Posts toplist

Rating posts

  • Post
    Been thanked
    Autor
    Rating
  • Fr 17. Mär 2023, 06:06 Alaska Juli 2023 Fischerferien - wer hat Interesse? Fr 17. Mär 2023, 06:06 Alaska Juli 2023 Fischerferien - wer hat Interesse?
    Alaska Juli 2023 Fischerferien - wer hat Interesse?

    Zur Zeit bin ich noch in Neuseeland. Das Fischen ist mehr als nur echt cool wie man in meinen Fischberichten aus Neuseeland vom letzten Jahr lesen kann. Allerdings vermisse ich das Lachsfischen schon ein wenig, sogar ziemlich. Daher bin ich am überlegen, im Sommer wieder zum ersten Mal nach 2019 wieder nach Alaska zu reisen. Damals mietet ich einen 4 Platz Camper wie im Bild unten noch für 129 U$ im Tag, unterdessen ist die Miete bei rund 340 U$ im Tag. Meine Partnerin hat ist leider verhindert an der Mitreise, daher suche ich einen oder allenfalls auch zwei Begleiter für die beste Sockeye und Königslachsfischerei in der Zeit vom 7. bis 28. Juli 2023.
    Zuerst wäre Königslachsfischerei im Klutina und im Cooper River in der Nähe von Glenallen auf dem Programm. Anschliessen ginge es auf die Kenai Halbinsel runter, südlich von Anchorage. Dort sind dann die Sockeye Rotlachse die Zielfische.
    Ich war seit 1992 16 Mal in Alaska, habe dort meine Freunde und rund 50 kg Material deponiert von der Kuhn Rikon Bratpfanne bis zum Ab-trocknetüchlein und dem Vacuumiergerät bis zum Räucherofen und den Netzen für die Königslachse. Jedes Jahr kam was dazu....

    Falls jemand Interesse hätte hier ein paar Infos wie ich sie als Übersicht dargestellt habe. Allerdings, liebe Leser, ganz so billig wie das Fischen vom Ufer des Bielersee ist’s nicht. Allerdings habe ich auch kein kommerzielles Interesse und muss nichts an der Reise verdienen. Sorry, liebe Angelreiseanbieter, es ist also massiv günstiger als bei den Profiangelreiseanbietern, aber wir kochen selber, filetieren selber, und haben den Komfort eines Motorhomes, aber nicht einer Lodge mit Sauna und Privatflugzeug. Und, liebe Leser, der Alkohol ist teuer... also bei Starktrinkern wird die Preisberechnung etwas unübersichtlich da situationsabhängig! Aber, ich gehe ja auch zum Lachsfischen hin..... Also, unten mal eine Beschreibung was ich normalerwiese so machte in diesen Wochen in Alaska, meist ging ich 4 – 5 Wochen bisher. Die Campermiete war aber auch massiv billiger als jetzt! Etwa ein Drittel mit 129 U$ pro Tag noch 2019 im Juli - vor Corona!
    Auch Facebook und Twitter usw. sind meist nicht auf dem Tagesprogramm. Kein Signal, Alaska eben. Die Bilder lassen sich also nicht täglich posten. Keine Panik zuhause, meist ist man dennoch am Leben. Es sei denn ein Grizzly hatte schlechte Laune und war hungrig und man kam dem zu nah. Bisher hab ich’s aber überlebt! Bärenspray ist aber immer dabei, obwohl noch nie gebraucht! Zur Beruhigung, ein Fischer im Watanzug ist grundsätzlich nicht auf dem Tagesmenu der Viehcher.


    MatanutskaValley.jpg


    Auf der Fahrt in den Norden zum Königslachsfluss Klutina überqueren wir schon bald mal das Matanutska Valley. Bitte zählt mal die Häuser und Ausflugsboote.... Nicht vergessen, in Alaska wohnen ca. 732.673 (2021) Einwohner auf einer Fläche fast so gross wie Westeuropa.


    RV Denali Hwy.jpg


    Das wäre der 4 Schlafplatz - Camper von Clippership. Zwei Doppelbetten. Also ideal für zwei Bewohner. Na ja, im Militär hat man oft weniger Platz, wenn zwei Schlafsäcke nebeneinander platziert werden. Nicht Schnarcher sind von Vorteil! Es gehen auch 3 Personen, aber mit 4 wird‘s eng.

    Ich habe von Clippership eben eine Offerte bekommen für die Kosten von 21 Tagen: rund 6600 US plus Benzin. Die Riesenmotoren V8 Benziner sind gierig, 20 l auf 100 km bei sparsamer Fahrweise. Aber wir fahren nicht sooo viel, ca. 1500 km bis 2000 km. Wir fischen ja v.a. Allenfalls bekomme ich noch 20% auf den Bruttopreis als Wiederkehrer – ich übersetzte mal deren Rental - Bedingungen von Englisch auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch für die Gäste aus diesen Ländern die oft nicht so genau verstanden was sie da unterschreiben vor der Abfahrt und dann gab’s ab und zu Diskussionen bei Schäden bei der Rückkehr... oder auch bei Fischgeruch im Kühlschrank! Erklärt das mal einem feurigen Italiener auf Englisch der das nicht versteht! Es gibt einen neuen Kühlschrank, unterschreibt man da, wenn’s stinkt, denn den Gestank bringt man nicht mehr raus. Der langen Rede kurzer Sinn: Seither habe ich da einen Stein im Brett bei der Vermieterin Luda.


    Klutina River steep ridge.jpg


    Das ist der Klutina. Hier muss man runterkraxeln an den Fluss und kommt an Stellen, wo sonst die Charterboote hinfahren die so 3 – 500 U$ pro Ausflug pro Person verlangen. Weiter oben im Indianerland kommt man aber für eine Tagesgebühr von 10 oder 20 $ auch mit dem Camper an gute Stellen... muss halt etwas laufen und ... gewusst wo!

    Ro drill King.jpg


    Und dann geht die Post ab, wenn die Kings dann da sind. Sollten da sein im Juli, ist aber fischen, und nicht immer garantiert. Es kann auch sein, dass es so wenige im Fluss hat, dass man sie zwar fangen darf, aber nicht behalten. Oder es schlicht keine gibt zum Fangen. Grund: zu hohe Wassertemperatur oder zuviel Regen oder zuwenig, oder zu starke Schneeschmelze oder Waldbrände.... Natur eben. Dann sind aber immer noch die Rotlachse da. Die aus dem Copper river sollen die besten sein, meinen die Alaskaner!

    Ro 38 lbs King Klutina_10.jpg


    Das wäre so ein Königslachs von um die 12 kg. Der ist schon etwas rot, geht aber noch. Zum Fang ist die richtige Ausrüstung und Technik nötig. Jeder muss selber für seine Ausrüstung sorgen. Der Einkauf in Alaska ist dabei viel günstiger als in der Schweiz. Die Preise kann man bei Cabellas, Bass pro Shop, Sportsman's Warehouse usw. nachlesen. Sehr günstig ist auch das Geschäft in Soldotna. Hier muss ich zuerst schon mal mein eingelagertes Fischzeug holen gehen vor der Fahrt nach Glenallen.



    19.7.4_ro_copper_river.jpg


    So siehts am Ufer des Cooper Rivers aus. In diesen mündet der Klutina. Hier ebenso wie im Klutina fischt man mit Vorteil mit Fischeiern die man in Bait cure vorbereitet, so dass sie auch am Haken befestigt werden können. Dazu muss man aber vorher erst mal einen Rogner fangen... gekaufte Fischeier sind bei weitem weniger fängig als frische aus dem Bait Cure Sirup.


    Russian river full.jpg


    Dann fahren entweder nach Valdez zu den Pink oder Buckellachsen, eine Tagesreise, ev. zu einem Halibutfangtag (Preis so 400 U$ / P.) , oder vom Klutina wieder zurück nach Anchorage und weiter die Kenai Halbinsel runter nach Soldotna. Etwa 600 km oder gut einen Tag dauert es vom Klutina her. Zwischenstopp in Anchorage, Steakhouse, Alaska Amber.... Und wohl dann am Russian River. Drei Wochen vergehen sehr schnell!

    Hier am Kenai ist man nicht ganz allein am Fischen... jedenfalls wenn die Lachse so richtig steigen. Es hatte so viele im Jahr 2019, dass die Tageslimite für eine Woche auf 11 (elf) Lachse pro Tag heraufgesetzt worden ist. Normal sind drei pro Tag. Die wiegen so 3 – 4 kg pro Stück und gehen ab wie die Raketen! Also, Action ist angesagt. In jedem Supermarkt in Anchorage werden täglich die Zahlen der Lachse aufgeschrieben, welche die Zähler der verschiednen grossen Flüsse an der Mündung überschwimmen. Und wenn’s im Klutina so richtig abgeht, dann ist halt auch halb Anchorage am Fischen da. Wasserleck in der Küche, Sanitärfachmann gesucht... Pech gehabt, der ist sicher auch am Fischen. „It’s o.k., I understand... „ ist dann die Antwort am Telefon. Was ist denn auch wichtig im Leben, dumme Frage oder nicht!

    Das mit den Lachzahlen in Alaska glaubt mir hier in Neuseeland keiner. Wenn die hier auf der Südinsel 2000 Lachse in der Saison im Rakaia Fluss haben glauben sie, das sei ein gutes Lachsjahr. Gefangen darf hier einer (1!) werden im Jahr pro eingetragenem Angler mit einer speziellen Lachslizenz! Stand 2023! Den Kenai hoch müssen es mindestens eine Million (1‘000‘000) schaffen, sonst ist der Bestand gefährdet. Erst wenn so viele den Zähler bei Soldotna passieren im Jahr, dass die Million sicher erreicht wird dürfen die Lachse behalten werden.


    Ro Lachsaufstieg_7.19.jpg


    Hier stehe ich am 14. Juli 2019 an der Zählstelle in Soldotna. An diesem Tag stiegen über 34‘022 Rotlachse auf, also ein guter Tag. Total waren es bis dann über 196‘000 Lachse total, also Tageslimite 3 Fische, sagte das Departement of Conservation. Los also, ab an den Fluss!


    19.7.11 3 redsalmon on filetting table.jpg


    So sehen diese Sockey Lachse aus. Sie werden an speziellen Filetierti-schen ausgenommen. Die Innereien wandern in den Fluss, ebenso die Skelette, zerschnitten in mindestens drei Stücke. So trägt sie der Fluss talwärts und es bilden sich keine Skeletthaufen am Ufer die die Bären anlocken würden.


    Sockeye Fillet.jpg


    Ein Freund fragte mich mal, mit welchem Lebensmittelfarbstoff ich denn meine Räucherlachse behandelt hätte, dass sie so rot seien. Aber die sind so, Rotlachse eben, innen rot, aussen silbrig. Bis sie im fortge-schrittenen Laichstadium aussen ganz rot werden. Sie fressen v.a. Krill und der macht das Fleisch dann so tiefrot. Die Lachse werden dann in Abholstationen in Säcken der zwei Räuchereien in Anchorage, Trappers Creek und Alaska Sausage, abgegeben, angeschrieben, eingefroren und mehrmals die Woche abgeholt. Am Tag vor der Abreise geht man die dann in der Räucherei in Anchorage bezahlen und 3 Stunden vor dem Flug werden sie an den Flugplatz geliefert und bleiben so gekühlt bis man zuhause ist. Kühlrarantie 24 Stunden, das reicht bis nach Hau-se zum Schatz die den frischen Lachs vom werten Gemahl kaum er-warten kann! Ist doch so, oder etwa nicht! Das Kalt – Räuchern der Fische kostet rund Fr. 400.- für eine 50 Pfund Kiste – das sind 23 kg. Das ist die Freimenge pro Person, sonst wird’s teuer!


    Dinner von Koch HRM.jpg


    Nach dem Fischen kommt das Dinner. Es darf gerne vegi oder vegan oder was auch immer sein, allerdings sind die Steaks in den USA an ei-ner feinen Rahmsauce mit frischen Pilzen schon 1A – je nach Koch und dessen Kochkünsten allerdings. Das Steakhouse ist also grundsätzlich an Bord, die Fischküche auch, denn das nächste Restaurant ist alles andere als gleich um die Ecke! Alaska eben.


    Doppelbett im Camper.jpg


    Fischen kann man im Juli rund um die Uhr. Es ist hell bis Mitternacht, dann etwa zwei Stunden Dämmerung, und dann kommt schon wieder die Sonne. Der Tagesrhytmus ist also ganz klar lachsabhängig! Oder, wenn man halt müde ist..... je nach Lachsaufstieg und Ausdauer ist das sehr individuell!


    flight_zrh-anc_2023.jpg



    Flugpreise: Das sind die Preise vom 16.3.2023.
    Mit Swiss von ZRH nach FRA, dann von da mit Condor oder Luftthansa nach Anchorage und wieder zurück. Jeder besorgt das Ticket selber, ebenso das US ESTA – "Visum" für die Einreise. Ich helfe gerne.

    Flugpreis hier ohne Gepäck. Am besten mit so Fr. 1300.- rechnen, denn wie lange dieses Angebot noch gilt mit hier 856 Fr. habe ich keine Ahnung. Wäre sehr, echt sehr günstig. Obwohl, das Gepäck kommt noch extra was ich sehe.


    Budget:

    Die Kosten mit Zug ab BE nach ZRH 50.-, ca. Essen 20.- / Tag = 400.-, Fischerlizenz Fr. 100.-, Benzin 1500 km Fr. 400.-, Räuchern Fr. 400.- , Extra Gepäckstück Kiste 23 kg geräuchten Lachs Fr. 50.-. Der Flug: ca. 1300.-

    Das sind dann bei einer Person ca. Fr. 2700.- Leben und Benzin.

    Dazu kommt die Campermiete für einen "kleinen" 21 Fuss 4 Personen Camper von U$ 6600 (oder 5300 U$, wenn ich die 20% bekomme bei Frühbuchung). Bei zwei Personen wären das so Fr. 2700.- bis 3000.- mehr.

    Also so Fr. 5500.- bis 6000.- sollte man schon rechnen. Das für drei Wochen Alaskafischen in der besten Zeit des Jahres. Behaftet mich nicht auf einem Franken bitte. Schaut auch bei den prof. Anbietern die Preise in den Lodges an....für eine Woche wohlverstanden, etwa bei Andino, das wäre echt über meiner Schmerzgrenze. Und dann nur in einer Lodge an einem Ort, schade, wenn man schon da ist ännet dem Teich. Das Benzin kann man auch noch teilen, wird also wieder etwas billiger – kann Mann oder Frau dann in Fischzeug investieren.

    So denn, das sind so im Moment meine Alaska Gedanken. Ev. fühlt sich ja der eine oder andere angesprochen. Schreibt mir dann einfach ein Mail. Und, das Wichtigste nicht vergessen.... die Chemie sollte auch noch passen! Denkt daran, es könnte der schlimmste regnerischste Sommer seit Jahren sein, die Lachse schlecht aufsteigen, 2x Schneefall und kalt, oder eine Hitze wie nie vorher mit über 25 Grad+ im Schatten... ich kann weder das Wetter noch den Lachsaufstieg beeinflussen. Dann solltet ihr nicht gleich den ganzen Frust in einer Badewanne voll mit Johnny Walker Black Label ertränken müssen um noch gerade knapp ansprechbar zu sein.


    Nun muss ich mich um meine Forelle kümmern. Die möchte ich gerne bei mir zuhause an die Wand hängen. Sowas war ein Traum von mir, über 20 Pfund wog das Tier. Zwei Jahre dauerte es bis der Präparator die Forelle fertig hatte. Ein "Skin - Mount" ist das. Die sieht so echt aus, sie schwimmt fast wieder aus der Box.


    plywood_box_ro_01.jpg


    Petri Heil in den Frühling, liebe Kolleginnen und Kollegen. Hier in Neuseeland ist zwar noch Sommer. Aber in Twizel bei den Kanälen war es am Morgen schon nur noch 3 Grad kalt, Cheminee einfeuern war angesagt. Bis Ende Mai bin ich noch da, dann wieder in der Schweiz.

    Cheers Roland




    23.3.9 Outlander Ohau Delta.jpg





    23.3.15 Tekapo Canal pano.jpg
    10 Been thanked
    Roland56 Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Di 2. Mai 2023, 09:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Di 2. Mai 2023, 09:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Gestern an der "Eröffnung" fischten wir das Ufer vom Bellevue bis zum Zürihorn ab. Gegen 9.30 machte ich mich Nähe Zürihorn bereit zum Einpacken, als bei einem der letzten Würfe ein 57er einstieg. Kein Riese, aber ein Eröffnungshecht macht Freude. Wie lief es bei euch?
    10 Been thanked
    Magellan Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Sa 24. Apr 2021, 16:58 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Sa 24. Apr 2021, 16:58 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Heute war es mal wieder so weit und ich konnte meinen Egli PB verbessern auf ganze 50cm!
    Wie schon fast den ganzen Spätherbst und Winter war ich wieder mit Pintail am Darting Jig vertikal unterwegs und habe gezielt Echos angefischt. Nachdem ich übrigens diesselbe Stelle schon mit C-Rig bearbeitet hatte. Zwei Fische stiegen zum Köder und es folgte endlich mal wieder ein kräftiger Biss, ich spürte sofort, dass da was grösseres an Haken war, vermutete aber zunächst einen Hecht. Als ich den Fisch dann zum ersten mal Aufblitzen sah, war aber klar, dass es ein Monster von einem Egli war. Mein kleiner Sohn konnte ihn dann erfolgreich Keschern. Einfach nur Wow! Was für ein Fisch!
    10 Been thanked
    til Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Mi 27. Mai 2026, 21:08 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2026 Mi 27. Mai 2026, 21:08 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2026
    Bei mir war bis jetzt nichts los bei den Egli. Bis diesen Montag:
    6 Stück. 32, 33, 36, 38, 44, 48.5 cm innert 40minuten. auf dem Bild ist der 44er
    10 Been thanked
    Tinca Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • So 29. Aug 2021, 23:32 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2 So 29. Aug 2021, 23:32 Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2
    Grosse Forellen, wirklich grosse Forellen, Teil 2


    Hello and welcome back!

    Danke für die netten Rückmeldungen auf meinen Grossforellen – Kurzbericht. Es gab da ein paar Fragen, das Interesse an etwas weiteren Infos scheint also da zu sein. Mach ich doch gerne. Ev. schaffe ich es sogar die Bilder da zu platzieren wo ich sie haben will im Text. Dann wäre der Bericht etwas übersichtlicher. Auf den englischen Webseiten hier schaffe ich das, wenn ich hier was poste. Und das Fischerforum ist ja nicht umwerfend schwieriger zu bedienen. Also, ich versuch’s dann.

    Schöne Forellen gegen Fettsäue.
    Lieber Tintin, besten Dank für deine aufbauende Kritik. Du schreibst: „Versuch evntl. mal deinen Teller/Teich Rand zu erweitern!“ Ich kann dich be-ruhigen, den Teller habe ich in den letzten 22 Monaten die ich hier im Land verbrachte mit immer wieder verlängertem Touristenvisum schon ein wenig erweitert und auch anderswo Fische gefangen. So ziemlich überall im Land. Aber Forellen von Weltrekordgrösse gibt es eben nun mal nur in den Kanälen um Twizel. Schöne Forellen aber in ach so vielen schönen Flüssen all over the world. Siehe die Berichte im Fischerforum. Daher dachte ich, das hier sei mal was Besonderes. Ich hänge dann am Schluss oder in einem anderen Bericht über Neuseeland noch ein paar Bilder an.

    4_Brown trout 14 lbs 250 kb.jpg

    Und diese Forelle hier, eine Browntrout von 14 Pfund, gefällt mir ästhetisch doch auch ganz gut. Auch sie kommt aus den Kanälen da.

    5 20.10.28_Sean 45_lbs_brown_trout_razza_bar.jpg

    Na ja, viele der ganz grossen Forellen hier sehen echt unproportioniert aus. Der Grund ist der Folgende. Diese Forellen leben in den 100 km Ka-nälen zwischen Tekapo und Twizel mit dem sauberen kalten Wasser und scheinbar genügend Futter ganz gut. Es hat da natürliches Futter, aber auch nicht so natürliches. Die Neuseeländer haben nämlich gemerkt, dass sich in diesen Kanälen auch gut Lachse züchten lassen. Die Forellen sind ja auch nicht dumm. Die merkten bald, dass es sich ganz gut leben lässt unter den Netzen mit den Lachsen die ja dauernd gefüttert werden. Sie schwimmen dann gemütlich da rum und fressen die Pellets die durch die Maschen fallen, wenn die Lachse sie nicht erwischen. Und somit wachsen die cleveren Forellen dann bis zu enormer Grösse. Diese Weltrekord Browntrout wurde im Oktober 2020 gefangen. Sie wiegt 21.5 kg oder 45 Pfund – bestätigt. Zur Zeit wird sie ausgestopft und kommt dann in die Razza Bar in Twizel. Wer also nach dem Lock down hier gerade mal in der Gegend ist, kann sie da zu bestaunen. Sean, der Räuchermeister in der Bar hält sie hier ganz stolz in den Armen nachdem er sie nachgewogen hat.

    5 Ro happy vor Motorhome.jpg

    Vielleicht fragt sich auch jemand, wie man denn gegenwärtig als Tourist zum Fischen nach Neuseeland kommt. NZ ist ja völlig zu, kein Covid usw. Richtig ist so. Fast. Ich kam im Oktober 2019 und wollte drei Monate blei-ben, ursprünglich. Dann kam Covid, Lock down, keine oder nur äusserst abenteuerliche (v.a. teuerlich!) internationale Flüge zurück in die Schweiz. Die Visa wurden für Touristen merhfach verlängert, und so bin ich denn halt noch hier. Zur Zeit wieder Lock down im ganzen Land, für wie lang noch weiss niemand genau, die wollen hier null Covid!
    Und so lebe ich denn seitdem in meinem 7m Motorhome? Für jemanden der die Natur liebt, auf 7 m wohnen kann, und gerne fischt ist das Himmel auf Erden! Ihr seht, das Leiden hält sich also einigermassen in Grenzen! Denn wo auf der Welt hat man solche Fischermöglichkeiten?

    10 RV_poolburn_awning.jpg

    11_20.11.6_greenstone_river 250 kb.jpg

    Schaut mal dieses Gewässer an. Die Forellen jagen den Köder aus zehn Meter Entfernung, wenn sie ihn denn mögen! Das ist der Greenstone River in der Nähe von Glenorchy - Queenstown. Aber eben, in diesem Bericht geht es um die grossen, die wirklich grossen Forellen.


    6 20.8.4_rv_mt_cook_salmon_farm.jpg

    Zurück zu dem Grossforellen. So sieht die Gegend um die Mt. Cook Salmon Farm aus. Die Kanäle sind sechs bis acht Meter tief und bis zu 60 m breit. Einer grosser Teil der Stromversorgung von NZ wird hier erzeugt und versorgt rund 835‘000 Haushaltungen. Neuseeland hat 4.8 Millionen Einwohner. Immer etwa wie-der kommt es zu einer Flucht von Lachsen aus den Netzen. Dann sind hier die hungrigen und gierigen Lachse für ein paar Tage um die Netze leicht zu fangen. Die Nachricht von einer solchen Flucht verbreitet sich natürlich schnell und dann hat es Dutzende von Fischern die selbst über 300 km von Christchurch her anfahren um diese Lachse zu fangen. Das Tageslimit sind vier Fische, nicht mehr als zwei über 50 cm.


    7 20.6.10_trout_24_lbs_3.jpg

    Diese 25 Pfund Regenbogenforelle ging mir des Nachts um 19.45 an die Angel. Einer Lumo Dollfly konnte sie nicht widerstehen. Das Fangen ist nicht ganz so einfach wie in den Youtube Filmen aus Twizel zu sehen. „Wow, first cast, a trout of 34 pound!“ sieht und hört man da etwa. Gibt es, ja, aber viel mehr erwartungsvolle Angler fischen tagelang ohne Erfolg. Diese Fische werden ja nicht gross weil sie dumm sind. Also muss man mit einem langen Vorfach der Stärke 4 Pfund bis 6 Pfund fischen, das ist eine 0.22 er Schnur. Und damit diese Forellen ans Ufer zu bekommen ist nicht so einfach. Sie sind ja wirklich schwer, katapultieren sich also selten aus dem Wasser, aber die Fluchten weit kanalaufwärts und auch kanalabwärts können lange dauern. Zum Glück hat es keine Hindernisse in den Kanä-len, so muss man dann einfach Gefühl und viel Geduld haben. Schafft es eine Forelle zwischen die Netze der Lachsfarmen zu flüchten ist das meist das Ende.... für den Fischer und seinen Fang!

    8 ro_and_peter_wells.jpg

    Diese Forelle liess ich dann auch präparieren und sie hängt nun bei einem guten Freund an der Wand. Im Motorhome habe ich ja keinen Platz, leider! Beim Fang bin ich fast erfroren, es war Nacht, etwa fünf unter Null, die Schnur gefror immer in den Ringen, es war also echt grosses Glück diesen Wunderfisch zu landen. Dann mit dem Fisch zweimal über einen Fluss 30 Minuten zurück zum Camper. Der Präparator Peter Wells hier auf dem Bild machte einen Superjob. In der Badewanne würde der Fisch gleich abhauen!

    9 fishesggs_roland_box.jpg

    Das sind die Köder mit denen man die grösste Aussicht auf einen Erfolg hat. Künstliche Fischeier, Glow bugs, in der Grösse 4 mm und 6 mm. Man führt sie an einem langen Vorfach mit der Strömung kanalabwärts. Ich leg-te so gemäss Schrittzähler an manchen Tagen gegen 20 km zurück. Immer rauf und runter an verschiedenen Abschnitten. Und wie gesagt, Schnur 0.22 mm und Hakengrösse 14 oder 16, damit die Eier möglichst naturge-recht über den Grund flottieren. Und das für diese Fischmonster! Nach jeder Tour von 500 m bis 1 km den Kanal runter wechselt man die Farbe bis man herausfindet was heute auf dem Speiseplan der Forellen oder auch Lachse steht. Die gehen allerdings eher auf Softbait und Spinner.


    12 20.6.18_ro_snow_str._mt.cook.jpg

    Im Winter ist das Fischen in den Kanälen rund um Twizel erlaubt, keine Schonzeit, fast alle anderen Flüsse sind zu. Es braucht dann einfach die passende Ausrüstung und genügend warmen Kaffee im Motorhome. Dumm ist einfach, wenn die Schnur auf der Spule anfriert während man dem Kanal entlang den Köder führt, „egg rolling“ nennen sie das hier.


    Wichtig ist einfach, dass die Wasserleitungen Motorhome in der Nacht nicht gefrieren. Eine gute Heizung ist also Gold wert! Bei Sonne ist’s aber schon schön.

    Oh, ich habe 10 Bilder drin. Ist das das Maximum pro Beitrag? So denn. Dann kommt der Schluss im Teil 3 zu meinem Grossforellenbericht. Das sind dann so "Bettmümpfeli" Längen die man gerade noch ertragen mag bevor es langweilig wird.

    Also, der Schluss folgt, see you!
    Roland
    10 Been thanked
    Roland56 Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • 10 Been thanked
    Rolf Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Fr 27. Sep 2024, 22:54 Kantonale Fischerei Apps Fr 27. Sep 2024, 22:54 Kantonale Fischerei Apps
    Ich hatte diese Woche das Vergnügen mit jemandem den ich sehr schätze drei Tage in seinem Heimatkanton an verschiedenen Gewässern die Fliegenrute zu schwingen. Im Vorfeld stellte ich mit Freuden fest, dass es dort nun auch ein App der Fischerei Behörde gibt, wie es dies im Kanton Graubünden schon länger der Fall ist. Ich habe mir das als Anlass genommen die Sache für die gesamte Schweiz etwas genauer anzuschauen.

    Graubünden
    Hier ist es schon länger möglich mit einer App der Nobozo Lab GmbH (Fishven) nicht nur schnell ein Patent zu kaufen, sondern auch die Fänge einzutragen und wertvolle Informationen über die Gewässer und Vorschriften einzusehen.

    Uri
    Auch hier ist die gleiche Firma tätig. Alles funktioniert einwandfrei.

    Zug und Genf
    Ebenfalls hier ist das App von Nobozo Lab bereit zur Nutzung. Installiert habe ich es, aber noch nicht aktiv gebraucht. Auf den ersten Blick scheint Zug eine gegenüber Graubünden etwas abgespeckte Version zu haben.

    Tessin
    In den nächsten Tagen sollten sie gemäss Antwort auf meine Anfrage hier ebenfalls ein App anbieten. Für diverse Kantone der französischen Schweiz haben sie ebenfalls Projekte in der Pipeline.

    Bern
    Hier ist ein App von eOperations in Betrieb, welche die Kantone welche am eFJ beteiligt sind bedienen. Wie gut sie ist kann ich nicht sagen, der erste Blick darauf hinterlässt aber keinen schlechten Eindruck.

    Zürich, Solothurn, Thurgau und Schwyz
    Auch hier sollte noch dieses Jahr ein App von eOperations rauskommen. Die Kantone sind ebenfalls am eFJ beteiligt.

    St.Gallem
    Gehört zwar auch zum eFJ, aber hier wird es mehr Zeit brauchen.

    Nidwalden
    Auch hier gibt es eine App, scheinbar eine Eigenentwicklung.

    Aargau
    Hier auch eine Eigenentwicklung, aber offenbar keine App. Es scheint eine Browser basierte Lösung zu sein.

    Wallis
    Ebenfalls eine Eigenentwicklung, wenn ich den Bericht von Rolf recht verstanden habe aber eine mit Verbesserungspotetial.

    Und dann gibt es noch die App MyFish, welche insbesondere Fichenzen wie z.B. eine am Hallwilersee oder eine in Arosa angeschlossen sind.

    Ich für mich finde es eine gute Sache, dass die Sache endlich Fahrt aufgenommen hat und war als Zürcher den Fischern vom Kanton Graubünden das App schon länger neidisch. Nichts für Ungut und viva la Grischa.

    Gruss
    Mötti

    P.S.
    Ja, da gibt es noch weitere Kantone inder deutschsprachigen Schweiz. Aber über die konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Wer was weiss soll gerne etwas schreiben.
    10 Been thanked
    Mötti Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Fr 12. Mai 2023, 11:26 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023 Fr 12. Mai 2023, 11:26 Re: Greifensee Fangberichte Egli und Hecht 2023
    Nach vielen Stunden am Wasser habe meinen ersten Hecht gefangen. Heute Morgen Niederuster, 73cm, etwas über 2Kg 8)
    Schon den ganzen Winter probierte ich es nach dem SaNa Abschluss von Ende November im letzten Jahr. Mehrere Fehlbisse, jedoch nie Erfolg.

    Heute Morgen hatte ich zwei Würfe später einen weiteren. Jedoch um 45cm. Dieser hakte sich selbst im Wasser über dem Kescher selbst ab. Einen weiteren ca. 30cm. Durfte auch weiter schwimmen.
    10 Been thanked
    Darvida56 Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Fr 21. Nov 2025, 19:52 Der doppelte Doppelschlag Fr 21. Nov 2025, 19:52 Der doppelte Doppelschlag
    Auf dem Wasser ist kein Tag wie der andere. Auch mit mehreren Jahrzehnten Fischereierfahrung auf dem Buckel, gibt es immer wieder Situationen, die man zuvor noch nie erlebt hat.

    Während den Herbstferien am 9. Oktober kam der Junior von einem guten Freund als Gastfischer aufs Böötli. Der Plan war es für einen halben Tag den Egli nachzustellen. Ich war gerade dabei einen 29iger Egli zu drillen, als dem Gast und mir der RIESIGE Barsch-Nachläufer aufgefallen war. Ich dirigierte meinen beinahe 30iger in den Kescher, während der grosse Gestreifte bis zur Oberfläche hinterherjagte. Mit einem kleinen Zusatzzwick am Feumer, konnte ich den Verfolger ebenfalls einnetzen. Den nicht gehakten Fisch haben wir vor dem Freilassen kurz in die Nähe vom Massband gehalten (mind. 48 cm, was meine alte ZH-See p.B. egalisiert hätte).

    //live.staticflickr.com/65535/54937893699_6cc82757c8_c.jpg

    https://live.staticflickr.com/65535/54937949120_bb2687307b_z.jpg

    Am nächsten Tag ist mir genau das Gleiche nochmals passiert. Dieses Mal hatte ich einen 27iger Egli am Haken und ein 43iger hat diesen bis zum Kescher verfolgt. (selbstverständlich habe ich auch diesen nicht regulär gefangenen Fisch wieder freigelassen).

    https://live.staticflickr.com/65535/54937893704_907c770fe4_z.jpg

    Trotz hunderten (wenn nicht tausenden :lol: ) von Nachläufern über all die Jahre, war es bei mir ein Novum, dass die Verfolger so kompromisslos bis zur Wasseroberfläche nachgesetzt haben.

    Auch wenn ich die grossen Fische lieber an der Rute gefangen hätte, war ich doch sehr dankbar für das Erlebnis. Gefischt hatte ich auf 10-12m Tiefe mit dem Carolina Rig. Leider weiss ich nicht, ob die grossen Fische die Verfolgung bereits am Grund oder erst im Mittelwasser aufgenommen hatten.

    Ansonsten war es bei mir ein bescheidener Egli Herbst. Halbtägige Ausflüge mit 6-10 grösseren Egli (27-36 cm wie in den Fotos unten) und einigen kleineren Exemplaren, gehörten bei mir zu den besseren Tagen.

    https://live.staticflickr.com/65535/54937641731_a5066c07fd_z.jpg

    https://live.staticflickr.com/65535/54937844338_ab0a81a020_z.jpg

    Hier noch einer meiner wenigen "regulär" gefangenen 40+ Fische (ende Sept.).

    https://live.staticflickr.com/65535/54937949130_1bde4550cc_z.jpg

    Freue mich schon auf die nächste Saison.

    Petri allerseits.
    10 Been thanked
    Plauschfischer Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Di 13. Jul 2021, 22:50 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Di 13. Jul 2021, 22:50 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Hier noch als Motivation einer der beiden 46 cm Egli. Der Fisch war wirklich hart erarbeitet. Den ganzen Morgen lang lief absolut nichts und auf dem Echolot waren nirgends Köderfische oder interessante Echos auszumachen. Nach sehr zahlreichen Platzwechseln haben wir nochmals einen der ersten Spots angelaufen. Wiederum zeigte das Echolot wenig bis gar nichts, aber immerhin hatte ich in der Woche zuvor an dieser Stelle einen ü40iger erwischt.

    Der Wechsel auf das Texas Rig brachte dann diesen Prachtsegli und die Ampel wechselte von Abschneidern auf Traumfisch. Kurz darauf brachte das Texas Rig zwei weitere Fische, bevor auch noch das Carolina Rig zwei stachlige überlisten konnte. Am Schluss hatten wir 5 hart erworfene Egli (der kleinste ca. 27 cm) und einen unvergesslichen Angeltag.
    https://live.staticflickr.com/65535/51309754803_b44296d25a_c.jpg
    10 Been thanked
    Plauschfischer Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Sa 3. Jan 2026, 23:07 Re: Seeforellen 2025/2026 Sa 3. Jan 2026, 23:07 Re: Seeforellen 2025/2026
    Paar Fotos vom letzten Jahr und besonders aus dem Herbst 2025.

    Das neue Jahr fängt schon gut an – die letzten Tage habe ich einige Seeforellen im See gesehen, die grösste vor zwei Wochen im Lac de Joux. Fotos im See sind halt eher schwierig, die Fische halten selten still :lol: Wobei das meiste bis auf eine im BeO kein Mass hatte, sprich unter 45 cm.

    Aber Fische, die man kennt, sind langweilig, oder?
    Daher werde ich an der Eröffnung bei uns eine Stelle befischen, die ich noch nie gefischt habe und zu der ich keinerlei/kaum Infos habe – ausser dass ich die letzten Tage zweimal dort war und es mir «gepasst» hat. Rein vom Gefühl. Gesehen habe ich nichts und werde bis zur Eröffnung auch nicht mehr hingehen. Bin ja mal gespannt. Das Unbekannte reizt einfach mehr, und ich freue mich darauf. Was die letzten Jahre ja nicht mehr der Fall war – eher ein «Müssen». Auch ein Grund, wieso ich mich mehr mit den (Ufer) Seesaiblingen beschäftigt habe.



    590759843_18083351105154371_8196398893916503098_n.jpg

    591162603_18083329838154371_4922083770848130038_n.jpg

    591148690_18083456837154371_3797031197400295728_n.jpg

    591146724_18083273900154371_4747598901009573947_n.jpg

    587974919_18083453897154371_3427347778033022603_n.jpg

    574358741_18083545355154371_5629478229349728512_n.jpg

    505732512_18065292755154371_6475449586869938311_n.jpg

    497833169_18062336114154371_1603646165959931168_n.jpg

    491496821_18059977613154371_8438111377908588100_n.jpg

    474523963_18051723011154371_6162612309886457657_n.jpg

    605861436_18085191041154371_5244391981312602742_n.jpg

    468268769_1793056211524104_8029824548824126281_n.jpg

    6764894747474677478.jpg
    10 Been thanked
    Dural Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Mi 13. Jul 2022, 07:29 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mi 13. Jul 2022, 07:29 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Ist ja verdächtig ruhig hier drin ....

    Tatsächlich hatte ich die letzten Woche vom Boot aus auch nur sehr wenige und meist eher kleine Eglis zu vermelden. Also habe ich gestern ausnahmsweise mal zu Fuss diverse Stege zwischen Küsnacht und Herrliberg abgeklappert. Und siehe da mit der Carolina-Montage und einem 3 Inch Swing Impact von Keitech, liessen sich entlang der Halden und z.T. auch im Flachwasser immerhin 14 schöne Egli (meist um die 25 cm. einige bis 34 cm) überzeugen.

    Meine Erfahrung: wenns nicht beisst nicht sofort weiterziehen, sondern auch mal eine Viertelstunde einen Kaffee trinken und/oder mit Passanten plaudern und etwas Lobbyarbeit für unser schönes Hobby betreiben - und plötzlich rumpelts doch noch. Wenn dann immer noch nicht läuft, dann gehts halt weiter.
    Massenfänge sind zurzeit wohl schwer zu erreichen, meist gibts drei bis fünf nacheinander, aber wenn man es ausdauernd versucht, kommt auch so ein schöner Znacht zusammen.
    10 Been thanked
    zellcom Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Di 29. Mär 2022, 16:35 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Di 29. Mär 2022, 16:35 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Heute wieder bis 9,30 Uhr gefüllt
    Stäfener Stein läuft einfach wieder super
    Es ist schade, dass die einen Fischer Ihre Fische binnen kurzer Zeit zusammen haben und viele andere mit nur vereinzelt fangen und bis am späteren Nachmittag noch nicht voll haben. Was nicht heissen soll, das man immer voll haben muss, zudem ist es auch so sehr schön auf dem See.
    Was ich jedoch meinte und ich immer wieder gefragt werde, ist das - wie und wo, mit was und welche Technik.
    Die Hegene spielt derzeit wohl eher eine untergeordnete Rolle, Hauptsache die Farben rot - violett und schwarz sind dabei und womöglich nicht zu gross. Ansonsten eine sehr langsame Köderführung im Bodenbereich und die Bisse kommen.

    Heute war wieder einmal so ein Tag, wie Ihn Chris. beschrieben hat, viele Fischer um den Stein, fischen zu tief.
    Heute wahren 16 bis 17 Meter angesagt. nicht tiefer. Fische hat es jedoch auch weiter draussen, nur verteilt es sich auch besser wie an der Kante.
    Wir haben in Stäfa schöne Plateaus und Kanten, an den Kanten zu fischen bringt auch immer wieder gute Fische.
    Zur Zeit sind die Fische da und lassen sich prima fangen, auch das wird bald wieder anders werden und die Sucherei geht los.
    10 Been thanked
    pebecke Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Fr 1. Mär 2024, 22:16 Re: Bachforellen Fangberichte 2024 Fr 1. Mär 2024, 22:16 Re: Bachforellen Fangberichte 2024
    Es war so ein absolut toller Tag an der zürcher Limmat! Schön, darf ich auch mal Sternstunden erleben!

    Zwei schöne Forellen ca. 35cm & 45cm, konnte ich landen. Dazu kamen noch zwei Alet.
    Einige Fische stiegen im Drill aus, darunter auch ein 60+ Monster! Diesen Anblick werde ich nie vergessen!
    Gut möglich, dass dies eine Forelle war, die im Zürichsee aufgewachsen ist. Das gibt es noch ab und zu in der Limmat.


    Forelle 2.jpg

    Auch 2 Hechte habe ich gesehen, aber natürlich nicht angeworfen.
    Alles in allem ein super Tag! Wobei von 5 anderen Fischern, welche ich angetroffen habe nur 2 Kontakt hatten.
    Einer von denen konnte den Fisch auch landen.

    Habe hauptsächlich den Smith D-Contact 50 gefischt, bzw. kamen alle Bisse auf diesen Wobbler.
    In den Farben "Champagner Yamane" und "CH Back TS Laser".
    Also auffällig, aber nicht zu knallig.
    Ich denke nicht, dass Smith schlechte Haken montiert. Das war wohl mein Fehler. Zu stark gedrillt: :oops:


    SmithWobbler.jpg

    Mein Glück für ein ganzes Jahr, habe ich also an einem Tag verbraucht! :lol:

    Petri und ein schönes Eröffnungswochenende wünsche ich den FischerInnen an Bach und Fluss!
    10 Been thanked
    saladi Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Do 4. Dez 2025, 22:29 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025 Do 4. Dez 2025, 22:29 Re: Egli/Hecht Fangberichte Zürichsee 2025
    Ja Egli und Hecht kann man mit Glück noch fangen ist aber sehr zäh. Am besten jetzt mit kleineren Köder fischen so sind solche ausnahme Fische wie hier von heute im Bild mit viel Glück und Können noch möglich :lol: 50.5cm Zürisee Egli.
    GX012265_1764849613729(1).jpg
    10 Been thanked
    Raubleugel Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Mo 19. Jul 2021, 11:06 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Mo 19. Jul 2021, 11:06 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    Kurzer Bericht von der "Front":

    Gestern ausnahmsweise mal vom Ufer aus unterwegs vom Schiffsteg Uetikon bis zum Tennisplatz in Männedorf. Ich habe gezielt nur die seichten Uferbereiche abgefischt, dort wo es sonst nur ca. knietief ist, einem das Wasser in der aktuellen Situation aber bis zum Hals reichen würde ;-)

    Fazit: die Egli stehen auch flach. Innert zwei Stunden sechs schöne Exemplare zwischen 25 und 33 Zentimeter eingesackt und einige kleine wieder schwimmen lassen. Fazit: probieren bringt (fast) immer Fische und nur weil man keine Flossenträger sehen kann, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht da sind.

    Montage: Carolina-Rig, 7 bis 10 Gramm mit dem Keitech Swing Impact 3'' in der Farbe "Sahara olive. Das alles langsam über den Boden gezuppelt und immer mal wieder stehen gelassen.
    10 Been thanked
    zellcom Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Di 11. Jun 2019, 21:39 Meine Premiere mit Spinnköder Di 11. Jun 2019, 21:39 Meine Premiere mit Spinnköder
    Bericht über meine Premiere in der Anglerei

    Hallo zusammen

    Ich bin neu hier, und genau so neu bin ich Fischer. Ich möchte mich kurz vorstellen:
    Wohnhaft bin ich in Aadorf, Kanton Thurgau, und habe demnach auch vor, mehrheitlich in der Ostschweiz zu fischen, kann jedoch sein, dass ich mich auch mal in fremde Gefielde waage. Bin 34 Jahre alt und habe bis vor ein paar Wochen nicht wirklich viel mit Fischen am Hut gehabt. Das änderte sich jedoch schlagartig, als meine Freundin und ich vor ein paar Wochen eine Angelausflug zum Kundelfinger Hof in Diessenhofen machten um dort die ersten Erfahrungen vom Forellenfischen zu machen. Da meine Freundin kein Fleisch, jedoch sehr gerne Fisch und Meeresfrüchte isst, und ich ebenfalls, kam mir daher die Idee es zu versuchen. Seit diesem Tag habe ich irgendwie das Fieber, was das Fischen betrifft, gekriegt.

    Kurzum gesagt, haben wir uns für den SaNa-Kurs angemeldet, den wir in Rafz erfolgreich abgeschlossen haben. Danke an René Widmer, den SaNa-Instruktor, für den lässigen Nachmittags und die sehr guten Tipps fürs Fischen in Kanada.

    Ein paar Tage später habe ich mir die blaue Fischerkarte, welche für den Kanton Thurgau obligatorisch ist, bestellt und habe für den 08. Juni 2019 mein erstes Tagespatent gelöst.
    Dieses war gültig für den Thurabschnitt 6, von der Brücke Amlikon-Bissegg bis zur Zugsbrücke in Eschikofen.
    Ich machte mich also früh morgens auf nach Amlikon und begab mich an die bereits vorgängig ausgemachten Spots. Die Thur führte nicht all zuviel Wasser und ich konnte mich so gut es ging ans Ufer rankämpfen. Zu aller erst versuchte ich es direkt nach einer Stromschnelle und warf meinen ersten Köderfisch aus. Leider musste es so kommen, wie es kommen musste, der Köder verhakte sich irgendwie im Untergrund und ich musste ihn sodann opfern. Also neues Vorfach mit neuem Köder montiert, und zack, nach einigen Minuten dasselbe, wieder verhakt. Das konnte es doch nicht sein. Bereits nach ca. 30 Minuten zwei Köder verschwendet. Ist dies euch in dieser Form auch schon passiert? Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein, aber ich wollte deswegen sicher noch nicht aufgeben, ich hatte doch noch ein paar weitere Köder in meiner Box. Und irgendwie sollte sich dieses Malheur auszahlen, bzw. es hatte etwas Gutes.

    Als ich endlich wieder neu montiert hatte, begab ich mich ein bisschen weiter in Richtung Westen in flaches und seichtes Gewässer. Dort musste ich mich regelrecht nach unten ans Wasser durchkämpfen. Eine Machete statt eines kleinen Messers wäre in diesem Moment passender gewesen. Nun denn, geschafft und ich stand im Wasser und siehe da, ein paar Fische, unmittelbar ein paar Meter vor mir im seichten Wasser. Obwohl ich ins Wasser stieg, schwammen sie nicht davon. Aber einen von denen habe ich nicht gefangen.
    Aufgrund dessen blieb ich, da es tatsächlich ein paar Fische in der Gegend hatte.
    Ich warf sodann meinen montierten Löffel aus, und tatsächlich, nach ein paar Versuchen spürte ich beim Einziehen sofort einen Ruck und ich war mir sicher, dass dies kein Verheddern des Löffels war. Also zog ich an, und versuchte die Schnur auf Spannung zu halten. Und plötzlich sah ich weiter vorne, dass sich tatsächlich ein Fisch an meinem Köder vergriffen hat. Beim Drillen erkannte ich, dass es (leider) keine Forelle war, sondern ein schöner Alet. Ich zog ihn in meinen Feumer und habe ihn dann waidgerecht verwertet. Vor Ort habe ich noch ein Foto des "Döbels" im Feumer gemacht, das Vermessen vollzog ich dann zu Hause.
    Ein bisschen stolz war ich, als ich sah, welch Grösse der erste hatte. Ca. 45 cm mass das Prachtexemplar.

    wenige Minuten (20) später zog ich einen weiteren Alet an Land, dieses Mal war es doch ein kleinerer. Danach hatte ich das Gefühl, die Fische haben bemerkt, dass zwei ihrer Artgenossen aus dem Wasser gezogen worden sind und haben mutmasslich das Weite gesucht. Aber vorher habe ich es wieder geschafft, meinen erfolgreichen Löffel am anderen Ufer zu verhaken. Also wieder abschneiden und neuen montieren :-(. Danach noch einmal den Standort geändert und weiter in Richtung Eschikofen gewechselt. Kurz nach einer weiteren Wasserschnelle auf der anderen Seite im seichten, vom Wasserstrom geschützten Wasser nochmals meinen neuen silbernen Löffel ausgeworfen, und prompt -"zack"- ein weiterer Biss. Nochmals ein Alet, in derselben Grösse wie der zweite. Einen weiteren habe ich ebenfalls noch gesichtet, der suchte aber panisch das Weite. Er wurde nie mehr gesehen (geködert). Es folgten leider keine weiteren Bisse mehr. Dennoch zufrieden machte ich mich wieder nach Hause auf und verarbeitete meine Ausbeute.


    2. Versuch
    Mein zweiter Versuch fand heute wieder an der Thur statt. Dieses Mal beim Streckenabschnitt 2 von Höhe Einlauf Sitter bei Bischofszell bis zur Thurbrücke in Kradolf-Schönenberg. Leider führte die Thur um einiges mehr Wasser als letztes Mal. Das lag natürlich an den starken Regenfällen vom Wochenende.
    Ich versuchte daher mit einem leuchtenden Köder einen Fisch anzulocken, was jedoch wegen des vielen Treibguts schwierig war. Zudem war die Strömung relativ stark, was hiess, dass mein Köder sehr schnell "mitgerissen" wurde und somit schnell ans Ufer kam. Einmal jedoch hatte ich einen Biss am Haken, konnte aber nicht genug schnell reagieren, da ich vermutete, dass es wieder nur ein Ast war, welcher sich an meinem Haken zu schaffen gemacht hat. Als ich dann doch merkte, es könnte sich um ein Tier handeln, war es leider zu spät. Relativ schnell beim Einholen verlor ich den Fisch, und er verschwand in der trüben Thur auf Nimmerwiedersehen. Naja, eigentlich hat er es auch verdient, sein Zappeln hat Wirkung gezeigt.
    Einige andere Stellen habe ich noch versucht, jedoch konnte ich aufgrund des hohen Wasserstandes praktisch keine gute Stelle ausmachen, an der ich ans Wasser mit guter Anlandemöglichkeit gelangen konnte. Ich hätte, falls, den Fisch in hohem Boden an die Krete befördern müssen. Naja, so habe ich es nicht gelernt. Also suchte ich weiter. Beim Schwimmbad Schönenberg versuchte ich es nochmals, jedoch war alles, was sich an meinem Haken befand, entweder Holz, oder sonst irgendwelches grünes Zeugs. Zudem musste ich feststellen, was da alles von den Menschen den Fluss runtergespült wird. Wirklich übel... ! Auch Picknickstellen waren ebenfalls voll mit Müll. Tja, die Fische sinds, die damit leben müssen, leider.
    Also, heute war ein klarer Schneidertag. Vielleicht wäre mehr möglich gewesen. Vielleicht habe ich etwas falsch gemacht, oder die Erkenntnisse, dass bei Hochwasser nach starken Regenfällen, eher nicht mit Bissen gerechnet werden muss. Ich hatte auch keinen einzigen Fisch ausmachen können, da ich, ausser der braunen Brühe, wirklich nichts gesehen habe.

    Falls ihr hier meine ersten beiden Erfahrungen bis tatsächlich am Schluss durchgelesen habt, dürft ihr gerne kritisch darauf reagieren. Nur so lernt man und macht hoffentlich nicht zweimal die gleichen Fehler, oder zumindest man kann die Faktoren verhindern, die man beeinflussen kann.

    Also auf ein weiteres und allen ein grosses Petri, hoffentlich folgen noch weitere Berichte, denn ich bin erst am Anfang und hoffe, dass es noch weiter steil nach oben geht (Erfahrung natürlich)...

    In dem Sinne, schönen Abend und man liest sich.

    Grüsse Savi
    10 Been thanked
    AVS73 Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Fr 28. Jan 2022, 07:45 Die schönsten Forellen der Welt!? Fr 28. Jan 2022, 07:45 Die schönsten Forellen der Welt!?
    Die schönsten Forellen der Welt!

    Na ja, über den Geschmack lässt sich ja wunderbar streiten. Welches ist das Land mit den schönsten Frauen...? Wow, what a question? Jetzt aber..... das gibt wohl eine Diskussion bis nach Mitternacht! Allerdings, die aktuell ganz klar schönste Frau im Universum ist zur Zeit, 2021 jedenfalls, Andrea Meza und kommt aus Mexico. Ob allerdings Mexiko auch das Land mit den schönsten Frauen generell ist.... Nun denn, da bleibe ich doch lieber beim Land mit den schönsten Forellen! Wie muss denn die schönste Forelle aussehen ist jetzt die Frage! 90 – 60 – 90 und Körbchengrösse B passen da ja nicht als Kriterien. Wie sieht denn eure schönste Forelle aus, so der Traumfisch eben? Regenbogen oder Seeforelle, Browntrout oder doch eher eine kanadische Namaycush, wo wir dann wieder bei den Frauen in verschiedenen Ländern wären. Liebe Fischerinnen, sorry, ich vergass die schönsten Männer der Welt, da ist sich die Damenwelt ja sicher absolut einig!

    Daher setze ich mal hinter den Titel ein Ausrufezeichen, denn die Fische die ihr hier seht kommen meinen Idealvorstellungen schon ganz nahe. Und ein Fragezeichen, weil ich da vielleicht nicht die Traumforelle jedes Forumlesers treffe. Aber sicher ist, diese Fische sind wirklich ausserordentlich und jeder Schweizer Fischer würde mit so einer Forelle einen Jutzer rauslasssen, selbst wenn er gar nicht jodeln kann.

    1_oreti_trout_3_kg kl.jpg

    Sorgfältig gelagert auf Eis und Moos (!), es gab ja noch keine Kühlschränke, erreichten die ersten befruchteten Forelleneier 1867 nach mehreren Wochen auf dem Segelschiff von England her zuerst Tasmanien und dann Neuseeland. Genau 1200 Eier waren das. Das Klima behagte den Fischen offensichtlich gut und nun wuchsen sie zu enormen Grössen heran. Oft mit einer ganz spezifischen Zeichnung. Ein Präparator sagt denn auch sofort: «Ah, das ist eine Browntrout aus dem Oreti River bei Invercargill!» Nur dass es klar ist, ich spreche da von der Forelle, nicht von der Frau mit ihrem mehr als happy smile. Sie, die Forelle, ging an eine kleine Trockenfliege und sauste wie ein Pfeil unter dem Busch dort im Hintergrund hervor.

    2 21.12.22 8.6 lbs brown Waitawanui rod.jpg

    Diese Browntrout sieht fast aus wie ein Lachs, silbrig. Ich fing sie an einem 4mm leuchtenden Silicon Ei. War der zweite Wurf. Tagsüber hatte sie absolut kein Interesse an irgendwas in meiner Köderbox.


    3 21.12.22 8.5 lbs browntrout Ro plate.jpg

    Das war mein Weihnachtsmenu. Die Teller waren gerade etwas klein für die Forelle blau und ich musste mich beeilen vor Weihnachts - Ladenschluss am 24.12.21 um 22.00 h beim Count down Warenhaus noch grössere zu kaufen!

    4 2017_big_brown_by_chris_taupo_kl.jpg

    Die Wassertemperaturen sind normalerweise kalt. Ausser im Sommer da werden seichte Seen wie der Lake Rotorua bis über 20 Grad und die Browntrout kommen dann in Ufernähe und fressen Insekten. Mehr die Brownies als die Regenbogenforellen, manchmal auch tagüber, eher selten, aber in der Nacht fängt man sie mit einem sehr langsam geführte Wooly Bugger. Der Fischer hier wird Chris the fishmagnet genannt. Keine Ahnung, warum das wohl so ist! Oder hat ev. jemand von euch eine Vermutung?

    5 20.9.5 Ro 15 lbs Brwon.jpg

    Diese Brownie benahm sich wie eine Regenbogenforelle, nur dass sie sich nicht aus dem Wasser katapultierte. Und dann war es diese herrliche Browntrout, gefangen um 13.09 h am 5.9.2020 im Tekapo Kanal. Sie wog 14.5 Pfund und ist meine wohl schönste Forelle bisher. Stellt euch mal vor, wie sich die Browntrout Damenwelt um diesen Prachtsmann schart da am Grund des Kanals. Ich hoffe, dass er noch viel so wohlproportionierten Nachwuchs hat!

    6 21.12.22 Graham Vowes taxidermist Taupo.jpg

    Im Novmeber 2021 lernte ich am Waitahanui River Graham ken-nen. Ich fischte schon Stunden umsonst auf die gut sichtbaren Browntrout im Fluss. Sie wichen meinem sorgfältig mit der Euronymphrute präsentierten Köder einfach aus und warteten fast bewegungslos hinter grossen Steinen. Dann kam Graham, sagte hallo, ob es mich störe, wenn er 50 m (!) weiter oben fischen würde (das ist fischen in NZ!), fischte also etwas oberhalb, und fing in kurzer Zeit drei Fische, einfach so.....! Es stellte sich dann raus, dass er wohl so 2000 Tage oder mehr an dem Fluss verbracht hat in seinem Leben. Er wuchs hier auf, gleich im Haus am Fluss, und er fischt wohl etwa so wie Chris, der Fischmagnet! Eine andere Liga einfach! Er ist Builder, und als Hobby präpariert er Fische und gewinnt regelmässig Preise.

    7 21.12.22 Rotoiti Brownie 21 lbs.jpg

    Das ist eine von Grahams Forellen die er präparierte. 21 Pfund wiegt sie, kommt aus dem Lake Rotoiti bei Rotorua. What a beauty.

    8 21.12.22 two browntrout by Graham.jpg

    Und das sind zwei weitere Exemplare die er angefertigt hat. Die obere Forelle kam zur Reparatur zurück da die gute Putzfrau eine Flosse abgebrochen hat. Dumm gelaufen, lässt sich aber flicken zum Glück! Der Besitzer nahm’s gelassen!

    Es haben ja nicht alle Männer die Körperformen eines Chippendale – Models. So gibt es auch etwas beleibtere Exemplare die sich aber über ausserordentliche innere Werte auszeichnen und damit die Damenwelt bezierzen. Das ist so ein kraftvolles Exemplar von 38 Pfund.

    9_20.9.15_patty_38_lbs_brown_2.jpg

    Diese Browns schwimmen in den Kanälen bei Twizel unter den Lachszuchtnetzen und fressen den ganzen Tag Pellets. Es hat aber auch Gras in Ufernähe in den Kanälen mit viel Futter. In der Nacht sitzen die Brownies dann da nur zwei Meter weg vom Ufer wo es steil runtergeht und man fängt sie mit einem kleinen dunklen Softbaitköder mit einem leichten zwei Gramm Jighead ganz langsam mit er Strömung geführt. Kollege Patrick hat das extrem drauf und fängt grosse Browns wo sonst niemand was fängt. In der Nacht fängt man zu 90% Brownies so, kaum je eine Rainbow. Scheint an der Art zu liegen, die Browns sind generell leichter in der Nacht zu fangen.

    10 Wanted woman.JPG

    .... wobei wir hier nun am Ende der Forellenparade sind. Schön ist, dass wir uns ja jedenfalls in einem einig sind, die besten Fischer, die kommen ganz klar aus der Schweiz und zwar aus dem Kanton Bern! Stimmt doch, oder etwa nicht? Gäuet!
    10 Been thanked
    Roland56 Autor
    Rating Rating: 41.67%  
  • Do 22. Jul 2021, 10:14 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021 Do 22. Jul 2021, 10:14 Re: Raubfisch Fangberichte Greifensee 2021
    Hallo zusammen

    Heute Morgen nahm es mich wunder, ob die Eglis schon am rauben sind auf "Spiesli". Ausgerüstet mit Topwater-Köder (Buldo/Easy Shiner 2 & 3 und Lucky Craft Pencil) war ich um 05.15 Uhr bereits auf dem Wasser. Ich wurde nicht enttäuscht!! Zwischen 05.45 Uhr und 06.45 Uhr jagten die Eglis immer wieder einmal. Nicht im ganz grossen Stil, aber in der ganzen Rohrbucht.

    In 1,5 Stunden konnte ich 16 Eglis landen, von 15 cm bis 28 cm war alles dabei. Wie verfressen die Eglis sind zeigte sich darin, dass die kleinsten gefangenen auf die grössten Köder gingen. 3 Egli (28, 25 und 22 cm) habe ich mitgenommen, die anderen durften wieder schwimmen. Der 22er Egli hatte den Easy Shiner voll genommen, selten habe ich einen "bewegten Köder" so weit hinten im Rachen gesehen. Ein zurücksetzen hätte der blutende Fisch nicht überlebt.

    Die Egli kommen langsam in Fahrt, ein erfolgreicher Sommer/Herbst steht vor uns. :D

    Gruss und Petri
    Tschüge
    9 Been thanked
    Tschüge Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mi 24. Jul 2013, 20:52 Fangberichte: Vermeiden von unnötigen Diskussionen Mi 24. Jul 2013, 20:52 Fangberichte: Vermeiden von unnötigen Diskussionen
    Gedankenanstoss zu diesem immer wiederkehrenden Thema.

    Wer das Gefühl hat er könne sich an einem Forum beteiligen, ohne das gewisse Kritiken, Stimmen oder andere Meinungen geäussert werden, dem kann ich nur empfehlen sich ein Blog oder eine Homepage zu eröffnen, wo auch keine Kritik, aber auch sonst nichts geäussert werden kann.

    Was ich jedoch gar nicht verstehe, wieso dann hier trotzdem ein Link auf einen Blog oder eine Page gesetzt werden muss, wenn man keine Kritik oder andere Meinungen einstecken will :roll:. Genau so gibt man ja wieder Angriffsfläche dafür.

    Wo liegt bei euch die Grenze zwischen Kritik und Diskussion? Wo liegt der Schwellenwert bei jedem einzelnen von euch bis das Mass voll ist?
    Wer darauf für jeden User hier eine passende Antwort parat hat, der darf sich gerne bei mir melden und wir werden den Frieden auf Erden, wenn auch nur im Forum, sofort einführen ;-).

    "Auf Aktion folgt Reaktion", hier macht auch unser Forum gnadenlos keine Ausnahme.

    Wie gesagt, das hier ist ein Forum und ein Forum lebt von so was, daher steht jedem frei ob er hier was einstellen will oder nicht, aber die Konsequenzen die daraus entstehen, hat jeder selbst zu tragen und verschuldet sie meistens auch selbst. Wer damit nicht leben kann, der wird in einem Forum definitv nicht glücklich.
    Nicht zu vergessen, ein Fachforum erreicht nach einer gewissen Zeit auch einen gewissen Umfang an Wissen (Sättigung), was zwangsläufig dazu führt, dass nicht mehr so oft neues gepostet wird, das Rad kann nicht neu erfunden werden, jedoch wird dieser Zustand oft von vielen falsch interpretiert.

    Was man von einem Forum erwartet und dann auch bekommt, ist wohl bei jedem unterschiedlich, es ist niemand dazu verpflichtet bei uns zu bleiben wenn es nicht, oder nicht mehr gefällt, vergesst aber eines nicht, alles hier ist Gratis. Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

    Was explizit die Fangberichte anbelangt, so muss ich leider sagen, dass eine gewisse Vorsicht beim Erfassen geboten ist, da die Probleme sonst vorprogrammiert sind.
    Ein paar Infos zu viel, oder zu wenig und schon wird man in der Luft zerplückt, auch ungeschickte Fotos, teils noch ohne Kommentar, lassen oft noch weitere Spekualtionen und Mutmassungen zu.
    Hier appeliere ich einfach an den Ersteller eines Berichts, sich gut zu überlegen was man schreiben oder besser lassen will.

    Ich habe ich kein Verständniss für User, welche sich ständig wegen diesem Thema zu Wort melden, jedoch selbst keine Fangberichte oder sonst etwas konstruktives zum Forum beigetragen haben.
    Wie schon oft erwähnt, für User welche meinen sie müssen hier Unfug treiben, Hinweise und Verwarnungen nicht ernst nehmen, dehnen sei der Rauswurf gewiss. Es wäre nicht das erste und garantiert nicht das letzte mal, aber das Geschrei ist dann immer gross wenn es dann zu spät ist. "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht"


    Noch ein paar Fangberichte-Tipps anhand hier im FF gemachten Erfahrungen:

    - Lasst das Schicksal des Fisches in einem Bericht im Raum stehen. Schreibt man er wurde entnommen, hat man die ganze C+R Befürworter am Hals, schreibt man er wurde releast, hat man die C+R Gegner am Hals.

    - Die Preisgabe des Fangorts kann je nach Gewässer einem Besucherstrom auslösen und je nach Grösse des Gewässers kann dies dazu führen, das ein Gewässer leerge-, oder überefischt wird. Das Fischerforum ist nich dazu gedacht Geheimnisse zu wahren, sondern eher im Gegenteil, aber trotzdem ist Vorsicht geboten was hier über Fangorte eingestellt wird. Man kann z.B. auch nur schreiben "an einem kleinen Fliessgewässer im Berner Oberland".

    - Bei Fotos in Berichten ist darauf zu achten, dass keine Küchenfotos oder blutverschmierte Fische eingestellt werden. Solche Fotos können den best geschriebenen Fangbericht zunichte machen und lösen oft negative Reaktionen beim Leser aus. Ich weiss, bei der Fischerei fliesst nun mal Blut, dass sehe ich auch so, aber es bekommt nicht jedem gleich gut.

    - Fotos von lebenden Fischen sind in der Schweiz verboten, sofern diese vom Fänger selbst gemacht worden sind. Es geht hier darum den Fisch nicht unnötigem Stress auszusetzen und daher ist es nicht Tierschutzkonform und auch keine besonders gute Reklame für unser Hobby. Wenn es dennoch sein muss, dann lässt man am besten fotografieren, oder eben erst, wenn der Fisch korrekt betäubt und getötet wurde.

    - Berichte mit Fotos von Massenfängen lösen bei vielen ein Gedanke an einen Kühltruhen- oder Fleischfischer aus und ist daher auch nicht die beste Reklame für unsere Hobby. Oft wird jedoch vergessen, das wenn bei solchen Massenfängen mehrere Personen dazu beigetragen haben, dies auch im Beitrag zu erwähnen. Würde man dies tun, so werden allfällige Spekulationen schon vorneweg im Keim erstickt.


    Diese Tipps sind grantiert nicht abschliessend, befolgt man jedoch diese, dann sind die meisten unnötigen Diskussionen und Kritiken schon weg vom Fenster und es würde auch wieder mehr Fangberichte zu lesen geben.

    Weitere Tipps für eine Art Leitfaden oder sonstige konstruktive Anmerkungen sind hier herzlich willkommen.
    9 Been thanked
    Martin Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Do 13. Mai 2021, 05:45 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 Do 13. Mai 2021, 05:45 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
    Rolf hat geschrieben: Mi 12. Mai 2021, 11:00Zusätzlich zu diesen 1-2 Moderatoren wäre es uns eine Ehre, wenn wir auch Peter zum Moderator ernennen dürften. Bitte gebt mir entweder hier im Beitrag kurz Bescheid
    Hallo Rolf
    gerne nehme ich das Angebot an.

    lieber Gruss Peter
    9 Been thanked
    pebecke Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Do 10. Mär 2022, 09:26 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022 Do 10. Mär 2022, 09:26 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2022
    Heute mal schnell auf den See.
    Bady Männedorf, 8 Uhr bis 9 Uhr 10 Felchen, fast wie am Stäfener Stein früher.
    Tiefe 19 - 20 Meter, alle am Boden. Keine Riesen aber alles zwischen 28 und 35 cm.
    Natürlich mit der Body.
    20220310_095410.jpg
    .
    20220310_100144.jpg
    .
    20220310_101500.jpg
    9 Been thanked
    pebecke Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • So 29. Dez 2019, 15:40 Seeforelle So 29. Dez 2019, 15:40 Seeforelle
    Ein Traumfisch von Matthias H.

    Es lohnt sich immer wieder aufzustehen und es weiter zu versuchen. Heute durfte ich diese wunderschöne Seeforelle landen, nach harten Stunden auf dem See. Mit 93cm ein Prachtsexemplar, die einen Platz im Wohnzimmer verdient hat.
    .
    .
    .
    191220 Sefo 02.jpg
    9 Been thanked
    Rolf Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mo 24. Jul 2023, 13:43 Re: Planung einer 5-tägigen Angeltour mit Übernachtung am Bergsee im August Mo 24. Jul 2023, 13:43 Re: Planung einer 5-tägigen Angeltour mit Übernachtung am Bergsee im August
    Also die Tour ist durch und diesmal gab es nicht nur untermassige.
    Die ersten Tage waren super schön, Fisch dran auf den Mückensatz (wohl Bienenmade) beim 1. Wurf, aber ab, ein paar Bisse aber nix zählbares. Am 2. See (Kanadiersee) dann ein Nachläufer auf Wobbler.
    Am 3. See dann schon etwas entmutigt kurzzeitig. Aber nach dem Abendessen nochmals einen Zapfen mit Mückensatz und Bammeli rausgelassen und konnte zuerst eine schöne 30er BaFo und nachher beim Zusammenpacken noch eine 30er Regenbögler gefangen.
    Am Nächsten Morgen dann nochmals eine 30er und eine 34er ReFo und gefangen.
    Also Bammeli sind glaube ich der Schlüssel, haben 3x Erfolg gebracht, 1x Bienenmade.
    Die Bammeli konnte ich mit einer gebastelten Petflaschen-Reuse mit Brot drin fangen, super easy zu machen und sehr hilfreich!
    Sind dann weitergewandert und haben uns die Fische zum Zmittag schmecken lassen.
    Nachher bin ich leider kaum noch zum Fischen gekommen, weil wir dann mehr uns vor Gewittern verstecken mussten und ausharren. So haben wir die Tour dann auch 2 Tage früher als geplant abgebrochen😀
    Paat Eindrücke hier noch.
    9 Been thanked
    SWell Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mi 21. Jun 2023, 21:41 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Mi 21. Jun 2023, 21:41 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Es läuft! So plus, minus...

    Dieses Jahr scheint es, als ob die Egli ein wenig länger in der Tiefe waren, als letztes Jahr.
    Auch am Tag an der Oberfläche, sehe ich weitaus weniger Egli, als im vorherigen Jahr. Ist das bei euren Spots auch so?

    War die letzten Tage immer wieder mal am Abend auf Egli unterwegs.
    Da wo ich fische, rund ums Zürihorn kann man die Egli momentan, ab etwa 21Uhr für so 2h Jagen sehen und den Wecker danach stellen!
    Dann geht für mich einfach die Wobbler-Zeit los. Egal was sonst noch läuft.
    Das ging soweit, dass ich teilweise für ne halbe Stunde, bei jedem Wurf, mindestens einen Fehlbiss hatte.
    Unglück im Glück war nur, dass ich fast nur u20cm Eglis erwischt habe und noch keine Egliknusperli machen konnte.

    Die Wobblergrösse auf 7cm raufzuschrauben, brauchte keine grösseren Egli. Nur weniger Bisse.
    Meine Favoriten momentan, sind der Illex Tiny Fry 38mm, für die Oberfläche und der
    Duo Ryuki, bis 50mm, sinkend, für wenns an der Oberfläche ruhiger wird. Den kann man ruhig mal paar Meter absinken lassen und dann rauftwitchen.

    Dies hat mir die Tage auch einen mega schön gezeichneten Hecht als Beifang eingebracht:
    355215457_810176277212712_3846600258375101031_n.jpg



    Nachtrag Donnerstag Morgen:

    Steve meinte, wer nicht früh aufsteht, kann gleich zu Hause bleiben.
    Also war ich heute um 5:15Uhr am Bürkliplatz, was wahrscheinlich schon zu spät war.
    30min lang konnte ich noch einige kleine Egli auf Wobbler & C-Rig erwischen.
    Doch die Verwertbaren blieben aus und um 6:15Uhr wars schon absolut tote Hose.
    Da geh ich doch lieber bei der abendlichen Beisszeit ans Wasser.
    9 Been thanked
    saladi Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Fr 12. Apr 2024, 08:02 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2024 Fr 12. Apr 2024, 08:02 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2024
    Guten Morgen!

    Es ist 07:45 Uhr, und mit Freude blicke ich aus meinem Fenster, wissend, dass sich der @BadAssFisherman bereits mit seinen Freunden auf dem Greifensee tummelt.

    Wie ich das weiss? Nun, gestern hatte ich persönlich das Vergnügen, diese exklusive Erfahrung zu machen. Nicht nur konnten wir die wunderschöne Natur und ihre Bewohner zu Wasser und in der Luft bewundern, sondern auch wurden unsere Mühen reichlich belohnt, indem wir zahlreiche proteinreiche Wasserbewohner fingen. Viele kleine braune Fliegen, etwa 5 Millimeter groß, tanzten auf unserem Boot und unseren Ruten. Schnell war für mich als Anfänger klar, welche Hegene an die Ruten gehören sollte. Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt. Ich griff einfach in meine Tasche, wählte zufällig aus, was ich fand, und montierte es.

    Da ich zum ersten Mal vom Boot aus Felchen fischte, hatte ich bis Tags zuvor kein passendes Tackle. Insbesondere durfte der richtige Zapfen nicht fehlen. Der Mitarbeiter des Fischertreffs in Volketswil beriet mich nicht nur geduldig, sondern auch kompetent. Schnell hatte ich Gewichte, Hegene, Schnur und natürlich die richtigen Zapfen in meinem Einkaufskorb. Natürlich durfte auf den Zapfen das Schweizer Kreuz nicht fehlen (obwohl sie von einem Österreicher hergestellt wurden :lol:).

    Diese Zapfen bereiteten mir am kommenden Tag einige Sorgen in Kombination mit der Schnurstärke (0,22 mm) und dem Gewicht (30 g). Wenn ich sie weit warf, wollten sie einfach nicht stehen bleiben. In der Nähe des Bootes war das kein Problem. Beim nächsten Mal nehme ich leichtere Gewichte, das sollte den gewünschten Effekt haben :)

    Am Ende lief jedoch alles gut :D . Wir fingen reichlich Felchen, darunter 3 Ü40er von meinen beiden Kollegen und eine 54er, die ich stolz in meine Fangstatistik eintragen durfte.

    IMG_8102.png

    Mit stolzgeschwellter Brust präsentierte ich dieses Prachtstück meiner Familie und erzählte sicherlich dreimal bis zum Schlafengehen von dem spannenden Drill. Diese Schilderung erspare ich euch an dieser Stelle, da ich sicher bin, dass jeder hier weiß, wie es ist, einen solchen Silberpfeil an leichtem Tackle und trotz Ankerseil, fehlgeschlagener Feumerversuche und acht weiteren Schnüren, aber mit der brennenden Unterstützung der Kollegen ins Boot zu bringen ;)

    IMG_8104.png
    9 Been thanked
    nami Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mo 16. Jun 2025, 16:58 Re: Tut dem Fisch der Schlag auf den Kopf weh? Mo 16. Jun 2025, 16:58 Re: Tut dem Fisch der Schlag auf den Kopf weh?
    Hoi Hechtfan
    Ich versuche deine Frage anders anzugehen.
    Wenn Du den Schuss hörst, warst Du nicht das Ziel!
    Oder nochmals ein anderer Vergleich. Ich hatte schon einen Unfall. Im Moment des Unfalls war der Schalter in meinem Kopf umgelegt.
    Das heisst, ich habe vom Unfall selber nichts mitbekommen. Später bin ich dann aufgewacht, da war ich in der Zwischenzeit wieder zusammengeflickt und erst von diesem Augenblick weg, spürte ich Schmerzen.
    Ich denke mir, dem Fisch geht es beim Schlag auf den Kopf genau gleich. Er bekommt es gar nicht mit und wenn Du dann zügig den Kiemenschnitt durchführst, dann war es dies auch schon für den Fisch.
    Ich hoffe Dir mit diesen Gedanken geholfen zu haben.
    fisherofmen
    9 Been thanked
    fisherofmen Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Fr 22. Mai 2020, 16:23 Bienenmaden erfolgreich konserviert !! Fr 22. Mai 2020, 16:23 Bienenmaden erfolgreich konserviert !!
    20200522_125449_compress15.jpg 20200522_125449_compress15.jpg Guten Abend Zusammen

    Vor einiger Zeit ging ich an den Öschinensee fischen und wie es halt manchmal so läuft hat der Öschi nicht viel hergegeben (bei mir, bei den anderen liefs gut).
    deshalb hatte och noch eine Büchse Bienenmaden (Wachsmottenlarven) die ich nicht verwenden konnte.

    Also zuhause angekommen habe ich sie mal in den Kühlschrank gepackt und wollte mich im Netz schlau machen wie die konserviert werden, den die kann man ja auch so kaufen :mrgreen: ich habe viel gelesen von Vakummieren und in Salz einlegen usw. aber überzeugt hat mich nichts ... :roll: denn wenn man sie gefriert und dann auftaut sind sie innen flüssig und wenn man sie mit salz einlegt werden sie ledrig :|
    Also fragte ich meine mutter die Köchin ist, ob es klug wäre sie mit dem Steamer zu kochen und anschliessend in ein altes marmeladenglas zu packen und das ganze mit Rapsöl zu Konservieren, sie meinte es wäre einen Versuch wert. So habe ich sie bei 100°C 6 Minuten mit Dampf dringelassen und anschliessend abkühlen lassen.
    Als alles schön Cool war habe ich die Maden in das Glas gepackt und mit Rapsöl bedeckt :chef:
    Ich konnte kaum warten sie am Wasser zu testen also etwa eine Woche später ab an den Burgäschisee und raus mit den Dingern ✌ als ich dann auf hecht fischte sah ich plötzlich einen "Eglischwarm" 3-4 egli und warf meine Made Dorthin und konnte die Egli beobachten wie sie meine Made beobachten und dran "rochen".
    Plöthlich verschwand meine made und der Zapfen auch und ich schlug an promt konnte ich ein 22 eglu verhaften , gleich weiter geangelt und noch 3 weitere ü 20er fangen und danach zufriden nachhause gehen. :D

    Jetzt kann man sagen jaa die Egli beissen auf alles was aussieht wie Essen, deshalb wollte ich meine Maden noch auf andere Arten testen und schon nach einer Woche konnte ich an die Schüss auf Forellen gehen und warf am Zapfen in einen langsamfliessenden Bereich plötzlich Zuckte es am Selbigen und ich konnte eine schöne 30er verhaften (meine erste aus der Schüss).


    Zusammnenfassend :
    Maden 6 min bei 100°C Steamen
    Abkühlen lassen
    In Rapsöl einlegen (wichtig : Deckend )
    Maden Laugen nicht aus
    Maden sind schön fest am Haken


    Konsistenz nach 2wochen im rapsöl ist wie frisch aus dem Steamer und fängt als wären es frische Maden!!

    ich hoffe ih konnte so einige maden vor dem wegwerfen bewaren .
    schönen Abend allerseits
    9 Been thanked
    FBSfischer Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Fr 21. Mai 2021, 06:21 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021 Fr 21. Mai 2021, 06:21 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021
    Hallo zusammen
    Gestern war ich endlich wieder mal nach einem gestressten Alltag auf dem schönen Greifensee.
    Die zwei Fischernachbarn waren fleissig am Feumern und ich war nicht bei der Sache.
    Also selten ein Biss und dann noch den Fisch im Drillen verloren. :oops:
    Daher beschloss ich etwas zu essen, kam zur Ruhe und auf einmal gings doch. :v:
    Gefangen hatte ich mit Patricksnymphen, auf 10m mit rot 14er.
    Die schönsten Felchen waren 45cm und 37cm. :D
    Ich genoss den schönen Abend auf dem See und kam aufgestellt wieder nach Hause.
    Schönes Wochenende und viele Grüsse
    Andi
    Schöner Felchenabend.jpg
    9 Been thanked
    Felche68 Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mo 19. Apr 2021, 22:06 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021 Mo 19. Apr 2021, 22:06 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2021
    Gestern konnten wir wieder einen schönen Fischertag verbuchen. :D :D :D

    Am Morgen war die angesagte Bise glücklicherweise sehr schwach und der See fast wellenlos.
    Also ruderten wir wieder los Richtung Niederuster. Am Ziel überall sehr viele Insekten auf der Wasseroberfläche und in der Luft.
    Ich machte mir bereits Gedanken, ob die Felchen bei dem Übermässigen Nahrungsangebot noch interesse an unseren Hegenen hätten....

    Glücklicherweise wurden schon bald schöne Signale gefunden.

    Nach etwas Geduld wurden ab 9:45 die ersten Fische gefeumert.
    Alle in Grössen von 36-39cm.

    Zwischendurch gab es auch 2 Schwalen und ein 45er Hecht hatte zu nah an der Hegene geschnuppert (konnte umgehend wieder schwimmen gehen).

    Gegen Mittag dann ein Zapfen auf Tauchkurs. Junior blitzschnell an der Rute und die Rolle im Zurr-Modus.
    Langsam konnte der Fisch Richtung Boot geführt werden. Flüchtete jedoch - wie kann es anders sein - In`s Ankerseil. :censored: :censored: :censored:
    Also Turnübung zum Ankerseil; Anheben lösen und zum Glück noch Zug auf der Schnur.
    Nun konnte das Kapitale Fischchen im 1.Anlauf gefeumert werden.
    .
    .
    Felche_1.jpg
    (Das Lachen im Gesicht des Jungfischers war bis nach Hause nicht aus dem Gesicht zu kriegen). :D 8) :-D 8)
    .
    .
    Felche_54cm.jpg

    Über den ganzen Tag gab es eine absolut schöne Packung mit 2mal Ü40 und der 54er!!!
    Mit Total 7.2kg Fisch eine neuer persönlicher Rekord.
    .
    10er.jpg
    .
    .
    ---------------------------------------------------
    Hat jemand in Greifensee gefangen?
    Würde mich über Meldungen freuen.
    Die Ruderei ist doch recht intensiv.
    ---------------------------------------------------

    Petri an alle Greifensee-Fischer.
    9 Been thanked
    Seebueb Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mi 3. Mai 2023, 22:05 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 Mi 3. Mai 2023, 22:05 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Freut mich, dass ihr dem Regen trotzt und es geklappt hat!

    Selbst habe ich abgewartet, bis der Trubel, der nun bis zum Sechseläutenplatz geht, vorbei ist.
    Nicht mal 2 Stunden war ich am Nachmittag unterwegs und muss wohl DIE Beisszeit erwischt haben.
    Es gab 2 Fehlbisse und einen 60er, der hängengeblieben ist!
    Geliefert hat ein 15cm Gummi in Grün/Gelb, richtig Shockfarben, langsam übers Kraut geführt.
    Der Arme hatte viele Blessuren auf beiden Seiten. Die Mädels haben ihn in den letzten Wochen wohl nicht gut behandelt :lol:


    Hechtli.jpg



    Wers gerne Knusprig hat, sollte mal etwa 1/2 des Mehls durch kleingemörserte Cornflakes ersetzen. Knuspriger geht es nicht! :chef:

    Knusperli.jpg



    Bin richtig heiss auf die Hechtsaison, wenn der erste Versuch schon so aussieht!
    9 Been thanked
    saladi Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Di 29. Jun 2021, 08:15 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021 Di 29. Jun 2021, 08:15 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2021
    Gestern hat es endlich wieder mal Felchen gegeben nachdem ich auf Egli unterwegs war. Oberhalb der Gubelsteine auf 14m. Dunkle 12er Nymphen wurden bevorzugt. Danke den Kollegen, die sie gefunden haben :)
    9 Been thanked
    ingwmeier Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Do 2. Mai 2024, 12:03 Re: Hecht Saisonstart 01.05.24 Do 2. Mai 2024, 12:03 Re: Hecht Saisonstart 01.05.24
    Ich war gestern an der Eröffnung am Pfäffi sehr erfolgreich: Nachdem ich am Morgen zwischen halb 6 und 10 Uhr nichts gefangen (und auch bei allen Felchnern, anderen Hechtfischern und den Friedfischfreunden) keine Fische gesehen habe, bin ich am Abend um 20 Uhr nochmal in den Hafen von Pfäffikon und durfte einen schönen 95er fangen. Material: kleiner, weisser Twitchbait an meiner Egli-Kombo.

    Meine Freundin kam gerade als ich schon im Drill war vom Bahnhof gelaufen und hat - fürs erste Mal - sehr gekonnt gefeumert. Und da es ein schöner Abend war, waren wir natürlich gleich umringt von "Zivilisten", die den Hecht fotografierten und bewunderten. Bevorzuge eigentlich eine ruhigere Umgebung fürs Fischen, Fangen und Töten, aber das konnte ich zu diesem nicht mehr ändern.

    War auf jeden Fall ein Highlight und es sind bald noch mehr Fotos zu sehen auf meinem Instagramkanal: schwarzfischer_ch ...

    UND: es war ein Milchner, also für Hechtmännchen n richtig kapitaler :)

    IMG_9898.jpeg
    9 Been thanked
    Schwarzfischer Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • So 18. Jan 2026, 15:31 Felchen Fangberichte Greifensee 2026 So 18. Jan 2026, 15:31 Felchen Fangberichte Greifensee 2026
    Hallo zusammen

    Mit meinen Fangberichten eröffne ich gleich das neue Thema zum Felchenfischen am Greifensee. Ich wär nämlich seit Jahresbeginn zwei Mal dort und jeder Ansitz hat geliefert.

    Das erste Mal war ich am 2. Januar bei widrigen Wetterbedingungen an der Westseite am See. Ostseite war nicht möglich wegen dem starken Gegenwind. Wir haben einen gemütlichen Platz ausgemacht mit Feuerstelle und Sitzgelegenheit. Bald schon waren die Feeder dank leichtem Rückenwind weit draussen und abgespannt. Um 9 Uhr dann der erste Biss bei meinem Sohn. Er konnte eine schöne 43cm Felche landen. Dann passierte längere Zeit nichts mehr. Um die Mittagszeit konnten mein Kollege und ich kurz nacheinander je eine Felche feumern.
    IMG_20260102_110007.jpg
    IMG_20260102_111155.jpg
    IMG_20260102_112039.jpg
    Ausser zwei Aussteigern im Drill gabs dann keine weiteren Fänge. Aber hey, alle drei am ersten Ansitz schon entschneidert.

    Gestern dann waren wir, also nur ich und der Kollege, das zweite Mal am Wasser. Dieses mal auf der Westseite. Die Sonne hat sich bis Mittag fast nie gezeigt. An den Ruten ist auch nichts passiert. Dann kurz vor 12 Uhr endlich die Erlösung. Mein Kollege landete eine schöne Felche, auch wieder über 40cm. Nach einer gefühlten Ewigkeit dann der zweite Biss auf seiner anderen Rute und euch wieder ein grosser Silberbarren. Bei meinen Ruten tat sich nichts, was aber halb so schlimm war, da ja trotzdem was lief.
    IMG_20260117_115027.jpg
    IMG_20260117_120929.jpg
    Es war toll, mussten wir nie mit leeren Händen nach Hause fahren und alle Felchen waren deutlich über 40cm. Wer weiss, vielleicht geht es ja so weiter. Mal schauen!

    So, und nun hoffe ich auf eure Fangberichte vom Greifensee. Petri für das 2026 auf der Felchenpirsch ob vom Ufer oder vom Boot!

    Liebe Grüsse
    Kangooroo
    9 Been thanked
    Kangooroo Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • So 5. Jun 2022, 21:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 So 5. Jun 2022, 21:12 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Hallo Stäfner

    Hatten gestern und heute auch nur mässig erfolg. Der einzigste produktiv Spot war ein sehr strucktur reicher Bereich zwischen Rappi und Feldbach, der ein 40er sowie ein 44er Egli sowie ein paar harte Bisse die jedoch nicht hängen blieben sind geliefert hat.

    Der Bereich vor Rappi war leider eher bescheiden.

    Erfolgsköder für mich war die letzten Tagen ein G-tail Saturn von Reins in 3.5''. Fangtiefen zwischen 5 und 10 Meter.

    Grüsse
    9 Been thanked
    Steven91 Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Fr 24. Mai 2024, 20:37 Fangberichte Raubfische Greifensee 2024 Fr 24. Mai 2024, 20:37 Fangberichte Raubfische Greifensee 2024
    Konnte heute beim Schleppen auf dem Greifensee meinen PB verbessern: 109 cm. Die Freude ist riesig!
    9 Been thanked
    Magellan Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mi 10. Aug 2022, 08:58 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mi 10. Aug 2022, 08:58 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Da es die letzten paar mal bei mir am Abend richtig gut lief, dachte ich mir: bewegst dich mal früh morgens aus den Federn. Ich war also bei Tagesanbruch am See. Aber unsere Egli sind halt wankelmütige Zicken und alles was ich hatte war genau ein (1) Micro Egli..... schön war`s trotzdem :D

    1.jpg 2a.jpg
    9 Been thanked
    kds Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • So 22. Okt 2023, 20:25 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023 So 22. Okt 2023, 20:25 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2023
    Hallo Zusammen

    Heute hat der Züsi ein paar gute ausgespuckt. :D

    Trotz teils heftigem Wind, alle auf Streamer an der Fliegenrute erlegt. Um 10 Uhr gieng die Party erst richtig los. Zeitweise bei jedem Wurf ein Egli am Fliegenwedel. Viele kleinere durften wieder schwimmen, in der Hoffnung diese im nächsten Jahr wieder als 30+ anzutreffen.
    Diese 3 reichen für einen leckeren z‘Nacht zu zweit und ich friere keine Fische ein. 450g pfannenfertige Filets habe ich aus den Brummern rausgeholt. :chef:

    Schönen Abend noch
    Massimo


    20231022_171234.jpeg
    9 Been thanked
    gulfcoast Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Di 29. Nov 2022, 10:43 Re: Livescope Echolot (Sonar) Di 29. Nov 2022, 10:43 Re: Livescope Echolot (Sonar)
    Es gibt einige Punkte, die mich an dieser ganzen Diskussion nachdenklich stimmen:

    - Entweder fehlt die nötige Vertretung in den Vereinen von Live Sonar Fischern die sich für die Sache und eine offene Diskussion einsetzen können - oder es sind tatsächlich einfach viele gegen diese Technologie ohne sie selber je im Einsatz gehabt zu haben.
    - Offenbar wurde das Positionspapier der Fischereikommission ohne vorgängige Konsultation der Vereine verfasst. Dieses Vorgehen erstaunt doch sehr. Ohne Zustimmung der Vereine derart deutlich zu einem Thema Position zu beziehen, finde ich äusserst befremdend.
    - Bald werden die ersten All-in-one Geber auf den Markt kommen. Wie soll ein Verbot des Mitführens von Live Sonar Technologie auf dem Boot dann noch praktisch gehandhabt werden?
    - Was ist mit dem Down/Side Scan, 360 Geber und weiteren noch auf den Markt kommenden Technologien? Werden die ebenfalls verboten?
    - Vor der Verbreitung der Live Technologie wurde auch schon erfolgreich pelagisch auf (Gross-)Fische mit dem 2D Echo gefischt.

    Und die implizit angesprochenen Themen:
    - Wieso sollen nur Fischer mit Live Technologie grosse Fische verangeln oder zu tief befischen? Sehe da den Zusammenhang nicht. In der Vergangenheit waren das ja eher die Schleppfischer die den 60iger Hecht am Downrigger nicht bemerkten...
    - Prozentual gesehen entnehmen die Schleppfischer wohl am meisten kapitale Fische. Insofern kann es eigentlich gar nicht um den Bestandesschutz gehen. Zumal im Kanton Obwalden die Hechte nicht mal ein Mindestmass oder eine Schonzeit haben.
    - Live Sonar = Catch & Release? Wer hat diesen kausalen Zusammenhang mal erforscht?

    Zusammengefasst ist für mich das Verbot kein Weltuntergang. Ich fische sowieso nicht so gerne pelagisch mit dem Live Scope. Aber das Vorgehen und die Bevormundung durch die eigenen Reihen finde ich doch bedenklich. Ich fische auch nur selten mit der Fliege, dem Jucker, mit Tauwurm auf Forellen im Bach oder gehe Schleppen. Und trotzdem würde es mir nie in den Sinn kommen diese Techniken und Methoden deshalb zu verbieten.
    9 Been thanked
    Swordfish Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Mo 4. Jan 2021, 15:40 Re: Felchen Fangberichte Bielersee 2021 Mo 4. Jan 2021, 15:40 Re: Felchen Fangberichte Bielersee 2021
    Bielersee Felcheneröffnung 2021


    Region St. Petersinsel, Wassertiefen 20 – 30m, rote Nymphen mit Silberwicklung Gr. 14, Wetter bedeckt, leicht windig. Seit 7.30 Uhr am Suchen, je nach Anzeichen für Fisch auf dem Fishfinder den Anker geworfen und einen Versuch gestartet. Felchen werden gefangen, oft Kleine, aber auch Schöne +30cm. Nach ca. 20 – max. 30 Min. ist der Bildschirm wieder leer und die Suche geht weiter. Auf der Suche nach Futter sind die Felchen nicht Standort treu, auch haben sie praktisch nichts im Magen. Doch nichts desto trotz, es lassen sich Felchen fangen, mit etwas „Aufwand“ und Geduld reicht es für ein feines Mittagessen. Auf eine spannende Saison, allen zufriedene Fänge und bleibt gesund, in diesem Sinne!

    https://live.staticflickr.com/65535/50800051617_96524e52bc_b.jpg

    https://live.staticflickr.com/65535/50799939806_e8cf90582e_b.jpg

    https://live.staticflickr.com/65535/50800051552_5ca89e7954_b.jpg

    https://live.staticflickr.com/65535/50799195273_f69765d445_b.jpg
    9 Been thanked
    Rolf Autor
    Rating Rating: 37.5%  
  • Fr 23. Jan 2026, 17:44 Re: Seeforellen 2025/2026 Fr 23. Jan 2026, 17:44 Re: Seeforellen 2025/2026
    Gestern bei Andys Fischershop noch Löffel "kräemlet", heute mit Kollege J. vom Fischereikollektiv Bauschänzli auf See unterwegs. Zwischen Goldbach und Küsnacht gab es einen heftigen Ruck und der Sideplaner (mit 50 Gramm Blei) wanderte zur Seite. Resultat: 54 cm Silber!
    8 Been thanked
    Magellan Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • So 26. Jan 2020, 14:24 Re: Südamerika (Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien...) So 26. Jan 2020, 14:24 Re: Südamerika (Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien...)
    Hallo zämä!
    Ich verlasse heute die Karibikküste von Kolumbien und fliege in den Amazonas zu den Peacock Bass :D
    Hier ein kleiner Bericht zu meinen etwa 2 Wochen hier.
    Wir waren in Coveñas, Cartagena, Barranquilla und Santa Marta.
    Coveñas: Sah eigentlich gut aus, in unserer einen Nacht war aber der Wellengang zu gross, um mit meiner Reichweite etwas zu reissen. Es gab auch keinen Hafen in de Nähe.
    Cartagena: Hier gab es schlicht und einfach zu viel zu sehen. Trotzdem habe ich mir einen Tag genommen, um mir den Traum vom Hochseecharter zu erfüllen. Für umgerechnet 400 Euro konnte ich einen Tag mit Cartagena Fishing verbringen. Auch auf dem Boot war ein nettes US-Paar, welches zuhause vor allem auf Musky angelt. Den Trip kann ich mittelmässig empfehlen. Der Kapitän ist ein arroganter Amerikaner, erklärt nichts, berichtet offen von seinen halblegalen Geschäften, staucht einem nach dem Verlust eines Bisses zusammen ('of course you don't catch fish like that', 'should have had the rodtip higher', 'should have reeled faster') und auf die Frage der Amerikanerin, ob denn Angeln seine Passion sei, gibt es die charmante Antwort: 'Nein, ich bin wegen den Frauen nach Kolumbien gekommen. Dann habe ich gemerkt, dass es kein Fishing Charter in Cartagena gibt. Ist ein gutes Business'.
    Alles in allem ein Supertyp also :lol:
    Der Einheimische auf dem (tollen) Boot macht die ganze Arbeit und scheint der einzige mit langjähriger Erfahrung zu sein. Wenn man etwas Spanisch kann, gibt es gute Diskussionen mit ihm.
    Item, habe mich etwas in Rage geredet. Der Trip war an und für sich ok. Schleppen mit 6 Ruten mit grossen, tieflaufenden Rapala Wobblern und grossen/kleinen Tintenfischimitaten auf der Oberfläche. Hatten einen Wahoo an der Leine, der aber leider den Haken verbogen hat und sich so verabschiedete. Darüber hinaus 6 Bisse. Ich habe meine beiden Fische verloren (etwas kleines und einen 70-90cm Baracuda). Grund dafür war aus meiner Sicht das schwierige Drillen bei hohem Wellengang. Es ist leicht, kurz die Spannung zu verlieren. Der Amerikaner hat seine beiden Fische auch verloren und die Amerikanerin hat einen 70cm Bara und eine 60cm Spanische Makrele gefangen.
    Am Vorabend bin ich für 350 Euro spontan noch mit auf ein Nachtfischen. Dort hat der Kapitän dann seinen Lehrling geschickt. Schleppen in der Bucht von Cartagena ohne Erfolg und Boden-Nachtfischen bei einem Bootswrack ohne Erfolg. Eine kleine Muräne gab es dann doch noch...
    Alles in Allem hätte ich mir das Nachtfischen schenken sollen. Das Hochseefischen war eine coole Erfahrung.
    Santa Marta: Hier lag der Fokus vor allem auf den Ausflügen in den schönen Tayrona Nationalpark und den Stränden in der Umgebung. Hier konnte ich beobachten, wie Baracudas und Hornhechte gejagt haben. Grosse Sardellenschwärme, die sich panikerfüllt aus dem Wasser werfen. Meinen kleinen weissen Wobbler habe sie ignoriert.
    Dann habe ich für umgerechnet 300 Euro nochmals ein Boot gechartert. Und das hat sich so was von gelohnt! Es war etws kleiner und wir blieben stets nah an der Küste. Wir schleppten wieder mit ähnlichen Ködern wie in Cartagena. Nichts. Dann kamen wir in eine Bucht, wo eine gigantische Jagd stattfand. Pelikane, Möven, Raubfische und wir mittendrin! Das Schleppen war von Erfolg gekrönt! Aber das Beste war der Fang eines 50cm Atlantischen Bonitos auf meinen kleinen weissen Wobbler an meiner Reiserute. Ich stand vorne im Boot und habe die fliehenden Fische angeworfen. Plötzlich höre ich nur noch meine Bremse xD. Der hat gezogen, unglaublich!
    Insgesamt haben wir 19 Bonitos und False Albacores gefangen. Zwei neue Spezies: Check! Gegessen habe ich einen False Albacore und meinen 'grossen' Bonito. War sehr gut. Den Rest haben wir unter den Familien aufgeteilt.
    Gestern war ich noch für etwa 80 Euro mit zwei Locals auf einem kleinen Holzboot. Sie hattem Handleinen und ich meine Reiserute und den (ihr ahnt es) weissen Wobbler. Bereits nach 10min konnte ich eine spanische Makrele fangen! Neue Spezies: Check! Dann wurde es still, bis wir wieder in eine kleine Jagd fuhren. Dort gabe es etwa 5 False Albacores, zwei Spanische Makrelen und... Einen Skipjack Thun mit meiner Reiserute! Ich habe es erst realisiert, als ich ihn in der Gefriertruhe nochmals angeschaut habe. Zuerst dachte ich, es sei ein Bonito/False Albacore, aber es fehlten die Zeichnungen... Neue Spezies: check!
    Hier ass ich nun je eine Hälfte der Makrele und des Skipjacks. Sehr gut!

    Alles in allem habe ich es einfach etwas versäumt, in Santa Marta auf eigene Faust zu fischen. Aber ich muss ja noch Ziele haben für die Zukunft :roll:

    Ich sehe, aus dem kleinen Bericht ist ein Roman geworden... Denjenigen, die noch mitlesen, sei gedankt für ihre Geduld :lol:

    Grüsse,
    Michel
    8 Been thanked
    DonMiguel Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • So 1. Feb 2026, 10:35 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2026 So 1. Feb 2026, 10:35 Re: Felchen Fangberichte Greifensee 2026
    Lieber SWell

    Danke für deinen Bericht und Petri zur Felche. So wie du es beschreibst, erlebe ich es aktuell auch gerade. Lange Zeiten zwischen den Bissen und Bisse, welche ins Leere gehen. Die Felchen steigen normalerweise im Drill aus, aber das mit den Bissen ins Leere, das hatte ich vorher praktisch nie.. Werfen muss man im Grenzbereich, damit man wirklich weit raus kommt vom Ufer aus.

    Ich war vor Kurzem wieder am See mit meinem Kumpel. Zusammen landeten drei Felchen vom Ufer. Und ich darf stolz verkünden, dass ich meine PB-Marke von 47cm (vor einem Monat gefangen) auf 50cm hochschrauben durfte. Sie stieg heftig ein und ich drillte sehr vorsichtig, weil ich spürte, dass da ein kräftiger Fisch am anderen Ende zieht. Zwischen den Schlägen auf die Rute liess sie sich widerstandslos ziehen, so dass ich meinte, sie sei ausgestiegen. Schlussendlich gelang es mir doch, den Fisch sicher zu landen. Ich staunte nicht schlecht, als ich auf dem Massband die 50cm las, welche ich dann brav in meine eFJ-Mobile App eintrug.

    Liebe Grüsse
    Kangooroo

    IMG_20260131_125227.jpg
    8 Been thanked
    Kangooroo Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • Mo 28. Dez 2020, 19:43 Re: Seeforellen Eröffnung 2021 Mo 28. Dez 2020, 19:43 Re: Seeforellen Eröffnung 2021
    Bild
    Heute hats auch bei mir geklappt :) . Urnersee-Forelle vom Ufer
    8 Been thanked
    LaketroutHunter Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • Do 18. Dez 2025, 21:25 Felchen Fangberichte Zürichsee 2026 Do 18. Dez 2025, 21:25 Felchen Fangberichte Zürichsee 2026
    Guten Tag liebe Zürisee Felcheler,
    Wie jedes Mal um diese Jahreszeit eröffne ich den neuen Beitrag fürs Felchenjahr 2026. Für mich war es ein hervorragendes Felchenjahr mit vielen dicken Fische um die 50cm herum. Hoffen wir, dass wir auch im neuen Jahr wieder schöne Felchen fangen können und es wiederum ein erfolgreiches Jahr gibt. Petri schon jetzt an alle die am 1. Januar 2026 an der Eröffnung auf dem See sind.

    Grüsse Raubleugel :lol:
    8 Been thanked
    Raubleugel Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • So 5. Jul 2020, 19:07 Re: Egli im Zürichsee So 5. Jul 2020, 19:07 Re: Egli im Zürichsee
    Die Woche war wirklich gut zu mir: Gestern 28 Egli bis 34cm, die meisten davon deutlich über 25. Die ersten 10 Würfe in der Morgendämmerung brachten schon 7 Stück...
    Heute lief es etwas zäher, vielleicht wegen dem sehr hellen Morgen. Aber dann zum Abschluss noch in 6m Tiefe zwischen den Pflanzen meinen bisher längsten überlistet mit 46cm: IMG_20200705_080803_compress48.jpg
    8 Been thanked
    til Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • Fr 23. Jul 2021, 14:51 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021 Fr 23. Jul 2021, 14:51 Re: Egli,Hecht Fangberichte Zürichsee 2021
    War heute mit Bruder bei KIBAG Tiefenbrunnen. Immerhin paar Chnusperli und der Grösste (30cm) hat Spass gemacht. Gefischt haben wir mit Chäferli und Mepps Spinnern
    20210723_145056.jpg
    8 Been thanked
    Magellan Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • So 29. Jun 2025, 14:14 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025 So 29. Jun 2025, 14:14 Re: Felchen Fangberichte Zürichsee 2025
    Heute liefs ganz gut. 8 bis 11.30 Uhr, 4 Felchen zwischen 30 und fast 40 cm vor Bürkliplatz zwischen 17 und 18 Meter Wassertiefe. Hitze: unerträglich :evil: Hegenen: Schwarz mit Silberrücken und farbigen Streifen (Rainbowstar) & Müggli Hegene rot-schwarz (Red and Black Lion) beide von Hegene.ch
    8 Been thanked
    Magellan Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • Mo 15. Aug 2022, 22:35 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022 Mo 15. Aug 2022, 22:35 Re: Egli, Hecht Fangberichte Zürichsee 2022
    Am Sonntag Nachmittag konnten meine Freundin und ich in Goldbach 6 schöne Egli fangen. Ihr allererstes Egli überhaupt mass 26,5 cm, mindestens so breit wie ihr Grinsen. (Sie hat dann noch 3 weitere erwischt, ich 2) Alle so zwischen 15:30 und 17 Uhr. Es war recht windig, vielleicht hat das etwas Bewegung ins Wasser gebracht und die Fische wachgerüttelt. Danach verpasste ich noch einen Biss und um 19:00 packten wir zusammen.
    Gebissen haben alle auf C-Rig mit OSP Shrimp, verschiedene eher transparente Farben.

    Bis dann, Valonious
    8 Been thanked
    Valonious Autor
    Rating Rating: 33.33%  
  • Fr 2. Dez 2022, 16:27 Re: Livescope Echolot (Sonar) Fr 2. Dez 2022, 16:27 Re: Livescope Echolot (Sonar)
    Ich habe mich was das vorgehen und Verbot von Live Sonar angeht zurück gehalten. Jedoch habe ich mir die letzten Wochen ein paar Gedanken darüber gemacht. Denn die Wahrheit steckt oft dahinter, selten oberflächlich. Finde "Live Sonar" und was dazu gehört von der Technologie sehr interessant. Ich würde es aber nicht zum Fischen benutzen, da ich mir darunter einfach was anderes vorstelle. Ich besitze auch keines, daher bin ich nicht befangen. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen es verbieten zu wollen, und dies noch mit ziemlich scheinheiligen Begründungen:

    Die sagen damit ja nichts anders als das Fangen von grossen Fischen und das zurücksetzen danach "schlecht" ist, mit der Begründung „ist eh nicht erlaubt“ was rechtlich sogar klar falsch ist (Bundes Vorgabe über das freilassen von gefangen Fischen) Diese Fische gehören geschont und geschützt sagen sie, ja damit bin ich ganz und voll Einverstanden! Der Zusammenhang von Live Sonar, C&R und nur gross ist zwar ja gar nicht wirklich gegeben, aber das ist ein anderes Thema. Der Trend nach C&R sprich ein überlebungsfähiger Fisch nach dem Fang zurückzusetzen ist auf praktisch allen Arten der Fischerei zu sehen, was auch richtig ist. Natürlich sind lange Fotoshootings an der Luft zu unterlassen.

    Komischerweise sagen mir seit Jahren praktisch alle Schleppfischer das sie schleppen gehen um die ganz grossen zu fangen, natürlich um sie mitzunehmen. Sprich grosse Fische fangen um sie zu töten ist mit diesen Aussagen und Begründungen OK. Das ist ja auch genau die Fischerei die sie sich vorstellen und wünschen. Was anderes bedeutet diese Darlegung von den Verantwortlichen halt eben nicht. Aber Moment, man soll die doch schonen, die sind wichtig, sagen sie ja eindeutig selber. Mehr Wiederspruch geht nicht! Dazu das gezielte fange von Fischen mit dem Ziel diese wieder freizulassen gar nicht erlaubt ist. Es ist somit ja gar kein Verbot auf irgendeine Ausrüstung nötig, diese Fischer sind schon heute rechtlich belangbar.

    Ich bin damit einverstanden dass es nicht sinnvoll ist gezielt Fische zu fangen die man auf keinen Fall verwerten und so wie so zurücksetzen möchte. Machen das alle Live Sonar Fischer so? Sprich den ganzen Tag auf dem Boot sitzen und jeden grossen Fisch ausfindig machen und versuchen ihn „live“ zu fangen um in danach freizulassen? Machen das nur die Live Sonar Fischer? Ob gross oder klein ist gesetzlich übrigens so ziemlich irrelevant, es wird sogar ausdrücklich gesagt das die Grösse der Fische sofern über Schonmass egal ist, schon alleine diese Differenzierung der Argumentation ist rechtlich also belanglos.

    Aber momentmal, solche Fischer mit dem Ziel möglichst viel zu Fangen gibt es doch seit jeher! Und dabei ist die Art der Angelmethode oft, nicht immer zweitrangig. Ich weiss von Aussagen von Schleppfischer die von 40 untermassigen Seeforellen an einem Tag berichten, andere reden von über 100 massigen in einem Jahr mitnehmen. Bei Bachforellen hört man auch so einige Zahlen. Ob die Zahlen genau stimmen oder nicht ist mal egal, denn sie werden in diesen Regionen sein. Ich stand schon daneben als einer eine 20cm Seeforelle 3x gezielt angeworfen hat, nicht irgendwer nein einer den man kennt. Es gibt „Händler“ die praktisch jeden möglichen Tag mit 12 Zügel am Schleppen sind und dabei noch nachweislich untermassige misshandeln und gegen geltendes Gesetz verstossen. Ich könnte Seitenlang solche Bespiele nennen, und auch belegen da ich seit 2017 sofern möglich alles dokumentiere... Ich bin viel am Wasser, und ich habe Sachen gesehen wo sich nicht Fischer (und auch Fischer) nur an den Kopf langen würden. Gerade vor wenigen Wochen einen Fischer zugeschaut (ich stand 5m daneben, er kam zu mir) der einen lebenden Köderfisch mit einem grossen Drilling in der Schwanzwurzel gehakt und beim Wurf so fest durchgezogen hat, dass es die Schwanzwurzel zerrissen hat und der Köfi danach am Boden lag. Alltag, es ist Alltag.

    Wieso um alles in der Welt werden solche Fischer durch solchen Forderung und Verbote besser gestellt als jene die vielleicht wirklich mal einen grossen Fisch anfahren, fangen und danach zurücksetzen, Wieso??? Und es soll mir jetzt ja keiner wegen dem Tierschutz Gesetz und so kommen. In der Schweiz verenden jedes Jahr hunderte von Fischen an irgendwelchen Angelmontagen wie Zügel die nicht auslösen, zu grosse Einzel-Haken, verschlucken von Naturköder etc. Wo bleiben den hier die Vorschriften und Verbote?

    Rein hypothetisch: Ist es besser 20 Hechte zu fangen um einen grossen zu überlisten? Oder ist es sinnvoller gezielt grosse Hechte zu überlisten und die restlichen 19 in Ruhe zu lassen? Der eine tötet im schlimmsten Fall 20 Hechte, der andere eventuell keinen und hat 19 Hechte maximal geschont, nämlich erst gar nicht gefangen. Jeder, wirklich jeder kennt die Antwort.

    Gezielt zb. grosse Hechte und Seeforellen zu fangen ist übrigens auch ohne „Live Sonar“ möglich. Man braucht etwas Erfahrung und mehr Zeit dafür, und sicherlich ist dies auch nicht jedem Fischer möglich, aber dieser Fakt führt die ganze Argumentation ja komplett ins absurde. Zudem in einigen Gewässer der Hecht ja nicht mal mehr eine Schonzeit hat, sprich man kann sie direkt in der Laichzeit fangen, beziehungsweise wird durch die Berufsfischer für die Laichgewinnung seit jeher gemacht.

    Um was geht es hier eigentlich genau? Um unsere Fischbestände nachhaltig zu befischen? Oder geht es um irgendeinen Neid oder sogar Futterneid Faktor!? Wenn ihnen die Fische und Bestände doch so am Herzen liegen, wie so kommen andere gesetzliche Änderungen die längst überfällig sind nicht? Weil es nicht die eigenen Interesse wiederspiegelt?

    Wo bleiben die Schonmass Anpassungen? Wo bleibt die Fang Limitierung für Arten die bedroht sind? Wo bleiben die Regulierungen und Verbote für Techniken/Angelarten die nachweislich einen Ökologischen Schaden anrichten und längst überfällig sind? Für unsere Fische alles deutlich wichtiger als die Bösen Live Sonar Fischer die eh alles zurücksetzen! Fakt ist, all das wird von bestimmten Fischer bekämpft und verhindert.

    Die Schweizer Fischerei geht den Bach runter, obwohl wir exzellente Gewässer haben die noch funktionieren, wenn man es den lässt. Zum Beispiel konnte man in diesem Jahr einige Fischer sehen die auf ab- und aufsteigende Seeforellen gefischt haben, zum Teil sogar in Schongebieten und in der Schonzeit. Wenn man sie anspricht wissen sie von nichts und fischen so wie so auf andere Arten, das übliche halt.

    Also ich weiss es ja nicht, aber es scheint ziemlich offensichtlich welche Fischergruppe sich für dieses Verbot stark gemacht haben. Ich finde es OK, sollen nur weiter machen. Sie schaufeln sich damit sprichwörtlich ihr eigenes Grab, ich bezweifle jedoch dass sie dafür die nötige Weitsicht haben. Sie haben die Tür nach anderen Verboten damit sehr weit aufgestossen. Herzlichen Glückwunsch!
    8 Been thanked
    Dural Autor
    Rating Rating: 33.33%