! Lautlos gings per Kanu auf Eglipirsch. Das Einwassern im Hagneckkanal war bei dieser Abflussmenge schon ziemlich abenteuerlich... Die Eglischwärme waren dann auch ziemlich rasch gefunden, mit dem kleinen Haken, dass diese listigen Kerlchen vorerst unsere Spinner zwar brav bis kurz vor die Füsse eskortierten, jedoch nur selten wirklich herzhaft attackierten. Aber das Alternativprogramm war auch sehr abwechslungsreich - sowohl einige schöne Alet als auch diverse Rotaugen (auf Wurm) verkürzten die Wartezeit.

Vom Chasseral her zogen bedrohliche Gewittertürme auf und das Grollen wurde von Minute zu Minute lauter, doch wir hatten Schwein und das Unwetter zog sowohl ober - als auch unterhalb von uns vorbei


In regelmässigen Abständen knallten die kleinen Räuber auf unsere Spinner. Als die Egli gegen Abend die gemeinsame Jagd einläuteten und das Wasser teilweise richtiggehend zum kochen brachten, wechselten wir auf die Twistergambe, knapp unter der Oberfläche gezupft. Teilweise hingen gleich vier Stück an der Strippe
Die Abendstimmung auf dem See war phänomenal, das Aufhören fiel schwer



Die Beute wurde zu Hause feinsäuberlich filetriert und am Rosmarinspiess gebraten. Dazu gabs leckere Kefen aus dem Garten und roten Camargue-Reis. Der Walliser-Rosé rundete das Festmahl perfekt ab



Perrrrrrrrrrrrrrrrrrfekt
