Auf Salmoniden mit Naturködern

Hier kommen die Fragen und Antworten zum Raubfisch-, Spinn- und Schleppfischen rein.
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T-Rig

Auf Salmoniden mit Naturködern

Beitrag von T-Rig »

Edit by Mattu: Habe das mal vom Steinbeisser- / Steinfliegenlarven-Thread abgetrennt, da es dort nur um die Hälterung geht

fisherking hat geschrieben:Habe aber schon ewig nicht mehr mit Steinbeissern gefischt aber ist ein TOP Köder!
Und sollte verboten sein!
Hammer11

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Hammer11 »

T-Rig hat geschrieben:Und sollte verboten sein!
Wieso das?
Habe noch nie damit gefischt. :wink: :wink:
T-Rig

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von T-Rig »

Weil ich das fischen mit naturködern auf salmoniden "unfair" finde......
gonefishing

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von gonefishing »

Fischen ist unfair, das Leben ist unfair...

Bild
Reverend

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Reverend »

T-Rig, zwar lacht mein Fliegenfischerherz bei deiner Forderung nach dem Verbot von natürködern auf Salmoniden,
aber wenn es an dem Gewässer, das Caras befischt, erlaubt ist, haben wir das nicht zu kommentieren. Und er darf es tun.
An den meisten Salmonidenstrecken sind Naturköder ohnehin verboten.

Freilich ist es reizvoller, die archaisch wirkenden Steinfliegenlarven als Kunstfliegen nachzubinden und die Fettflossenträger damit dann zu überlisten.
Und vielleicht kommt Caras ja noch auf diesen Geschmack. Mich tät's freuen.
Wintzi-Mc

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Wintzi-Mc »

Warum seit ihr eigentlich gegen das Naturköderfischen, wenn ich Fragen darf?

Weil besser damit gefangen wird?
oder weil man etwas lebendiges auf den Haken aufzieht?
Hammer11

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Hammer11 »

Genau das wollt ich auch gleich fragen :wink: :wink:
gonefishing

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von gonefishing »

Das Problem beim Naturköderfischen ist, dass vielfach kleine Forellen den Köder schnell schlucken (im schnellfliessenden Wasser muss man halt schnell sein). Wer nicht voll konzentriert fischt und sehr schnell anschlägt, riskiert untermassige zu verletzen.
Spinnfischen ist viel besser. Der Fisch wird beim ersten schnappen nach der vermeintlichen Beute gehakt, und hängt daher vorne im Maul. Damit das nicht so unproblematisch abläuft montieren die meisten Spinnfischer mehrere Dreiangeln, so stehen die Chancen dann doch recht gut den Fisch im Drill noch ernsthaft zu verletzen.
Von daher ist das einzig wahre das Fliegenfischen. Natürlich nur die Trockenfliege, barbless, single hook... Es beissen zwar viel mehr untermassige, aber wenn man die gekonnt kräftig mit trocknen Händen anpackt, dann kann man den Haken einfach rausreissen...

Das Problem ist nicht die Fischereimethode, sondern der Fischer...
Hammer11

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Hammer11 »

Eigentlich hatte ich bei den Farios noch nie ein Problem das eine Verletzt wurde aber danke für die Info!! :wink: :wink:
Wenn ich mit Kunstköder fische nie mit mehreren Dreiangeln.. :P :P
janschneider50

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von janschneider50 »

T-Rig hat geschrieben:Weil ich das fischen mit naturködern auf salmoniden "unfair" finde......
Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich habe früher auch mal noch mit Wurm gefischt in bächen ,doch so was mache ich nie wieder. Wenn das Wasser leicht angetrübt ist , hat man so bald mal full house wenn man richtig fischt... finde es langweilig ,denn man verliert fast keine grösseren fische, man kann sie einfach schlucken lassen, und es nimmt praktisch jede Bachforelle der es in den Weg kommt. Ich persönlich finde diese fischerei ziemlich unfair, da geh ich lieber mit der fliegenrute den bächen entlang oder mit der spinnrute :mrgreen:
Hammer11

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Hammer11 »

Full house hatte ich noch nie!!! Wobei ich auch nur 2,3 mal im Jahr auf die Farios gehe bin nicht wirklich erfahren insgesamt waren es vielleicht 8mal...

Ich fische aber auch unterschiedlich machmal auch mit dem guten alten Mepps. Aber jetzt :ontopic: Sorrry für :offtopic:
gonefishing

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von gonefishing »

Wie gesagt 'Fischen ist nicht fair', und vor ein paar Tagen habe ich provokant geschrieben 'Ist es ethisch korrekt (fair) sich ein Grundbedürfnis (Fressen) für den Fang zu Nutze zu machen?'
Ich finde es auch nicht korrekt sich bei Hochwasser mit Wurm an die einzige grössere ruhige Stelle zwischen Thun und Worblaufen zu stellen, und die gedrängt stehenden ausgehungerten Forellen zu fangen.
Aber da muss ich mich beim eigenem Schopf packen, bei ablaufenden Hochwasser mit Spinnköder ist nicht viel besser.
Den Abendsprung ausnutzen ist aber auch unfair...

Unser Wissen wird uns hier zum Verhängnis. Eine Notsituation auszunutzen ist tabu, aber das 'normale' Fressverhalten' darf man schon...

Gehen wir doch alle nur noch bei schnell und stark steigendem Pegel auf Forellen ;-)
Wintzi-Mc

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Wintzi-Mc »

gonefishing hat geschrieben:Das Problem ist nicht die Fischereimethode, sondern der Fischer...
Genau!

Das die kleinen Forellen beim Naturköder schneller den Köder schlucken ist schon war. Aber wie gonefishing schon geschrieben hat kann das mit immer Konzentrietem Fischen minimiert aber sicher nicht ganz verhindert werden! Aber wen ein Fisch den Haken mal Schluckt wird das Vorfach Abgeschniten nicht Rausgerissen! Bei einem voll inhalierten Wobbler/Spinner muss man den Köder raus "grüblä", oder hat schonmal jemand das vofach abgeschnitten und den 30 Fränkigen Wobbler dem Fisch geschenkt?
Wenn es wirklich um das geht, dann dürfte man nur noch Trockenfliegenfischen, stimmt!
janschneider50 hat geschrieben:finde es langweilig ,denn man verliert fast keine grösseren fische, man kann sie einfach schlucken lassen, und es nimmt praktisch jede Bachforelle der es in den Weg kommt.
Oh doch, man verliert die grossen genau so wie die kleinen, wer den Fisch extra schlucken lässt sind die unfairen! Und das jede Forelle den Wurm nimmt stimmt überhaupt nicht! ich bin schon viele male ohne den geringsten zupfer nach Hause gegangen. Aber wie auch beim Spinnfischen gibt es solche tage wo mann Wurf für Wurf eine drann hat! Ich denke nicht das man mit Wurm und Made mehr fängt als mit Spinner oder Wobbler.
Hammer11

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Hammer11 »

Also ich hab auch schon so einige verloren dachte das liegt an meiner unerfahrenheit :wink: :wink:
Aber extra schlucken lass ich sicher nicht.das ist nicht unfair sondern unmenschlich!¨ausserdem seh ich ja auch nich ob s ne grosse oder kleine ist.. :lol: :lol:
ach man schon wieder :offtopic: :offtopic: :sorry:
Reverend

Re: Steinbeisser hältern / aufbewahren

Beitrag von Reverend »

gonefishing hat geschrieben:Das Problem beim Naturköderfischen ist, dass vielfach kleine Forellen den Köder schnell schlucken (im schnellfliessenden Wasser muss man halt schnell sein). Wer nicht voll konzentriert fischt und sehr schnell anschlägt, riskiert untermassige zu verletzen.
Spinnfischen ist viel besser. Der Fisch wird beim ersten schnappen nach der vermeintlichen Beute gehakt, und hängt daher vorne im Maul. Damit das nicht so unproblematisch abläuft montieren die meisten Spinnfischer mehrere Dreiangeln, so stehen die Chancen dann doch recht gut den Fisch im Drill noch ernsthaft zu verletzen.
Von daher ist das einzig wahre das Fliegenfischen. Natürlich nur die Trockenfliege, barbless, single hook... Es beissen zwar viel mehr untermassige, aber wenn man die gekonnt kräftig mit trocknen Händen anpackt, dann kann man den Haken einfach rausreissen...

Das Problem ist nicht die Fischereimethode, sondern der Fischer...
Deine Ironie in allen Ehren, Mattu.
Allerdings dann doch eine Verdrehung der Tatsachen.

Beim Spinnfischen sind an meinem Vereinsbach Dreiangeln verboten. Es darf nur mit Einzelhaken gefischt werden.
Ich habe alle meine Salmoniden - Spinnköder auf Einzelhaken umgebaut.
Darum werde ich auch an anderen Gewässern, an denen Dreiangeln erlaubt sind, nicht wieder Drillinge daran montieren.

Fliegenfischen betreibe ich sowohl mit Trocken - und Nassfliege, als auch mit Nymphen und Streamern. Tatsächlich allesamt barbless.
Trotz vieler untermaßiger Bisse habe ich mit der Fliege noch nicht einen einzigen Fisch verangelt. Im Gegenteil: mit dem barbless-Haken musst du den Fisch nicht einmal aus dem Wasser nehmen, ihn oft nicht einmal anfassen. Einfach mit den Fingern am Vorfach hinuntergleiten, die Fliege fassen und mit einem kleinen Ruck abködern.

Ich will nicht bestreiten, dass es auch rücksichtslose Spinn - und Fliegenfischer gibt.
Aber dennoch sind beide Methoden an sich fischschonender als das Naturköderangeln auf die Fettbeflossten.
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