Sprachenvielfalt der Reglemente/Vorschriften?

Hier kommen die Votings / Abstimmungen rein!
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Würdest du die Fischereivorschriften in allen schweizerischen Landessprachen begrüssen?

Ja
61
64%
Nein
11
12%
Ist mir egal
23
24%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 95

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Martin
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Sprachenvielfalt der Reglemente/Vorschriften?

Beitrag von Martin »

Da ich hin und wieder mal gerne auch an anderen grösseren Schweizer Seen vom Freiangelrecht gebrauch mache, werde ich des öfteren (logischerweise) mit Sprachproblemen konfrontiert. Was ich meine sind die kantonalen Fischerei Reglemente/Vorschriften, welche z.B. im Waadtland (Genfersee) nur in französisch erhältlich sind, welche immer wieder in die Länge gezogene Mailanfragen nach sich ziehen. Da wir in der Schweiz ja bekanntlich 4 unterschiedliche Sprachen sprechen und die staatliche Gesetzgebung ebenfalls in mindestens 3 Sprachen übersetzt ist, würde ich es natürlich begrüssen, wenn die Fischerei diesem Beispiel folgen würde, was aber natürlich Arbeit bedeutet, aber meiner Meinung nach für viel Aufklärung im Sinne der Fischerei sorgen würde. Vorallem die Schonzeiten, Schongebiete und die Fangmindestmasse sind sehr wichtig, da ich manchmal das Gefühl habe, dass Freiangler so ziemlich alles aus dem Wasser entnehmen, egal ob Schonzeit oder unterhalb des Fangmindestmass, oder mitten im Schongebiet. Was ich auf jeden Fall begrüssen würde, wäre eine Broschüre mit allen Bestimmungen für Freiangler in verschiedenen Sprachen welche bei den Touristenbüros, Patentabgabestellen etc. bezogen werden könnten, damit alle Interessierten und Benützer dieses Rechts genügend informiert werden.



Lasst hören wie ihr darüber denkt.
Zuletzt geändert von Martin am Do 8. Mär 2007, 16:07, insgesamt 4-mal geändert.
Gruss Martin

Es ist mir egal wie dein Vater heisst, solange ich hier angle geht niemand übers Wasser
Udo

Beitrag von Udo »

habe mit ja gestimmt. Denke wenn Vorschriften weitergegeben werden die zu befolgen sind, hat der Herausgeber auch dafür zu sorgen, dass die jeder versteht. Das es in der Schweiz mehrere Sprachgruppen gibt sollte das auch in die übersetzt werden. Nun Rädoromanisch denke ich braucht es nicht sein, aber deutsch, franz und ital. sind amtssprachen und in denen müssen die geschrieben sein.
simon_gambler

Beitrag von simon_gambler »

Udo hat geschrieben:habe mit ja gestimmt. Denke wenn Vorschriften weitergegeben werden die zu befolgen sind, hat der Herausgeber auch dafür zu sorgen, dass die jeder versteht.


.....richtig Udo, das gibt auch eine Menge zu drucken :) ...und da lacht das Herz des Druckers.........in den Landessprachen ist ok........evtl. noch englisch......aber sonst......nee..........



Simon
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Martin
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Beitrag von Martin »

Seht ihr! das kurpelt die Wirtschaft an :-)
Gruss Martin

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elscan

Beitrag von elscan »

... und belastet das Steuerkässeli - zum Füllen wir ja alle zu helfen haben :(



Nein, im Ernst:



Es gibt neben den nationalen Amtssprachen Deutsch, Französich, Italienisch und Rätoromanisch auch noch kantonale Amtssprachen. Bei uns in Bern sind dies Deutsch und Französisch - in den Kantonen jenseits des "Röstigrabens" wie Genf logischerweise nur Französisch.

Dabei wird auch zwischen nationalen und kantonalen Gesetzgebungen und Verordnungen unterschieden, die kantonalen werden dann vornehmlich in den kantonalen Amtssprachen gedruckt resp. veröffentlicht.

Klar wäre es für den Nicht-Wisser oder der sich Informierende wünschenswert resp. bequemer, wenn er dies in seiner Muttersprache tun könnte.

Bei den Übersetzungen resp. Veröffentlichungen in den Nicht-Kantonsamtssprachen ist aber folgendes zu beachten:



Unabhängig davon, was in den Übersetzungen steht - es gilt immer der Wortlaut der Referenzversion (in Genf wäre dies wohl die französische Version - in Neuenburg ist sie es mit Sicherheit).



Dies ist beim "Übersetzten" von Zahlen sicher nicht kritisch, wohl aber beim Text.

Im Zweifelsfalle ist damit ein Studium der Vorschriften in der kantonalen Amtssprache nicht zu umgehen.



Äs grüessli u Petri



elscan
Börni

Beitrag von Börni »

elscan hat geschrieben:Unabhängig davon, was in den Übersetzungen steht - es gilt immer der Wortlaut der Referenzversion (in Genf wäre dies wohl die französische Version - in Neuenburg ist sie es mit Sicherheit).



Dies ist beim "Übersetzten" von Zahlen sicher nicht kritisch, wohl aber beim Text.

Im Zweifelsfalle ist damit ein Studium der Vorschriften in der kantonalen Amtssprache nicht zu umgehen.



Äs grüessli u Petri



elscan


Das mag ja sein, aber es kann ja vermerkt werden, dass nur der ürsprüngliche Text rechtliche Relevanz hat und die Übersetzungen blos zum besseren Verständnis sind.



Die Sache mit dem Geld.... Die meisten Leute schauen diese Texte heutzutage ja meist im Internet an und somit würden die zusätzlichen Kosten wohl eher gering bleiben wenn wir es mit der Arbeitszeit eines Beamten vergleichen, der jeden Tag wieder neue Anfragemails beantworten müssen. Ich weiss ja nicht, ob eine Übersetzung da nicht fast klüger wäre....



Ich habe jedenfalls für "JA" gestimmt!!!
Butzli

Beitrag von Butzli »

Habe auch für ja gestimmt.



Es erstaunt mich doch, das in der Schweiz, wo sonst alles pingelig genau sein

muss, Gesetzes Texte und Reglemte nicht für jedermann verständlich zu haben sind.
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Beitrag von Bassmaster »

Ich kann ja sogar die Autopruefung auf Tuerkisch, Serbisch usw. machen da sollte es doch moeglich sein die Fischerei Reglemente in unseren drei Landessprachen zu Drucken. Darum JA



Gruss



Padu
Gruss Pädu

Merke: Der schlechteste Angeltag ist immer noch besser als der beste Arbeitstag!
Börni

Beitrag von Börni »

Das Problem ist bloss, zuerst jemanden zu finden der bereit ist, dafür zu kämpfen, was wohl eh in die Hosen gehen wird. Ich denke mehr als Protest ist hier nicht drin.
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Martin
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Beitrag von Martin »

Mach mal ein Push, damit hoffentlich noch mehr abstimmen, da wir jetzt auch wieder ein paar User mehr sind. Danke fürs mitmachen ;-)
Gruss Martin

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Reverend

Beitrag von Reverend »

Soll ich mich als deutscher Nicht-Schweizer, der des Französischen, nicht aber des Italienischen oder gar Rätoromanischen mächtig ist, überhaupt dazu äußern?



Hier in Deutschland haben wir sorbisch sprechende Minderheiten in der Niederlausitz und dänisch sprechende Minderheiten in Schleswig-Holstein.

Diese sind - anders als viele Schweizer Bürger - der Amtssprache der Mehrheit der Bevölkerung in der Region mächtig.

Dennoch werden - zumindest in der Niederlausitz - Ortsschilder, Straßenschilder und wohl auch Fischereierlaubnisscheine mit den dazu gehörigen Reglements zweisprachig herausgegeben.



Ich würde mehrsprachige Reglements sehr begrüßen.
GsusFreaK

Beitrag von GsusFreaK »

Es sollte übersetzt werden... Ich wäre im Tessin häufig froh gewesen das GESAMMTE Reglement zu haben, und nicht nur irgend so nen Ausschnitt
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Martin
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Beitrag von Martin »

Und auch bei diesem Voting ein kleiner "Push", denn eure Meinung interessiert mich.
Gruss Martin

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astacus

Beitrag von astacus »

danke für den push, ich habe die umfrage bisher nämlich noch nicht entdeckt :wink:

gestimmt habe ich natürlich mit JA. ausser einem geringen administrativen mehraufwand spricht eigentlich nichts gegen eine übersetzung in die anderen landessprachen. allerdings darf die arbeit bei der übersetzung nicht aufhören, es muss auch dafür gesorgt werden, die informationen unters volk bzw. unter die fischer kommen.

auch einer übersetzung in die wichtigsten fremdsprachen wäre ich nicht ganz abgeneigt, obwohl es hier auch irgendwann eine grenze braucht. für die touris macht eine übersetzung ins englische durchaus sinn, für die migrantInnen auch ins türkische, serbische, etc.
auf der anderen seite sollte man aber den hier lebenden fremdsprachigen fischern auch abverlangen können, dass sie sich um die erlernung der landessprache bemühen. trotzdem finde ich, dass auch sie ein recht darauf haben, zu fischen, wenn sie die landesprache noch nicht erlernt haben. daher befürworte ich eben auch eine übersetzung in die wichtigsten fremdsprachen.

für ausländische touristen müssten die gesetze in unseren landessprachen und englisch aber genügen. man kann ja nicht alles in alle sprachen übersetzen. auch wenn viele touristen sich häufig keinen deut darum bemühen, eine landessprache zu verstehen. symptomatisch dafür ist beispielsweise ein fall aus der letzten woche, wo deutsche touristen in den rumänischen karpaten von einem braunbär angegriffen wurden. einer wurde schwer verletzt. zwar waren in der entsprechenden region viele schilder aufgestellt, dass man dort wegen den bären nicht zelten darf. doch der eine deutsche beschwerte sich noch darüber, dass diese nicht in deutscher sprache waren :shock: da kann ich nur den kopf schütteln :x
jerk

Beitrag von jerk »

ja klar finde ich eine sehr gute idee. nur sollte das deutsch geschriebene auch so geschrieben sein, dass wir deutschsprachigen es verstehen.
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