Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

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Schweizer Angler

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von Schweizer Angler »

so habe mich erkundigt; der schnellste weg im besagten fall eine behörde auf den fischerverkauf aufmerksam zu machen sei der kantonschemiker be. den kontakt mit allen potentiell anderen involvierten behörden sucht er dann

http://www.gef.be.ch/gef/de/index/direk ... on/kl.html

obwohl ich noch nichts schriftliches habe dss der fischerkauf aus öffentlichen gewässern durch sportfischer illegal sei (im aktuellen berner reglement ist nur der verkauf von köderfischen verboten), hat man mir gesagt dem jäger im kat. be sei es auch erlaubt sein wild zu verkaufen. dies gilt jedoch nur für bern, andere kantone haben laut dieser quelle ein deutliches fischerverkaufsverbot für sportfischer (z.b. jura). es ist also kantonal verschieden geregelt.

nicht kantonal geregegelt sondern auf stufe bund ist jedoch, dass die lebensmittelhygiene inkl. nachvollziehbarkeit, also vom fang bis in das regal, lückenlos nachvollziehbar sein muss (auch ob der fisch hygienisch und korrekt geschlachtet wurde, nach dem fang sofort gekühlt wurde und bei gleichbleibender temperatur (heisst nicht nach dem fang zuerst 3 stunden mitschleppen ohne zu kühlen )bis ins kühlregal gefunden hat). ist dies gewährleistet ist der fischverkauf, sofern eben im kanton be durch sportfischer der verkauf des fangs erlaubt, legal.

ich habe einen "privaten schlachtraum" eines (muster-)jägers gesehen wo er sein wild für den verkauf zerteilt, das ist eine professionelle metzgerei im miniformat (alles gekachelt, desinfektionsmittel vorhanden, gerätschaften desinfiziert, keine holzgriffe an messern, keine holzbretter zum filetieren, schlachtabfälle professionell entsorgt, logbuch woher die fische stammen und wann wohin verkauft werden wird geführt etc.) wie ihn die behörde vorschreibt.....ich bezweifle ob viele sportfischer die fische verkaufen so was haben, schon wegen der hohen investitionskosten her eher nicht (aber eben scheins genau so haben müssten sie es, wenn sie fische verkaufen, die berufsfischer habens übrigens).


in deutschland ist der verkauf von durch sportfischern gefangenen fischen übrigens auf bundesstufe verboten, genau wegen den lebensmyttelhygienischen bedenken.gruss

sa
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JJwizard
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von JJwizard »

@Trüschenfischen:
Ist etwas gesetzlich verboten, kann es auch gebüsst werden! So einfach ist das.

War gerade kürzlich ein Thema als man ein Winterreifen-Obligatorium zur Diskussion stand. Heute kann jeder seine Winterreifen freiwillig aufziehen, er muss einfach dafür besorgt sein, dass sein Fahrzeug wintertauglich ist zu dem Zeitpunkt in dem er unterwegs ist. Würde man nun gesetzlich verankern, z.B. ab dem 15. November muss man Winterreifen aufgezogen haben, dann hätte die Exekutive wiederum die Handhabe jeden ab dem Stichtag abzukassieren der keine Winterreifen aufgezogen hat auch wenn es am 16. November z.B. 14 Grad plus herrschen und auch mit Sommerreifen problemlos gefahren werden kann. Diesese Beispiel heisst nicht, dass ich das Fahren mit Sommerreifen im Winter verteidige ich zeige nur den feinen Unterschied auf ...... und wie zuvor zum Thema Fischverkauf erwähnt, der gesunde Menschenverstand zählt :wink:

(PS:...... doch gibt es den gesunden Menschenverstand überhaupt, am ehesten vielleicht noch in der Ethik ....!? Doch dies geht jetzt schon Richtung Philosophie und zuvweit)

JJ
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helix
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von helix »

@Mattu
Dein Beispiel mit den Zandern ist ein betrüblicher und extremer Einzelfall, zudem Paradebeispiel, wie es nicht sein sollte. Das ist eine Masslosigkeit, welche es zugegebenerweise wohl noch mehr geben würde, hätten wir nicht einschränkende Gesetze. Dieses Beispiel als "gutes Beispiel" zu bezeichnen, erachte ich allerdings als etwas übertrieben, denn in der Regel läuft es doch nicht so ab.

@Sa
Danke vorerst für die Infos! Hygienevorschriften werden kontinuierlich strenger und es erstaunt mich indes auch nicht, dass diese hier geltend gemacht werden. Werten möchte ich das aber jetzt nicht... :doc:
JJwizard hat geschrieben:und wie zuvor zum Thema Fischverkauf erwähnt, der gesunde Menschenverstand zählt
jawohl.... aber dieser malt nur selten schwarz-weiss und kann auch differenzieren...
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Gruess helix
astacus

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von astacus »

so viel mist zum thema "bio" wie hier drin habe ich noch selten gelesen... und zwar gleich von verschiedenen usern.

zuerst mal um es klarzustellen: bio-fische sind immer zuchtfische. keiner der schweizer lebensmittelhändler verkauft wildfische als bio-fische. wildfische aus nachhaltigem fang sind mit dem label MSC gekennzeichnet (ist so ein blauer fisch). bei bio-fischen gehen die kriterien weitaus weiter als nur tierschutzgerechte betäubung und tötung und sind vergleichbar mit den anforderungen in der landwirtschaft (geringere tierdichten, biofutter, kontrollen, etc.).

wer sagt, wildfang könne per definition gar kein bio sein, hat natürlich völlig recht. nur hat dies auch noch nie jemand behauptet. einziger fall, den auch ich grenzwertig finde, sind die bio-steinpilze. dort bin ich auch etwas skeptisch, ob man dafür wirklich das bio-label vergeben sollte. das ist aber wirklich eine ausnahme.

zum honig: wer ernsthaft daran zweifelt, dass es bio-honig geben kann, der muss konsequenterweise auch sagen, dass jeder benamte honig (sonnenblumen-, akazien, heide-, usw.) auch ein etikettenschwindel ist. denn schlussendlich leben auch diese bienen im freiland und suchen ihre pflanzen selbst aus. jeder honigkenner wird aber sofort bestätigen können, dass man die unterschiedlichen honige sehr wohl unterscheiden kann und man merkt, wo der nektar gesammelt wurde. die produktion von honig ist denn auch kein zufall, sondern die platzierung der bienenkästen wird sehr genau geplant. man kann also recht gut planen und feststellen, wo die bienen den nektar gesammelt haben. die sammelstellen sind bekannt. damit ist es auch möglich, zu sagen, ob es sich nun um bio-honig handelt oder nicht.


zu den bio-labels und der unübersichtlichkeit: wo bio drauf steht, ist auch bio drin!!!
denn die schweizerische bioverordnung ist ein rechtserlass, der abschliessend festlegt, welche ökologischen mindestanfordungen gelten, um ein produkt als bio zu kennzeichnen. das kann jeder nachlesen, der nicht zu faul ist. über intransparenz sollte man sich daher nicht beschweren. jedes label - ob bio-suisse, migros-bio oder was auch immer - erfüllt diese kriterien. die ganzen labels sind halt ausdruck unseres wirtschaftssystems: der freien marktwirtschaft. wer sich nur ein einziges label wünscht, wünscht sich eine planwirtschaft. die unterschiede zwischen den einzelnen labels sind jedoch minim und nur verkaufsbedingt. bio ist auf jeden fall drin.


zum preis: die aufschläge finde ich absolut in ordnung.
pervers (anders kann ich es nicht ausdrücken) finde ich die anderen lebensmittelpreise. wir sind am jammern, wie teuer angeblich lebensmittel sind, dabei sind viele davon für die bauern ohne massive subventionen schon lange nicht mehr kostendeckend. bekanntes beispiel ist der milchpreis. das ist einfach nur eine schande, wie die abnahmepreise runtergedrückt werden. selbst die bio-milch ist eigentlich noch zu billig. kaum in einem anderen land der welt geben die menschen prozentual so wenig für lebensmittel aus wie in der schweiz, und wir jammern noch immer über die hohen preise. und um es gleich sagen: ich bin auch nicht gerade das, was man reich nennt (ok, ich bin ein armer schlucker :D ), aber wenn ich für etwas gerne geld ausgebe, dann für ökologische und faire lebensmittel.

Arts hat geschrieben:Ach ja, und viele Köche bevorzugen nicht BIO-Fleisch, weil sie beim BIO-Fleisch das Problem haben das die Qualität extrem unterschiedlich ist....
das ist halt die natur. gleichmässige bedinungen gibts nur in der tierfabrik.


und zu den kontrollen:
viele reden immer wieder von etikettenschwindel. schwachsinn sage ich da nur. gut, schwarze schafe und ausnahmen gibts immer, aber eben, das sind ausnahmen... biobetriebe werden weitaus häufiger kontrolliert als alle anderen landwirtschaftsbetriebe und die anforderungen sind enorm. logisch, der konsument und das gesetz verlangen dies und auch die breite öffentlichkeit schaut stärker hin. es ist ja nicht ohen grund so, dass immer wie mehr biobetriebe den laden dicht machen bzw. v.a. nicht mehr kontrolliert-biologisch wirtschaften. die kontrollen seien dermassen streng und die auflagen dermassen strikt, dass dies kaum noch machbar sei. am fehlenden absatz liegt es nämlich nicht (mit einzelnen ausnahmen im fleisch-bereicht): die nachfrage ist weitaus höher als das angebot, bio-getreide wird etwa nur zu einem bruchteil hier produziert. die auflagen sind teilweise für die bauern wirklich schon fast absurd streng. eine herde bio-tiere darf etwa nicht auf einer gewöhnlichen wiese weiden, die einem nicht-bio-bauern gehört - ob diese nun gedüngt ist oder nicht. klar, der konsument erwartet dies auch. aber wer die landwirtschaftliche praxis kennt, weiss, dass dies gar nicht so einfach ist.


wer bei bio von fehlender transparenz, unklaren richtlinien, fehlenden kontrollen, usw. spricht, ist ganz weit von der praxis.


so, und jetzt noch ein paar wenige worte zum eigentlichen thema:

meiner bescheidenen meinung es eher nicht legal, was im eingangsthread geschildert wurde. die gründe wurden genannt (lebensmittelhygiene, allenfalls verkauf von wildfisch mit kommerziellen charakter). aber ganz egal, wie es rechtlich ist: absolut falsch und verwerflich ist es allemal!
T-Rig

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von T-Rig »

astacus hat geschrieben:wo bio drauf steht, ist auch bio drin!!!
Du bist echt naiv wenn du das wirklich glaubst..... :wink:
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helix
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von helix »

Asti, sooo viel Neues, was nicht bereits von andern Usern inhaltlich ähnlich geschrieben wurde, bringst du nun auch nicht...

Es fällt mir aber auf, dass du persönlich wohl ein grosser Fan von Bio-Produkten bist und bei deiner konsequenten Ansichten und Haltungen, traue ich dirs sogar zu, dass du wirklich danach lebst und bei deinem Einkauf gezielt Bioprodukte wählst. Im Gegensatz zu den meisten andern Bio-Produkte-Konsumenten liest und verstehst du wohl auch die genauen Richtlininen/Unterschiede, daran gibt es m.M.n. auch nichts auszusetzen.

Aber die meisten Kunden, mich nicht ausgeschlossen, lesen die genauen Mindestanforderungen nicht, da hast du Recht. Aber ich halte es auch für übertrieben, dies bei dieser Komplexität von den Kunden zu fordern. Eine klarverständliche Deklaration gehörte nun meines Erachtens direkt auf die Ettikette, wo der Kunde dies auch an Ort und Stelle einsehen könnte. Hier ist das ganze aber für den Kunden zu wenig transparent, deshalb mein Einwand.

Wie gesagt, die meisten konsequenten Bio-Produkte-Kunden sind recht wohlhabend und befriedigen mit dieser Haltung ihr reines Gewissen und vielleicht müssen sie damit sogar etwas anderes kompensieren. Bessere Menschen sind Bio-Produkt-Konsumenten deswegen nicht. (m.E.)
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Gruess helix
astacus

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von astacus »

T-Rig hat geschrieben:
astacus hat geschrieben:wo bio drauf steht, ist auch bio drin!!!
Du bist echt naiv wenn du das wirklich glaubst..... :wink:
wie gesagt, schwarze schafe gibts überall und deshalb natürlich auch im bio-bereich. da bio aber der mit abstand am besten kontrollierte bereich der landwirtschaft ist, entspricht die grosse masse der produkte erwiesenermassen den geforderten kriterien. oder kannst du mir etwa beweisen, dass dies nicht so ist?

helix hat geschrieben:Aber die meisten Kunden, mich nicht ausgeschlossen, lesen die genauen Mindestanforderungen nicht, da hast du Recht. Aber ich halte es auch für übertrieben, dies bei dieser Komplexität von den Kunden zu fordern. Eine klarverständliche Deklaration gehörte nun meines Erachtens direkt auf die Ettikette, wo der Kunde dies auch an Ort und Stelle einsehen könnte. Hier ist das ganze aber für den Kunden zu wenig transparent, deshalb mein Einwand.
ich bin auch immer für mehr transparenz. aber was willst du noch tun? auf jedem einzelnen produkt anschreiben, wie die detaillierten anforderungen ausgesehen haben?

natürlich mag es verbesserungspotential geben, aber im prinzip sind alle geforderten angaben öffentlich einsehbar. man mus sie halt manchmal suchen.

helix hat geschrieben:Wie gesagt, die meisten konsequenten Bio-Produkte-Kunden sind recht wohlhabend und befriedigen mit dieser Haltung ihr reines Gewissen und vielleicht müssen sie damit sogar etwas anderes kompensieren. Bessere Menschen sind Bio-Produkt-Konsumenten deswegen nicht. (m.E.)
natürlich sind bio-konsumenten nicht zwangsläufig die besseren menschen. schon alleine die tatsache, dass bio wohl primär von reicheren menschen konsumiert wird, die allgemein gehobener leben und damit die umwelt mehr belasten (mit dem offroader in der bio-laden fahrend :D ), zeigt dies. dennoch hat ein bioprodukt die bessere ökobilanz als ein vergleichbares nicht-bioprodukt, sofern es nicht gerade vom anderen ende des planeten kommt. dass ein schweizer nicht-bioapfel immer noch besser ist als ein südafrikanischer bioapfel, ist auch klar.
Würmlibader

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von Würmlibader »

also eigentlich würde es mich hier einfach wunder nehmen, wie die geschichte mit den (vielleicht gefrevelten) bachforellen im dorfladen weiter- resp. ausgeht... :wink:


ob ihr nun bio-produkte esst, trinkt, oder gar pinkelt, könnt ihr doch an einem andern ort besprechen. obwohl ich jedermann's (-frau's) einstellung dazu natürlich akzeptiere, interessierts mich nicht wirklich, wer jetzt hier genau worauf schaut.

gute nacht und vielen dank
astacus

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von astacus »

der vorschlag, die bio-geschichte abzutrennen, kam ja schon zuvor. da können wir nichts dafür, wenns nicht gemacht wird :wink:
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Dural
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von Dural »

Um noch einmal zum Thema zurück zu kommen...


Wie ich schon gesagt habe, es ist völlig egal wo die Fische landen: als Lebensmittel für den eigenen verbrauch, für Freunde und Familie als Geschenk, oder mit kleinem "Unkosten" Beitrag, auf dem Müll weil ihn keiner will, als Tier Futter usw. UND eben im Ladenregal eines Lebensmittel Ladens... es IST wirklich komplett egal weil der fisch so oder so im Wasser fehlt und es der Gesetzgeber vorscheibt das er Entnommen werden MUSS!

Wer das nicht akzeptieren kann soll auch ja nie mehr fischen gehen, ganz einfach! Lieber ein Fisch verkaufen weil man in selber nicht verwerten kann also ein so perverses und ständiges C&R, wie krank muss man eigentlich sein um Fischen zu gehen und jeden Fisch wieder rein "wirft" (und das dürft es manchmal ganz gut treffen...) und das noch in einer Art und Weise das sicher die Hälfte davon später verreckt... Und dann noch stolz rum erzählt was er für ein Wohltäter ist, sorry solche Leute sind einfach nur beschränkt... Man soll fischen gehen um Fische zu fangen um als Lebensmittel zu verwenden und nicht nur zum Spass Tiere/Fische zu Quälen (und was anderes ist C&R nicht!) weil man gerade nichts Besseres zu tun hat!

Übrigens ist der Verkauf auch verboten (und das dürfte sogar ein Hauptgrund sein) weil es schlicht Schwarzhandel unter dem Tisch ist und der Staat keine Steuer dafür bekommt, es ist ja ausdrücklich erlaubt den Fisch zu verschenken und gegeben falls ein kleines "Geschenk" an zu nehmen.


Zusammenfassend, C&R ist sicher OK einfach Fisch entsprechend, zu klein, Schonzeit, selten usw. aber wenn einer Fischen geht mit der Absicht nur C&R zu betreiben finde ich das sicher nicht gut, da soll er von mir aus die dinger verkaufen/verschenken wenn er sie nicht selber verwerten kann... dasselbe gilt natürlich auch wenn einer nur wegen dem Geld fischen geht, obwohl wenn es wirklich Leute gibt die das machen müssen sie recht dumm sein, den es gibt für einfachere Arbeit deutlich bessere stunden löhne ;)

und zu guter letzt, sollte man mal abwarten wie die Geschichte jetzt ausgeht, einige tuen hier ja schon fast so als wäre es einer der von Morgens bis Abend den Bach leer fischt nur des Geldes wegen... was aber noch lange nicht bewiesen und abgeklärt ist!

übrigens würde ich NIE fischen gehen um was neben bei zu verdienen, mir würde es nicht mal in den sinn kommen jemals einen fisch zu verkaufen... aber wie hier manche so abgehen nur weil einer angeblich Fische verkauft und ihn gleich wie was weis nicht was hinstellen hab ich ziemlich mühe damit, die Welt hat devinitiv grössere sorgen als so ein blödsinn!!!
smash

Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von smash »

Dural hat geschrieben:es IST wirklich komplett egal weil der fisch so oder so im Wasser fehlt und es der Gesetzgeber vorscheibt das er Entnommen werden MUSS!
falsch......da rate ich dir die betr. gesetzlichen passagen nochmals zu lesen. es gibt durchaus gründe fische wieder schwimmen zu lassen, die auch seitens des gesetzgebers klar legal sind. z. bsp. wichtiges laichtier, ungewollter beifang.....
wo bleibt da ethik und moral, wenn man bäche plündert um daraus profit zu schlagen? übelste fleischfischerei, da kommt mir beinahe die galle hoch! :roll:
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von JJwizard »

Dural hat geschrieben: .....übrigens würde ich NIE fischen gehen um was neben bei zu verdienen, mir würde es nicht mal in den sinn kommen jemals einen fisch zu verkaufen... aber wie hier manche so abgehen nur weil einer angeblich Fische verkauft und ihn gleich wie was weis nicht was hinstellen hab ich ziemlich mühe damit, die Welt hat devinitiv grössere sorgen als so ein blödsinn!!!
@Dural: Löblich Deine Aussage, dass Du Deinen Fang nie verkaufen würdest, so sollte es nämlich sein! :up:

Doch gegenüber den anderen, die teilweise sehr wohl mit dem festen Vorsatz zum Fischen gehen (z.T. sogar auf Vorbestlellung eines Beizers) den Fang danach zu verkaufen, da bin ich doch der Meinung, diesen sog. Petri-Jüngern müsste man das Handwerk legen, weil dies unserem Hobby nicht gut zu Gesicht steht. :(

In anderen Ländern ist es jedenfalls schon lange Usus (z.B. in Schottland, Canada etc.), dass drakonische und sehr schmerzvolle finanzielle Strafen gegen solche vorsätzlichen Fischverkäufe durch Sportfischer verhängt werden. Weiter ist meine Meinung, wer seine selbst gefangenen Fische verkaufen will, sollte konsequent sein und sich um eine professionelle Lizenz bemühen.

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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von zuma »

Danke jj so ist es!

Betr. C&R: sollte ich nur Muttis fangen, setze ich diese immer noch mit Regelmässigkeit zurück - Papis nehm ich hin und wieder mit....
Gruss Kurt

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daenu
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von daenu »

Vielleicht wurde es bereits erwähnt..habe nicht den ganzen Thread gelesen...
aber Fische verkaufen gehört "leider" zum Alltag...
Wer glaubt all die Fischrestaurants entlang der Ufer unserer Schweizer Seen würden Ihre Speise-Karten Fische
bloss beim Berufsfischer oder beim Fischhändler einkaufen irrt...
Z.B. Hechte finden gut zahlende Abnehmer!
Meinerseits verachte ich solche Machenschaften!!!
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Re: Bachforellen beim Treffpunkt zum Verkauf

Beitrag von JJwizard »

Weil ich tatsächlich sehr gespannt bin wie sich die Meinung zu diesem Thema dokumentiert, habe ich zum Thema Fisch/Fangverkauf durch Hobby Angler, direkt mal eine simple Umfrage eingestellt!

JJ
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