Die drei Schwärziseeli unterhalb der Stotzigen Firsten werden seit einem guten Jahrzehnt besetzt. Das obere beherbergt Kanadier und Regenbogenforellen, die beiden anderen nur Regenbogenforellen.
Der Weg wurde uns am Vorabend ausführlich beschrieben und mit der Wanderkarte sollten die Seeli einfach zu finden sein.
Um etwa 5 Uhr morgens sind wir auf dem Furkapass angekommen. Dunkel wie in einer Kuh war es und die Sicht betrug zwischen 5 und 20 Meter...Wir sahen auch mit Taschenlampe praktisch nichts und warteten...
Die ersten Touristen wagten sich über den Pass..
Nach noch einigen Zigis beschlossen wir dann, bei aufkommender Dämmerung um 5.45 loszulaufen...Hmm, wo beginnt denn hier der Weg? ZUm Glück kamen in diesem Moment drei andere Fischer auf den Parkplatz, wir schlossen uns ihnen an und marschierten los.
Die Sonne ging auf dem Weg gleich zweimal auf...
Oben angekommen erblickten wir das oberste Seeli...
Wir fischten oben bis gegen Mittag. Ich fischte mit der Trockenfliege und konnte regelmässig Bisse verzeichnen. Leider waren die Kanadier nicht allzugross, keiner überschritt das Schonmass von 30cm und wir mussten auch nie messen...Ich konnte bis gegen Mittag 2 Regenbögler nehmen und zahlreiche Kanadier drillen. Eine schöne ging verloren. Mein Kollege fischte mit Bienenmaden und kontne eine überlisten...
ALs es stark zu winden begann strippte ich den Streamer...ich hatte mehrer Nachläufer und Kurzbeisser, sonst nichts...
Wir machten uns dann auf den Weg zu den anderen Seeli..Das mittlere war teiweise noch zu, dort sahen wir keinen Fisch und wir hielten uns dort nur kurz auf.
Das untere Seeli überrschte uns. Es war dort windgeschützt und die Forellen stiegen...Leider nahmen sie sehr selektiv. Ich kontne noch eine Refo erbeuten. Gefischt habe ich mit schwarzen Hechelfliegen und CDC Fliegen in Dunkeltönen..Mein Kollege konnte mit Made und Zapfen noch drei sehr schöne Regenbögler bis 34cm erbeuten...Zufrieden machten wir uns noch vor den Gewittern auf den Weg....
