am geschiebetransport wird das definitiv nicht nur liegen. vergleich das mal mit der emme, die ebenfalls einen ausgesprochen hohen geschiebetransport hat (bedingt durch hohes gefälle, geringen waldanteil im oberlauf, regenreiche region im oberlauf, usw.). ich würde die emme ja nicht gerade als einen hort der fischbiodiversität bezeichnnen, aber bei abfischungen dort kamen weitaus mehr fische (individuen wie auch arten) raus - sogar in restwasserstrecken.rocknroll666 hat geschrieben:Jep... Die Frage ist was? Klar, die Sense ist ein Gewässer mit sehr hohem Geschiebetransport... aber so Fischarm? Die wenigen massigen Fische liessen kurzfristig auf Überfischung schliessen, aber wo sind die kleineren?
dann sind die kleineren fische - ausser den gut erkennbaren groppen natürlich - fast alles junge forellen? keine elritzen oder so?rocknroll666 hat geschrieben:Meines Wissens nur Groppe und Forelle im Hauptarm. Bei Probebefischungen wurden in stillstehenden Nebenarmen auch Schmerlen gefangen. Manchmal kam eine einzelne Barbe zum Vorschein.
ich kenne die sense nicht sooo gut, würde sie aber auf anhieb als meso- oder allenfalls hypothithral einstufen. dann müssten eigentlich deutlich mehr fischarten vorhanden sein.
das weitgehende fehlen von sömmerlingen überrascht beim fast totalen fehlen von möglichen laichtieren jedoch nicht weiter. besatz findet in der sense wohl statt, aber mit besatz lässt sich die erfolgreiche naturverlaichung kaum kompensieren, werden qualitativ noch quantitativ.Alet hat geschrieben:Ebenfalls bei den diesjährigen Forellen, viel zu wenige für einen Fluss wie die Sense. Die massigen könnten tatsächlich weggefischt sein. Aber der Fischbestand ist bereits anhand der der Groppen und Jungforellen als wirklich gering einzustufen, wie rocknroll666 geschrieben hat. Ein solches Bild kenne ich sonst nur aus kanalisierten Flüssen.

