Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinweis...
- Flyfisherman Markus
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Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinweis...
Liebe Fischerkollegen
Es ist wirklich unglaublich mit welcher Ignoranz uns Fischern gegenüber die jurassischen Behörden handeln. Diese Tage wurden vom Kanton Jura die Unterlagen für das Fischereipatent 2011 zugestellt. Mit keinem Wort wird etwas über das grosse Fischsterben am Doubs erzählt!
Ich empfinde das als Hohn uns Fischern gegenüber, wir sind nur dazu da, die Patentgebühren zu entrichten, Anspruch auf Informationen von offizieller Seite haben wir anscheinend nicht.
Als Reaktion darauf habe ich heute den verantwortlichen Stellen mein Patent aus Protest mit einem scharfen 2-seitigen Brief zurückgesandt...hoffentlich tun es möglichst viele Fischer gleich, vielleicht merken die dann endlich, dass wir Fischer genug haben von der Passivität der Behörden im Jura!
Gruss
Flyfisherman
Es ist wirklich unglaublich mit welcher Ignoranz uns Fischern gegenüber die jurassischen Behörden handeln. Diese Tage wurden vom Kanton Jura die Unterlagen für das Fischereipatent 2011 zugestellt. Mit keinem Wort wird etwas über das grosse Fischsterben am Doubs erzählt!
Ich empfinde das als Hohn uns Fischern gegenüber, wir sind nur dazu da, die Patentgebühren zu entrichten, Anspruch auf Informationen von offizieller Seite haben wir anscheinend nicht.
Als Reaktion darauf habe ich heute den verantwortlichen Stellen mein Patent aus Protest mit einem scharfen 2-seitigen Brief zurückgesandt...hoffentlich tun es möglichst viele Fischer gleich, vielleicht merken die dann endlich, dass wir Fischer genug haben von der Passivität der Behörden im Jura!
Gruss
Flyfisherman
- BrownTrout
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Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
Boykott ist die einzige lösung
Fischen ist das wohl schönste Hobby
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Würmlibader
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
allerdings sollten wenn schon, dann sehr viele (alle werdens ja eh niemals durchziehen) machen.
wenn 2 oder 3 aus protest ihre patente zurücksenden, bohren die bürokraten höchstens ein bisschen in der nase rum.
die idee finde ich grundsätzlich gut, aber eben, ihr solltet eure vernetzungen dazu benützen, noch sehr viele andere davon zu überzeugen.
dass die menge durchaus was bewirken kann, sieht man ja in den nordafrikanischen ländern sehr gut
wenn 2 oder 3 aus protest ihre patente zurücksenden, bohren die bürokraten höchstens ein bisschen in der nase rum.
die idee finde ich grundsätzlich gut, aber eben, ihr solltet eure vernetzungen dazu benützen, noch sehr viele andere davon zu überzeugen.
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- Flyfisherman Markus
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Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
@Würmlibader
Ich leiste meinen Anteil seit Wochen im Gegensatz zu vielen anderen Fischern, siehe http://www.flyfisherman.ch
Ich leiste meinen Anteil seit Wochen im Gegensatz zu vielen anderen Fischern, siehe http://www.flyfisherman.ch
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Schweizer Angler
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
das fischen am doubs ist ja nach wie vor erlaubt, desshalb vielleicht das fehlen eines hinweises? letztes jahr informierten die behörden übers web und die presse, dass sie die fischerei zugunsten der fische jederzeit einschränken können (fanglimit, schonmass), was sie für 2011 für den doubs soviel ich weiss bereits getan haben (aussage eines bekannten).
der kanton be weist bei der vergabe der pachten zum beispiel darauf hin, dass er für den fischbestand in den pachtgewässern keinerlei garantie/versprechen übernimmt.
gruss
sa
der kanton be weist bei der vergabe der pachten zum beispiel darauf hin, dass er für den fischbestand in den pachtgewässern keinerlei garantie/versprechen übernimmt.
gruss
sa
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gianandri
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
Ich finde dein Engagement lobenswert. In der letzten Zeit sind mir immer mehr Bericht über die Verpilzung in der Doubs aufgefallen (Petri£Heil, hebeisen.ch ...etc). An deiner Stelle hätte ich aber mein Patent nicht allein zurückgeschickt, sondern eine Art "Sammeltag" gemacht, wo jeder deinen Brief unterzeichnet und sein Patent gleich abliefern hätte können. Wenn dann gleich ein Haufen Patente zurück gekommen wären, könnten sie sich nicht nur am Kopf kratzen
, ganz im Sinne "nicht kleckern, sondern klotzen"
.
Nichts desto trotz, hut ab vor deinem Einsatz.
Nichts desto trotz, hut ab vor deinem Einsatz.
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Schweizer Angler
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
http://www.jura.ch/CHA/SIC/Centre-media ... tante.html (offizielle medienmitteilung vom januar 2011 die an zahlreiche medien wie fernseh, radio und tv im welschland ergieng. also informiert wurde schon, im kt. be gabs soviel ich weiss auch keine info zum anglerpatent, dass man mit dem verzehr von fischen aus der aare, sanne und birs wegen pcb vorsichtiger sein soll. dafür gab es ebenso zahlreiche pressmeldungen und beiträge im tv).
http://www.estrepublicain.fr/fr/a-la-un ... s-se-meurt
http://www.lepays.fr/doubs/2011/02/21/p ... isonnement
http://www.rfj.ch/rfj/Actualite/Regiona ... d-eau.html
http://www.estrepublicain.fr/fr/a-la-un ... s-se-meurt
http://www.lepays.fr/doubs/2011/02/21/p ... isonnement
http://www.rfj.ch/rfj/Actualite/Regiona ... d-eau.html
- fischer
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Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
@sa: Das Fischereiinspektorat hat neben den Presseinformationen auch über seine HP informiert:Schweizer Angler hat geschrieben:http://www.jura.ch/CHA/SIC/Centre-media ... tante.html (offizielle medienmitteilung vom januar 2011 die an zahlreiche medien wie fernseh, radio und tv im welschland ergieng. also informiert wurde schon, im kt. be gabs soviel ich weiss auch keine info zum anglerpatent, dass man mit dem verzehr von fischen aus der aare, sanne und birs wegen pcb vorsichtiger sein soll. dafür gab es ebenso zahlreiche pressmeldungen und beiträge im tv).
http://www.estrepublicain.fr/fr/a-la-un ... s-se-meurt
http://www.lepays.fr/doubs/2011/02/21/p ... isonnement
http://www.rfj.ch/rfj/Actualite/Regiona ... d-eau.html
http://www.vol.be.ch/site/home/lanat/fi ... uell-2.htm
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Schweizer Angler
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
@ fischer; ich meinte nichts schriftliches zum patent. es gibt apropos immer noch fischer die kein web haben, besonders die "alten".
gruss
sa
gruss
sa
- Flyfisherman Markus
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Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
@gianandri: Danke für Dein Lob, die Bericht im Petri Heil und bei Hebeisen sind nur gekommen, weil vor allem mein Kumpel Michel Baumann seit Wochen alle möglichen Leute kontaktiert und auf die Schweinerei aufmerksam macht und ich ihn auf meiner Website mit Berichten unterstütze!
@Schweizer Angler: Diese lausigen Communiqués auf der Jura-Website kennen wir doch schon seit Jahren, alles nur Beschwichtigungen und Geschwätz! Wir wissen von der Pro Natura, dass die Behörden kein grosses Interesse am Fischbestand haben, an unserem Patentgeld hingegen schon.
Im übrigen haben wir jetzt auf Facebook eine Gruppe gegründet: "Rettet den Doubs! Sauvez le Doubs!" LInk: http://on.fb.me/iddPH1. Es wäre schön, wenn möglichst viele Fischer hier beitreten würden, wir müssen gemeinsam kämpfen, sonst haben wir keinerlei Chancen geben die Strom-Lobby und die schlafenden Behörden.
Gruss
Flyfisherman
@Schweizer Angler: Diese lausigen Communiqués auf der Jura-Website kennen wir doch schon seit Jahren, alles nur Beschwichtigungen und Geschwätz! Wir wissen von der Pro Natura, dass die Behörden kein grosses Interesse am Fischbestand haben, an unserem Patentgeld hingegen schon.
Im übrigen haben wir jetzt auf Facebook eine Gruppe gegründet: "Rettet den Doubs! Sauvez le Doubs!" LInk: http://on.fb.me/iddPH1. Es wäre schön, wenn möglichst viele Fischer hier beitreten würden, wir müssen gemeinsam kämpfen, sonst haben wir keinerlei Chancen geben die Strom-Lobby und die schlafenden Behörden.
Gruss
Flyfisherman
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soubi
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
Auch nach dem Fischsterben anfangs der 80iger wurden wir über das damalige Fischsterben nicht orientiert!
Nach dem beitritt des Kanton Jura zum Bund im Jahr 1979 haben die Fischerei Probleme begonnen. Um die Fischer aus nah und fern anzulocken, wurden von nördlichen Fischfarmen mässige Forellen eingeflogen, ausgesetzt und die Tageslimite auf 12 Stück heraufgesetzt. Mit ihren kleinen Köpfen und bläulicher Farbe haben wir sie die ‹‹Blauen›› genannt. Leider wurden auch Krankheiten eingeschleppt. Die Äschen waren die ersten die von der Krankheit betroffen wurden. Nach einiger zeit wurde auch die Forellen infiziert. Die gleichen Probleme begannen auch nach der Aare Vergiftung 1971 durch die Thuner Firma Selve. Auch damals wurde durch den Forellen Besatz die UND Krankheit ‹‹ Ulcerative Dermalnekrose›› eingeschleppt.
Entlang des Doubs- Laufes auf französischer Seite sind Kläranlagen ein Wunschdenken von uns, was im Lac de Brenets bestens ersichtlich ist!
Der Schwall- Sunkbetrieb wurde erst zum Problem, als die Automatik den Mensch ablöste. In meiner damaligen Fischerzeit in Soubey begann der Wasserspiegel ca. um 1030Uhr langsam anzusteigen und beim absenken hatten die klein Tiere genügend zeit den Standort zu wechseln.
Gruss vom soubi
Nach dem beitritt des Kanton Jura zum Bund im Jahr 1979 haben die Fischerei Probleme begonnen. Um die Fischer aus nah und fern anzulocken, wurden von nördlichen Fischfarmen mässige Forellen eingeflogen, ausgesetzt und die Tageslimite auf 12 Stück heraufgesetzt. Mit ihren kleinen Köpfen und bläulicher Farbe haben wir sie die ‹‹Blauen›› genannt. Leider wurden auch Krankheiten eingeschleppt. Die Äschen waren die ersten die von der Krankheit betroffen wurden. Nach einiger zeit wurde auch die Forellen infiziert. Die gleichen Probleme begannen auch nach der Aare Vergiftung 1971 durch die Thuner Firma Selve. Auch damals wurde durch den Forellen Besatz die UND Krankheit ‹‹ Ulcerative Dermalnekrose›› eingeschleppt.
Entlang des Doubs- Laufes auf französischer Seite sind Kläranlagen ein Wunschdenken von uns, was im Lac de Brenets bestens ersichtlich ist!
Der Schwall- Sunkbetrieb wurde erst zum Problem, als die Automatik den Mensch ablöste. In meiner damaligen Fischerzeit in Soubey begann der Wasserspiegel ca. um 1030Uhr langsam anzusteigen und beim absenken hatten die klein Tiere genügend zeit den Standort zu wechseln.
Gruss vom soubi
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Schweizer Angler
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
danke soubi für die interessante info.
soviel ich weiss hat wenigstens das besatzregime auf ch-seite am doubs gebessert, man züchtet seit einigen jahren nur noch "doubser" und beim besatz ist man allgemein sehr zurückhaltent geworden (der doubser hat auch probleme wegen zuvor erfolgter unüberlegter fremd- bafo-besätzen genau wie die soca in jugoslawien), auch wegen der von dir erwähnten seuchenproblematik. für 2011 wurden im kt. ju zudem die entnahmezahlen (nicht nur im doubs) nach unten korrigiert. frankreich ist mit dänemark eines der länder, welches über jahre fischseuchen "exportiert" hat (vorallem mit rbf).
gruss
sa
soviel ich weiss hat wenigstens das besatzregime auf ch-seite am doubs gebessert, man züchtet seit einigen jahren nur noch "doubser" und beim besatz ist man allgemein sehr zurückhaltent geworden (der doubser hat auch probleme wegen zuvor erfolgter unüberlegter fremd- bafo-besätzen genau wie die soca in jugoslawien), auch wegen der von dir erwähnten seuchenproblematik. für 2011 wurden im kt. ju zudem die entnahmezahlen (nicht nur im doubs) nach unten korrigiert. frankreich ist mit dänemark eines der länder, welches über jahre fischseuchen "exportiert" hat (vorallem mit rbf).
gruss
sa
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Schweizer Angler
Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
ein bisschen muss ich doch noch die untersuchenden des fischsterbens in schutz nehmen, ich kennen übrigens eine der an den untersuchungen beteiligte person (koriphäe,war letztes jahr dabei, jetzt arbeitet sie - in diesem fall leider- andernorts). zudem ist die ch nicht gerade mit einer hohen zahl an fischereibiologen verwöhnt.
die fische wurden bis anhin auf alle bekannten und gängigen infektionsmöglichkeitenuntersucht, dies geschieht meist im ausschlussverfahren. heisst man nimmt abstriche und zellproben, und untersucht diese auf bekannte auslöser/erreger. ist ähnlich einem allergietest bei menschen.
zudem braucht man auch oft lebende, also nicht schon tote fische (gewisse krankheitserreger leben nur auf lebenden fischen und auf toten nur für wenige stunden) und man braucht nicht nur 2 oder 3 stück für eine untesuchung, und man vergleicht die kranken mit gesunden fischen (auch dies braucht zeit zuerst herauszufinden ob ein fisch gesund ist oder allenfalls "nur" virusträger).
bekanntlich dauert sowas umfangreiches und bei einer seriösen untersuchung schon seine zeit. in anderen fällen, z.b. dem fischsterben im totensee, giengs auch nicht von heute auf morgen bis man die provisorischen resultate hatte, ebenso bei dem gonadenproblem im thunersee dauerte es auch mehr als ein jahr (im bielersee ist man jetzt an dem thema abenfalls dran, und definitiv ist auch noch nichts). sicher dürfte die politik mehr druck machen, auf die untesuchunge betreffend virus/pilze und pilzart kann sie wenig tun, ausser evtl. die untersuchende stelle personell aufzustocken. aber auch dies geht nicht von heute auf morgen, das sind bundesgelder die bereits gestellt sein müssen, und die rechtsbürgerlichen parteien haben immer noch wenig lockere portemonnaies für sowas (und die kantone im jura eh keine moneten).
der plolitische druck muss aus die schwall/sunkbetreiber efolgen, das könnte da problem des fischstressens mildern (aber wohl nicht die krankheit en eliminieren), auch das ist halt die wasserwirtschaftslobby im parlament sehr gut vertreten (auch durch die vorwiegend rechtsbürgerlichen). und das problem der landwirschaftsverschmutzung der gewässer haben wir fast überall, respektive ist zunehmend, und der grösste teil der verschmutzung des doubs dürfte aus france kommen, wo die agrarlobby noch stärker als in der ch ist. eine kooperation betreffend druck durch die behörden und fischer auf die agrarlobby müsste also wohl noch intensiver koordiniert werden.
so oder so aber sehr gut, wenn die fischer mit den umweltverbänden ennet und diesseits der grenze mal so oder so druck machen.
gruss
sa
die fische wurden bis anhin auf alle bekannten und gängigen infektionsmöglichkeitenuntersucht, dies geschieht meist im ausschlussverfahren. heisst man nimmt abstriche und zellproben, und untersucht diese auf bekannte auslöser/erreger. ist ähnlich einem allergietest bei menschen.
zudem braucht man auch oft lebende, also nicht schon tote fische (gewisse krankheitserreger leben nur auf lebenden fischen und auf toten nur für wenige stunden) und man braucht nicht nur 2 oder 3 stück für eine untesuchung, und man vergleicht die kranken mit gesunden fischen (auch dies braucht zeit zuerst herauszufinden ob ein fisch gesund ist oder allenfalls "nur" virusträger).
bekanntlich dauert sowas umfangreiches und bei einer seriösen untersuchung schon seine zeit. in anderen fällen, z.b. dem fischsterben im totensee, giengs auch nicht von heute auf morgen bis man die provisorischen resultate hatte, ebenso bei dem gonadenproblem im thunersee dauerte es auch mehr als ein jahr (im bielersee ist man jetzt an dem thema abenfalls dran, und definitiv ist auch noch nichts). sicher dürfte die politik mehr druck machen, auf die untesuchunge betreffend virus/pilze und pilzart kann sie wenig tun, ausser evtl. die untersuchende stelle personell aufzustocken. aber auch dies geht nicht von heute auf morgen, das sind bundesgelder die bereits gestellt sein müssen, und die rechtsbürgerlichen parteien haben immer noch wenig lockere portemonnaies für sowas (und die kantone im jura eh keine moneten).
der plolitische druck muss aus die schwall/sunkbetreiber efolgen, das könnte da problem des fischstressens mildern (aber wohl nicht die krankheit en eliminieren), auch das ist halt die wasserwirtschaftslobby im parlament sehr gut vertreten (auch durch die vorwiegend rechtsbürgerlichen). und das problem der landwirschaftsverschmutzung der gewässer haben wir fast überall, respektive ist zunehmend, und der grösste teil der verschmutzung des doubs dürfte aus france kommen, wo die agrarlobby noch stärker als in der ch ist. eine kooperation betreffend druck durch die behörden und fischer auf die agrarlobby müsste also wohl noch intensiver koordiniert werden.
so oder so aber sehr gut, wenn die fischer mit den umweltverbänden ennet und diesseits der grenze mal so oder so druck machen.
gruss
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- Flyfisherman Markus
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Re: Kanton Jura versendet Unterlagen für Patente ohne Hinwei
@soubi: Herzlichen Dank für die sehr guten Infos. Wärst Du allenfalls bereit, uns mit Deinem Wissen zu unterstützen? Einfach PN an mich, danke.
@sa: Grundsätzlich hast du schon recht mit deinen äusserungen wegen dem zeitbedarf. es geht hier jedoch darum, dass ohne unseren druck einmal mehr sehr bald zur tagesordnung übergangen wird wie schon so oft. Wir glauben einfach, dass im moment wirklich gute Chancen bestehen, die ganze Sauerei einer breiten Oeffentlichkeit bekannt zu machen. Wir haben immerhin in diversen Zeitungen Berichte reingebracht, leider ist der Bericht im heutigen 20Minuten online sehr schlecht und polemisch abgefasst und hat Fehler. Immerhin haben mit Pro Natura und dem WWF nun 2 doch wichtige Organisationen bei uns angeklopft und wir planen mit weiteren Institutionen und Verbänden demnächst eine Zusammenkunft, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ebenso kommt unsere Facebook Gruppe "Rettet den Doubs! Sauvez le Doubs!" so langsam ins Rollen und wir orientieren laufend, was geht.
Ziel muss es doch am Schluss sein, dass alle gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Fischsterben nie mehr vorkommt! Ob die aus meiner Sicht verschiedenen Ursachen gefunden werden, steht für mich ausser Frage, viel wichtiger ist es, dass danach auch endlich mal etwas geht für eine intakte Flora und Fauna am Doubs.
LG
Markus
@sa: Grundsätzlich hast du schon recht mit deinen äusserungen wegen dem zeitbedarf. es geht hier jedoch darum, dass ohne unseren druck einmal mehr sehr bald zur tagesordnung übergangen wird wie schon so oft. Wir glauben einfach, dass im moment wirklich gute Chancen bestehen, die ganze Sauerei einer breiten Oeffentlichkeit bekannt zu machen. Wir haben immerhin in diversen Zeitungen Berichte reingebracht, leider ist der Bericht im heutigen 20Minuten online sehr schlecht und polemisch abgefasst und hat Fehler. Immerhin haben mit Pro Natura und dem WWF nun 2 doch wichtige Organisationen bei uns angeklopft und wir planen mit weiteren Institutionen und Verbänden demnächst eine Zusammenkunft, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ebenso kommt unsere Facebook Gruppe "Rettet den Doubs! Sauvez le Doubs!" so langsam ins Rollen und wir orientieren laufend, was geht.
Ziel muss es doch am Schluss sein, dass alle gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Fischsterben nie mehr vorkommt! Ob die aus meiner Sicht verschiedenen Ursachen gefunden werden, steht für mich ausser Frage, viel wichtiger ist es, dass danach auch endlich mal etwas geht für eine intakte Flora und Fauna am Doubs.
LG
Markus