? Schnurrdicke/Tragkraft ?

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Nicolas

? Schnurrdicke/Tragkraft ?

Beitrag von Nicolas »

Hallo Zusammen



Was mir schon länger durch den Kopf geht:



Wie berechnet ihr, was ihr für eine Schnurdicke/Tragkraft zum Angeln braucht ?



Ich meine, auf einer 0.23Schnur Mono Fluo caoted steht z.B. 7kg.

Aber für welche Fische setze ich die jetzt ein ?



Ich meine die sollte doch nicht nur für Egli reichen, sondern auch locker für Seefos und Hechte <0.8m ( wegen der Dehnung ) aber alles in allen stellt sich mir die Frage, ob wir nicht alle dauernd mit zu dicken Schnüren fischen.



Am Bergsee verwendet man ja auch manchmal eine 0.16 oder 0.18 als Vorfach und troztdem kann man Fische mit 40-50cm landen.



Bitte helft mir aus diesem Gedankenwirrwar :)



Nicolas
Zuletzt geändert von Nicolas am Di 1. Jan 2008, 12:54, insgesamt 2-mal geändert.
catch-and-release

Beitrag von catch-and-release »

Also beim Karpfenangeln berechnet man die Optimale Schnurstärke durch die Testkruve:



3Lbs * 454g = 1362g



1362g * 5 = 6810g



N bisschen unrealistisch aber das hab ich mal gelesen...glaub auf der Page vom ernst Spangeberger.
Nicolas

Beitrag von Nicolas »

Hallo



Vielen Dank für deine Antwort !

So eine ähnliche Rechnung war mir schon bekannt.



Laut deiner Rechnung sollte also eine 0.24 oder besser einwenig dicker, in diesem Fall wegen der Abreibung beim Grundangeln, verwendet werden.



Aber so wie ich das bis heute mitbekommen habe, würde jeder Karpfenangler lachen, wenn ich sagen würde, ich gehe mit einer 0.28 angeln :D



Da die meisten, die ich kenne, doch eher um 0.34-0.40angeln.



Mit lieben Grüssen



Nicolas
T-Rig

Beitrag von T-Rig »

Ich fische lieber mit etwas dickeren schnüren. Eine 23er FC schnur reicht für gezieltes hechtfischen auf jeden fall nicht aus!

Ich fische meist mit 28er bis 32er mono oder mit 20lb (ca. 20er) geflochtener.

Für ultralight köder brauche ich 10er (ca. 10lb) geflochtene.

Im winter fische ich mit geflochtener schnur mit einem 28er-37er FC vorfach. Wenn ich gezielt auf hecht fische brauche ich 35er geflochtene.
Nicolas

Beitrag von Nicolas »

Hi T-rig



Mir ist schon klar, dass die Schnur nicht für gezieltes Hechtfischen eingesetzt werden sollte, da ja auch mal ein wirklich grosser beissen könnte.



Aber darum geht es mir weniger. :wink:

Was ich einfach wissen möchte: wieviel lebendkilo Fisch könnte man an mit einer 0.23 drillen, wenn man das Drillen im Griff hat ? ( Gehen wir davon aus es handelt sich um eine Seeforelle, oder so )



Ich frage hier, da ich den Versuch nicht direkt machen möchte, um nicht unnötig Fischen zu schaden.



Mit lieben Grüssen



Nicolas
Gebo

Beitrag von Gebo »

Was ich einfach wissen möchte: wieviel lebendkilo Fisch könnte man an mit einer 0.23 drillen



Da sag ich mal das es auch auf die Rute ankommt. Eine Rute mit Wg. 200g und 0.23 Mono ... da kommt man nicht weit.



Petri Heil

Gebo
Gebo

Beitrag von Gebo »

Ach ja, für Hecht verwende ich eine 38 Geflochtene.



Petri Heil

Gebo
T-Rig

Beitrag von T-Rig »

Nicolas hat geschrieben:




Was ich einfach wissen möchte: wieviel lebendkilo Fisch könnte man an mit einer 0.23 drillen, wenn man das Drillen im Griff hat ?




Das kommt auf die schnur und den knoten an. :wink:

Generell würde ich sagen das es möglich ist einen 10kg fisch an 23er schnur zu landen, vielleicht auch grösser.

Deine frage verstehe ich aber nicht ganz, da du den versuch sowieso nicht machen willst. Wenn du einen neuen IGFA rekord aufstellen willst dann würde ich deine frage verstehen.
Nicolas

Beitrag von Nicolas »

HI T-Rig



Ich möchte den Versuch nicht sofort machen, da ich keinem Fisch schaden möchte, nur zum sehen, ob es funktioniert. Wäre für den Fisch irgendwie nicht fair.



Aber es gibt halt Situationen, wo ich eine dünne Schnur klar bevorzugen würde, solange man damit nicht allzugrosse Gefahr läuft fische zu verlieren.



Aber einen neuen IGFA Rekord möchte ich bestimmt nicht Aufstellen.

Und wenn, dann vielleicht für Sonnenbarsche :D 8)



Vielen Dank



Nicolas
Helmut

Beitrag von Helmut »

Es spielt auch das Gewässer eine Rolle, z.B. beim Karpfen-, oder Forellenfischen kann man mit der Schnurstärke runter gehen wenn keine Hindernisse im Wasser sind.

In meinen Augen wird oft mit zu dicken Schnüren gefischt und dann wird bei klarem Wasser gejammert wenn die Bisse ausbleiben. So habe ich bei uns in der Mangfall zum Spinnfischen oft nur eine 16er Mono verwendet wenn das Wasser sehr klar war.

Beim fischen auf Hecht reicht normalerweise eine 25er geflochtene von guter Qualität vollkommen aus.

Die angegebenen Tragkraftwerte oder die Schnurdicke bei Geflochtenen sind eh oft nur Wunschdenken der Hersteller :!:
Reverend

Beitrag von Reverend »

Zum Hechtblinkern verwende ich 0,17er Geflechtschnur (die objektiv aber vom Schnurdurchmesser eher einer 0,22er Mono gleich kommt).

Bei Geflechtschnüren achte ich auch eher auf die Tragkraft. 9-15kg sollten es beim Hechtangeln etwa sein - meine Geflechtschnur (0,17er Spiderwire Stealth) trägt 11,5kg. Das reicht dicke.



Nur auf der Jerkrute habe ich eine 0,25er Corastrong mit ca. 20kg. Tragkraft.



Die Obergrenze, bis zu der eine Schnurdicke sinnvoll ist, errechnet sich außerdem aus der Pfundtestkurve bzw. dem Wurfgewicht der Rute.

Hier gilt eine Faustformel:

Pfundtestkurve (in lbs.) * 12 = max. Schnurtragkraft (in lbs. = engl. Pfund)

Beispiel: Spinnrute mit 70g max WG (also einer Pfundtestkurve von 2,5 lbs.) verträgt eine Schnur mit höchstens 30 lbs. Tragkraft (was umgerechnet etwa 12kg entspricht)
frebi

Beitrag von frebi »

@Nicolas



23er Mono finde ich eine gut Wahl als Normschnur, sie kann natürlich

jederzeit, je nach Situation zu dick oder zu dünn sein, bei stark verkrautetem Wasser, felsigem Untergrund ect. Bei Bergseefischen ist

nach meiner Erfahrung die 23er schon an der oberen Grenze, in stark

Hindernisreichem Wasser eher zu dünn. Dass durchaus mit dünnen Schnüren kapitale Fische gefangen werden zeigt das Beispiel eines Zürichseefischers ( Toni Hauser, seine kapitalen Fänge von 3 Hechten über 1 Meter am 23.2.1998 / Petri-Heil 12.98 ) welche mit 20er Schnur ohne

Stahlvorfach mit Köderfisch am Boden gefangen wurde!! Wie Du siehst, ist vieles auch mit einer dünnen Schnur möglich. Auch viele Fänge mit IGFA Rekorden zeugen davon. Köpfchen und Erfahrung bringen Dich weiter!



Gruss Fred
harro

Hallo Nicolas

Beitrag von harro »

Ich selber fische mit der Jerk-Rute und Spinnrute nicht über 0.12geflochten und meist sogar mit ca 2m.0.20-0.25 monofil Vorfach.Auf Hecht noch Stahl zuvorderst.Von der Tragkraft her absolut kein Problem aber die Knotenverbindung muss tadellos sein!Ich muss immer lachen wenn ich das beschriebene "Fanggeschirr"sehe,Schnurdurchmesser 0.45-0.60 wenn möglich dann noch geflochten?Wollen die die Fische drillen oder einfach übers Wasser ziehen?(Schleppfischen ausgenommen¨!!)

Auf Salmoniden fische ich so fein es geht,d.h.Forellen monofil im Fluss 0.16-max 0.20,Aeschen am Zapfengeschirr 0.12-0.16monofil.

Wenn du aber Rebos im Rheintal fangen willst mit Zapfen und Laufrolle0.12mm geflochten.

Du wirst mehr Bisse erhalten,je feiner du fischt aber es macht auch keinen Sinn wenn man die Fische nur "beschmückt"mit den evtl. geschluckten Ködern.

Beim Fliegenfischen sieht das noch mal feiner aus.Spitzen von 0.10 mono mit der Trockenfliege sind auch im Mittelland keine Seltenheit.

Aber auch da machts einfach mehr Spass eine 45er Forelle am 14er Vorfach auszudrillen als diese mit dem 0.22 einfach übers Wasser zu ziehen.
jerkfreak

Re: Hallo Nicolas

Beitrag von jerkfreak »

harro hat geschrieben:Ich selber fische mit der Jerk-Rute und Spinnrute nicht über 0.12geflochten und meist sogar mit ca 2m.0.20-0.25 monofil Vorfach.Auf Hecht noch Stahl zuvorderst.Von der Tragkraft her absolut kein Problem aber die Knotenverbindung muss tadellos sein!Ich muss immer lachen wenn ich das beschriebene "Fanggeschirr"sehe,Schnurdurchmesser 0.45-0.60 wenn möglich dann noch geflochten?Wollen die die Fische drillen oder einfach übers Wasser ziehen?(Schleppfischen ausgenommen¨!!)

Auf Salmoniden fische ich so fein es geht,d.h.Forellen monofil im Fluss 0.16-max 0.20,Aeschen am Zapfengeschirr 0.12-0.16monofil.

Wenn du aber Rebos im Rheintal fangen willst mit Zapfen und Laufrolle0.12mm geflochten.

Du wirst mehr Bisse erhalten,je feiner du fischt aber es macht auch keinen Sinn wenn man die Fische nur "beschmückt"mit den evtl. geschluckten Ködern.

Beim Fliegenfischen sieht das noch mal feiner aus.Spitzen von 0.10 mono mit der Trockenfliege sind auch im Mittelland keine Seltenheit.

Aber auch da machts einfach mehr Spass eine 45er Forelle am 14er Vorfach auszudrillen als diese mit dem 0.22 einfach übers Wasser zu ziehen.
was machst du mit einer 12geflochtenen wen du n 100g jerk wirfst und deine multi leicht überdreht? deine köder fligen dann richtg schön weit!!! ohne schnur!!
fariofreak

Beitrag von fariofreak »

Zum Hecht angeln benutz ich eine 0.17er geflochtene, und zum Forellenangeln eine 18er oder eine 20er Mono.
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