Fliegenfischen mit welcher Schnur?

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welche Fliegenfischerei praktizierts du?

Ich fische praktisch nur mit Schwimmschnur, Tiefe mach ich mit beschwerter Fliege.
21
72%
Ich verwende öfter einen Sinktipp, aber keine Sinkschnur.
6
21%
Ich fische auch öfter mit Sinkschnur.
2
7%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 29

alpfish

Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von alpfish »

Hallo zäme
Eine Umfrage für alle die auch Fliegenfischen…
Ich habe den Eindruck dass die meisten Fliegenfischer bei diesen drei Fragen wie ich eigentlich fast nur mit der Schwimmschnur fischen. Wenn die Fische, besonders im See, tief stehen und sich nicht auf eher oberflächennahe Fliegen fangen lassen, wechsle ich auf andere Fangmethoden wie Spinnangel, Twistern oder Sbirulino, wobei ich eigentlich immer beim Kunstköder bleibe – ausser wenn ich Angst habe zu verhungern :mrgreen: . Dies, weil ich bisher nie erfolgreich mit der Fliegenrute auf wirkliche Tiefe gekommen bin. Ich habe zwar den Eindruck, dass die Fische sich zwar auch in der Tiefe für Streamer und Co interessieren, aber vermisse den Kontakt zum Fisch und vermute viele Fehlbisse die ich gar nicht wahrnehmen kann. Das Ausbringen vom Köder mit der Fliegenrute ist im Oberflächenbereich die beste Wahl. Aber in der Tiefe ist z.B. ein Sbirulino viel einfacher und effizienter. Wer kann mich eines besseren belehren? Auf was muss man achten?
Chrigel

Re: Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von Chrigel »

nur trockenfliegen (99%) und deshalb nur schwimmschnur :wink:
Psy

Re: Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von Psy »

hast du mit einer full sinking line gefischt, mit einer 200grains, mini tip oder einfach mit eingeschlauften super fast sink tips?

mit einer full sinking line geht es problemlos, auch mit ner 200er noch einigermassen das problem an den sink tips ist dass man durch die schwimmende runningline/wf schnur nie wirklich auf tiefe kommt.

geht auch wunderbar auf egli am zh see
alpfish

Re: Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von alpfish »

Danke Psy - meine bisherigen Erfahrungen basieren auf unterschiedlichen eingeschlauften sink tips und beschwerte Fliegen. Am See fische ich regelmässig mit leicht beschwerten Streamern auf Sicht (Saibling/Forelle). Dabei verwende ich absichtlich helle, gut sichtbare Streamer. Die Erfahrung, auf Sicht sehe ich viele Bisse, die ich blind nicht bemerkt hätte. Sobald ich die Streamer tiefer führe nimmt daher der Erfolg massiv ab. Wäre es bei einer Sinkschnur einfacher die Bisse zu erkennen? Muss man in der Tiefe schneller einziehen? Wie verwertet mann die Bisse in der Tiefe erfolgreich?
oliman76

Re: Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von oliman76 »

Seit ich nur noch mit der Fliegenrute an Bergseen aktiv bin, lässt der Fangerfolg auf Namaycush schon enorm nach. Da die hübschen Fische vor allem in tieferen Regionen stehen... Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einer fastsinking Schnur gemacht. Diejenige die ich benutze ist schon etwas älter, es ist die salmon&stealhead Schnur von Orvis, etwas teuer aber super..Vor allem Bachsaiblinge und Refos kann man so aus der Tiefe fangen...Man muss sich wirklich getrauen, die Schnur bis an den Grund sinken zu lassen und erst dann einstrippen. Natürlich muss auch der Gewässergrung dazupassen, scharfe Scharkanten und steiniger Boden sind nicht wirklich ideal. Manchmal ist es auch mühsam, weil an der Fliege stets grüne Algen kleben. Als Fliege benutze ich hier häufig Nassfliegen in Reizfarben, meine beste Fliege ist eine Nassfliege mit knallgelbem Körper und blauen und orangen Federn. Diese Methode funktioniert wirklich besser als beschwerte Streamer mit trockenschnur. Ich finde weiter, dass die Kanadier die Streamer, solche wie sie alpfisch beschrieben hat nur extrem vorsichtig nehmen. Auch bezüglich Bisse habe ich die Erfahrungen von alpfisch teilen können...
Was ich nächstes Jahr versuchen möchte ist mit einer intermediate zufischen. und vorne ein Nymphen und Nassfliegensatz zu montieren. Kanadier stehen im Hochsommer auch in etwa 5 bis 9 Meter Tiefe..Diese Erfahrung habe ich übrigens mit dem Nymphensatz am Felchenfühlerzapfen gemacht...

Ich denke, wenns so einfach wäre, Kanadier und andere Saiblinge mit der Fliege zu fangen...wüssten wir es :D :D
Also Leute probieren probieren und nochmals probieren...und dann natürlich im FF berichten was geht.... :lol:

Freue mich jetzt schon auf die nächste Bergseesaison 8)
Reverend

Re: Fliegenfischen mit welcher Schnur?

Beitrag von Reverend »

Für meine Zwecke tut's eine WF5F überall.
Wenn ich tiefe Gumppen mit der Nymphe ausfischen will, reicht mir ein leaded leeder (beschwertes Nymphvorfach).
Allerdings erwäge ich die Anschaffung einer #8 Rute fürs Seenfischen mit Streamern.
Und da es damit dann auch mal auf hecht gehen soll, wird für die Rolle dann eine Ersatzspule mit einer Sinkschnur angeschafft. Auf die hauptspule kommt dann eine Floating mit Sink-Tip.
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