, sich die Wasserfläche um 90% verkleinert und die Fische quasi gestapelt vorkommen.
Gruss, Stefan
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante
Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
Schlitzohr, Spassvogel, durchschnittlicher Allrounder und Märchentante

Sensibilisierung für Umgang in (Fischer-) Foren
-
Arts
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Hallo,
Ja, die Schüss ist auch ein grosser Verlierer im letzten Streckenabschnitt "Schüss von Rondchâtel bis zum Bielersee (238)" schaut euch mal diese Statistik an...
Und das ist im Kt Bern Symptomatisch....
Wenn das nicht Anlass zur Sorge gibt? Eine solche Tendenz würde ich als Zusammenbruch der Bestände bezeichnen! Interpolieren wir diese Kurve mal in die Zukunft, so wird diese, wenn wir weitermachen wie bisher, in den nächsten Jahren bei 250 Fängen sein...
Tom
Ja, die Schüss ist auch ein grosser Verlierer im letzten Streckenabschnitt "Schüss von Rondchâtel bis zum Bielersee (238)" schaut euch mal diese Statistik an...
Und das ist im Kt Bern Symptomatisch....
Wenn das nicht Anlass zur Sorge gibt? Eine solche Tendenz würde ich als Zusammenbruch der Bestände bezeichnen! Interpolieren wir diese Kurve mal in die Zukunft, so wird diese, wenn wir weitermachen wie bisher, in den nächsten Jahren bei 250 Fängen sein...
Tom
-
rocknroll666
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Nimmt mich wunder, ob im Jahre 2010 überhaupt noch 100 aus der Sense kamen...Arts hat geschrieben: Am schlimmsten hats die Sense getroffen in den letzten 10 Jahren, von ca 650 Fänge auf im Jahr 2009/2010 nur 250 Fänge!
Zudem würde ich 35cm in der Aare (unterhalb Thun z.B.) plus abwechslungsweise Moratorien in kleinen Flüssen und eine Jahresbegrenzung (50?) und Tagesbegrenzung (3?) sehr begrüssen !
-
Schweizer Angler
Re: Bachforelle im Kt. Bern
@arts
voll deiner meinung, wäre sofort dafür. nur, vonselber macht das inspektroat hier nichts, es müsste schon der bestand "zusammenbrechen" wie bei der äsche, und dann gäbs ein moratorium für ein paar jahre. dein vorschlag mit sofortiger einführung (organisatorisch wäre der nächste termin 2012/13) würde dem vorbeugen.
dann haben wir 2-3 vereine die die ganze berner fischerei beeinflussen (auch an gewässern an jenen sie nicht zuhause sind), und die dürften sich wie beim äschenmratorium vemutlich zuerst mal gegen eine beschränkung bei bafos stellen. allderdings sind rund 70% der ch fischer nicht in einem verein, in bern dürfte dies etwa ähnlilch sein. das inspektorat sagt immer man solle von fischern selbst gewünschte änderungen via verein einbringen, demnach wären die chancen aus meiner obigen sicht aber klein.
darum empfehle ich eine unterschriftensammlung via web (u-formular auf server zum download und ausdruck), welches wie bei einer traditionellen unterschriftensammlung ausgefüllt wird und vom fischer der auch in keinem verein ist direkt ans inspektorat eingesandt werden kann. online umfragen sind bei behörden nicht so angesehen wie "papier", online kann man auch "schummeln" und nicht jeder der betroffen könnte seine stimme (und diese sogar mehrmals) abgeben.
hat das inspektorat "schriftliche" wünsche der angler für eine beschränkung bei bafos erhalten, dürfte die wirkung und chance grösser sein.
grus
sa
voll deiner meinung, wäre sofort dafür. nur, vonselber macht das inspektroat hier nichts, es müsste schon der bestand "zusammenbrechen" wie bei der äsche, und dann gäbs ein moratorium für ein paar jahre. dein vorschlag mit sofortiger einführung (organisatorisch wäre der nächste termin 2012/13) würde dem vorbeugen.
dann haben wir 2-3 vereine die die ganze berner fischerei beeinflussen (auch an gewässern an jenen sie nicht zuhause sind), und die dürften sich wie beim äschenmratorium vemutlich zuerst mal gegen eine beschränkung bei bafos stellen. allderdings sind rund 70% der ch fischer nicht in einem verein, in bern dürfte dies etwa ähnlilch sein. das inspektorat sagt immer man solle von fischern selbst gewünschte änderungen via verein einbringen, demnach wären die chancen aus meiner obigen sicht aber klein.
darum empfehle ich eine unterschriftensammlung via web (u-formular auf server zum download und ausdruck), welches wie bei einer traditionellen unterschriftensammlung ausgefüllt wird und vom fischer der auch in keinem verein ist direkt ans inspektorat eingesandt werden kann. online umfragen sind bei behörden nicht so angesehen wie "papier", online kann man auch "schummeln" und nicht jeder der betroffen könnte seine stimme (und diese sogar mehrmals) abgeben.
hat das inspektorat "schriftliche" wünsche der angler für eine beschränkung bei bafos erhalten, dürfte die wirkung und chance grösser sein.
grus
sa
- helix
- Beiträge: 1236
- Registriert: Di 28. Sep 2010, 18:15
- Meine Gewässer: Berner Oberland
- Been thanked: 1 time

Re: Bachforelle im Kt. Bern
Arts, die Fragen, welche du da aufwirfst sind sicherlich berechtigt, nur sind sie derart komplex, dass sicherlich niemand hier eine allgemeingültige richtige Antwort geben kann. Auch des Inspektorat weiss ganz sicher über die Umstände Bescheid und liegt diesbezüglich mit Bestimmtheit nicht auf der faulen Haut.
Man kann sicherlich nicht vor dem PC aufgrund von Statistiken und Zahlenvergleichen über Bachforellenbestände diskutieren, da muss man schon raus in die Natur und die Gegebenheiten an jedem Bafogewässer für sich betrachten!
Da gerade der Kt. Bern sehr viele verschiedene Bafogewässer hat, müsste man hier unbedingt jedes Gewässer für sich betrachten, um "ideale Lösungen" betreffend Bachforellen-Schonmassnahmen zu finden. Aber wer will das dann schon alles lesen und begreifen? Wir armen Fischer müssen ja schon heute ein halbes Buch lesen, um über die Regeln und Gesetze aufgeklärt zu werden und in weiten Kreisen flucht man über die Gesetzes- und Reglementierwut unserer Behörden. Es ist nicht ganz so einfach, diese verschiedenen Anliegen unter einen Hut zu bringen...
helix
Man kann sicherlich nicht vor dem PC aufgrund von Statistiken und Zahlenvergleichen über Bachforellenbestände diskutieren, da muss man schon raus in die Natur und die Gegebenheiten an jedem Bafogewässer für sich betrachten!
Da gerade der Kt. Bern sehr viele verschiedene Bafogewässer hat, müsste man hier unbedingt jedes Gewässer für sich betrachten, um "ideale Lösungen" betreffend Bachforellen-Schonmassnahmen zu finden. Aber wer will das dann schon alles lesen und begreifen? Wir armen Fischer müssen ja schon heute ein halbes Buch lesen, um über die Regeln und Gesetze aufgeklärt zu werden und in weiten Kreisen flucht man über die Gesetzes- und Reglementierwut unserer Behörden. Es ist nicht ganz so einfach, diese verschiedenen Anliegen unter einen Hut zu bringen...
helix
Gruess helix
-
Schweizer Angler
Re: Bachforelle im Kt. Bern
was mich zudem nervt ist die völlig unaussagekräftige fangstatistik berns. graubünden z.b. ist da viel aufschlussreicherund hilft effektiv den bestand und "ertrag" eines gewässer zu quantifizieren. da steht nicht nur ein datum und was wo gefangen. da könnte man auch mal dem berner inspektorat eine änderung beantragen.
http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwa ... stik1.aspx
gruss
sa
http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwa ... stik1.aspx
gruss
sa
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Sehr gute Ansätze von einigen Usern hier, nur was bis anhin vergessen wurde sind die Prädatoren. Sollte es zu mehrjährigen Moratorien kommen würden die fischfressenden in Ueberzahl vorkommenden Vögel ein Grossteil der Bafos und Aeschen fressen da sie gar nicht mehr durch Fischer gestört würden. Wenn ich im Winter beobachte, wieviele Gänsesäger sich mittlerweile in einigen Gewässern des Kantons bern herumtreiben, erstaunt mich gar nichts mehr. Solche Vögel sind viel effizienter als der beste Fischer, die kleinen fressen sie und die grösseren werden zum Teil verletzt. Es nützt nichts einfach ein Moratorium zu fordern, das Ganze muss dann auch mit anderen Massnahmen vernetzt sein.
Gruess
Tom66
Gruess
Tom66
- BrownTrout
- Beiträge: 223
- Registriert: So 20. Feb 2011, 14:35
- Meine Gewässer: Lüssel,Bergseen,Birs,Elsass

Re: Bachforelle im Kt. Bern
@tom66
Das mit dem fliegenden Ungeziefer werden die Jäger wahrscheinlich nicht mehr in den Griff bekommen weil sich die Brutpaare enorm schnell vermehrt haben den Befürwortern sei Dank
Es war nie vorhergesehen das sich so viele Brutpaare bilden allein an der Birs hat es schon 10 Brutpaare und mit dem Satz das wen niemand mehr fischen geht,
die Viecher dan unbeirrt Jagen können geb ich dir recht! Jedenfalls freut es mich sehr und das will ich betonen das in diversen Gewässern der Schweiz ( spreche extra keine Namen an) EIN PAAR Gänseseger oder Kormorane den Rückenschwumm im Wasser machen und da hat die Flak wahrscheinlich nachgeholfen
Das mit dem fliegenden Ungeziefer werden die Jäger wahrscheinlich nicht mehr in den Griff bekommen weil sich die Brutpaare enorm schnell vermehrt haben den Befürwortern sei Dank
die Viecher dan unbeirrt Jagen können geb ich dir recht! Jedenfalls freut es mich sehr und das will ich betonen das in diversen Gewässern der Schweiz ( spreche extra keine Namen an) EIN PAAR Gänseseger oder Kormorane den Rückenschwumm im Wasser machen und da hat die Flak wahrscheinlich nachgeholfen
Zuletzt geändert von BrownTrout am Mo 21. Mär 2011, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
Fischen ist das wohl schönste Hobby
-
lacustribus
Re: Bachforelle im Kt. Bern
Der Fischrückgang im Kanton Bern, insbesondere der Bachforellen, ist meines Wissens nicht restlos geklärt und davon auszugehen, dass eine drastische Fangzahlbeschränkung die "heile Fischerwelt" zurückbringt, finde ich zu kurz gegriffen. Eine starke Zunahme der Prädatoren, chemische Rückstände im Wasser welche von den Kläranlagen (noch) nicht eliminiert werden können und extreme Hochwasser spielen sicher auch eine Rolle.
Aber ich kann alle diejenigen, welche sich nach immer mehr Verboten und Reglementierungen sehnen trösten, der gesellschaftliche Druck gegen die Fischerei wird weiter zunehmen, so dass ihr dann alle die ersehnten Einschränkungen ohne grosse Aktionen sozusagen gratis erhalten werdet. Ob gerade wir Fischer Vorreiter dieser Entwicklung sein müssen, möchte ich für mich zumindest, sehr bezweifeln.
Aber ich kann alle diejenigen, welche sich nach immer mehr Verboten und Reglementierungen sehnen trösten, der gesellschaftliche Druck gegen die Fischerei wird weiter zunehmen, so dass ihr dann alle die ersehnten Einschränkungen ohne grosse Aktionen sozusagen gratis erhalten werdet. Ob gerade wir Fischer Vorreiter dieser Entwicklung sein müssen, möchte ich für mich zumindest, sehr bezweifeln.