Doch auch dort war die Beißlaune nicht so euphorisch und außer ein paar kleine Bachforellen, wollte an diesem Tag nichts so rechtes gehen.
So vereinbarte man dann für den Sonntag noch ein Treffen, wobei man den Treffpunkt noch telefonisch vereinbaren wollte.
Da der Gastangler auch seiner besseren Hälfte einen Gefallen tun wollte und ihr paar Sehenswürdigkeiten des Erzgebirges nicht vorenthalten wollte, traf man sich am Sonntag erst so gegen 16°° Uhr.
Da meine Frau die Sehenswürdigkeiten schon alle kennt, hatte ich etwas eher frei und konnte schon mal loslegen.
In einem tiefen Kolg standen sie und liessen sich von meiner Anwesenheit in keinster Weisse beeindrucken. Nun wollte ich aber mal testen, ob die angebotene Fliege ihnen zusagte. Es war zu verzweifeln, sie ignorierten diese lecker aussehenden Teile ein ums andere Mal und schwammen quietschvergnügt in diesem Pool herum.
Doch ans Aufgeben verschwendete ich keinen Gedanken, eine wenigstens, ...nur eine.
Geschätzte hundert Würfe später dann endlich ein silberner Blitz in Richtung meiner Fliege. ....und sie hing!
Da war sie endlich, eine schöne 35 ger Äsche.
Auch der Gastangler versuchte sich dann noch mal an dieser Stelle, aber der Drill hatte die Fische sicherlich verschreckt und so wollte keine mehr richtig beißen.
Doch er ging nicht ganz leer aus und konnte dann an anderer Stelle noch drei kleinere Bachforellen fangen.

zur eröffungs äsche