Ich bin gespannt was Ihr zu diesem System sagt.
An Bächen und spiegelglatten Bergseen, also unter schwierigen Bedingungen, ist das Pennell-Köderfisch - System sehr erfolgreich. Es ist unauffälliger als andere Systeme, und das Köderfischchen lässt sich damit verlockend führen.
Für einen Köderfisch zwischen 5 und 10 Zentimeter Länge braucht man zwei unterschiedliche Haken und zwar die Grössen 8 und 10. Als Vorfachmaterial könnte man Fluorocarbon mit einer Stärke von 0,16 Millimeter verwenden.
Fix oder fliessend
Bei der Fix-Montage wird zuerst der kleinere Plättchenhaken (Grösse 10) angeknüpft. Dabei muss man darauf achten, dass das freie Ende des Vorfachs noch rund 15 Zentimeter über den Haken vorsteht. Vor dem Zuziehen den Knoten noch leicht anfeuchten, so hält er besser und die Schnur wird nicht beschädigt.
Nun wird der zweite Haken Grösse 8 mit etwa drei bis vier Zentimeter Abstand angeknotet. Zum Schluss bindet man noch eine Schlaufe ans Ende des 50 bis 60 Zentimeter langen Vorfachs, das später in einen Wirbel eingehängt wird. Die Version mit Öhrhaken (siehe Bilder) ist noch einfacher zu binden und lässt sich rasch an verschiedene Köderfischgrössen anpassen.
Auffädeln
Für die Montage des toten Köderfischs wird eine Ködernadel benötigt. Sie wird hinter dem Kopf, seitlich zur Wirbelsäule eingestochen und dann durch die Mundöffnung herausgeführt. Anschliessend zieht man das an der Ködernadel eingehängte Vorfach durch das Fischlein, bis der vordere Haken hinter dem Kopf festsitzt. Der hintere Haken kann nun im Bereich der Rückenflosse durch die Haut gestochen und wieder herausgeführt werden. Seine Spitze steht frei, denn er ist der Fanghaken, der den Fisch sicher zum Feumer bringen soll.
An die Hauptschnur kann man zum Beispiel kurz vor den Wirbel noch ein Bleischrot von beliebigem Durchmesser geklemmt werden. Mit dem kleinen Gewichtszusatz sind grosse Wurfweiten möglich, und die Montage bleibt noch unaufällig.
Freue mich über viele Antworten.
Gruss