Seit ich nur noch mit der Fliegenrute an Bergseen aktiv bin, lässt der Fangerfolg auf Namaycush schon enorm nach. Da die hübschen Fische vor allem in tieferen Regionen stehen... Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einer fastsinking Schnur gemacht. Diejenige die ich benutze ist schon etwas älter, es ist die salmon&stealhead Schnur von Orvis, etwas teuer aber super..Vor allem Bachsaiblinge und Refos kann man so aus der Tiefe fangen...Man muss sich wirklich getrauen, die Schnur bis an den Grund sinken zu lassen und erst dann einstrippen. Natürlich muss auch der Gewässergrung dazupassen, scharfe Scharkanten und steiniger Boden sind nicht wirklich ideal. Manchmal ist es auch mühsam, weil an der Fliege stets grüne Algen kleben. Als Fliege benutze ich hier häufig Nassfliegen in Reizfarben, meine beste Fliege ist eine Nassfliege mit knallgelbem Körper und blauen und orangen Federn. Diese Methode funktioniert wirklich besser als beschwerte Streamer mit trockenschnur. Ich finde weiter, dass die Kanadier die Streamer, solche wie sie alpfisch beschrieben hat nur extrem vorsichtig nehmen. Auch bezüglich Bisse habe ich die Erfahrungen von alpfisch teilen können...
Was ich nächstes Jahr versuchen möchte ist mit einer intermediate zufischen. und vorne ein Nymphen und Nassfliegensatz zu montieren. Kanadier stehen im Hochsommer auch in etwa 5 bis 9 Meter Tiefe..Diese Erfahrung habe ich übrigens mit dem Nymphensatz am Felchenfühlerzapfen gemacht...
Ich denke, wenns so einfach wäre, Kanadier und andere Saiblinge mit der Fliege zu fangen...wüssten wir es
Also Leute probieren probieren und nochmals probieren...und dann natürlich im FF berichten was geht....
Freue mich jetzt schon auf die nächste Bergseesaison
