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  • Sa 24. Apr 2021, 16:58 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Sa 24. Apr 2021, 16:58 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Heute war es mal wieder so weit und ich konnte meinen Egli PB verbessern auf ganze 50cm!
    Wie schon fast den ganzen Spätherbst und Winter war ich wieder mit Pintail am Darting Jig vertikal unterwegs und habe gezielt Echos angefischt. Nachdem ich übrigens diesselbe Stelle schon mit C-Rig bearbeitet hatte. Zwei Fische stiegen zum Köder und es folgte endlich mal wieder ein kräftiger Biss, ich spürte sofort, dass da was grösseres an Haken war, vermutete aber zunächst einen Hecht. Als ich den Fisch dann zum ersten mal Aufblitzen sah, war aber klar, dass es ein Monster von einem Egli war. Mein kleiner Sohn konnte ihn dann erfolgreich Keschern. Einfach nur Wow! Was für ein Fisch!
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  • So 29. Aug 2021, 23:32 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2 So 29. Aug 2021, 23:32 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2
    Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2


    Hello and welcome back!

    Danke für die netten Rückmeldungen auf meinen Grossforellen – Kurzbericht. Es gab da ein paar Fragen, das Interesse an etwas weiteren Infos scheint also da zu sein. Mach ich doch gerne. Ev. schaffe ich es sogar die Bilder da zu platzieren wo ich sie haben will im Text. Dann wäre der Bericht etwas übersichtlicher. Auf den englischen Webseiten hier schaffe ich das, wenn ich hier was poste. Und das Fischerforum ist ja nicht umwerfend schwieriger zu bedienen. Also, ich versuch’s dann.

    Schöne Forellen gegen Fettsäue.
    Lieber Tintin, besten Dank für deine aufbauende Kritik. Du schreibst: „Versuch evntl. mal deinen Teller/Teich Rand zu erweitern!“ Ich kann dich be-ruhigen, den Teller habe ich in den letzten 22 Monaten die ich hier im Land verbrachte mit immer wieder verlängertem Touristenvisum schon ein wenig erweitert und auch anderswo Fische gefangen. So ziemlich überall im Land. Aber Forellen von Weltrekordgrösse gibt es eben nun mal nur in den Kanälen um Twizel. Schöne Forellen aber in ach so vielen schönen Flüssen all over the world. Siehe die Berichte im Fischerforum. Daher dachte ich, das hier sei mal was Besonderes. Ich hänge dann am Schluss oder in einem anderen Bericht über Neuseeland noch ein paar Bilder an.

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    Und diese Forelle hier, eine Browntrout von 14 Pfund, gefällt mir ästhetisch doch auch ganz gut. Auch sie kommt aus den Kanälen da.

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    Na ja, viele der ganz grossen Forellen hier sehen echt unproportioniert aus. Der Grund ist der Folgende. Diese Forellen leben in den 100 km Ka-nälen zwischen Tekapo und Twizel mit dem sauberen kalten Wasser und scheinbar genügend Futter ganz gut. Es hat da natürliches Futter, aber auch nicht so natürliches. Die Neuseeländer haben nämlich gemerkt, dass sich in diesen Kanälen auch gut Lachse züchten lassen. Die Forellen sind ja auch nicht dumm. Die merkten bald, dass es sich ganz gut leben lässt unter den Netzen mit den Lachsen die ja dauernd gefüttert werden. Sie schwimmen dann gemütlich da rum und fressen die Pellets die durch die Maschen fallen, wenn die Lachse sie nicht erwischen. Und somit wachsen die cleveren Forellen dann bis zu enormer Grösse. Diese Weltrekord Browntrout wurde im Oktober 2020 gefangen. Sie wiegt 21.5 kg oder 45 Pfund – bestätigt. Zur Zeit wird sie ausgestopft und kommt dann in die Razza Bar in Twizel. Wer also nach dem Lock down hier gerade mal in der Gegend ist, kann sie da zu bestaunen. Sean, der Räuchermeister in der Bar hält sie hier ganz stolz in den Armen nachdem er sie nachgewogen hat.

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    Vielleicht fragt sich auch jemand, wie man denn gegenwärtig als Tourist zum Fischen nach Neuseeland kommt. NZ ist ja völlig zu, kein Covid usw. Richtig ist so. Fast. Ich kam im Oktober 2019 und wollte drei Monate blei-ben, ursprünglich. Dann kam Covid, Lock down, keine oder nur äusserst abenteuerliche (v.a. teuerlich!) internationale Flüge zurück in die Schweiz. Die Visa wurden für Touristen merhfach verlängert, und so bin ich denn halt noch hier. Zur Zeit wieder Lock down im ganzen Land, für wie lang noch weiss niemand genau, die wollen hier null Covid!
    Und so lebe ich denn seitdem in meinem 7m Motorhome? Für jemanden der die Natur liebt, auf 7 m wohnen kann, und gerne fischt ist das Himmel auf Erden! Ihr seht, das Leiden hält sich also einigermassen in Grenzen! Denn wo auf der Welt hat man solche Fischermöglichkeiten?

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    Schaut mal dieses Gewässer an. Die Forellen jagen den Köder aus zehn Meter Entfernung, wenn sie ihn denn mögen! Das ist der Greenstone River in der Nähe von Glenorchy - Queenstown. Aber eben, in diesem Bericht geht es um die grossen, die wirklich grossen Forellen.


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    Zurück zu dem Grossforellen. So sieht die Gegend um die Mt. Cook Salmon Farm aus. Die Kanäle sind sechs bis acht Meter tief und bis zu 60 m breit. Einer grosser Teil der Stromversorgung von NZ wird hier erzeugt und versorgt rund 835‘000 Haushaltungen. Neuseeland hat 4.8 Millionen Einwohner. Immer etwa wie-der kommt es zu einer Flucht von Lachsen aus den Netzen. Dann sind hier die hungrigen und gierigen Lachse für ein paar Tage um die Netze leicht zu fangen. Die Nachricht von einer solchen Flucht verbreitet sich natürlich schnell und dann hat es Dutzende von Fischern die selbst über 300 km von Christchurch her anfahren um diese Lachse zu fangen. Das Tageslimit sind vier Fische, nicht mehr als zwei über 50 cm.


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    Diese 25 Pfund Regenbogenforelle ging mir des Nachts um 19.45 an die Angel. Einer Lumo Dollfly konnte sie nicht widerstehen. Das Fangen ist nicht ganz so einfach wie in den Youtube Filmen aus Twizel zu sehen. „Wow, first cast, a trout of 34 pound!“ sieht und hört man da etwa. Gibt es, ja, aber viel mehr erwartungsvolle Angler fischen tagelang ohne Erfolg. Diese Fische werden ja nicht gross weil sie dumm sind. Also muss man mit einem langen Vorfach der Stärke 4 Pfund bis 6 Pfund fischen, das ist eine 0.22 er Schnur. Und damit diese Forellen ans Ufer zu bekommen ist nicht so einfach. Sie sind ja wirklich schwer, katapultieren sich also selten aus dem Wasser, aber die Fluchten weit kanalaufwärts und auch kanalabwärts können lange dauern. Zum Glück hat es keine Hindernisse in den Kanä-len, so muss man dann einfach Gefühl und viel Geduld haben. Schafft es eine Forelle zwischen die Netze der Lachsfarmen zu flüchten ist das meist das Ende.... für den Fischer und seinen Fang!

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    Diese Forelle liess ich dann auch präparieren und sie hängt nun bei einem guten Freund an der Wand. Im Motorhome habe ich ja keinen Platz, leider! Beim Fang bin ich fast erfroren, es war Nacht, etwa fünf unter Null, die Schnur gefror immer in den Ringen, es war also echt grosses Glück diesen Wunderfisch zu landen. Dann mit dem Fisch zweimal über einen Fluss 30 Minuten zurück zum Camper. Der Präparator Peter Wells hier auf dem Bild machte einen Superjob. In der Badewanne würde der Fisch gleich abhauen!

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    Das sind die Köder mit denen man die grösste Aussicht auf einen Erfolg hat. Künstliche Fischeier, Glow bugs, in der Grösse 4 mm und 6 mm. Man führt sie an einem langen Vorfach mit der Strömung kanalabwärts. Ich leg-te so gemäss Schrittzähler an manchen Tagen gegen 20 km zurück. Immer rauf und runter an verschiedenen Abschnitten. Und wie gesagt, Schnur 0.22 mm und Hakengrösse 14 oder 16, damit die Eier möglichst naturge-recht über den Grund flottieren. Und das für diese Fischmonster! Nach jeder Tour von 500 m bis 1 km den Kanal runter wechselt man die Farbe bis man herausfindet was heute auf dem Speiseplan der Forellen oder auch Lachse steht. Die gehen allerdings eher auf Softbait und Spinner.


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    Im Winter ist das Fischen in den Kanälen rund um Twizel erlaubt, keine Schonzeit, fast alle anderen Flüsse sind zu. Es braucht dann einfach die passende Ausrüstung und genügend warmen Kaffee im Motorhome. Dumm ist einfach, wenn die Schnur auf der Spule anfriert während man dem Kanal entlang den Köder führt, „egg rolling“ nennen sie das hier.


    Wichtig ist einfach, dass die Wasserleitungen Motorhome in der Nacht nicht gefrieren. Eine gute Heizung ist also Gold wert! Bei Sonne ist’s aber schon schön.

    Oh, ich habe 10 Bilder drin. Ist das das Maximum pro Beitrag? So denn. Dann kommt der Schluss im Teil 3 zu meinem Grossforellenbericht. Das sind dann so "Bettmümpfeli" Längen die man gerade noch ertragen mag bevor es langweilig wird.

    Also, der Schluss folgt, see you!
    Roland
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    Roland56 Autor
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  • Di 29. Mär 2022, 16:35 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Di 29. Mär 2022, 16:35 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Heute wieder bis 9,30 Uhr gefüllt
    Stäfener Stein läuft einfach wieder super
    Es ist schade, dass die einen Fischer Ihre Fische binnen kurzer Zeit zusammen haben und viele andere mit nur vereinzelt fangen und bis am späteren Nachmittag noch nicht voll haben. Was nicht heissen soll, das man immer voll haben muss, zudem ist es auch so sehr schön auf dem See.
    Was ich jedoch meinte und ich immer wieder gefragt werde, ist das - wie und wo, mit was und welche Technik.
    Die Hegene spielt derzeit wohl eher eine untergeordnete Rolle, Hauptsache die Farben rot - violett und schwarz sind dabei und womöglich nicht zu gross. Ansonsten eine sehr langsame Köderführung im Bodenbereich und die Bisse kommen.

    Heute war wieder einmal so ein Tag, wie Ihn Chris. beschrieben hat, viele Fischer um den Stein, fischen zu tief.
    Heute wahren 16 bis 17 Meter angesagt. nicht tiefer. Fische hat es jedoch auch weiter draussen, nur verteilt es sich auch besser wie an der Kante.
    Wir haben in Stäfa schöne Plateaus und Kanten, an den Kanten zu fischen bringt auch immer wieder gute Fische.
    Zur Zeit sind die Fische da und lassen sich prima fangen, auch das wird bald wieder anders werden und die Sucherei geht los.
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    pebecke Autor
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  • Fr 21. Nov 2025, 19:52 Der doppelte Doppelschlag Fr 21. Nov 2025, 19:52 Der doppelte Doppelschlag
    Auf dem Wasser ist kein Tag wie der andere. Auch mit mehreren Jahrzehnten Fischereierfahrung auf dem Buckel, gibt es immer wieder Situationen, die man zuvor noch nie erlebt hat.

    Während den Herbstferien am 9. Oktober kam der Junior von einem guten Freund als Gastfischer aufs Böötli. Der Plan war es für einen halben Tag den Egli nachzustellen. Ich war gerade dabei einen 29iger Egli zu drillen, als dem Gast und mir der RIESIGE Barsch-Nachläufer aufgefallen war. Ich dirigierte meinen beinahe 30iger in den Kescher, während der grosse Gestreifte bis zur Oberfläche hinterherjagte. Mit einem kleinen Zusatzzwick am Feumer, konnte ich den Verfolger ebenfalls einnetzen. Den nicht gehakten Fisch haben wir vor dem Freilassen kurz in die Nähe vom Massband gehalten (mind. 48 cm, was meine alte ZH-See p.B. egalisiert hätte).

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    Am nächsten Tag ist mir genau das Gleiche nochmals passiert. Dieses Mal hatte ich einen 27iger Egli am Haken und ein 43iger hat diesen bis zum Kescher verfolgt. (selbstverständlich habe ich auch diesen nicht regulär gefangenen Fisch wieder freigelassen).

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    Trotz hunderten (wenn nicht tausenden :lol: ) von Nachläufern über all die Jahre, war es bei mir ein Novum, dass die Verfolger so kompromisslos bis zur Wasseroberfläche nachgesetzt haben.

    Auch wenn ich die grossen Fische lieber an der Rute gefangen hätte, war ich doch sehr dankbar für das Erlebnis. Gefischt hatte ich auf 10-12m Tiefe mit dem Carolina Rig. Leider weiss ich nicht, ob die grossen Fische die Verfolgung bereits am Grund oder erst im Mittelwasser aufgenommen hatten.

    Ansonsten war es bei mir ein bescheidener Egli Herbst. Halbtägige Ausflüge mit 6-10 grösseren Egli (27-36 cm wie in den Fotos unten) und einigen kleineren Exemplaren, gehörten bei mir zu den besseren Tagen.

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    Hier noch einer meiner wenigen "regulär" gefangenen 40+ Fische (ende Sept.).

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    Freue mich schon auf die nächste Saison.

    Petri allerseits.
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    Plauschfischer Autor
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  • Sa 3. Jan 2026, 23:07 Re: Seeforellen 2025/2026 Sa 3. Jan 2026, 23:07 Re: Seeforellen 2025/2026
    Paar Fotos vom letzten Jahr und besonders aus dem Herbst 2025.

    Das neue Jahr fängt schon gut an – die letzten Tage habe ich einige Seeforellen im See gesehen, die grösste vor zwei Wochen im Lac de Joux. Fotos im See sind halt eher schwierig, die Fische halten selten still :lol: Wobei das meiste bis auf eine im BeO kein Mass hatte, sprich unter 45 cm.

    Aber Fische, die man kennt, sind langweilig, oder?
    Daher werde ich an der Eröffnung bei uns eine Stelle befischen, die ich noch nie gefischt habe und zu der ich keinerlei/kaum Infos habe – ausser dass ich die letzten Tage zweimal dort war und es mir «gepasst» hat. Rein vom Gefühl. Gesehen habe ich nichts und werde bis zur Eröffnung auch nicht mehr hingehen. Bin ja mal gespannt. Das Unbekannte reizt einfach mehr, und ich freue mich darauf. Was die letzten Jahre ja nicht mehr der Fall war – eher ein «Müssen». Auch ein Grund, wieso ich mich mehr mit den (Ufer) Seesaiblingen beschäftigt habe.



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    Dural Autor
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  • Di 13. Jul 2021, 22:50 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Di 13. Jul 2021, 22:50 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Hier noch als Motivation einer der beiden 46 cm Egli. Der Fisch war wirklich hart erarbeitet. Den ganzen Morgen lang lief absolut nichts und auf dem Echolot waren nirgends Köderfische oder interessante Echos auszumachen. Nach sehr zahlreichen Platzwechseln haben wir nochmals einen der ersten Spots angelaufen. Wiederum zeigte das Echolot wenig bis gar nichts, aber immerhin hatte ich in der Woche zuvor an dieser Stelle einen ü40iger erwischt.

    Der Wechsel auf das Texas Rig brachte dann diesen Prachtsegli und die Ampel wechselte von Abschneidern auf Traumfisch. Kurz darauf brachte das Texas Rig zwei weitere Fische, bevor auch noch das Carolina Rig zwei stachlige überlisten konnte. Am Schluss hatten wir 5 hart erworfene Egli (der kleinste ca. 27 cm) und einen unvergesslichen Angeltag.
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    Plauschfischer Autor
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  • Mi 13. Jul 2022, 07:29 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mi 13. Jul 2022, 07:29 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Ist ja verdächtig ruhig hier drin ....

    Tatsächlich hatte ich die letzten Woche vom Boot aus auch nur sehr wenige und meist eher kleine Eglis zu vermelden. Also habe ich gestern ausnahmsweise mal zu Fuss diverse Stege zwischen Küsnacht und Herrliberg abgeklappert. Und siehe da mit der Carolina-Montage und einem 3 Inch Swing Impact von Keitech, liessen sich entlang der Halden und z.T. auch im Flachwasser immerhin 14 schöne Egli (meist um die 25 cm. einige bis 34 cm) überzeugen.

    Meine Erfahrung: wenns nicht beisst nicht sofort weiterziehen, sondern auch mal eine Viertelstunde einen Kaffee trinken und/oder mit Passanten plaudern und etwas Lobbyarbeit für unser schönes Hobby betreiben - und plötzlich rumpelts doch noch. Wenn dann immer noch nicht läuft, dann gehts halt weiter.
    Massenfänge sind zurzeit wohl schwer zu erreichen, meist gibts drei bis fünf nacheinander, aber wenn man es ausdauernd versucht, kommt auch so ein schöner Znacht zusammen.
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    zellcom Autor
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  • Fr 1. Mär 2024, 22:16 Re: Bachforellen Fangberichte 2024 Fr 1. Mär 2024, 22:16 Re: Bachforellen Fangberichte 2024
    Es war so ein absolut toller Tag an der zürcher Limmat! Schön, darf ich auch mal Sternstunden erleben!

    Zwei schöne Forellen ca. 35cm & 45cm, konnte ich landen. Dazu kamen noch zwei Alet.
    Einige Fische stiegen im Drill aus, darunter auch ein 60+ Monster! Diesen Anblick werde ich nie vergessen!
    Gut möglich, dass dies eine Forelle war, die im Zürichsee aufgewachsen ist. Das gibt es noch ab und zu in der Limmat.


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    Auch 2 Hechte habe ich gesehen, aber natürlich nicht angeworfen.
    Alles in allem ein super Tag! Wobei von 5 anderen Fischern, welche ich angetroffen habe nur 2 Kontakt hatten.
    Einer von denen konnte den Fisch auch landen.

    Habe hauptsächlich den Smith D-Contact 50 gefischt, bzw. kamen alle Bisse auf diesen Wobbler.
    In den Farben "Champagner Yamane" und "CH Back TS Laser".
    Also auffällig, aber nicht zu knallig.
    Ich denke nicht, dass Smith schlechte Haken montiert. Das war wohl mein Fehler. Zu stark gedrillt: :oops:


    SmithWobbler.jpg

    Mein Glück für ein ganzes Jahr, habe ich also an einem Tag verbraucht! :lol:

    Petri und ein schönes Eröffnungswochenende wünsche ich den FischerInnen an Bach und Fluss!
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  • Do 4. Dez 2025, 22:29 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025 Do 4. Dez 2025, 22:29 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025
    Ja Egli und Hecht kann man mit Glück noch fangen ist aber sehr zäh. Am besten jetzt mit kleineren Köder fischen so sind solche ausnahme Fische wie hier von heute im Bild mit viel Glück und Können noch möglich :lol: 50.5cm Zürisee Egli.
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    Raubleugel Autor
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  • Di 15. Feb 2022, 21:40 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Di 15. Feb 2022, 21:40 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Ich war am Sonntag an einem meiner Lieblings Felchen Spots, bei der Chemischen in Uetikon. Dies hauptsächlich wegen der kleinen Rampe und der Gratisparkplätze am WE.

    Der halbe PP war reserviert für die Baustelle. Weit und breit aber keine Baustelle zu sehen. Nanu?
    Also Boot zusammenbauen und ab aufs Wasser. Kaum im Wasser, hinter der Chemischen, eine Baustelle teils schwimend auf dem Wasser.
    Weit und breit auch kein anderes Boot an dieser sonst sehr beliebten Stelle. OK, als suchte ich mal die bekannten löcher nach fischen ab, aber es waren nur spärlich Sicheln zu sehen.

    Da der See sehr ruhig war, macht ich mich kurzerhand auf den Weg zum anderen Ufer. Das schafft auch meine Nusschale in ca. 10 Minuten bei voller Fahrt. Unterwegs habe ich viele solcher Fischwolken angetroffen, in Tiefen zwischen 30 und 50 Meter.


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    Ich habe dann auch mal angehalten und aus neugier 5 Minuten die Hegene baumeln lassen. Leider hat nicht angebissen.
    Hat jemand eine Ahnung was das für Fische sein könnten? Ich vermute mal Friedfische?
    Dann halt weiter bis zum anderen Ufer. Kaum angekommen, hatte ich sehr gute Signale zwischen 26 und 30 Meter Tiefe. Ein echtes kommen und gehen :lol: Beste Unterhaltung im Fisch-TV


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    Die Bisse liesse auch nicht lange auf sich warten.
    Fazit des Tages:
    - 5 unter 30, die wieder schwimmen durften
    - 5 im Drill verloren
    - 0 für die Bratpfanne

    Aber das schöne Wetter hat dafür entschädigt :roll:
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  • Mo 19. Jul 2021, 11:06 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Mo 19. Jul 2021, 11:06 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Kurzer Bericht von der "Front":

    Gestern ausnahmsweise mal vom Ufer aus unterwegs vom Schiffsteg Uetikon bis zum Tennisplatz in Männedorf. Ich habe gezielt nur die seichten Uferbereiche abgefischt, dort wo es sonst nur ca. knietief ist, einem das Wasser in der aktuellen Situation aber bis zum Hals reichen würde ;-)

    Fazit: die Egli stehen auch flach. Innert zwei Stunden sechs schöne Exemplare zwischen 25 und 33 Zentimeter eingesackt und einige kleine wieder schwimmen lassen. Fazit: probieren bringt (fast) immer Fische und nur weil man keine Flossenträger sehen kann, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht da sind.

    Montage: Carolina-Rig, 7 bis 10 Gramm mit dem Keitech Swing Impact 3'' in der Farbe "Sahara olive. Das alles langsam über den Boden gezuppelt und immer mal wieder stehen gelassen.
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    zellcom Autor
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  • Di 11. Jun 2019, 21:39 Meine Premiere mit Spinnköder Di 11. Jun 2019, 21:39 Meine Premiere mit Spinnköder
    Bericht über meine Premiere in der Anglerei

    Hallo zusammen

    Ich bin neu hier, und genau so neu bin ich Fischer. Ich möchte mich kurz vorstellen:
    Wohnhaft bin ich in Aadorf, Kanton Thurgau, und habe demnach auch vor, mehrheitlich in der Ostschweiz zu fischen, kann jedoch sein, dass ich mich auch mal in fremde Gefielde waage. Bin 34 Jahre alt und habe bis vor ein paar Wochen nicht wirklich viel mit Fischen am Hut gehabt. Das änderte sich jedoch schlagartig, als meine Freundin und ich vor ein paar Wochen eine Angelausflug zum Kundelfinger Hof in Diessenhofen machten um dort die ersten Erfahrungen vom Forellenfischen zu machen. Da meine Freundin kein Fleisch, jedoch sehr gerne Fisch und Meeresfrüchte isst, und ich ebenfalls, kam mir daher die Idee es zu versuchen. Seit diesem Tag habe ich irgendwie das Fieber, was das Fischen betrifft, gekriegt.

    Kurzum gesagt, haben wir uns für den SaNa-Kurs angemeldet, den wir in Rafz erfolgreich abgeschlossen haben. Danke an René Widmer, den SaNa-Instruktor, für den lässigen Nachmittags und die sehr guten Tipps fürs Fischen in Kanada.

    Ein paar Tage später habe ich mir die blaue Fischerkarte, welche für den Kanton Thurgau obligatorisch ist, bestellt und habe für den 08. Juni 2019 mein erstes Tagespatent gelöst.
    Dieses war gültig für den Thurabschnitt 6, von der Brücke Amlikon-Bissegg bis zur Zugsbrücke in Eschikofen.
    Ich machte mich also früh morgens auf nach Amlikon und begab mich an die bereits vorgängig ausgemachten Spots. Die Thur führte nicht all zuviel Wasser und ich konnte mich so gut es ging ans Ufer rankämpfen. Zu aller erst versuchte ich es direkt nach einer Stromschnelle und warf meinen ersten Köderfisch aus. Leider musste es so kommen, wie es kommen musste, der Köder verhakte sich irgendwie im Untergrund und ich musste ihn sodann opfern. Also neues Vorfach mit neuem Köder montiert, und zack, nach einigen Minuten dasselbe, wieder verhakt. Das konnte es doch nicht sein. Bereits nach ca. 30 Minuten zwei Köder verschwendet. Ist dies euch in dieser Form auch schon passiert? Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein, aber ich wollte deswegen sicher noch nicht aufgeben, ich hatte doch noch ein paar weitere Köder in meiner Box. Und irgendwie sollte sich dieses Malheur auszahlen, bzw. es hatte etwas Gutes.

    Als ich endlich wieder neu montiert hatte, begab ich mich ein bisschen weiter in Richtung Westen in flaches und seichtes Gewässer. Dort musste ich mich regelrecht nach unten ans Wasser durchkämpfen. Eine Machete statt eines kleinen Messers wäre in diesem Moment passender gewesen. Nun denn, geschafft und ich stand im Wasser und siehe da, ein paar Fische, unmittelbar ein paar Meter vor mir im seichten Wasser. Obwohl ich ins Wasser stieg, schwammen sie nicht davon. Aber einen von denen habe ich nicht gefangen.
    Aufgrund dessen blieb ich, da es tatsächlich ein paar Fische in der Gegend hatte.
    Ich warf sodann meinen montierten Löffel aus, und tatsächlich, nach ein paar Versuchen spürte ich beim Einziehen sofort einen Ruck und ich war mir sicher, dass dies kein Verheddern des Löffels war. Also zog ich an, und versuchte die Schnur auf Spannung zu halten. Und plötzlich sah ich weiter vorne, dass sich tatsächlich ein Fisch an meinem Köder vergriffen hat. Beim Drillen erkannte ich, dass es (leider) keine Forelle war, sondern ein schöner Alet. Ich zog ihn in meinen Feumer und habe ihn dann waidgerecht verwertet. Vor Ort habe ich noch ein Foto des "Döbels" im Feumer gemacht, das Vermessen vollzog ich dann zu Hause.
    Ein bisschen stolz war ich, als ich sah, welch Grösse der erste hatte. Ca. 45 cm mass das Prachtexemplar.

    wenige Minuten (20) später zog ich einen weiteren Alet an Land, dieses Mal war es doch ein kleinerer. Danach hatte ich das Gefühl, die Fische haben bemerkt, dass zwei ihrer Artgenossen aus dem Wasser gezogen worden sind und haben mutmasslich das Weite gesucht. Aber vorher habe ich es wieder geschafft, meinen erfolgreichen Löffel am anderen Ufer zu verhaken. Also wieder abschneiden und neuen montieren :-(. Danach noch einmal den Standort geändert und weiter in Richtung Eschikofen gewechselt. Kurz nach einer weiteren Wasserschnelle auf der anderen Seite im seichten, vom Wasserstrom geschützten Wasser nochmals meinen neuen silbernen Löffel ausgeworfen, und prompt -"zack"- ein weiterer Biss. Nochmals ein Alet, in derselben Grösse wie der zweite. Einen weiteren habe ich ebenfalls noch gesichtet, der suchte aber panisch das Weite. Er wurde nie mehr gesehen (geködert). Es folgten leider keine weiteren Bisse mehr. Dennoch zufrieden machte ich mich wieder nach Hause auf und verarbeitete meine Ausbeute.


    2. Versuch
    Mein zweiter Versuch fand heute wieder an der Thur statt. Dieses Mal beim Streckenabschnitt 2 von Höhe Einlauf Sitter bei Bischofszell bis zur Thurbrücke in Kradolf-Schönenberg. Leider führte die Thur um einiges mehr Wasser als letztes Mal. Das lag natürlich an den starken Regenfällen vom Wochenende.
    Ich versuchte daher mit einem leuchtenden Köder einen Fisch anzulocken, was jedoch wegen des vielen Treibguts schwierig war. Zudem war die Strömung relativ stark, was hiess, dass mein Köder sehr schnell "mitgerissen" wurde und somit schnell ans Ufer kam. Einmal jedoch hatte ich einen Biss am Haken, konnte aber nicht genug schnell reagieren, da ich vermutete, dass es wieder nur ein Ast war, welcher sich an meinem Haken zu schaffen gemacht hat. Als ich dann doch merkte, es könnte sich um ein Tier handeln, war es leider zu spät. Relativ schnell beim Einholen verlor ich den Fisch, und er verschwand in der trüben Thur auf Nimmerwiedersehen. Naja, eigentlich hat er es auch verdient, sein Zappeln hat Wirkung gezeigt.
    Einige andere Stellen habe ich noch versucht, jedoch konnte ich aufgrund des hohen Wasserstandes praktisch keine gute Stelle ausmachen, an der ich ans Wasser mit guter Anlandemöglichkeit gelangen konnte. Ich hätte, falls, den Fisch in hohem Boden an die Krete befördern müssen. Naja, so habe ich es nicht gelernt. Also suchte ich weiter. Beim Schwimmbad Schönenberg versuchte ich es nochmals, jedoch war alles, was sich an meinem Haken befand, entweder Holz, oder sonst irgendwelches grünes Zeugs. Zudem musste ich feststellen, was da alles von den Menschen den Fluss runtergespült wird. Wirklich übel... ! Auch Picknickstellen waren ebenfalls voll mit Müll. Tja, die Fische sinds, die damit leben müssen, leider.
    Also, heute war ein klarer Schneidertag. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen. Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht, oder die Erkenntnisse, dass bei Hochwasser nach starken Regenfällen, eher nicht mit Bissen gerechnet werden muss. Ich hatte auch keinen einzigen Fisch ausmachen können, da ich, ausser der braunen Brühe, wirklich nichts gesehen habe.

    Falls ihr hier meine ersten beiden Erfahrungen bis tatsächlich am Schluss durchgelesen habt, dürft ihr gerne kritisch darauf reagieren. Nur so lernt man und macht hoffentlich nicht zweimal die gleichen Fehler, oder zumindest man kann die Faktoren verhindern, die man beeinflussen kann.

    Also auf ein weiteres und allen ein grosses Petri, hoffentlich folgen noch weitere Berichte, denn ich bin erst am Anfang und hoffe, dass es noch weiter steil nach oben geht (Erfahrung natürlich)...

    In dem Sinne, schönen Abend und man liest sich.

    Grüsse Savi
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  • Fr 27. Sep 2024, 22:54 Kantonale Fischerei Apps Fr 27. Sep 2024, 22:54 Kantonale Fischerei Apps
    Ich hatte diese Woche das Vergnügen mit jemandem den ich sehr schätze drei Tage in seinem Heimatkanton an verschiedenen Gewässern die Fliegenrute zu schwingen. Im Vorfeld stellte ich mit Freuden fest, dass es dort nun auch ein App der Fischerei Behörde gibt, wie es dies im Kanton Graubünden schon länger der Fall ist. Ich habe mir das als Anlass genommen die Sache für die gesamte Schweiz etwas genauer anzuschauen.

    Graubünden
    Hier ist es schon länger möglich mit einer App der Nobozo Lab GmbH (Fishven) nicht nur schnell ein Patent zu kaufen, sondern auch die Fänge einzutragen und wertvolle Informationen über die Gewässer und Vorschriften einzusehen.

    Uri
    Auch hier ist die gleiche Firma tätig. Alles funktioniert einwandfrei.

    Zug und Genf
    Ebenfalls hier ist das App von Nobozo Lab bereit zur Nutzung. Installiert habe ich es, aber noch nicht aktiv gebraucht. Auf den ersten Blick scheint Zug eine gegenüber Graubünden etwas abgespeckte Version zu haben.

    Tessin
    In den nächsten Tagen sollten sie gemäss Antwort auf meine Anfrage hier ebenfalls ein App anbieten. Für diverse Kantone der französischen Schweiz haben sie ebenfalls Projekte in der Pipeline.

    Bern
    Hier ist ein App von eOperations in Betrieb, welche die Kantone welche am eFJ beteiligt sind bedienen. Wie gut sie ist kann ich nicht sagen, der erste Blick darauf hinterlässt aber keinen schlechten Eindruck.

    Zürich, Solothurn, Thurgau und Schwyz
    Auch hier sollte noch dieses Jahr ein App von eOperations rauskommen. Die Kantone sind ebenfalls am eFJ beteiligt.

    St.Gallem
    Gehört zwar auch zum eFJ, aber hier wird es mehr Zeit brauchen.

    Nidwalden
    Auch hier gibt es eine App, scheinbar eine Eigenentwicklung.

    Aargau
    Hier auch eine Eigenentwicklung, aber offenbar keine App. Es scheint eine Browser basierte Lösung zu sein.

    Wallis
    Ebenfalls eine Eigenentwicklung, wenn ich den Bericht von Rolf recht verstanden habe aber eine mit Verbesserungspotetial.

    Und dann gibt es noch die App MyFish, welche insbesondere Fichenzen wie z.B. eine am Hallwilersee oder eine in Arosa angeschlossen sind.

    Ich für mich finde es eine gute Sache, dass die Sache endlich Fahrt aufgenommen hat und war als Zürcher den Fischern vom Kanton Graubünden das App schon länger neidisch. Nichts für Ungut und viva la Grischa.

    Gruss
    Mötti

    P.S.
    Ja, da gibt es noch weitere Kantone inder deutschsprachigen Schweiz. Aber über die konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Wer was weiss soll gerne etwas schreiben.
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  • Fr 28. Jan 2022, 07:45 Die schönsten Forellen der Welt!? Fr 28. Jan 2022, 07:45 Die schönsten Forellen der Welt!?
    Die schönsten Forellen der Welt!

    Na ja, über den Geschmack lässt sich ja wunderbar streiten. Welches ist das Land mit den schönsten Frauen...? Wow, what a question? Jetzt aber..... das gibt wohl eine Diskussion bis nach Mitternacht! Allerdings, die aktuell ganz klar schönste Frau im Universum ist zur Zeit, 2021 jedenfalls, Andrea Meza und kommt aus Mexico. Ob allerdings Mexiko auch das Land mit den schönsten Frauen generell ist.... Nun denn, da bleibe ich doch lieber beim Land mit den schönsten Forellen! Wie muss denn die schönste Forelle aussehen ist jetzt die Frage! 90 – 60 – 90 und Körbchengrösse B passen da ja nicht als Kriterien. Wie sieht denn eure schönste Forelle aus, so der Traumfisch eben? Regenbogen oder Seeforelle, Browntrout oder doch eher eine kanadische Namaycush, wo wir dann wieder bei den Frauen in verschiedenen Ländern wären. Liebe Fischerinnen, sorry, ich vergass die schönsten Männer der Welt, da ist sich die Damenwelt ja sicher absolut einig!

    Daher setze ich mal hinter den Titel ein Ausrufezeichen, denn die Fische die ihr hier seht kommen meinen Idealvorstellungen schon ganz nahe. Und ein Fragezeichen, weil ich da vielleicht nicht die Traumforelle jedes Forumlesers treffe. Aber sicher ist, diese Fische sind wirklich ausserordentlich und jeder Schweizer Fischer würde mit so einer Forelle einen Jutzer rauslasssen, selbst wenn er gar nicht jodeln kann.

    1_oreti_trout_3_kg kl.jpg

    Sorgfältig gelagert auf Eis und Moos (!), es gab ja noch keine Kühlschränke, erreichten die ersten befruchteten Forelleneier 1867 nach mehreren Wochen auf dem Segelschiff von England her zuerst Tasmanien und dann Neuseeland. Genau 1200 Eier waren das. Das Klima behagte den Fischen offensichtlich gut und nun wuchsen sie zu enormen Grössen heran. Oft mit einer ganz spezifischen Zeichnung. Ein Präparator sagt denn auch sofort: «Ah, das ist eine Browntrout aus dem Oreti River bei Invercargill!» Nur dass es klar ist, ich spreche da von der Forelle, nicht von der Frau mit ihrem mehr als happy smile. Sie, die Forelle, ging an eine kleine Trockenfliege und sauste wie ein Pfeil unter dem Busch dort im Hintergrund hervor.

    2 21.12.22 8.6 lbs brown Waitawanui rod.jpg

    Diese Browntrout sieht fast aus wie ein Lachs, silbrig. Ich fing sie an einem 4mm leuchtenden Silicon Ei. War der zweite Wurf. Tagsüber hatte sie absolut kein Interesse an irgendwas in meiner Köderbox.


    3 21.12.22 8.5 lbs browntrout Ro plate.jpg

    Das war mein Weihnachtsmenu. Die Teller waren gerade etwas klein für die Forelle blau und ich musste mich beeilen vor Weihnachts - Ladenschluss am 24.12.21 um 22.00 h beim Count down Warenhaus noch grössere zu kaufen!

    4 2017_big_brown_by_chris_taupo_kl.jpg

    Die Wassertemperaturen sind normalerweise kalt. Ausser im Sommer da werden seichte Seen wie der Lake Rotorua bis über 20 Grad und die Browntrout kommen dann in Ufernähe und fressen Insekten. Mehr die Brownies als die Regenbogenforellen, manchmal auch tagüber, eher selten, aber in der Nacht fängt man sie mit einem sehr langsam geführte Wooly Bugger. Der Fischer hier wird Chris the fishmagnet genannt. Keine Ahnung, warum das wohl so ist! Oder hat ev. jemand von euch eine Vermutung?

    5 20.9.5 Ro 15 lbs Brwon.jpg

    Diese Brownie benahm sich wie eine Regenbogenforelle, nur dass sie sich nicht aus dem Wasser katapultierte. Und dann war es diese herrliche Browntrout, gefangen um 13.09 h am 5.9.2020 im Tekapo Kanal. Sie wog 14.5 Pfund und ist meine wohl schönste Forelle bisher. Stellt euch mal vor, wie sich die Browntrout Damenwelt um diesen Prachtsmann schart da am Grund des Kanals. Ich hoffe, dass er noch viel so wohlproportionierten Nachwuchs hat!

    6 21.12.22 Graham Vowes taxidermist Taupo.jpg

    Im Novmeber 2021 lernte ich am Waitahanui River Graham ken-nen. Ich fischte schon Stunden umsonst auf die gut sichtbaren Browntrout im Fluss. Sie wichen meinem sorgfältig mit der Euronymphrute präsentierten Köder einfach aus und warteten fast bewegungslos hinter grossen Steinen. Dann kam Graham, sagte hallo, ob es mich störe, wenn er 50 m (!) weiter oben fischen würde (das ist fischen in NZ!), fischte also etwas oberhalb, und fing in kurzer Zeit drei Fische, einfach so.....! Es stellte sich dann raus, dass er wohl so 2000 Tage oder mehr an dem Fluss verbracht hat in seinem Leben. Er wuchs hier auf, gleich im Haus am Fluss, und er fischt wohl etwa so wie Chris, der Fischmagnet! Eine andere Liga einfach! Er ist Builder, und als Hobby präpariert er Fische und gewinnt regelmässig Preise.

    7 21.12.22 Rotoiti Brownie 21 lbs.jpg

    Das ist eine von Grahams Forellen die er präparierte. 21 Pfund wiegt sie, kommt aus dem Lake Rotoiti bei Rotorua. What a beauty.

    8 21.12.22 two browntrout by Graham.jpg

    Und das sind zwei weitere Exemplare die er angefertigt hat. Die obere Forelle kam zur Reparatur zurück da die gute Putzfrau eine Flosse abgebrochen hat. Dumm gelaufen, lässt sich aber flicken zum Glück! Der Besitzer nahm’s gelassen!

    Es haben ja nicht alle Männer die Körperformen eines Chippendale – Models. So gibt es auch etwas beleibtere Exemplare die sich aber über ausserordentliche innere Werte auszeichnen und damit die Damenwelt bezierzen. Das ist so ein kraftvolles Exemplar von 38 Pfund.

    9_20.9.15_patty_38_lbs_brown_2.jpg

    Diese Browns schwimmen in den Kanälen bei Twizel unter den Lachszuchtnetzen und fressen den ganzen Tag Pellets. Es hat aber auch Gras in Ufernähe in den Kanälen mit viel Futter. In der Nacht sitzen die Brownies dann da nur zwei Meter weg vom Ufer wo es steil runtergeht und man fängt sie mit einem kleinen dunklen Softbaitköder mit einem leichten zwei Gramm Jighead ganz langsam mit er Strömung geführt. Kollege Patrick hat das extrem drauf und fängt grosse Browns wo sonst niemand was fängt. In der Nacht fängt man zu 90% Brownies so, kaum je eine Rainbow. Scheint an der Art zu liegen, die Browns sind generell leichter in der Nacht zu fangen.

    10 Wanted woman.JPG

    .... wobei wir hier nun am Ende der Forellenparade sind. Schön ist, dass wir uns ja jedenfalls in einem einig sind, die besten Fischer, die kommen ganz klar aus der Schweiz und zwar aus dem Kanton Bern! Stimmt doch, oder etwa nicht? Gäuet!
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  • Sa 14. Sep 2024, 21:33 Scharfe Alet Burger Sa 14. Sep 2024, 21:33 Scharfe Alet Burger
    Ich fange in letzter Zeit oft Alet, den ich von der Konsistenz her nicht besonders mag. Deshalb wollte ich meinen letzten Fang zu Fischräucherwurst verarbeiten. Das mit dem Räuchern und Wursten ist bei mir noch experimentell, aber nebenbei ist schonmal ein tiptopes Fischburger-Rezept entstanden. Es ist an US-Amerikanische Jalapeño-Cheddar-Sausages angelehnt, die aber mit Rind- und Schweinefleisch hergestellt wird.

    Ich tiefkühle die Filets bei -20 über nacht und taue sie im Kühlschrank etwa 30min an, dann bleibt das Hack während dem ganzen Verarbeitungsprozess kalt. Das ist gut für die Hygiene, es stellt aber auch sicher, dass die Fette aus Fisch, Butter und Käse hart bleiben und eine schöne Emulsion entsteht. Ein Drittel des Fleisches wird nur grob zerkleinert, damit die Burger Biss haben. Man kann sie recht gut durchbraten, dank dem Fett vom Halloumi bleiben sie saftig, und sie halten in der Pfanne auch gut zusammen. Als nächstes probier ich's mal mit ein wenig Randensaft oder Rotwein, um die Farbe ansprechender zu machen.


    Zutaten

    500g Alet filettiert, gefroren
    125g geräucherter Halloumi (ich kriege meinen im Bioladen). Könnte man auch mit geräuchertem Cheddar probieren.
    6 frische Jalapeños entkernt, gehackt (Wenn man es nicht so scharf mag, die Hälfte).
    10g Salz
    2 TL schwarzer Pfeffer
    1 TL Piment/Allspice
    1 TL Paprika geräuchert
    50g Butter
    1 gr rote Zwiebel
    2 Knoblauchzehen gepresst



    Anleitung

    Den gefrorenen Alet im Kühlschrank (nicht bei Raumtemperatur!) antauen lassen.

    Zwiebel ganz fein hacken und im Butter bei niedriger Temperatur andünsten. Im Kühlschrank kaltstellen, bis die Butter wieder fest wird.

    Halloumi in Würfel schneiden, Jalapeños fein hacken und beides durch den Fleischwolf lassen. Ebenfalls kaltstellen.

    Den angetauten Alet in grobe Würfel schneiden und mit der groben Scheibe durch den Fleischwolf lassen. Einen Drittel davon kaltstellen, den Rest mit Halloumi/Jalapeño-Mischung, Salz, Pfeffer, Piment, Paprika, Zwiebelbutter, und Knoblauch vermengen und zwei mal durch den Fleischwolf lassen, bis eine geschmeidige Paste entsteht. Dabei muss die Menge kalt bleiben, bei Bedarf Schüsseln und Werkzeuge vorkühlen.

    Den einfach gewolften Alet druntermengen und gut mischen. Zu flachen Patties formen und mit etwas Butter in einer heissen Pfanne beidseitig gut durchbraten.

    :chef: Bonapp!
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  • Fr 12. Mai 2023, 11:26 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023 Fr 12. Mai 2023, 11:26 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023
    Nach vielen Stunden am Wasser habe meinen ersten Hecht gefangen. Heute Morgen Niederuster, 73cm, etwas über 2Kg 8)
    Schon den ganzen Winter probierte ich es nach dem SaNa Abschluss von Ende November im letzten Jahr. Mehrere Fehlbisse, jedoch nie Erfolg.

    Heute Morgen hatte ich zwei Würfe später einen weiteren. Jedoch um 45cm. Dieser hakte sich selbst im Wasser über dem Kescher selbst ab. Einen weiteren ca. 30cm. Durfte auch weiter schwimmen.
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  • Fr 12. Apr 2024, 08:02 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2024 Fr 12. Apr 2024, 08:02 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2024
    Guten Morgen!

    Es ist 07:45 Uhr, und mit Freude blicke ich aus meinem Fenster, wissend, dass sich der @BadAssFisherman bereits mit seinen Freunden auf dem Greifensee tummelt.

    Wie ich das weiss? Nun, gestern hatte ich persönlich das Vergnügen, diese exklusive Erfahrung zu machen. Nicht nur konnten wir die wunderschöne Natur und ihre Bewohner zu Wasser und in der Luft bewundern, sondern auch wurden unsere Mühen reichlich belohnt, indem wir zahlreiche proteinreiche Wasserbewohner fingen. Viele kleine braune Fliegen, etwa 5 Millimeter groß, tanzten auf unserem Boot und unseren Ruten. Schnell war für mich als Anfänger klar, welche Hegene an die Ruten gehören sollte. Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt. Ich griff einfach in meine Tasche, wählte zufällig aus, was ich fand, und montierte es.

    Da ich zum ersten Mal vom Boot aus Felchen fischte, hatte ich bis Tags zuvor kein passendes Tackle. Insbesondere durfte der richtige Zapfen nicht fehlen. Der Mitarbeiter des Fischertreffs in Volketswil beriet mich nicht nur geduldig, sondern auch kompetent. Schnell hatte ich Gewichte, Hegene, Schnur und natürlich die richtigen Zapfen in meinem Einkaufskorb. Natürlich durfte auf den Zapfen das Schweizer Kreuz nicht fehlen (obwohl sie von einem Österreicher hergestellt wurden :lol:).

    Diese Zapfen bereiteten mir am kommenden Tag einige Sorgen in Kombination mit der Schnurstärke (0,22 mm) und dem Gewicht (30 g). Wenn ich sie weit warf, wollten sie einfach nicht stehen bleiben. In der Nähe des Bootes war das kein Problem. Beim nächsten Mal nehme ich leichtere Gewichte, das sollte den gewünschten Effekt haben :)

    Am Ende lief jedoch alles gut :D . Wir fingen reichlich Felchen, darunter 3 Ü40er von meinen beiden Kollegen und eine 54er, die ich stolz in meine Fangstatistik eintragen durfte.

    IMG_8102.png

    Mit stolzgeschwellter Brust präsentierte ich dieses Prachtstück meiner Familie und erzählte sicherlich dreimal bis zum Schlafengehen von dem spannenden Drill. Diese Schilderung erspare ich euch an dieser Stelle, da ich sicher bin, dass jeder hier weiß, wie es ist, einen solchen Silberpfeil an leichtem Tackle und trotz Ankerseil, fehlgeschlagener Feumerversuche und acht weiteren Schnüren, aber mit der brennenden Unterstützung der Kollegen ins Boot zu bringen ;)

    IMG_8104.png
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  • So 29. Dez 2019, 15:40 Seeforelle So 29. Dez 2019, 15:40 Seeforelle
    Ein Traumfisch von Matthias H.

    Es lohnt sich immer wieder aufzustehen und es weiter zu versuchen. Heute durfte ich diese wunderschöne Seeforelle landen, nach harten Stunden auf dem See. Mit 93cm ein Prachtsexemplar, die einen Platz im Wohnzimmer verdient hat.
    .
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    191220 Sefo 02.jpg
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  • Mi 21. Jun 2023, 21:41 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Mi 21. Jun 2023, 21:41 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Es läuft! So plus, minus...

    Dieses Jahr scheint es, als ob die Egli ein wenig länger in der Tiefe waren, als letztes Jahr.
    Auch am Tag an der Oberfläche, sehe ich weitaus weniger Egli, als im vorherigen Jahr. Ist das bei euren Spots auch so?

    War die letzten Tage immer wieder mal am Abend auf Egli unterwegs.
    Da wo ich fische, rund ums Zürihorn kann man die Egli momentan, ab etwa 21Uhr für so 2h Jagen sehen und den Wecker danach stellen!
    Dann geht für mich einfach die Wobbler-Zeit los. Egal was sonst noch läuft.
    Das ging soweit, dass ich teilweise für ne halbe Stunde, bei jedem Wurf, mindestens einen Fehlbiss hatte.
    Unglück im Glück war nur, dass ich fast nur u20cm Eglis erwischt habe und noch keine Egliknusperli machen konnte.

    Die Wobblergrösse auf 7cm raufzuschrauben, brauchte keine grösseren Egli. Nur weniger Bisse.
    Meine Favoriten momentan, sind der Illex Tiny Fry 38mm, für die Oberfläche und der
    Duo Ryuki, bis 50mm, sinkend, für wenns an der Oberfläche ruhiger wird. Den kann man ruhig mal paar Meter absinken lassen und dann rauftwitchen.

    Dies hat mir die Tage auch einen mega schön gezeichneten Hecht als Beifang eingebracht:
    355215457_810176277212712_3846600258375101031_n.jpg



    Nachtrag Donnerstag Morgen:

    Steve meinte, wer nicht früh aufsteht, kann gleich zu Hause bleiben.
    Also war ich heute um 5:15Uhr am Bürkliplatz, was wahrscheinlich schon zu spät war.
    30min lang konnte ich noch einige kleine Egli auf Wobbler & C-Rig erwischen.
    Doch die Verwertbaren blieben aus und um 6:15Uhr wars schon absolut tote Hose.
    Da geh ich doch lieber bei der abendlichen Beisszeit ans Wasser.
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    saladi Autor
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  • Do 2. Mai 2024, 12:03 Re: Hecht Saisonstart 01.05.24 Do 2. Mai 2024, 12:03 Re: Hecht Saisonstart 01.05.24
    Ich war gestern an der Eröffnung am Pfäffi sehr erfolgreich: Nachdem ich am Morgen zwischen halb 6 und 10 Uhr nichts gefangen (und auch bei allen Felchnern, anderen Hechtfischern und den Friedfischfreunden) keine Fische gesehen habe, bin ich am Abend um 20 Uhr nochmal in den Hafen von Pfäffikon und durfte einen schönen 95er fangen. Material: kleiner, weisser Twitchbait an meiner Egli-Kombo.

    Meine Freundin kam gerade als ich schon im Drill war vom Bahnhof gelaufen und hat - fürs erste Mal - sehr gekonnt gefeumert. Und da es ein schöner Abend war, waren wir natürlich gleich umringt von "Zivilisten", die den Hecht fotografierten und bewunderten. Bevorzuge eigentlich eine ruhigere Umgebung fürs Fischen, Fangen und Töten, aber das konnte ich zu diesem nicht mehr ändern.

    War auf jeden Fall ein Highlight und es sind bald noch mehr Fotos zu sehen auf meinem Instagramkanal: schwarzfischer_ch ...

    UND: es war ein Milchner, also für Hechtmännchen n richtig kapitaler :)

    IMG_9898.jpeg
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    Schwarzfischer Autor
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  • Fr 21. Mai 2021, 06:21 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021 Fr 21. Mai 2021, 06:21 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021
    Hallo zusammen
    Gestern war ich endlich wieder mal nach einem gestressten Alltag auf dem schönen Greifensee.
    Die zwei Fischernachbarn waren fleissig am Feumern und ich war nicht bei der Sache.
    Also selten ein Biss und dann noch den Fisch im Drillen verloren. :oops:
    Daher beschloss ich etwas zu essen, kam zur Ruhe und auf einmal gings doch. :v:
    Gefangen hatte ich mit Patricksnymphen, auf 10m mit rot 14er.
    Die schönsten Felchen waren 45cm und 37cm. :D
    Ich genoss den schönen Abend auf dem See und kam aufgestellt wieder nach Hause.
    Schönes Wochenende und viele Grüsse
    Andi
    Schöner Felchenabend.jpg
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    Felche68 Autor
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  • Mo 19. Apr 2021, 22:06 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021 Mo 19. Apr 2021, 22:06 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021
    Gestern konnten wir wieder einen schönen Fischertag verbuchen. :D :D :D

    Am Morgen war die angesagte Bise glücklicherweise sehr schwach und der See fast wellenlos.
    Also ruderten wir wieder los Richtung Niederuster. Am Ziel überall sehr viele Insekten auf der Wasseroberfläche und in der Luft.
    Ich machte mir bereits Gedanken, ob die Felchen bei dem Übermässigen Nahrungsangebot noch interesse an unseren Hegenen hätten....

    Glücklicherweise wurden schon bald schöne Signale gefunden.

    Nach etwas Geduld wurden ab 9:45 die ersten Fische gefeumert.
    Alle in Grössen von 36-39cm.

    Zwischendurch gab es auch 2 Schwalen und ein 45er Hecht hatte zu nah an der Hegene geschnuppert (konnte umgehend wieder schwimmen gehen).

    Gegen Mittag dann ein Zapfen auf Tauchkurs. Junior blitzschnell an der Rute und die Rolle im Zurr-Modus.
    Langsam konnte der Fisch Richtung Boot geführt werden. Flüchtete jedoch - wie kann es anders sein - In`s Ankerseil. :censored: :censored: :censored:
    Also Turnübung zum Ankerseil; Anheben lösen und zum Glück noch Zug auf der Schnur.
    Nun konnte das Kapitale Fischchen im 1.Anlauf gefeumert werden.
    .
    .
    Felche_1.jpg
    (Das Lachen im Gesicht des Jungfischers war bis nach Hause nicht aus dem Gesicht zu kriegen). :D 8) :-D 8)
    .
    .
    Felche_54cm.jpg

    Über den ganzen Tag gab es eine absolut schöne Packung mit 2mal Ü40 und der 54er!!!
    Mit Total 7.2kg Fisch eine neuer persönlicher Rekord.
    .
    10er.jpg
    .
    .
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    Hat jemand in Greifensee gefangen?
    Würde mich über Meldungen freuen.
    Die Ruderei ist doch recht intensiv.
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    Petri an alle Greifensee-Fischer.
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    Seebueb Autor
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  • Di 29. Nov 2022, 10:43 Re: Livescope Echolot (Sonar) Di 29. Nov 2022, 10:43 Re: Livescope Echolot (Sonar)
    Es gibt einige Punkte, die mich an dieser ganzen Diskussion nachdenklich stimmen:

    - Entweder fehlt die nötige Vertretung in den Vereinen von Live Sonar Fischern die sich für die Sache und eine offene Diskussion einsetzen können - oder es sind tatsächlich einfach viele gegen diese Technologie ohne sie selber je im Einsatz gehabt zu haben.
    - Offenbar wurde das Positionspapier der Fischereikommission ohne vorgängige Konsultation der Vereine verfasst. Dieses Vorgehen erstaunt doch sehr. Ohne Zustimmung der Vereine derart deutlich zu einem Thema Position zu beziehen, finde ich äusserst befremdend.
    - Bald werden die ersten All-in-one Geber auf den Markt kommen. Wie soll ein Verbot des Mitführens von Live Sonar Technologie auf dem Boot dann noch praktisch gehandhabt werden?
    - Was ist mit dem Down/Side Scan, 360 Geber und weiteren noch auf den Markt kommenden Technologien? Werden die ebenfalls verboten?
    - Vor der Verbreitung der Live Technologie wurde auch schon erfolgreich pelagisch auf (Gross-)Fische mit dem 2D Echo gefischt.

    Und die implizit angesprochenen Themen:
    - Wieso sollen nur Fischer mit Live Technologie grosse Fische verangeln oder zu tief befischen? Sehe da den Zusammenhang nicht. In der Vergangenheit waren das ja eher die Schleppfischer die den 60iger Hecht am Downrigger nicht bemerkten...
    - Prozentual gesehen entnehmen die Schleppfischer wohl am meisten kapitale Fische. Insofern kann es eigentlich gar nicht um den Bestandesschutz gehen. Zumal im Kanton Obwalden die Hechte nicht mal ein Mindestmass oder eine Schonzeit haben.
    - Live Sonar = Catch & Release? Wer hat diesen kausalen Zusammenhang mal erforscht?

    Zusammengefasst ist für mich das Verbot kein Weltuntergang. Ich fische sowieso nicht so gerne pelagisch mit dem Live Scope. Aber das Vorgehen und die Bevormundung durch die eigenen Reihen finde ich doch bedenklich. Ich fische auch nur selten mit der Fliege, dem Jucker, mit Tauwurm auf Forellen im Bach oder gehe Schleppen. Und trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen diese Techniken und Methoden deshalb zu verbieten.
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  • Di 29. Jun 2021, 08:15 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 Di 29. Jun 2021, 08:15 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
    Gestern hat es endlich wieder mal Felchen gegeben nachdem ich auf Egli unterwegs war. Oberhalb der Gubelsteine auf 14m. Dunkle 12er Nymphen wurden bevorzugt. Danke den Kollegen, die sie gefunden haben :)
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    ingwmeier Autor
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  • Mi 3. Mai 2023, 22:05 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Mi 3. Mai 2023, 22:05 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Freut mich, dass ihr dem Regen trotzt und es geklappt hat!

    Selbst habe ich abgewartet, bis der Trubel, der nun bis zum Sechseläutenplatz geht, vorbei ist.
    Nicht mal 2 Stunden war ich am Nachmittag unterwegs und muss wohl DIE Beisszeit erwischt haben.
    Es gab 2 Fehlbisse und einen 60er, der hängengeblieben ist!
    Geliefert hat ein 15cm Gummi in Grün/Gelb, richtig Shockfarben, langsam übers Kraut geführt.
    Der Arme hatte viele Blessuren auf beiden Seiten. Die Mädels haben ihn in den letzten Wochen wohl nicht gut behandelt :lol:


    Hechtli.jpg



    Wers gerne Knusprig hat, sollte mal etwa 1/2 des Mehls durch kleingemörserte Cornflakes ersetzen. Knuspriger geht es nicht! :chef:

    Knusperli.jpg



    Bin richtig heiss auf die Hechtsaison, wenn der erste Versuch schon so aussieht!
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    saladi Autor
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  • So 18. Jan 2026, 15:31 Felchen Fangberichte Greifensee 2026 So 18. Jan 2026, 15:31 Felchen Fangberichte Greifensee 2026
    Hallo zusammen

    Mit meinen Fangberichten eröffne ich gleich das neue Thema zum Felchenfischen am Greifensee. Ich wär nämlich seit Jahresbeginn zwei Mal dort und jeder Ansitz hat geliefert.

    Das erste Mal war ich am 2. Januar bei widrigen Wetterbedingungen an der Westseite am See. Ostseite war nicht möglich wegen dem starken Gegenwind. Wir haben einen gemütlichen Platz ausgemacht mit Feuerstelle und Sitzgelegenheit. Bald schon waren die Feeder dank leichtem Rückenwind weit draussen und abgespannt. Um 9 Uhr dann der erste Biss bei meinem Sohn. Er konnte eine schöne 43cm Felche landen. Dann passierte längere Zeit nichts mehr. Um die Mittagszeit konnten mein Kollege und ich kurz nacheinander je eine Felche feumern.
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    Ausser zwei Aussteigern im Drill gabs dann keine weiteren Fänge. Aber hey, alle drei am ersten Ansitz schon entschneidert.

    Gestern dann waren wir, also nur ich und der Kollege, das zweite Mal am Wasser. Dieses mal auf der Westseite. Die Sonne hat sich bis Mittag fast nie gezeigt. An den Ruten ist auch nichts passiert. Dann kurz vor 12 Uhr endlich die Erlösung. Mein Kollege landete eine schöne Felche, auch wieder über 40cm. Nach einer gefühlten Ewigkeit dann der zweite Biss auf seiner anderen Rute und euch wieder ein grosser Silberbarren. Bei meinen Ruten tat sich nichts, was aber halb so schlimm war, da ja trotzdem was lief.
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    Es war toll, mussten wir nie mit leeren Händen nach Hause fahren und alle Felchen waren deutlich über 40cm. Wer weiss, vielleicht geht es ja so weiter. Mal schauen!

    So, und nun hoffe ich auf eure Fangberichte vom Greifensee. Petri für das 2026 auf der Felchenpirsch ob vom Ufer oder vom Boot!

    Liebe Grüsse
    Kangooroo
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    Kangooroo Autor
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  • Mo 24. Jul 2023, 13:43 Re: Planung einer 5-tägigen Angeltour mit Übernachtung am Bergsee im August Mo 24. Jul 2023, 13:43 Re: Planung einer 5-tägigen Angeltour mit Übernachtung am Bergsee im August
    Also die Tour ist durch und diesmal gab es nicht nur untermassige.
    Die ersten Tage waren super schön, Fisch dran auf den Mückensatz (wohl Bienenmade) beim 1. Wurf, aber ab, ein paar Bisse aber nix zählbares. Am 2. See (Kanadiersee) dann ein Nachläufer auf Wobbler.
    Am 3. See dann schon etwas entmutigt kurzzeitig. Aber nach dem Abendessen nochmals einen Zapfen mit Mückensatz und Bammeli rausgelassen und konnte zuerst eine schöne 30er BaFo und nachher beim Zusammenpacken noch eine 30er Regenbögler gefangen.
    Am Nächsten Morgen dann nochmals eine 30er und eine 34er ReFo und gefangen.
    Also Bammeli sind glaube ich der Schlüssel, haben 3x Erfolg gebracht, 1x Bienenmade.
    Die Bammeli konnte ich mit einer gebastelten Petflaschen-Reuse mit Brot drin fangen, super easy zu machen und sehr hilfreich!
    Sind dann weitergewandert und haben uns die Fische zum Zmittag schmecken lassen.
    Nachher bin ich leider kaum noch zum Fischen gekommen, weil wir dann mehr uns vor Gewittern verstecken mussten und ausharren. So haben wir die Tour dann auch 2 Tage früher als geplant abgebrochen😀
    Paat Eindrücke hier noch.
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    SWell Autor
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  • Mo 4. Jan 2021, 15:40 Re: Felchen Fangberichte Bielersee 2021 Mo 4. Jan 2021, 15:40 Re: Felchen Fangberichte Bielersee 2021
    Bielersee Felcheneröffnung 2021


    Region St. Petersinsel, Wassertiefen 20 – 30m, rote Nymphen mit Silberwicklung Gr. 14, Wetter bedeckt, leicht windig. Seit 7.30 Uhr am Suchen, je nach Anzeichen für Fisch auf dem Fishfinder den Anker geworfen und einen Versuch gestartet. Felchen werden gefangen, oft Kleine, aber auch Schöne +30cm. Nach ca. 20 – max. 30 Min. ist der Bildschirm wieder leer und die Suche geht weiter. Auf der Suche nach Futter sind die Felchen nicht Standort treu, auch haben sie praktisch nichts im Magen. Doch nichts desto trotz, es lassen sich Felchen fangen, mit etwas „Aufwand“ und Geduld reicht es für ein feines Mittagessen. Auf eine spannende Saison, allen zufriedene Fänge und bleibt gesund, in diesem Sinne!

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    Rolf Autor
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  • Fr 24. Mai 2024, 20:37 Fangberichte Raubfische Greifensee 2024 Fr 24. Mai 2024, 20:37 Fangberichte Raubfische Greifensee 2024
    Konnte heute beim Schleppen auf dem Greifensee meinen PB verbessern: 109 cm. Die Freude ist riesig!
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    Magellan Autor
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  • Mo 16. Jun 2025, 16:58 Re: Tut dem Fisch der Schlag auf den Kopf weh? Mo 16. Jun 2025, 16:58 Re: Tut dem Fisch der Schlag auf den Kopf weh?
    Hoi Hechtfan
    Ich versuche deine Frage anders anzugehen.
    Wenn Du den Schuss hörst, warst Du nicht das Ziel!
    Oder nochmals ein anderer Vergleich. Ich hatte schon einen Unfall. Im Moment des Unfalls war der Schalter in meinem Kopf umgelegt.
    Das heisst, ich habe vom Unfall selber nichts mitbekommen. Später bin ich dann aufgewacht, da war ich in der Zwischenzeit wieder zusammengeflickt und erst von diesem Augenblick weg, spürte ich Schmerzen.
    Ich denke mir, dem Fisch geht es beim Schlag auf den Kopf genau gleich. Er bekommt es gar nicht mit und wenn Du dann zügig den Kiemenschnitt durchführst, dann war es dies auch schon für den Fisch.
    Ich hoffe Dir mit diesen Gedanken geholfen zu haben.
    fisherofmen
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    fisherofmen Autor
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  • So 5. Jun 2022, 21:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 So 5. Jun 2022, 21:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Hallo Stäfner

    Hatten gestern und heute auch nur mässig erfolg. Der einzigste produktiv Spot war ein sehr strucktur reicher Bereich zwischen Rappi und Feldbach, der ein 40er sowie ein 44er Egli sowie ein paar harte Bisse die jedoch nicht hängen blieben sind geliefert hat.

    Der Bereich vor Rappi war leider eher bescheiden.

    Erfolgsköder für mich war die letzten Tagen ein G-tail Saturn von Reins in 3.5''. Fangtiefen zwischen 5 und 10 Meter.

    Grüsse
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    Steven91 Autor
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  • Fr 22. Mai 2020, 16:23 Bienenmaden erfolgreich konserviert !! Fr 22. Mai 2020, 16:23 Bienenmaden erfolgreich konserviert !!
    20200522_125449_compress15.jpg 20200522_125449_compress15.jpg Guten Abend Zusammen

    Vor einiger Zeit ging ich an den Öschinensee fischen und wie es halt manchmal so läuft hat der Öschi nicht viel hergegeben (bei mir, bei den anderen liefs gut).
    deshalb hatte och noch eine Büchse Bienenmaden (Wachsmottenlarven) die ich nicht verwenden konnte.

    Also zuhause angekommen habe ich sie mal in den Kühlschrank gepackt und wollte mich im Netz schlau machen wie die konserviert werden, den die kann man ja auch so kaufen :mrgreen: ich habe viel gelesen von Vakummieren und in Salz einlegen usw. aber überzeugt hat mich nichts ... :roll: denn wenn man sie gefriert und dann auftaut sind sie innen flüssig und wenn man sie mit salz einlegt werden sie ledrig :|
    Also fragte ich meine mutter die Köchin ist, ob es klug wäre sie mit dem Steamer zu kochen und anschliessend in ein altes marmeladenglas zu packen und das ganze mit Rapsöl zu Konservieren, sie meinte es wäre einen Versuch wert. So habe ich sie bei 100°C 6 Minuten mit Dampf dringelassen und anschliessend abkühlen lassen.
    Als alles schön Cool war habe ich die Maden in das Glas gepackt und mit Rapsöl bedeckt :chef:
    Ich konnte kaum warten sie am Wasser zu testen also etwa eine Woche später ab an den Burgäschisee und raus mit den Dingern ✌ als ich dann auf hecht fischte sah ich plötzlich einen "Eglischwarm" 3-4 egli und warf meine Made Dorthin und konnte die Egli beobachten wie sie meine Made beobachten und dran "rochen".
    Plöthlich verschwand meine made und der Zapfen auch und ich schlug an promt konnte ich ein 22 eglu verhaften , gleich weiter geangelt und noch 3 weitere ü 20er fangen und danach zufriden nachhause gehen. :D

    Jetzt kann man sagen jaa die Egli beissen auf alles was aussieht wie Essen, deshalb wollte ich meine Maden noch auf andere Arten testen und schon nach einer Woche konnte ich an die Schüss auf Forellen gehen und warf am Zapfen in einen langsamfliessenden Bereich plötzlich Zuckte es am Selbigen und ich konnte eine schöne 30er verhaften (meine erste aus der Schüss).


    Zusammnenfassend :
    Maden 6 min bei 100°C Steamen
    Abkühlen lassen
    In Rapsöl einlegen (wichtig : Deckend )
    Maden Laugen nicht aus
    Maden sind schön fest am Haken


    Konsistenz nach 2wochen im rapsöl ist wie frisch aus dem Steamer und fängt als wären es frische Maden!!

    ich hoffe ih konnte so einige maden vor dem wegwerfen bewaren .
    schönen Abend allerseits
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    FBSfischer Autor
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  • Mi 10. Aug 2022, 08:58 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mi 10. Aug 2022, 08:58 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Da es die letzten paar mal bei mir am Abend richtig gut lief, dachte ich mir: bewegst dich mal früh morgens aus den Federn. Ich war also bei Tagesanbruch am See. Aber unsere Egli sind halt wankelmütige Zicken und alles was ich hatte war genau ein (1) Micro Egli..... schön war`s trotzdem :D

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    kds Autor
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  • So 22. Okt 2023, 20:25 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 So 22. Okt 2023, 20:25 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Hallo Zusammen

    Heute hat der Züsi ein paar gute ausgespuckt. :D

    Trotz teils heftigem Wind, alle auf Streamer an der Fliegenrute erlegt. Um 10 Uhr gieng die Party erst richtig los. Zeitweise bei jedem Wurf ein Egli am Fliegenwedel. Viele kleinere durften wieder schwimmen, in der Hoffnung diese im nächsten Jahr wieder als 30+ anzutreffen.
    Diese 3 reichen für einen leckeren z‘Nacht zu zweit und ich friere keine Fische ein. 450g pfannenfertige Filets habe ich aus den Brummern rausgeholt. :chef:

    Schönen Abend noch
    Massimo


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    gulfcoast Autor
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  • Mi 24. Jul 2013, 20:52 Fangberichte: Vermeiden von unnötigen Diskussionen Mi 24. Jul 2013, 20:52 Fangberichte: Vermeiden von unnötigen Diskussionen
    Gedankenanstoss zu diesem immer wiederkehrenden Thema.

    Wer das Gefühl hat er könne sich an einem Forum beteiligen, ohne das gewisse Kritiken, Stimmen oder andere Meinungen geäussert werden, dem kann ich nur empfehlen sich ein Blog oder eine Homepage zu eröffnen, wo auch keine Kritik, aber auch sonst nichts geäussert werden kann.

    Was ich jedoch gar nicht verstehe, wieso dann hier trotzdem ein Link auf einen Blog oder eine Page gesetzt werden muss, wenn man keine Kritik oder andere Meinungen einstecken will :roll:. Genau so gibt man ja wieder Angriffsfläche dafür.

    Wo liegt bei euch die Grenze zwischen Kritik und Diskussion? Wo liegt der Schwellenwert bei jedem einzelnen von euch bis das Mass voll ist?
    Wer darauf für jeden User hier eine passende Antwort parat hat, der darf sich gerne bei mir melden und wir werden den Frieden auf Erden, wenn auch nur im Forum, sofort einführen ;-).

    "Auf Aktion folgt Reaktion", hier macht auch unser Forum gnadenlos keine Ausnahme.

    Wie gesagt, das hier ist ein Forum und ein Forum lebt von so was, daher steht jedem frei ob er hier was einstellen will oder nicht, aber die Konsequenzen die daraus entstehen, hat jeder selbst zu tragen und verschuldet sie meistens auch selbst. Wer damit nicht leben kann, der wird in einem Forum definitv nicht glücklich.
    Nicht zu vergessen, ein Fachforum erreicht nach einer gewissen Zeit auch einen gewissen Umfang an Wissen (Sättigung), was zwangsläufig dazu führt, dass nicht mehr so oft neues gepostet wird, das Rad kann nicht neu erfunden werden, jedoch wird dieser Zustand oft von vielen falsch interpretiert.

    Was man von einem Forum erwartet und dann auch bekommt, ist wohl bei jedem unterschiedlich, es ist niemand dazu verpflichtet bei uns zu bleiben wenn es nicht, oder nicht mehr gefällt, vergesst aber eines nicht, alles hier ist Gratis. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

    Was explizit die Fangberichte anbelangt, so muss ich leider sagen, dass eine gewisse Vorsicht beim Erfassen geboten ist, da die Probleme sonst vorprogrammiert sind.
    Ein paar Infos zu viel, oder zu wenig und schon wird man in der Luft zerplückt, auch ungeschickte Fotos, teils noch ohne Kommentar, lassen oft noch weitere Spekualtionen und Mutmassungen zu.
    Hier appeliere ich einfach an den Ersteller eines Berichts, sich gut zu überlegen was man schreiben oder besser lassen will.

    Ich habe ich kein Verständniss für User, welche sich ständig wegen diesem Thema zu Wort melden, jedoch selbst keine Fangberichte oder sonst etwas konstruktives zum Forum beigetragen haben.
    Wie schon oft erwähnt, für User welche meinen sie müssen hier Unfug treiben, Hinweise und Verwarnungen nicht ernst nehmen, dehnen sei der Rauswurf gewiss. Es wäre nicht das erste und garantiert nicht das letzte mal, aber das Geschrei ist dann immer gross wenn es dann zu spät ist. "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht"


    Noch ein paar Fangberichte-Tipps anhand hier im FF gemachten Erfahrungen:

    - Lasst das Schicksal des Fisches in einem Bericht im Raum stehen. Schreibt man er wurde entnommen, hat man die ganze C+R Befürworter am Hals, schreibt man er wurde releast, hat man die C+R Gegner am Hals.

    - Die Preisgabe des Fangorts kann je nach Gewässer einem Besucherstrom auslösen und je nach Grösse des Gewässers kann dies dazu führen, das ein Gewässer leerge-, oder überefischt wird. Das Fischerforum ist nich dazu gedacht Geheimnisse zu wahren, sondern eher im Gegenteil, aber trotzdem ist Vorsicht geboten was hier über Fangorte eingestellt wird. Man kann z.B. auch nur schreiben "an einem kleinen Fliessgewässer im Berner Oberland".

    - Bei Fotos in Berichten ist darauf zu achten, dass keine Küchenfotos oder blutverschmierte Fische eingestellt werden. Solche Fotos können den best geschriebenen Fangbericht zunichte machen und lösen oft negative Reaktionen beim Leser aus. Ich weiss, bei der Fischerei fliesst nun mal Blut, dass sehe ich auch so, aber es bekommt nicht jedem gleich gut.

    - Fotos von lebenden Fischen sind in der Schweiz verboten, sofern diese vom Fänger selbst gemacht worden sind. Es geht hier darum den Fisch nicht unnötigem Stress auszusetzen und daher ist es nicht Tierschutzkonform und auch keine besonders gute Reklame für unser Hobby. Wenn es dennoch sein muss, dann lässt man am besten fotografieren, oder eben erst, wenn der Fisch korrekt betäubt und getötet wurde.

    - Berichte mit Fotos von Massenfängen lösen bei vielen ein Gedanke an einen Kühltruhen- oder Fleischfischer aus und ist daher auch nicht die beste Reklame für unsere Hobby. Oft wird jedoch vergessen, das wenn bei solchen Massenfängen mehrere Personen dazu beigetragen haben, dies auch im Beitrag zu erwähnen. Würde man dies tun, so werden allfällige Spekulationen schon vorneweg im Keim erstickt.


    Diese Tipps sind grantiert nicht abschliessend, befolgt man jedoch diese, dann sind die meisten unnötigen Diskussionen und Kritiken schon weg vom Fenster und es würde auch wieder mehr Fangberichte zu lesen geben.

    Weitere Tipps für eine Art Leitfaden oder sonstige konstruktive Anmerkungen sind hier herzlich willkommen.
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    Martin Autor
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  • Do 13. Mai 2021, 05:45 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 Do 13. Mai 2021, 05:45 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
    Rolf hat geschrieben: Mi 12. Mai 2021, 11:00Zusätzlich zu diesen 1-2 Moderatoren wäre es uns eine Ehre, wenn wir auch Peter zum Moderator ernennen dürften. Bitte gebt mir entweder hier im Beitrag kurz Bescheid
    Hallo Rolf
    gerne nehme ich das Angebot an.

    lieber Gruss Peter
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    pebecke Autor
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  • Do 22. Jul 2021, 10:14 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Do 22. Jul 2021, 10:14 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
    Hallo zusammen

    Heute Morgen nahm es mich wunder, ob die Eglis schon am rauben sind auf "Spiesli". Ausgerüstet mit Topwater-Köder (Buldo/Easy Shiner 2 & 3 und Lucky Craft Pencil) war ich um 05.15 Uhr bereits auf dem Wasser. Ich wurde nicht enttäuscht!! Zwischen 05.45 Uhr und 06.45 Uhr jagten die Eglis immer wieder einmal. Nicht im ganz grossen Stil, aber in der ganzen Rohrbucht.

    In 1,5 Stunden konnte ich 16 Eglis landen, von 15 cm bis 28 cm war alles dabei. Wie verfressen die Eglis sind zeigte sich darin, dass die kleinsten gefangenen auf die grössten Köder gingen. 3 Egli (28, 25 und 22 cm) habe ich mitgenommen, die anderen durften wieder schwimmen. Der 22er Egli hatte den Easy Shiner voll genommen, selten habe ich einen "bewegten Köder" so weit hinten im Rachen gesehen. Ein zurücksetzen hätte der blutende Fisch nicht überlebt.

    Die Egli kommen langsam in Fahrt, ein erfolgreicher Sommer/Herbst steht vor uns. :D

    Gruss und Petri
    Tschüge
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    Tschüge Autor
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  • Do 10. Mär 2022, 09:26 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Do 10. Mär 2022, 09:26 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Heute mal schnell auf den See.
    Bady Männedorf, 8 Uhr bis 9 Uhr 10 Felchen, fast wie am Stäfener Stein früher.
    Tiefe 19 - 20 Meter, alle am Boden. Keine Riesen aber alles zwischen 28 und 35 cm.
    Natürlich mit der Body.
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  • Mo 15. Aug 2022, 22:35 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mo 15. Aug 2022, 22:35 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Am Sonntag Nachmittag konnten meine Freundin und ich in Goldbach 6 schöne Egli fangen. Ihr allererstes Egli überhaupt mass 26,5 cm, mindestens so breit wie ihr Grinsen. (Sie hat dann noch 3 weitere erwischt, ich 2) Alle so zwischen 15:30 und 17 Uhr. Es war recht windig, vielleicht hat das etwas Bewegung ins Wasser gebracht und die Fische wachgerüttelt. Danach verpasste ich noch einen Biss und um 19:00 packten wir zusammen.
    Gebissen haben alle auf C-Rig mit OSP Shrimp, verschiedene eher transparente Farben.

    Bis dann, Valonious
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  • Mo 29. Mär 2021, 21:39 "Sone fuli Sou..." Mo 29. Mär 2021, 21:39 "Sone fuli Sou..."
    "...dases Gott erbarmt"

    Wenn man morgens um 5 Uhr aufsteht und durch die leere Stadt hinaus weit ins Land fährt, um grossartig die ersten Hits der noch jungen Forellensaison zu landen, muss man, da man ja ohne Koffeingabe nicht zu funktionieren glaubt, vor lauter Aufregung erst mal den Waldboden oberhalb des Canyons mit etwas Nährstoffen anreichern, kaum ist das Auto abgestellt...

    Etwas gelöster wird das Equipment aus dem Kleinwagen geangelt. Zum Umziehen bei nachlassendem Niederschlag nochmal Tetris in der Asphaltblase, eben saueng und umständlich in der Eile, Wathose, (Achtung, second hand product placement preview jetzt:) zu knappe Watschuhe, Regenjacke vom Schweizer Outdoorequipment Grossmogul im für die unteren Preissegment. An Mütze und Ersatzsocken rumfummeln und aus dem offenen Rucksack in den Matsch fallen lassen. Kleiner Anflug von Ärger, aber schliesslich wandert der Blick beruhigt in die Hügel, oberhalb von 1’100 m hat es geschneit. Dann könnte der Plan aufgehen und die Trübung (noch) stimmen!

    Also schreite ich beschwingt bergab, irgendwo JWD*, Höhe Hinterfultigen halt, quasi das Tägertschi der orographisch linken Seite der Aare zwischen Thun und Bern - so nannten wir das in der Schule, wenn jemand ein Landei war, Puch-Töffli fuhr und ein bisschen nach Kuhstall roch.

    Leidenschaft und Zuversicht, ein freier Halbtag, 150 m unter mir weglose, einsame Wildnis und...nun, wie soll ich das jetzt gepflegt ausdrücken? Das mit 232 codierte Gewässer kommt in einer Mischung aus Gold, Akzent 4, dunkler 25% und orange, Akzent 4 angerauscht. Und ja, man hätte es von oben sehen können; der kühne, naive Optimist jedoch überstimmt alle anderen Gedanken und nach 10-minütigem Abstieg stehe ich also etwas konsterniert am Wasser. Vielleicht eine grelle Farbe, ganz nahe am Ufer? Oder nur die Gumpen? Die erkennt man ja gar nicht.

    «Im Trüben fischen» ältere Bedeutung: sich mit unredlichen Mitteln einen Vorteil verschaffen. Neuer und passender: in unbekannter Umgebung suchen, Mühe haben. Ich breche nach ein paar Würfen ab, der Ausflug endet, bevor er richtig begonnen hat. Dass zwischen 10 und 15, naja vielleicht 20 mm Niederschlag (aber höchstens) so viel ausmachen, hätte ich nicht gedacht.

    Das Motivations-o-meter sackt nichtsdestotrotz nur kurz nach links um sich dann gleich wieder anzuspannen und aufzuleuchten. Tageszeit, Mondphase und Wetter stimmen, Tackle ist scharf. Die Aare, die Aare müsste eigentlich noch fischbar sein. Ich beschliesse, so schnell wie möglich einen Blick auf die Webcam des Bellevues zu werfen, es geht an den Seilen und auf glitschigen Sandsteinen wieder hoch, durch den Wald zurück zum Auto, wo ich Netz und alsbald die Gewissheit habe, dass ich noch eine Chance habe.

    Am gegenüberliegenden Ufer stehen dann auch andere Petrijünger und werfen in ihrer Hälfte mit Schmackes das Blech ins knapp 8 Grad kalte Nass. Ich bleibe bei meinem Ryuki. Als ich ihn noch am ersten Spot 2 – 3 m von mir entfernt über eine heisse Zone wackle, packt ein vielleicht knapp 40er Aaretiger zu, verabschiedet sich aber nach ein paar Sekunden wieder. Haltung wahren, Haltung wahren... nicht rüberkucken und nicht fluchen... nobel mache ich weiter, kann dann aber keinen weiteren Fisch mehr aus dem Versteck locken.

    Aber dann, eine Stunde später, an einer Stelle, die noch nie Fisch gebracht hatte, ja noch nicht einmal einen Nachläufer, stupst mich von unten etwas an und im Nachfassen hängt eine knappe 50er Fario! Sie schlängelt ihren silbernen Körper an die Oberfläche, bleibt noch für kurze Zeit wie ohnmächtig knapp unter der Wasseroberfläche liegen und schüttelt sich dann mühelos ab. Ich fasse es nicht! Was hab ich denn jetzt wieder falsch gemacht?! Die Strömung gelesen, die Tiefe, der Anhieb, Spannung in der Schnur, zügig eingekurbelt, sogar Hochhalte...Maaannnn. Ich hatte zwar den Eindruck, der Fisch war nicht mega im Futter, aber die Grösse war schon stattlich. Wahrscheinlich hätte ich ihn - wenn vertretbar – nach einem Foto im Feumer wieder schwimmen lassen.

    Ein befreundeter Fischer hatte wohl recht, als er letztes Jahr meinte, die zum Ende hin verdickten Einzelhaken (sollen wohl für Stabilität und Zusatzgewicht sorgen) dringen zu wenig tief ins Maul ein. Und dass ich manchmal einfach zu faul bin, solche Dinge zu beheben, weiss ich eigentlich auch.

    Nun, ich dachte einfach an die kiloweise Food-save-Aktion-Fischefilets zuhause im Tiefkühler, die es in den kommenden Monaten zu verputzen gilt, packte demütig zusammen und machte mich auf den Nachhauseweg.



    *(«janz weit draussen»)
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  • Mo 11. Jan 2021, 10:08 Re: Wann fängt man Welse auf Gummi? Mo 11. Jan 2021, 10:08 Re: Wann fängt man Welse auf Gummi?
    Hechtfan1 hat geschrieben: Mo 11. Jan 2021, 01:08 Sie laichen ja ab Mai - in den Juni hinein. Fressen sie während dieser Fortpflanzungsperiode?
    Fische gezielt während der Fortpflanzungszeit zu beangeln gehört sich nicht.
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  • Mo 20. Dez 2021, 19:38 Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Mo 20. Dez 2021, 19:38 Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Hiermit eröffne ich wie jedes Jahr um diese Zeit den neuen Beitrag Felchen Fangberichte Zürichsee 2022. Hoffen wir, dass auch das 2022 ein gutes Felchenjahr wird. Bin gespannt auf Eure spannenden Berichte und freue mich schon jetzt den einen oder anderen Felcheler wieder auf dem See anzutreffen. Ich bin sicher wie jedes Jahr am 01.01 bei der Eröffnung auf dem Wasser.

    Grüsse und fröhliche Festtage.

    Raubleugel :lol:
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    Raubleugel Autor
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  • Mi 20. Nov 2024, 10:16 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2024 Mi 20. Nov 2024, 10:16 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2024
    Am Sonntag habe ich es auch wieder aufs Wasser geschafft.
    Noch ein letztes Mal vor der Schonzeit.

    Aber ob mein Post hier hin gehört ist fraglich :wink:
    Wir versuchten unser Glück vor Wollishofen auf ca. 20m, die Anzeigen auf dem Echolot waren so mässig, aber kaum geankert, die Hegene am Grund und schon konnte der Kollege bereits eine schöne Felche landen (Rot/Schwarz). Dabei bliebs aber auch.
    Einige zeit später zeigte der Felchenzapfen einen Biss an. Da war was grösseres dran und wir hofften auf eine kapitale Felche, doch im Kescher landete ein ca. 60er Hecht.
    Dann hatte ich genug vom erfolglosen Heben und Senken und versuchte noch ein paar Egli zu überlisten. Mit erfolg.
    Zwei schöne Egli konnte ich mit C-Rig fangen, einen hab ich im Drill verloren. (Rosaroter 3" OSP-Shrimp)

    Der Sonntag war eine regelrechte Wundertüte. Felche, Hecht, Egli.

    Petri
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  • Mo 2. Mai 2022, 08:07 Re: Egli, Hecht Fangbericht Greifensee 2022 Mo 2. Mai 2022, 08:07 Re: Egli, Hecht Fangbericht Greifensee 2022
    Hallo zusammen

    Eigentlich hatte ich gestern keine Zeit, um angeln zu gehen. Beim Anblick des schönen Wetters kribbelte es mich unter den Nägeln und ich musste am Nachmittag einfach für 2 Stunden kurz aufs Wasser. Da meine Zeit begrenzt war versuchte ich es in der Nähe der Bootsanlage mit der Hegene. Das Wetter war einfach traumhaft, auch fangtechnisch hat sich mein Kurztrip echt gelohnt!! :D

    4 fette Eglis (3x 31cm, 1x 28cm) konnte ich feumern, zusammen mit 2 Felchen (37cm und 35 cm). Einmal mehr waren die FG29 und die rote Pfauengras-Nymphe die Erfolgsgaranten.

    Gruss Tschüge
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  • Do 26. Aug 2021, 22:57 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1 Do 26. Aug 2021, 22:57 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1
    Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 1


    Wenn man an grosse Forellen denkt, und wenn ich sage gross, dann meine ich wirklich gross, woran denkt man in der Schweiz dann sofort? An die Aare, na ja, oder an den Bielersee, sicher nicht, an den Neuenburgersee vielleicht. So eine schöne fette Seeforelle, ja, die gibt es. Wer vor ach so langer Zeit meine Berichte aus Patagonien gelesen hat und sich noch erinnert, der denkt vielleicht an den Jurassic lake mit echt grossen Forellen. Aber, und nun mal Hand auf's Herz, wer denkt an Neuseeland?

    Ich sitze zur Zeit hier in Neuseeland fest. Covidbedingt. Lock down zur Zeit. Ich bin am lake Rerewhakaaitu in meinem Camper, 2o m vom Wasser weg. Weit und breit nichts als Gegend und einen verlassenen PciNic Platz. Schrecklich, sage ich euch nur. Ich muss dauernd fischen um nicht den Koller zu bekommen und in der Psychi zu landen. Und an meiner Not könnte ich ja die Fischer in der Schweiz ein wenig teilhaben lassen. Ich versuche also wieder mal einen Bericht zu schreiben hier im Forum. Wenn es sich denn mit dem Aufwand einigermassen im Rahmen hält könnte ich sogar das eine oder andere Fischerthema aus Nauseeland auf's Netz stellen.


    7 20.6.10_trout_24_lbs_3.jpg



    So denn, ich hänge mal ein Bild einer Forelle hier an und schaue ob ich das schaffe mit meinen sehr bescheidenen Informatikkenntnissen. Das ist so eine Forelle von hier. Echt, ganz ohne Photoshop aus der Creative suite.



    Diese hier fing ich in der Gegend um Twizel auf der Südinsel. Gefangen im Tekapo Canal in den über 100 km Wasserleitungen zur Energieproduktion rund um Twizel. Ihr wisst ja sicher wo das ist. Vor einem Jahr fing man da übrigens auch noch den bisherigen Weltrekord von einer Brown trout mit über 45 Pfund. Warum die hier so gross werden ist echt spannend! Mein Kollege Patty fing diese schöne Browntrout in der Nacht an eine kleinen dunklen Softbait. So ein richtiger Chippendale Milchner an dem die Forellendamen hoffentlich noch lange ihre Freude haben werden. Ihr seht, es hat da wirklich schöne Fische in der Gegend.


    So, nun schaue ich mal ob ich was sehe im Beitrag. Allenfalls kommt eine Fortsetzung!

    Herzlicher Gruss schon mal vom See hier
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  • Di 3. Aug 2021, 11:10 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Di 3. Aug 2021, 11:10 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
    Hallo zusammen

    Nach dem Regen gestern und am Sonntag war ich heute früh wieder am Wasser. Um die Jugi Fällanden gab es hie und da Aktivitäten an der Oberfläche, so richtig beissen wollten die Egli heute jedoch nicht. In 2,5 Stunden habe ich es mit Drop Shot und dem Buldo immerhin noch auf 10 schöne Egli gebracht. Nicht die Grössten, aber alles um 23 cm gibt auch schöne Knusperli. :D

    Gruss & Petri
    Tschüge
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    Tschüge Autor
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  • So 5. Jul 2020, 19:07 Re: Egli im Zürichsee So 5. Jul 2020, 19:07 Re: Egli im Zürichsee
    Die Woche war wirklich gut zu mir: Gestern 28 Egli bis 34cm, die meisten davon deutlich über 25. Die ersten 10 Würfe in der Morgendämmerung brachten schon 7 Stück...
    Heute lief es etwas zäher, vielleicht wegen dem sehr hellen Morgen. Aber dann zum Abschluss noch in 6m Tiefe zwischen den Pflanzen meinen bisher längsten überlistet mit 46cm: IMG_20200705_080803_compress48.jpg
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    Rolf Autor
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  • So 2. Jan 2022, 17:14 E guets Neus 2022 (neues Unterforum) So 2. Jan 2022, 17:14 E guets Neus 2022 (neues Unterforum)
    Hallo zämme

    Auf diesem Weg wünschen wir euch allen ein "guets Neus 2022", ein kräftiges Petri Heil, stramme Ruten und schöne Stunden im und am Wasser.
    Wir alle hoffen, dass der Corona-Käfer bald nicht mehr unser tägliches Leben bestimmt und dieser irgendwann einmal der Geschichte angehört und wieder ein normales Miteinander möglich ist, ohne ständige Gespräche über den verhassten Virus :nurse:

    Auf mehrfachem Wunsch, wurde zum neuen Jahr ein neues Unterforum zum Thema "Fischen in den Medien" erstellt.
    Es ist nichts Neues, dass die Medien während dem Sommerloch gerne einmal einen grösserenen Fang einstellen.
    Eine sachkundige Diskussion zu den Fängen, in den jeweiligen Kommentarfunktionen der verschiedenen Plattformen, ist eigentlich kaum, oder gar nicht möglich. Daher bieten wir die Plattform dazu. :mrgreen:
    Vergesst nicht einen Link zum jeweiligen Medienartikel einzustellen, damit alle die gleichen Grundvoraussetungen haben.


    In diesem Sinne:

    Petri Heil 2022
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    Martin Autor
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  • Mi 3. Sep 2025, 21:08 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025 Mi 3. Sep 2025, 21:08 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025
    Melde mich auch wieder einmal. Ja es ist halt schon so ich bin auch sehr viel auf Instagram und Youtube aktiv und nicht mehr so viel in diesem Forum. Also bei mir läuft es seit Ende Mai sehr sehr gut mit den Felchen. Ich bin vor allem in der Au bis Richterswil oder manchmal in Stäfa unterwegs. Tiefen zwischen 16-23m. Oft fing ich die grossen Felchen auf 22m. Der Juni und Juli waren Traummonate mit fast jedes Mal Felchen mit bis 47cm. Ein Kollege und ich haben auch ein Video übers Felchenfischen im Zürichsee gemacht.

    Hier der Link:
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=wCy-NqiCSlA .
    .
    Die Felchen retteten mir so oft die Schneidertage wenn auf Egli und Hecht nichts laufen wollte. Ich finde man merkt halt den riesigen Felchenbesatz im Zürichsee sehr gut. Ohne diesen wäre es sicher recht schlecht. Egli und Hecht ist einfach sehr schwierig und zickig in den Sommermonaten mit Wassertemperatur von oft über 22 Grad. Darum ein Lob an die Fischerei und Jagdverwaltung für den guten Felchenbesatz.

    Wünsche Euch einen guten Felchenherbst und geniesst den Film.

    Grüsse Raubleugel :lol:
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