Letztes Jahr habe ich mir aus alten Militärbeständen einen Fleischwolf zugelegt. Ein Teil für die Ewigkeit. Einige Kilo schwer und wohl kaum kaputt zu kriegen. Seither habe ich einige Male experimentiert mit gutem oder weniger gutem Erfolg. Das folgende Rezept ist nun doch gut gelungen und ist recht einfach zu machen.
Quenelles de brochet
Hecht filetieren und häuten Y-Gräten können im Filet bleiben
Filets in Stücke schneiden, kurz im Gefrierfach herunterkühlen (Bei der Verarbeitung sollte die ganze Sache immer möglichst kalt sein, wegen dem Eiweiss
Durch den Fleischwolf drehen und in einer Schüssel mit Salz und Pfeffer würzen
Rahm dazugeben und mit etwas Maizena abbinden. Alles gut durchrühren und zu Qenelles formen.
Sud für Quenelles
Wasser, etwas Wein, 1 Zwiebel gehackt, 2 Lorbeerblätter, Salz, einige schwarze Pfefferkörner zerdrückt. Einige Minuten kochen.
Die Quenelles in den Sud geben und einige Minuten, je nach Grösse, auf dem Siedepunkt köcheln. Der Sud darf nie zu stark kochen, sonnst könnten die Quenelles zerfallen.
Auf einem warmen Teller anrichten.
Sauce
Ich machte dazu eine Weissweinsauce mit Rahm und Krebsbutter. Die Krebsbutter schmeckt nicht nur vorzüglich, sie gibt der Sauce auch eine ganz tolle Farbe.
Komme mit den Fotos nicht zurecht. Habakuk hat das für mich gemacht, er ist aber in den Ferien
Gruss Loup



